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Decals und Klebstoff entfernen
#1
Hallo zusammen, 
hat jemand gute Erfahrungen wie man Wasserschiebebilder und/ oder alten Klebstoff entfernen kann. Bislang habe ich mit Kunsstoffreiniger die Karossen gereinigt und mit dem Fingernagel die Decals abgerubbelt. Das geht bestimmt besser. Ebenso beim Klebstoff. Bislang habe ich das nur mechanisch so eingermaßen hinbekommen. Die Faller Karossen sind m.E. Sehr empfindlich, mit „Aufkleberentferner“ habe ich schon eine Karosse schön blind gemacht....
Hat Jemand gute Tipps?
Grüße Klaus[Bild: mobile.113jnkcm.jpeg]
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#2
Hi Klaus

Decals und einige Klebstoffe lassen sich wunderbar im Ultraschallbad entfernen. Was dann noch nicht entfernt worden ist gebe ich zu meinem Freund der hat sich ein Micro-Sandstrahlgebläse gebaut das besorgt dann den Rest. Anschließend alles mit Seifenlauge reinigen und danach mit Autopolitur und Dremel polieren.

VG
Michael
Ich habe für manches auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.  Big Grin
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#3
(19-12-2019, 14:33)boxer53 schrieb: mit „Aufkleberentferner“ habe ich schon eine Karosse schön blind gemacht....

Auch Spiritus und Alkohol können verheerend wirken!! Vorsicht.
Vielleicht Waschbenzin oder Nagellackentferner auf Ölbasis???

Lange in Seifenlauge legen und mechanisch mit Zahnbürste und
-stocher arbeiten wäre mein erster Versuch.

Gruß
Ebi
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#4
Spülmittel in warmen Wasser hilft bei Wasserschiebebildern eigentlich immer.
Fingernagel zum Abschieben hilft auch,wenn kein Klarlack drüber war!
Wenn's nicht ins Wasser darf,kann man stark klebendes Tesaband oder Paketband draufkleben und abreissen.
Evtl. wiederholen.
Chemie würde ich weglassen,evtl. Waschbenzin für die Reste,wie ja schon geschrieben.
Et jiff ke grütter Leed,als wat do Mensch sich selfs aandeet!
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#5
Hallo Jungs,

Hände weg von Benzinen und diversen Lösemitteln, das löst die Karosse an, macht sie im besten Fall nur blind aber auf jeden Fall wird sie noch spröder, als sie altersbedingt sowieso schon ist. 

Was tut Ihr Euch aber auch für einen grenzenlosen Schrott an, der bei mir aber sofort in der Tonne gelandet wäre.
Viele Grüße

Fritz

Ich weiß, dass ich nichts weiß!
Sokrates, 469 - 399 v. Chr.
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#6
In warme Seifenlauge mit der Karosse. Einweichen lassen, Decals=Wasserschiebebilder lösen sich leicht und rückstandsfrei, aufgeklebtes Papier weicht durch, im Idealfall auch der Kleber. Pattex vorsichtig mit dem Zahnschaber aus dem Dentistenbesteck entfernen, nachher hochpolieren, soweit es geht.

Pattex löst wie Kunststoffkleber das Material des Modells an, möglichst nicht tief "graben". Und Nachpolieren.

Hier der Zustand nach Entfernung eingefressener Kleberraupen von der Karosserieoberfläche: 

[attachment=11071]

Es bleibt eine Verfärbung und Welligkeit und leichte Krater durch Materialverlust. Besser geht es m. E. nach nicht.

Macht nichts. Auch im echten Leben sind die Autos nicht immer ladenneu. 

Grüße
Ulrich

P.S. Sehe gerade das Foto oben. Der Jaguar hat ja nur Wasserschiebebilder, das Modell einlegen in Spülmittellauge wie beschrieben und warten, bis das Zeug sich löst. Geht rückstandsfrei ab.
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#7
Danke Jungs, werde mich vorsichtig rantasten.
@ Fritz: Lege diesen Schrott in einen Karton, und bei Ulrich übergibst du ihn mir! Das Weißbier zahle dann ich!

Grüße Klaus
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#8
Moin Fritz,

aberf heb die Tonne auf, ich komm vorbei und bring was Leckers mit Smile .

NACHTRAG:
Mist, Klaus war schneller Sad .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#9
Sorry schrottsammelnde Zunft,

da gibt es nix mehr zu holen, außerdem war ich so gut durchorganisiert, dass ich solche Teile nie gekauft hatte.
War eh gerade von diesen Faller Autos nie sehr angetan. Aurora gefiel da schon eher...aber Schrott habe ich höchstpersönlich und allerhöchstens in meiner Jugend produziert! Big Grin
Viele Grüße

Fritz

Ich weiß, dass ich nichts weiß!
Sokrates, 469 - 399 v. Chr.
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#10
Jau, kenn ich. Grüner Opel mit dunkel grünem Dach: Etwas aufs Dach gedrückt, dann war der Schwerpunkt besser. Man musste nur darauf achten, dass die A-Säulen nach innen knickten wegen Verletzungsgefahr. Die Rennen hab' ich locker gewonnen Cool .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#11
Ultraschallbad in Spiritus ist meine Vorgehensweise

Arne
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#12
(19-12-2019, 23:36)mos schrieb: Jau, kenn ich. Grüner Opel mit dunkel grünem Dach: Etwas aufs Dach gedrückt, dann war der Schwerpunkt besser. Man musste nur darauf achten, dass die A-Säulen nach innen knickten wegen Verletzungsgefahr. Die Rennen hab' ich locker gewonnen Cool .

Dafür würde man heute gesteinigt....... Wink

Ich arbeite nur noch seltene Karosseriefarben auf oder baue „Ratten“ draus, der Rest geht als Deko auf die Bahn!
Seifenlauge ist auch meine erste Wahl, ggf. eine Stunde ins Ultraschallbad,  die Klebereste werden mechanisch entfernt, falls sie dann noch dran sind!

Viele Grüße 
Mario
Magnete sind nur dafür da, dass der Motor dreht.......................
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#13
Schnell noch eine Pattex-Einlage.

Hier die gebräunte Scheibe eines Cabriolets:

[attachment=11072]

Da hilft nur Gewalt, alles Braune muss weg:

[attachment=11073]

Danach 1200er Schleifpapier, Chrompolitur und Acrylpolitur:

[attachment=11074]

Endergebnis, nicht optimal aber gerade noch wirtschaftlich (Acrylpolitur 5 gramm € 4,95):

[attachment=11075]

[attachment=11076]

Wenn ich die Scheibe demnächst noch in "Floor Polish" tauche und blasen- und staubfrei trocknen lasse, ist soweit alles sehr ansehnlich.

Grüße
Ulrich
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#14
Ich weiß, ihr wollt das originalgetreu erhalten.
Deshalb ist füllen und überlackieren nix für euch. Oder??


Gruß
Ebi
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#15
Auch reale Oldtimer werden instandgesetzt wobei füllen und lackieren in den Originalfarben zum Einsatz kommen. Warum also nicht auch bei unseren Autochens?
Hauptsache ist doch das nach Möglichkeit Originalteile verwendet werden aber gegen Reproteile ist auch nichts einzuwenden. Die Oldtimer Restauratoren machen auch nichts anderes.

VG
Michael
Ich habe für manches auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.  Big Grin
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#16
Wenn man im Diecast-Bereich (Corgi/Dinky/Matchbox/Märklin etc.) arbeitet, ist Lackieren unumgänglich, will man nicht nur Mint/Near Mint Modelle kaufen.

Hier ist es die reine Erholung, nicht mit Lackierkabine, Farben etc. hantieren zu müssen. Das ist ja auch immer eine Sauerei. Abluft, Filter vor der Nase, farbige Pfoten usw. .

Bei Oldtimern mache ich, soweit es eben geht, Reparatur-Teillackierungen statt kompletter Lackrestaurierung. Da sieht man dann zwar bei genauem Hingucken, es ist aber wesentlich authentischer als der klinisch reine Neuaufbau. Letzteren fand ich immer steril, der Charakter des Autos geht doch etwas verloren.

Grüße
Ulrich
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#17
Mal der Zwischenstand:
Beim Jaguar war es erwartungsgemäß kein großes Problem die Decals zu entfernen. Da habe ich schon schlechtere Ergebnisse gehabt, hauptsächlich wenn die Karosse ausgeblichen und unter den Dacals noch gut war.
Beim Porsche habe ich den Klebstoff mechanisch entfernt, geschliffen und poliert. Ich bin noch am überlegen, ob ich ihn lackiere, aber etwas Patina stört mich nicht so sehr. Bei der Gelegenheit habe ich gemerkt, wie leicht der Porsche ohne die Fenstereinsätze ist. Vielleicht baue ich ihn für Dash oder Tjet um....

[Bild: mobile.1143ykw8.jpeg]]

[Bild: mobile.115lxkkp.jpeg][url=https://abload.de/image.php?img=mobile.115lxkkp.jpeg]
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#18
Beim Jaguar habe ich das nicht anders erwartet, aber der Porsche ist wirklich gut geworden!

Lackieren unnötig, ich poliere in solchen Fällen mit Kratzerpolitur für Acryl-Armbanduhren"gläser". Wird nicht wie neu aber vorzeigbar.

Weiss nicht ob ich die Marke hier nennen darf. Ein großes Internethandelshaus kann da weiterhelfen.

Grüße
Ulrich

Polierprobe

Durch Klebstoff für Nationalitätenkennzeichen angegriffenes Plastik, ovaler blinder Fleck auf der Heckhaube oberhalb der rechten Rückleuchte:

[attachment=11077]

Nach der Politur:

[attachment=11078]
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#19
Oh Manno,

enorm, der Unterschied. Wirklich begeisternd, was ihr so bringt.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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