Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Faller Schienen / Reinigung
#1
Hallo Foristi,

wir haben ein Schienen-Problem mit dem ich mich hier an die vielen erfahrenen Faller-Bauer wende.

Wir haben die Bahn aufgebaut, Teile der Strecke sind nicht bzw. kaum befahrbar.
Heißt konkret : 10 Schienen lang ist eine Spur voll befahrbar, dann 15 Schienen kein Ton,
dann wieder 3 Schienen unter Strom.... usw.
Die Verbinder sind kpl. eingebaut, Oberflächen gereinigt mit dem Reinigungsstein.

>   Mit welcher Methode lassen sich die Schienen sinnvoll reinigen ?  Huh

Die Verbinder sind bei ebay gekauft : "alt, aber gereinigt - Kupfer".

Wir sind für jeden sinnvollen Tip dankbar .... Smile

LG
Boernie
Antworten
#2
Hallo Boernie,

hatte ich auch gerade...
Ich habe an den Schienen mal hin- und hergedrückt und gerüttelt.
Dann war es weg.
Vermutlich sind die Stromleiter in der Schiene auch oxidiert. Dann hilft die gezackten Verbinder ein paar mal hin- und herzubewegen.
Zusätzlich vielleicht mit Kupferleitpaste arbeiten? (das will ich mal versuchen).
Und wenn nix geht, zusätzliche Stromeinspeisungen legen..!?
LG
Christoph
Antworten
#3
Hallo Boernie,

die Kupferverbinder lege ich eine Nacht in Essigreiniger, dann gut spülen und trocknen.
Dann die Verbinder 3, 4 mal rein und raus aus den Schienen.
Danach Fahrtest und immer an den Fehlstellen Verbinder austauschen gegen andere.
Die Leiter habt ihr ja schon geschliffen.
Hättste was gesagt letzte Woche, hätte ich schon mal Hand angelegt und euch nicht nur von der Arbeit abgehalten. Wink 

Schöne Grüße
Lothar
Antworten
#4
Hallo Boernie,
(12-04-2018, 20:03)EuroRacer schrieb: ... Teile der Strecke sind nicht bzw. kaum befahrbar. Heißt konkret : 10 Schienen lang ist eine Spur voll befahrbar, dann 15 Schienen kein Ton, dann wieder 3 Schienen unter Strom.... usw.
das ist einer der Gründe, weshalb wir bei den Stadtbahnern empfehlen, jede einzelne Schiene zu verdrahten und die (vier!) Anschlüsse nach "Unten" zu führen. Dort kann man getrost alle Leitungen genehm zusammenpappen Smile  .

Für unserem rauhen Ausstellungsbetrieb ist diese extreme Maßnahme leider bitter nötig.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
Antworten
#5
Hallo Boernie

Beim zusammenbau ist nicht nur das reinigen der Schienen wichtig sondern auch das die Schienenverbinder leicht zusammengedrückt werden um eben solche Kontaktprobleme aus zu merzen.
Ausgeleierte Schienenverbinder ist eigentlich der HAuptgrund wenn Teilstücke einer Bahn mit Fallerschienen (fast) Stromlos sind.
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
Antworten
#6
Ich würde das Problem auch auf die Verbinder schieben. Vor dem Verbauen sollten diese unbedingt zusammen gedrückt werden.

Ich habe beim Festaufbau meiner Faller-Schienen Trainingsbahn aus Faulheit darauf verzichtet, wie von Michael vorgeschlagen, alle Schienen separat mit Strom zu versorgen. Das geht bis heute Gott sei Dank gut. Ich hatte damals, vor ca. 5 Jahren, die Schienenverbinder gereinigt (in Essig blank werden lassen), zusammengedrückt und dann erst verbaut.

Beim Bau der Clubanlage mit Tycoschinen habe ich zur Sicherheit alle Schienen miteinander verlötet. Bei Tyco und ähnlichen Bauweisen geht das. Bei den Faller-Schienen, die stumpf aneinander stoßen, leider nicht.

Viel Erfolg bei der Fehlerbehebung
Markus
Antworten
#7
Nicht nur ausgeleierte Verbinder sondern auch die richtigen Verbinder. Am besten die letzten mit den abgerundeten Enden und der Zähnung.
Nebenbei, bei wievielen verschiedenen Verbinderformen sind wir jetzt, 5 oder 6.

Mario
Antworten
#8
(12-04-2018, 21:36)MX1954LL schrieb: Hallo Boernie,

die Kupferverbinder lege ich eine Nacht in Essigreiniger, dann gut spülen und trocknen.
Dann die Verbinder 3, 4 mal rein und raus aus den Schienen.
Danach Fahrtest und immer an den Fehlstellen Verbinder austauschen gegen andere.
Die Leiter habt ihr ja schon geschliffen.
Hättste was gesagt letzte Woche, hätte ich schon mal Hand angelegt und euch nicht nur von der Arbeit abgehalten. Wink 

Schöne Grüße
Lothar

yoooo Lothar, da waren wir noch nicht so weit - hätte ich gern in Anspruch genommen !
Danke, werden wir so handhaben ...
HG  Boernie


Daaaanke ... Wink  für die zahlreichen Tips.
Dann werden wir rangehen, den Essigreiniger besorgen ....

