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Welches Air-Brush-System?
#1
Hallo zusammen,

die aktuellen Beiträge wecken in mir wieder die Lust, doch endlich Mal mit der Air-Brush-Technik anzufangen. Die bisherigen Versuche mit Sprühdosen damals waren zwar ganz nett, haben mich aber nicht so richtig zufriedengestellt.

Hauptanliegen sind Weatheriing und Karosserielackierungen.

Erste Recherchen ergaben enorme Preisunterschiede u.A. wegen der unterschiedlichen Qualitäten der Werkzeuge. Wo liegen die Unterschiede bei Airbrushpistolen, Kompressoren und Farben?

Sind die Anfangssets für mein Vorhaben geeignet, eventuell mit Ergänzungen? Oder ist es besser, das Zubehör einzeln zu erwerben?

Habt ihr da den einen oder anderen Tipp, was für mich als Anfänger geeignet ist ohne ne Menge Holz zu versenken?
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#2
ich häng mich ebenfalls an das Thema mal dran
bis  dann
Hermann


*alles wird gut, wenn nicht sogar besser*
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#3
Moin,
oha, das ist eine Frage..... ungefähr so wie: welches Auto ist sinnvoll?
Ich versuche mal hier demnächst was reinzustellen, denn der Kram fängt bei 100€ an und hört bei 1.000€ noch nicht auf!

Viele Grüße
Mario
Magnete sind nur dafür da, dass der Motor dreht.......................
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#4
Hallo Mario,

genau und deshalb meine Fragen hier an erlauchter Stelle Smile .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#5
Hallöle MOS

Seinerzeit habe ich mir eine Excalibur von FineTune gekauft, da sie nicht soo teuer war wie eine gescheite Badger und Evolution.

Mein Kopressor ist ein einfacher ohne Lufttank, aber sehr leise. Nachteil, er geht immer auf Wanderschaft wenn er läuft, also irgendwie gegen das abwandern sichern. Ich empfinde keinen " Kolbenschlag " beim Sprühen. Bei älteren kompressoren war es wohl mal so gewesen.

Bei den Farben ist es so wie "welches Schienensystem für eine Rennbahn".
Meine Favoriten sind Vallejo und Schmincke
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#6
Moin,
bei der Pistole empfehle ich eine, die nach dem Triplex-System funktioniert. Dies finde ich als Anfänger am einfachsten, da man sich nicht mit dem Luft-Farb-Mischverhältnis herumärgern muss! Wichtig ist bei Triplex auch, dass die Pistole sowohl Vor-als auch Nachluft abgibt, damit sich keine Farbkugel bildet und die Pistole ist sauberer. Das heißt Hebel ziehen, es kommt erst Luft, mehr ziehen , dann kommt Farbe dazu und beim zumachen ist es umgekehrt!
Und dann die Frage, ob als Fließpistole (mit Eigentank) oder als Saugpistole. Ich persönlich finde es schöner als Fließpistole, da die für mich Grobmotoriker etwas schwerer und somit besser zu handhaben ist. Allerdings sind die Triplex auch die teuersten Pistolen, ich hatte Glück und konnte ein komplettes System gebraucht aus einer Firmenauflösung mit einer Pistole von Gabbert-Wagner erwerben!

Wenn man sich einen Kompressor kauft, dann würde ich immer zu einem mit 1-1,5kg-Tank greifen.

Bei Farben gehe ich mit Lothar voll mit, Vallejo ist topp! Und Klarlack extra, um die Decals zu schützen.

Letztlich wird jeder auf sein verwendetes System schwören! Schaut am Anfang einem erfahrenen Airbrusher über die Schulter oder besucht gar einen Kurs, das erspart Zeit und Frust! Ich mache das auch gerade und werde immer überzeugter davon!
Und es macht sauviel Spaß!!!!

Viele Grüße
Mario
Magnete sind nur dafür da, dass der Motor dreht.......................
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#7
Moin,
für die Sauereien im Modellbahnbereich, nehme ich gerne die billigen Sets aus dem Netz,
für feinere Arbeiten greife ich dann auf andere Pistolen, Bagder o.ä. zurück.
Ich habe auch mit den günstigen Sets recht gute Ergebnisse erzielt und der Vorteil dieser Sets ist, falls die Luftpinselei nicht dein Dingen sein sollte, hast du nicht so viel Geld versenkt. Wink 
Mein Kompressor ist ein leise laufender ohne Tank, mit Anschlüssen für 2 Pistolen und ausreichend Druck .
Meine Farben sind Tamiya, Schminke, Vallejo und auch schon mal Humbrol.
Falls Du dich erst ein wenig in die Materie einlesen willst, gibt es reichlich Literatur .
So und jetzt an die Pistolen! Big Grin
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#8
(14-12-2019, 08:06)HHFallerslot schrieb: bei der Pistole empfehle ich eine, die nach dem Triplex-System funktioniert.

