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T-jet Tuning Probleme
#1
Hallo,

ich als Flachankernichtversteher versuche gerade zwei T3 nach RWE Reglement auf zubauen. Zum Glück habe ich mich noch nicht in der Klasse angemeldet da bei einem ist die Kacke am dampfen ist :evil:

Bei beiden habe ich einen mean green Anker verbaut - roh ungewuchtet. In einem (T3-1) mit JL Magneten die weiß/blauen mit Standardkohlen im anderen (T3-2) die extra starken von Umpfi in gelb/blau mit Rennkohlen. Der T3-1 läuft deutlich schneller und wird nicht heiß. Der T3-2 läüft langsamer trotz geänderter Übersetzung an der Hinterachse und wird so heiß das ich befürchte das er abraucht. Beide laufen ohne eingebaute Magnete ohne nennenswerte Reibung - es bremst also nichts. Alle üblichen Optimierung (Lüftungen, einschleifen der Zahnräder, Freigang, etc) haben die beiden hinter sich.

Ich kann die Autos leider nur mit Tyco Standardnetzteilen laufen lassen.



Weiß jemand Rat?



Ernie
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#2
Hallo Ernie . Ein heiss Motor , kein Bremse , kein Kraft : es ist ein schwar "magnetic field" .

Ein andere Lösung : sind die Kohlenfeder genug starck ? Sind die Blitz am Kohlen Normal oder grösser ?



GLA (good luck all ) für Ihre Rennen ! François
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#3
Hallo Ernie,



was evtl. auch noch Ursache sein könnte:



Welche Rennkohlen verwendest Du? Wenn es die "Tall Boys" sind, kann der Druck zu stark sein.

Hast Du die Kohlen auch etwas einlaufen lassen? Läuft das Chassis mit 6-9 Volt (unbelastet) ordentlich oder eher träge?



Zu weiche Reifen, die walken und den Motor belasten, werden es wegen der mit diesen Magneten kaum vorhandenen Haftung wohl eher nicht sein.



[url="http://josta-racing.com/Slotcar_Galerie/H0/Cars/41WillyGasserFBSR.htm"]Mein T3[/url]
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#4
Hi Arne,





was ist, wenn Du mit der Hand die Hinterachse drehst?

Spürst Du dann, wie der Anker scheinbar in regelmäßigen

Abständen einrastet? Das kann das von Francois erwähnte

Magnetfeld oder (wie so oft...) ein zu starker Druck der Kohlen

auf die Kontaktflächen sein.



Die übrigen Teile müssen natürlich auch flutschen!

Also Anker allein muß gut drehen und auch die hinteren beiden

Zahnräder. Die Achse, auf der die beiden letztgenannten stecken,

kann durchaus mal blöd an dem unteren Chassisteil scheuern...

Wenn das alles funzt, das Zwischzahnrad rein und dem Anker oder

den hinteren Zahnrädern nen Schubs geben. Das ganze Gebilde

(Anker, Zwischenzahnrad und die hinteren beiden) sollte dann schon

einige Umdrehungen alleine laufen!! Vor dem Einbau des Ankers

und anderen Achsen (und dem eigentlichen Ölen) können ein paar

Mikrotropfen Silikonöl nicht schaden...



Wenn Du die Ankerplatte dann einbaust, sollte die Hinterachse mit

Zahnrad schon montiert sein und natürlich reibungslos laufen.

Du hast die Übersetzung geändert? Drängt das Zahnrad bei aufgesetzter

Ankerplatte auch nicht am chassis??



Übrigens, flattern die Magnete? Bei mir helfen immer Plastikstreifen.

Einen klemm ich vor den Vorderen und einen zweiten hinter den

hinteren Magneten. Dadurch werden die näher am Anker positioniert,

was das Magnetfeld böser macht...





Also, nicht verzweifeln, das sind nur n paar Gramm Plastik und Metall.

Du bist auf jeden Fall härter!!! :wink:



Gruß, Ebi
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#5
Hi,



oki, mein T3 sieht ähnlich aus, aber ich habe folgendes Problem:



Das kleine Zahnrad auf dem Anker rutscht durch, festkleben mit Sekundenkleber bringt nichts. Hat jemand eine Idee, das Dingen darauf fest zu machen?



