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"Tesa-Regelung" für imaginären Mitspieler auf der zweiten Spur
#1
Hallo Leute,
ich staune wirklich und bin begeistert über das enorme Fachwissen, sei es technischer Art, historisch oder aktuell, das hier im Forum so die Runde macht!!!

Kann dem im Prinzip nichts wirklich hinzufügen, auch weil ich in Kindertagen meist alleine mit meiner Faller-Bahn gespielt habe und der Austausch mit anderen völlig gefehlt hat. Es sei denn, der folgende Tipp (sofern hier noch nicht veröffentlicht), bei mir damals aus der Not geboren, ist für den einen oder anderen Solo-Fahrer was.
Nach „gründlicher“ Überlegung habe ich dieses Thema der Rubrik „Reglertechnik“ zugeordnet, auch deshalb weil hier, wenn auch mit Tesafilm, geregelt wird.

Um damals (1963/64) trotzdem einen schnellen „Spiel-Partner“ zu haben, fing ich an, die Spur für das 2. Auto mit Tesafilm zu präparieren. Verschieden lange Stücke davon habe ich dann auf einen Stromleiter vor den Kurven aufgeklebt.
Die Geschwindigkeit wurde dann immer etwas mehr erhöht, wobei ich dort, wo das Auto raus geflogen ist, vor der Kurve und vereinzelt auch noch in der Kurve, entsprechend kurze oder lange
Tesafilm-Streifen auf eine Stromspur geklebt habe (quasi die Geburt meiner ersten und einzigen Fahrzeug-Selbstfahr-"Computersteuerung/Prog.-Version 1964.01"). Vor besonders schwierigen Kurven auch mehrere kurze Streifen in kleineren Abständen (Vorläufer vom ABS?).
In den Kurven am besten auf  die kurveninnere Stromschiene geklebt bis nahe an den Slot damit das kurvenäußere Rad nicht den Kontakt in der Kurve zur Fahrbahn verliert, oder Klebestereifen ggf. schmaler schneiden. Für die Festeinstellung des Reglers waren damals die alten Faller-Drehregler optimal, heute bieten sich auch leicht erhältliche Dreh-Potis an.

Wichtig war, auf den nicht beklebten Fahrbahnteilen immer einwandfreien Kontakt zu haben, auch noch nach Tagen (Faller-Messing-Kratzblech), sonst rutschte das Auto nicht vollens über die überklebte Stelle. Ein gut gewartetes Auto – sinnvollerweise immer das gleiche - war auch Voraussetzung.
Das ganze Aufzukleben war meist eine ziemlich langwierige Fummelei (wirklich nur sinnvoll bei kleineren Anlagen), aber dafür hatte ich damals die Geduld. Die Belohnung dafür war dann aber ein ziemlich gleichmäßig schneller Gegner auf der 2. Spur.

Zum Wiederherstellen des vorherigen Bahn-Zustandes einfach die Klebestreifen abziehen. (vorher noch ein paar Digifoto-Detailaufnahmen von den relevanten Stellen machen -  wenn Wiederholung gewünscht).Nach dem Abziehen der Tesa-Stücke kurz drüber wischen, ggf. mit etwas Reinigungsbenzin im Tuch. Nur eines sollte dem Tesafilm nicht passieren, das die Sonne darauf scheint, das gibt Kleber-Geschmiere.

Wer´s mal ausprobieren will, viel Spaß und Geduld
LG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl
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#2
Hallo Hebi,

da sag' ich einfach nur: Genial Big Grin .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#3
Moin,
Ich nehme als Goastfahrer immer einen Magneter, damit wirds dann auch sehr herausfordernd!

Viele Grüße aus Hamburg
Mario
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