Jepp, kann ich bestätigen!

Ich hatte hier in HH im Modellbahncenter eine Triplex mit 3 Nadeln
für rund 100€ bekommen. Dazu einen Air-Com Kompressor mit Lufttank
für nochmal 170€. Und ne Absauge für 80€.
Die Triplex ist bei mir als Saug- und Fließpistole nutzbar.

Gebraucht ist das alles billiger zu bekommen. Ne Absauge kann man
sich auch gut selber bauen. Anleitungen gibt es hier ja schon.
Eine Absaugevorrichtung kann ich nur empfehlen!!!
Mit Sprühdosen in der Küche zu hantieren und Jahre später zu entdecken,
das alles an Weißware einen Farbschleier hat (nicht mehr zu entfernen),
kenn ich auch und find ich nicht so doll.

EDIT: Bei den diversen Farben (Gunze, Humbrol, Schmincke,...)
muß immer der passende Verdünner genutzt werden. Bei 2K Lack ist
es noch komplizierter. Ich halte es deshalb für weniger aufwändig, sich für ein Farbsystem zu entscheiden! Die Revell Aqua Farben sind gut verfügbar,
ich würd auch da Verdünner vom Hersteller nutzen. Schmincke ist oft
bes..cheiden zu verarbeiten und das Ergebnis ebenso bes...cheiden...

Gruß
Ebi
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#9
Hallo zusammen,

danke für eure Tipps. Ich habe mich daraufhin umgesehen und bin auf die "iwata NEO CN Airbrushpistole 200 070 Fließsystem" gestossen.

Die hat eine Düse von 0,35 mm, was mir so nix sagt. Auch habe ich nichts über eine Austauschdüse bei diesem Typ gelesen.

Reicht die Pistole für das "Airbrushen" von Karosserien? Kann ich damit meine Gebäude "weathern"? Oder ist eine 0,35 mm Düse für diese Zwecke zu grob?
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#10
die hat aber Double Action, wenn ich richtig lese und nachdem ich hier erstmal von Triplex-System gehört habe, favorisiere ich di. Zumal nur kleine Modellautos gleichmäßig mit Farbe überschütten werden sollen.
Welche Düsengröße sollte man dafür nehmen und welche Mindestleistungen sollte ein Kompressor haben?
bis  dann
Hermann


*alles wird gut, wenn nicht sogar besser*
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#11
Soweit ich verstanden habe, ist Triplex eine Marke von Rothe Wagner Gabbert, die ebenfalls das Doppel-Action-System verwendet. Preislich liegen die beiden Produkte in der gleichen Klasse.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#12
Hallo zusammen!
Obwohl ich selbst mittlerweile einige Airbrush Pistolen habe,die sich im oberen Preissegment (für Hobby Brusher!) befinden,kann ich zum Kennenlernen nur das empfehlen,womit ich selber begonnen habe,1:64 Karosserien zu lackieren:
https://www.ebay.de/itm/Revell-Airbrush-...Swy2Bd64W8
Hier musst du nicht lernen,mit einem Hebel gleichzeitig Luft und Farbe richtig zu mischen,da die Pistole die Farbe mittels Injektorprinzip ausserhalb der Pistole aus dem Farbtopf zieht(durch Drehen der Düsen ist eine Farbmenge wählbar,stufenlos).Somit ist eine aufwändigere Pistolenreinigung nach dem Sprayen auch nicht erforderlich.
Das einzig gruselige ist der schwarze Plastik Luftschlauch.Aber auch den kann man mittels Adapterstücken gegen einen Gewebeschlauch tauschen.
Und wenn man dann sagt : das isses! kann man sich mal Gedanken um einen Kompressor und andere Pistolen machen.Aber zum Starten und Altern von Gebäuden und Ganzlackierung von Karos in unserem Massstab reicht sowas kpl. aus.Und auch an die Pistole kann man mal einen Kompressor hängen.
Aber alles nur meine Meinung,aus selbst gemachten Erfahrungen!

Schönen 3. Advent!

Michael
Ich bin heute irgendwie neben der Spur.Ist schön hier! Tongue 
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#13
Hallo Michael,

danke für den Tipp. Ist auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Bleiben aber auch für mich die Fragen von Hermann: "Welche Düsengröße sollte man dafür nehmen und welche Mindestleistungen sollte ein Kompressor haben?"
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#14
Hi Junx,

ich habe vor Jahren auch mit so einem Set angefangen und bin bis Heute immer noch zufrieden damit. Allerdings mit der Druckluftdose war ich nie zufrieden und hatte mir dann einen kleinen Kompressor dazu gekauft. Für unser Hobby würde ich hier mal behaupten ist das allemal ausreichen.
Es gibt auch ein Komplettset mit Kompressor in der Bucht.

klick mia mol

VG
Michael, einer der anderen
Ich habe für manches auch keine Lösung, aber ich bewundere stets das Problem
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#15
Moin,
ja so ein Set ist schon klasse, allerdings würde ich noch ein paar Taler drauflegen und mir gleich ein höherwertiges Set
holen. Der Kompressor ist Wartungsfrei, leistungsstark und hat einen Wasserabscheider. 
Die Pistole ist aus der bewährten Evolution Reihe und hat eine Wechseldüse.
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#16
Servus,
ich habe diverse Pistolen von Badger im Einsatz.
Für unsere kleinen Maßstäbe benutze ich am liebsten Single Action mit Fließbecher.
Ist einfach in der Handhabung und vollkommen ausreichend.
Den Einsatzzweck von Double Action Pistolen sehe ich eher beim "richtigen" Airbrushen.
Als Kompressor nutze ich ein kleines Modell von Stier mit Tank ( Hat damals um die 90 Euro gekostet )
Ich würde Dir auch ein Modell mit Drucklufttank empfehlen.
Bei Billigkompressoren kann es zu einer leicht "pulsenden" Luftzufuhr kommen.
Druckluftflaschen sind relativ teuer und der Druck verändert sich beim brushen.

Gruß Stefan
„Übersteuern ist, wenn der Beifahrer Angst hat. Untersteuern, wenn ich Angst habe.“
Walter Röhrl
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#17
Moin Michael (mos)!
also zu den Düsengrössen : ich bevorzuge die 0,3 bis max. 0,5 mm Düsen.Für die HO Karos und eine "flüssige" Lackierung mit Glanzlack für mich am besten.
Luftverbrauch liegt dabei mit einer 0,3 mm Düse bei etwa 20l/min und bei der 0,5er bei 50 l/min !
Das schaffen die meisten Behälterlosen Kompressoren schon nicht mehr!
Also wenn der Schritt in Richtung "Vollausstattung" geht,sollte ein Speicherbehälter mit mindestens 5 Liter Volumen (Minimum!) und einer Kompressorleistung (in Luftmenge) von mindestens 50 l /min liegen,siehe Luftverbrauch Pistole.Dann kannst du nahezu immer mit konstantem Druck aus dem Behälter arbeiten,ohne diesen pulsierenden Kompressordruck zu bekommen.
Das ganze bezieht sich jetzt aber auch auf Dauersprühen,also grössere Flächen,wie z.B. bei Gebäude Alterungen.Da die Karos ja recht klein sind,brauchst du da pro Lackierungsgang selten länger als eine Minute!
Dafür geht dann auch nicht 50 % der Farbe daneben,wie bei einer Sprühdosenlackierung!

Gruss

Michael
Ich bin heute irgendwie neben der Spur.Ist schön hier! Tongue 
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#18
zur Entscheidungshilfe habe ich mir neben den Info´s (einen fetten Dank übrigens dafür!!!) hier noch das durchgelesen
bis  dann
Hermann


*alles wird gut, wenn nicht sogar besser*
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#19
Hallo zusammen,

ja, eure Tipps helfen ungemein. Jetzt geht es bei mir auch schon an die Feinheiten...
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#20
(16-12-2019, 12:03)historic-route-66 schrieb: ich bevorzuge die 0,3 bis max. 0,5 mm Düsen

Danke, Dein Beitrag läßt keine Frage offen. Ich versteh meinen
Kompressor jetzt auch besser...

Bei den Internethändlern gibt es Pistolen mit großen Düsen (ab 0,35mm)
für schmales Geld (~20€). Vielleicht lieber 2-3 Stück davon holen.
Bei Häusern arbeitet man bestimmt mit mehreren Farben und es nervt,
die Pistole beim Farbwechsel jedes mal zu säubern.
Um Häuser zu lackieren, sollten die Fließbecher auch groß genug sein!
Mein größter Becher hat 5ml (?? nicht sicher...) Volumen, für Autos
ausreichend, für Häuser zu klein. Da sollten es 20ml oder mehr sein.??

Finger weg von den Dosen! Hab mich sehr geärgert, viel zu schnell leer,
Druck unbeständig und teuer!! Hatte zu Beginn dieses Revellset,
rausgeschmissenes Geld.

Gruß
Ebi
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