Ich habe mal überlegt, einen Lötpunkt draufzusetzen, aber das ist sicherlich auch nicht die Optimallösung.



Loctite?



Viele Grüsse und Danke

Daniel
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#6
......es gibt nur Notlösungen - ein neues Zahnrad ist auf jeden Fall besser.

Mit einem Locheisen mit 3-4mm Durchmesser von beiden Zeiten mittig über das Loch setzen und zuschlagen. Ziel ist Material zur Bohrung zu treiben. Das geht auch mit einem Körner auf einem gedachten Kreis um die Bohrung 3 Punkte schlagen. Das ist nicht optimal die Gefahr ist groß das bei erneuten aufpressen das Zahnrad nicht rund läuft. Das gleiche kann man mit der Welle machen - material verdrängen durch Kerben Körnerpunkte etc. Eine andere Lösung ist eine Messingröhrchen mit größeren Assuendurchmesser ins Loch pressen (dementsprechend aufbohren) und danach die innere Bohrung anzupassen.

Egal wie es bleibt eine Notlösung......



Ernie



PS.: Bei meinem Hitzeproblem am T3-Toaster ist es der Kohlendruck der sich aber nicht wesentlich ändern läßt.
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#7
Hallo Grogi,



ich habe ebenfalls schon das Problem mit durchdrehendem Ritzel auf dem Anker gehabt. Meine Lösung war folgende und sie funktioniert immer noch. Also, Ritzel wieder auf den Anker drücken, vorher einen Hauch Sekundenkleber in die Ritzel Bohrung. Nachdem aushärten nimmst du die Ankerplatte und fräst mit einer Mini-Trennscheibe eine Linie durch Ritzel und Ankerachse, vorsichtig so das keine Zähne kaputt gehen. Diese Strichsenkung füllst dann mit Sekundenkleber oder ähnlich hartwerdenden Kleber auf. Danach müsste es fest bleiben. Viel Erfolg!



Gruß Martin



P.S. Ich schicke mal nen Bild als pn. Auf dem Bild sieht das Chassis aus wie ne Öl-Sardine, dem ist aber nicht so.
Leistung ist, wenn sich die Felge im Gummi dreht!
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#8
Hallo,

ich möchte nochmal das Thema heiße Anker auf den Tisch bringen.

Ebi schrieb dazu:

>>was ist, wenn Du mit der Hand die Hinterachse drehst?

Spürst Du dann, wie der Anker scheinbar in regelmäßigen

Abständen einrastet? Das kann das von Francois erwähnte

Magnetfeld oder (wie so oft...) ein zu starker Druck der Kohlen

auf die Kontaktflächen sein.<<



Bei mir ist das so, wenn ich den Anker drehe im Chassie (nur Anker mit Platte und Magnete) habe ich dies einrasten. Was kann ich tun?

Ein niedriger ohmiger Anker verbauen- der jetzige ist ein Mean Green mit 6,8 Ohm - wenn ja woher nehmen wenn nicht selber wickeln.

Oder soll ich die Magnete nach aussen setzen bzw den Anker abdrehen um den Abstand zwischen Magnete und Anker zu vergrößern?

Habt ihr eine andere Idee - ausser Magnete tauschen?



Arne
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#9
Hallo ernie,

hast du schon mal das Ganze ohne Zwischenzahnrad laufen lassen [Anlauf- / Auslaufverhalten] (?) , wenn ja, wie lief es dann ? Wie lässt sich der Anker allein mit (ohne) Kohlen ohne Zwischenzahnrad in verbautem Zustand drehen? Hast du die Wicklungen mal gegeneinander ohmtechnisch vermessen?

Viel Erfolg Teesy
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#10
Hi Ernie,



Du drehst ohne Kohlen? Auch wenn die Magneten greifen und den Anker

halten, sollte der Anker bei Betrieb genug Power haben, um reibungslos

zu laufen.

Verformen evtl. die Magneten das chassis? Markier doch mal den

Anker und schau, ob der immer an einer Stelle einrastet.

Vieleicht läuft der Anker auch schief... oder das Zahnrad ist schief auf die

Ankerachse geschlagen worden...