Die Verdrahtung aller einzelnen Schienen allerdings stellen wir zunächst zurück, Wahnsinnsarbeit
  ca. 120 Schienen x 4 !!!! Angry  Also nur dann, wenn wir anders nicht hinkommen ...

Noch eine (Erfahrungs-)Frage : ist die Stromleitfähigkeit bedeutend geringer bei Messing-Verbinder gg. Kupfer ?
Messing-Verbinder bietet Klaus Halgato als Repro-Teile an ....

Viele Grüße
Boernie
Slotterige Grüße aus Berlin
Boernie                       Cool
www.slotracing-berlin.com
Antworten
#9
die gezackten Kupferverbinder sind die besten, da sie sich nicht so leicht verbiegen und die Verzahnung etwaige Ablagerungen an der Stromschiene einfach wegkratzen
LG
Christoph
Antworten
#10
Hallo Boernie,

den Unterschied zwischen Messing und Kupfer hat wohl noch niemand messtechnisch erfasst.
Aber wie Christoph schreibt sehe ich auch die letzten aus Kupfer im Vorteil.
Die lassen sich sehr schwer verbiegen und mit der Zahnung schaben die die
Leiter in der Schiene wieder blank.
Bei meiner Teppichboden Bahn hab ich 3 Stromeinspeisungen und mit einem schlecht
laufenden Fahrzeug die Übergänge mit Leistungsverlust ermittelt.
Dort dann die Messing durch Kupferverbinder ersetzt, jetzt läuft das.

Viel Spaß beim "Stromern"

Lothar
Antworten
#11
Hallo zusammen,

die schon Mal zitierte Seite zur Anlagenverdrahtung hat auch einen Widerstandsrechner für die verschiedenen Metallsorten an Bord.

Demnach unterscheidet sich der elektrische Widerstand zwischen Messing und Kupfer um den Faktor 4 zugunsten von Kupfer (am Beispiel 0,11 : 0,44). Das bestätigt eure Erfahrungen Smile .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
Antworten
#12
Also hat doch einer gemessen,
hätte ich mir denken können,
die üblichen Verdächtigen
Cool Big Grin Angel  Blush

Gruß
Lothar
Antworten
#13
.... da hilft nix außer:

Fahrbahnteil für Fahrbahnteil nacheinander montieren und das Teilstück mit Fahrzeugen testbefahren....Verbinder so lange tauschen bis es funktioniert... Handarbeit halt!

Grüße Marcus...
Antworten
#14
Hi EuroRacer,

da ich es nun auch geschafft habe (!!!), mal eine Testbahn aufzubauen, bin ich auf gleiche Probleme gestoßen.
Jetzt geht es aber sehr gut, man muss sich nur mit dem "Material" und der Technik anfreunden. :-)

Es sind schon die meisten Maßnahmen genannt worden und ich füge noch etwas hinzu

1. Stromleiter der Schienen reinigen. Ich nehme hier Schienenreiniger aus den Modelleisenbahn Bereich

2. Ich reinige die Kontakte der Schienen, die mit den Verbinder zusammen kommen (also das kleine Stück Stromleiter in der Schiene) entweder mit einer kleinen Feile (Feile für Kettensägen) oder Dremel, da reicht ein 5 mal "hin-und-her".

3. Die Verbinder mit Essig reinigen ist okay. Ich nehme die Verbinder in die Hand und gehe mit der Nagelfeile ein paar mal "durch" die Verbinder an den Stellen, die mit dem Stromleiter Kontakt finden.

4. Die Verbinder müssen auf jeden Fall verengt werden. Ich drücke dazu eine Seite am Verbinder-Schlitz zur Mitte und quetsche die Verbinder 1-2 mm zusammen. Die Verbinder müssen "schwer" auf die Stromleiter drauf gehen, Verbinder, die "rein flutschen", leiten nicht ordentlich den Strom. Verringert man den Durchmesser nicht, quetscht man die Verbinder nur in die Breite und hat Probleme beim Zusammenstecken. Das "Quetschen" hat auch den angenehmen 2. Vorteil, dass die Schienen besser zusammen halten.

5. Beim Zusammenbau mit einem Strom-Universal-Messgerät erst auf Durchgang und dann auf Widerstand messen. Das spart sehr viel Arbeit. Alternativ: Man kann auch nach jeder neuen Schiene ein Slotcar fahren lassen und merkt gleich was Sache ist.

Der Anfang ist ein wenig frustrierend, Durchhaltevermögen zahlt sich aber aus! Smile

Viel Spaß
Jürgen
Wenn wir die Erleuchtung über unsere Selbstbestimmung erhalten und diese Erleuchtung auf unseren freien Willen anwenden, sind wir in der Lage eine reife und fortschrittliche Gesellschaft zu schaffen, die über den Egoismus, den Hochmut und der Illusion steigt, welche Feinde der Wahrheit sind. AF


Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste