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Tutorial Kotflügelverbreiterungen - Wolfgang N. - 29-04-2019 Hallo, da bei meinem „Gulf-Bulli“ ja die Frage nach den Kotflügelverbreiterungen gestellt wurde, hier ein kleines Tutorial dazu.
Zur Herstellung von Verbreiterungen verwende ich Polystyrolplatten in der Stärke von 0,3 oder 0,5 mm (hier 0,3 mm).
Entsprechendes Material gibt es zum Beispiel hier: Klick
Die Platte großzügig in der benötigten Größe grob zuschneiden und vorsichtig über einen runden Gegenstand, hier einen Schraubenzieher, rollen.
Bei stärkeren Platten kann diese im Bad mit heißem Wasser etwas geschmeidiger machen.
Das aufgerollte Material für einen Tag in einem passenden Rohrstück fixieren, damit es eine Rundung annimmt.
![]() Das Ganze sollten dann in etwa so aussehen.
![]() Damit das Fahrzeug durch die Verbreiterungen nicht höher kommt, müssen die Radhäuser etwas ausgeschliffen werden. Durch weiteres ausfräsen kann auch eine Tieferlegung realisiert werden.
Um die Verbreiterungen einzukleben kann es hilfreich sein, passende Hilfsmittel wie Rohre etc. zu nutzen.
Die Innenseiten der Radhäuser mit einem lösenden Kunststoffkleber einstreichen. Die vorgeformten Polystyrolstreifen einsetzen und ausrichten. Wenn möglich mit geeignetem Werkzeug bis zur Austrocknung des Klebers fixieren.
Wenn der Kleber durchgehärtet ist und die Röhrchen entfernt sind, sieht das dann so aus:
Weiter geht es mit mit Teil 2
Teil 2 Jetzt mit dem Tremel innen möglichst eng am Radkasten ausschneiden und mit mit einem Schleifaufsatz nacharbeiten.
Mit einem Zwei-Komponenten-Kleber, ich verwende dazu gerne Pattex-Stabilit Express, die eingesetzten Polistyrolstreifen noch zusätzlich zur besseren Haltbarkeit mit der Karosserie verkleben.
Nachdem der 2-K-Kleber trocken ist, das Chassis einsetzen und mit einem Marker anzeichnen, was zuviel ist.
Mit dem Tremel und verschiedenen Aufsätzen das überschüssige Material wegschleifen.
Sollten sich dabei Teile der Verbreiterung lösen, kann man diese stelle einfach mit einem Tropfen Sekundenkleber, welcher mit Hilfe eines Zahnstochers aufgebracht wird, wieder festkleben.
Die endgültige Anpassung der Verbreiterungen erfolgt dann mit einem feinen Schmirgelpapier in der Körnung 320 oder 400.
Wenn wir sauber gearbeitet haben, muss nichts nachgespachtelt werden. Um das Ergebnis unserer Arbeit besser kontrollieren zu können, empfiehlt es sich, die Karo mit Grundierung leicht anzunebeln. (Die Markro-Aufnahme bringt Details zum Vorschein, die das menschliche Auge in diesem Maßstab nicht mehr wahrnimmt.)
Wenn nachgespachtelt werden muss, wie hier an den verschlossenen Stoßstangenaufnahmen, nehme ich gerne MIPA Porenwischfiller, der mit einem Pinsel aufgetragen wird.
Grundsätzlich kann auch jeder andere geeignete Feinspachtel verwendet werden. Von Nitro-feinspachtel ist allerdings abzuraten, da dieser gerne nachsackt.
Den "rennfertigen" Käfer werde ich später in dem thread "Meine Taunusring Racer" vorstellen.
So – und jetzt ran an`s umbauen!
Grüße,
Wolfgang
RE: Tutorial Kotflügelverbreiterungen - Hebi - 29-04-2019 Hallo Wolfgang, schöne Beschreibung mit super Idee der Umbau-Vorgehensweise! LG Hebi RE: Tutorial Kotflügelverbreiterungen - ebi - 29-04-2019 Hallo Wolfgang, das Ergebnis überzeugt! Danke für den ausführlichen Bericht. Der Tip mit dem Porenwischfiller ist auch nicht schlecht. Gruß Ebi RE: Tutorial Kotflügelverbreiterungen - 3teufelsrochen - 30-04-2019 Hallo Wolfgang, super Beschreibung, danke dafür Grüße Roland RE: Tutorial Kotflügelverbreiterungen - Crazy Tom - 30-04-2019 Hallo Wolfgang, die Polystyrolplatten sind absolut super, leicht zu verarbeiten und mit Kunststoffkleber perfekter Halt, ich nehme immer UHU Plast für Kunststoff Modellbau. Habe damit auch schon vieles gebaut und umgebaut. Habe hier in Berlin einen riesigen Modellbau Shop (Modulor) da bekomme ich die Platen in allen Stärken und auch mit Struktur zudem auch super Profilstäbe in allen Formen und Maßen. Deine Anleitung zum verbreitern der Kotflügel ist klasse und sieht gut aus. Viele Grüße aus Berlin Thomas RE: Tutorial Kotflügelverbreiterungen - Martin - 30-04-2019 Danke für die ausführliche und tolle Anleitung. Top! Martin RE: Tutorial Kotflügelverbreiterungen - boxer53 - 04-05-2019 Bei völlig verratzten Karossen kann man auch Kunsstoffhalbrohre einkleben und verspachteln. Ich habe dazu Reste von Aufputzschutzrohren für Elektrokabel verwendet. Karosse mit Dremel aufschleifen, Halbrohre mit Sekundenkleber einkleben und verspachteln. Ich habe Prestolit aus dem Baumarkt genommen. Dann beischleifen und lackieren. Grüße Klaus [url= ] [/url]So ist dann das Ergebnis: [url= ![]() ] [[url= ][/url]
RE: Tutorial Kotflügelverbreiterungen - Wolfgang N. - 04-05-2019 Hallo Klaus, auch eine sehr schöne Variante! Man lernt eben nie aus. Grüße, Wolfgang RE: Tutorial Kotflügelverbreiterungen - 3teufelsrochen - 06-05-2019 Hallo Klaus, da kann ich nur noch sagen: WOW Echt toll gemacht Grüße Roland RE: Tutorial Kotflügelverbreiterungen - photomanHH - 06-05-2019 hi Wolfgang schön das Du das thema einmal wieder auf den Tisch gebracht hast die alten Beiträge gehen ja durch die Bank nach hinten hin unter meine Versuch mit Folien haben mich schnell zu Papp-Sekundenkleberlaminat gebracht ca 160 Gramm A4 Papier wird statt den Folien genommen und diese in die Radausschnitte eingerollt je nach dem mit einem Edding oder kugelschreiber oder auch dünneren Wellen je nach Radauschnittform Stück für Stück wird die Pappe genauso auch durch die Karo vorher eingelegt und und verklebt mit Sekundenkleber natürlich wir vorher der radausschnitt leicht aufgeraut klebt erst einmal die Pappröhre gut verklebt in der Karo wird in der Karo der rest umsichtig mit der Dremelflex heraus getrennt dann badet man rund herum den Randstreifen/Verbreiterung mit sekundenkleber, der gierig aufgesagt wird und man lässt das aushärten 120-160 gramm Papier gebadet in Sekundenkleber ist ein genial festes Material daus lassen sich auch problemlos Fronspoilerlippen arbeiten und ganze Heckspoilerkonstrucktionen bauen NUR EINES DIE NASE DABEI NICHT ÜBER DIE ARBEIT HALTEN UND FENSTER AUF oder gleich auf Der Terasse laminieren. die Ausdünstungen sind sind nicht zu einatmen geeignet hat man die Verbreiterungen dann aushärten lassen, kann man Sie top auf passende Masse zurecht schleifen , trennen dremeln usw ordenlich gereinigt und sauber verklebt habe ich DAS noch nie an einem h0 gekillt bekommen bei meinem roten 1303 in 1:43 hat es zum ersten mal eine Lage 1:43 papier auf der Desmo in Österreich für einen Ausbruch gereicht hinten links nach Unmengen von Abflügen eine solche gebaute Frontlippe eines 143 habe ich schon 2 mal gekillt bekommen und jetzt doppellagig ausgeführt nur die Oberfläche von Papp/Papier-Sekundenkleberlaminat ist nicht 100% glatt meine Autos aind aber zu fahren, nicht für die Vitrine wer so aus 160 gramm Laminat eine Verbreiterung gebaut hat, kann jetzt gut daran mit 2K Karosserie Feinspachtel satte Taschen anspachteln. das eine Material stützt dann das andere DAS platzt dann kaum noch ab so kleine Verbreiterungen zu spachteln und zu schleifen ist aber schon eine sehr spezielle Arbeit auf Resinkaros haftet das wunderbar. den Bereich sollte man aber vorher schon mit 1200 Wasserschleif vorbereitet haben, wenn man auch den Bereich zum einkleben des Radlaufes vorbereitet ich verwende gern eine getunte Tube Sekundenkleber, auf der ich mir einen Übegang zu einer Nadel einer Spritze 1-2 Nummer innen Grösser als eine Nadel für Insulin solch eine Nadel setze ich auch gleich auf eine 1-2ml Spritze und öle damit meine kleinen Autolagerpunkte verklebt die Nadel auf der Sekundenklebertube hält man ganz kurz ein Feuerzeug unter die Nadel. DAS WIEDER DRAUßEN, ES STINKT und raucht und ist ungesund, normal ist binnen 1 Sekunden die Nadel wieder frei von der Tube klappt bei mir bis die Tube alle ist etwas Photos zT schon etwas ältere Renner cu, DerClaus RE: Tutorial Kotflügelverbreiterungen - Hebi - 09-05-2019 Hallo Klaus und Claus! Sind sehr schön geworden, eure verbreiterten Modelle! Besonders der E-Type, der 911er und die Käfer-Modelle begeistern mich. LG Hebi RE: Tutorial Kotflügelverbreiterungen - Wolfgang N. - 09-05-2019 Hallo Claus, die "Pappvariante" kannte ich auch noch nicht. Ich finde es sehr schön, das dieses Thema auf so eine Resonanz stößt und das ist ja eigentlich auch Sinn und Zweck solcher Foren, dass man sich austauscht und dabei dazulernen kann. Klasse! Grüße, Wolfgang |