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Gewindereparatur an der Karosserie - Druckversion

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Gewindereparatur an der Karosserie - Volvoslot - 14-02-2011

Moin zusammen,



ausgerechnet an meinem Bauermodell sind die Gewinde in der Karosserie nach kurzer Zeit ausgenudelt. Die von Bauer gewählten Schrauben waren einfach zu kurz und die Gewindebohrungen zu groß gewählt. Um dem Alfa das Ende als Standmodell zu ersparen, habe ich die Bohrungen großzügig mit einem 2,5 mm Bohrer erweitert. Wichtig war mir, genug Material an den Flanken stehen zu lassen.



Anschließend habe ich die Löcher mit Pattex Stabilit Express ausgefüllt. Dies ist ein Zweikmponentenkleber, den ich schon seit jahrzehnten benutze. Bisher habe ich noch nichts gefunden, was dieser Kleber nicht klebt. Mit ihm lassen sich mit Sicherheit auch komplette Befestigungsstutzen an Fallerkarosserien nachmodellieren. Nach einem Tag Trocknungszeit habe ich die Stellen mit einem 1,5 mm Bohrer neu aufgebohrt und vorsichtig mit neuen Schrauben ein frisches Gewinde geschnitten.



Die Reparautr war ein voller Erfolg. Die Schrauben gehen wieder satt ins Gewinde und halten Chassis und Karosse bestens zusammen.



Gruß



Achim


Gewindereparatur an der Karosserie - hansausdortmund - 21-02-2011

Hallo Achim!

SO oder so ähnlich habe ich das mal beim "Wiederaufbau" von Domen oder Schraubstutzen an anderer Stelle geschrieben allerdings nehme ich dafür UHU Endfest-300. Es geht sicherlich jeder 2-Komponenten-Kleber? Vermutlich sind DIE am besten, die länger aushärten und dadurch auch länger halten? Endfest oder Stabilith!


Gewindereparatur an der Karosserie - macro - 21-02-2011

Beide Kleber sind TOP und nehmen sich in unserem Anwendungsbereich nichts!



Aaaaber:

Das UHU Endfest 300 ist gegenüber dem Stabilit ein Epoxid-Harz welches die Oberfläche nicht anlöst/angreift, der zu klebende Untergrund sollte sauber und etwas mit Schmirgel angerauht sein, ansonsten könnte bei einem "Bandenkontakt" etwas abplatzen. Bei Schraubstutzen erübrigt sich das natürlich...



Uuuund man kann das UHU Endfest auch schön in der Härte "einstellen"!

Man soll ja zwei gleich lange Stränge Binder und Härter vermischen...



Nun das Paradoxe:

Nimmt man jetzt etwas mehr Härter als Binder, so härtet der Kleber nicht ganz so fest aus als bei gleichen Mengen, der Kleber bleibt so nach dem Aushärten deutlich "zäher" und wird nicht so steinhart. Keine Angst, der wird schon vernünftig hart, man kann es aber mit dem Fingernagel spüren, dass der nun nicht mehr ganz so hart wird wie das Stabilit.

Das macht ihn ungemein "einschlagfreundlich" weil nicht gleich die Klebestelle abplatzt oder der Kleber splittert. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.png' class='bbc_emoticon' alt='Wink' />



Das Harzgemisch ist auch schön flüssig/fließfähig zu machen in dem man es etwas erwärmt. Aber Vorsicht bei frischen Verklebungen, wenn diese dauerhaft erwärmt werden (auf der Heizung über Nacht...) kann das Zeug euch von der Klebestelle laufen wie dünner Honig, am nächsten Morgen ist nichts mehr da wo es sein soll [Bild: confused.gif]



Gruß Marco