Wie klappt das eigentlich mit den alten T-Jet Magneten und/oder anderen

Kohlen?



Gruß, Ebi
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#11
Hi,

ich versuche mal zu Antworten:

- das einrasten habe ich bereits ohne Kohlen, ohne Zwischenzahnrad, beim von Hand drehen ist ein spürbar Widerstand.

- alle Teile sind freigängig und winkelrecht angeordnet - es schleift nichts

- mit anderen schwächeren Magneten muß ich noch ausprobieren

- der Kohlendruck ist ein Hauptgrund der Erhitzung



..ich würde gerne wissen ob das "einrasten" ein Leistungsfresser ist oder normal?





Ernie <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/huh.png' class='bbc_emoticon' alt='Huh' />
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#12
Hi Ernie,



hmmm, ich wundere mich auch immer wieder, welch seltsame Effekte an diesen kleinen Chassis manchmal auftreten.



In Deinem Fall tippe auch ich auf zu hohen Anpreßdruck der Kohlen (=> Reibung erzeugt Hitze).



Das "Einrasten" des Ankers durch die starken Magnete alleine ist eigentlich noch kein Leistungsfresser - das ist ganz normal, da die Eisenteile des Ankers eben durch die JL / SuperII Magnete stärker angezogen werden als durch schwächere Serienmagnete.



Auf die Abstimmung zwischen Magnetstärke und Anker(widerstand) kommt es eben an: Nicht umsonst fahren die H0-Dragster-Freaks gezappte und was weiß ich für abartige Magnete sowie Dragsteranker im niedrigen, einstelligen Ohmbereich. Kohlen werden dabei sogar gerne und oft weggelassen und gegen Schleiferfedern ausgetauscht, um 1.) die Reibung zu verringern und 2.) den elektrischen Widerstand zu minimieren (was die Lauffläche des Kommutators dazu sagt, d.h. wie lange so ein Anker da mitmacht) steht aber sicher auf einem anderen Blatt...



Das alles mag zwar eine unglaubliche Endgeschwindigkeit bringen, aber ich persönlich stelle lieber das Handling des Autos in den Vordergrund. Soll heißen: Lieber etwas weniger topspeed, dafür aber ein kontrollierbares Verhalten in den doch eher "kriegsentscheidenden" Kurven!



Ich bin mir sicher, daß ein guter "Fray-runner" (d.h. ein lascher Standardanker gepaart mit JL-Magneten) jeden mit heißen Ankern "vertunten" T-Jet locker abhängt!



Ich habe mal ein solches Chassis aus den USA bekommen (von jemandem, der weiß, was er tut) - trotz 17-Ohm-Anker und Standard-Untersetzung der Hinterachse ist das Teilchen so schnell, daß ich überlege, ob ich nicht dieses Chassis zum Einsatz bringen soll. Das Geheimnis ist dort einfach beschrieben: Reduktion der mechanischen Reibung...



Ich bin jedenfalls schon gespannt, was für Geräte wir am RWE auf dem braunen Bakelit-Tablett zur Abnahme serviert bekommen! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='Big Grin' />



Bis dahin: Frohes Schrauben wünscht



Claus













[quote name='ernie' date='27.07.2005 - 07:14']Hi,

ich versuche mal zu Antworten:

- das einrasten habe ich bereits ohne Kohlen, ohne Zwischenzahnrad, beim von Hand drehen ist ein spürbar Widerstand.

- alle Teile sind freigängig und winkelrecht angeordnet - es schleift nichts

- mit anderen schwächeren Magneten muß ich noch ausprobieren

- der Kohlendruck ist ein Hauptgrund der Erhitzung



..ich würde gerne wissen ob das "einrasten" ein Leistungsfresser ist oder normal?

Ernie <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/huh.png' class='bbc_emoticon' alt='Huh' />

[right][post="2963"]<{POST_SNAPBACK}>[/post][/right][/quote]
Meine "oldschool" Blush H0-Slotcar-Website:
Arrow www.aus-dem-rahmen-gefallen.de

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#13
Vielen Dank für den Tip, mit dem Lötzinn,

werde das mal probieren, falls meine Klebevariante nicht hebt. Wie´s aussieht, habe ich das so 2 Kandidaten.

Gruß
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