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Kohlen entölen
#1
Hallo allerseits,



gibt es eine Möglichkeit, verölte Kohlen wieder zu reanimieren ? Bisher habe ich die Dinger immer weggeworfen, doch glaube ich mal gelesen zu haben, dass man mit Hitze etwas erreichen kann.



Ist da was dran ?



Falls nicht, muss ich mir einen neuen Vorrat an Thunderjet Kohlen anlegen <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sad.png' class='bbc_emoticon' alt='Sad' />



Gruß,

Sebastian
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#2
Hallo Sebastian!



Deine grauen Zellen trügen Dich nicht,mit Hitze zu entölen ist eine Möglichkeit!



Ich nehme mir die Kohlen,sofern sie noch ausreichend dick sind,erstmal auf ein Stück normales Papier und schiebe sie ein paar mal hin und her,bis der schwarze "Ölstreifen" heller wird.Dann lege ich sie auf eine saubere Stelle des Papiers und giesse etwas Feuerzeug (Wasch-)benzin drüber und schiebe sie nochmals hin und her.Anschliessend lege ich sie kurze Zeit auf die saubere Spitze eines erhitzten Lötkolbens und "koche" sie kurz aus.Das wars!

Nur gegen Verschleiss hilft das auch nicht! Also wenn sie mal zu dünn geworden sind = neue kaufen!

Den Anker solltest Du auf jeden Fall in einem mitreinigen.Geht auch gut mit Waschbenzin,trocknen und dann erst mit fusselfreiem Lappen und dann mit der roten Seite eines Radiergummis reinigen.Auch die Zwischenräume der Kontaktflächen!



Gruss



Michael
Ich bin heute irgendwie neben der Spur.Ist schön hier! Tongue 
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#3
nach dem brutzeln auf dem lötkolben(bis es nicht mehr aus den kohlen qualmt)

noch mals die kohlen glätten

durch das brutzeln werden diekohlen rauh und hart

wenigstens auf einem blatt papier mit kreisenden bewegungen glätten bis Sie nicht mehr kratzen

sonst zerkratzt man damit die kontaktflächen des ankers



DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#4
[quote name='Toroguy2004' date='13 Januar 2010 - 09:59' timestamp='1263373155' post='34490']

Hallo allerseits,



gibt es eine Möglichkeit, verölte Kohlen wieder zu reanimieren ? Bisher habe ich die Dinger immer weggeworfen, doch glaube ich mal gelesen zu haben, dass man mit Hitze etwas erreichen kann.



Ist da was dran ?



Falls nicht, muss ich mir einen neuen Vorrat an Thunderjet Kohlen anlegen <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sad.png' class='bbc_emoticon' alt='Sad' />



Gruß,

Sebastian

[/quote]



Hallo,

ich habe vor kurzem in einer alten AMT Ausgabe (von 1987) gelesen, dass man Kohlen auf keinen Fall einfach nur ausbrennen sollte, da dann die "Schmierung" fehlt und der Kollektor Riefen bekommt und einem erhöhten Verschleiß unterliegt. Folge: Kollektor müßte abgedreht werden. In diesem Bericht handelte es sich um Wartungsarbeiten/Reinigungsarbeiten an RC-Car Motoren. Die Kohlen wurden dann mit besonderen Power-Sprays "geölt", welches beim Neukauf wohl auch der Fall ist/war. Es handelte sich beim erwähnten Beispiel um Standardmotoren z.B. von Kyosho und um keine Spezialanfertigung.

Ist irgend jemanden solch ein Verfahren bekannt??? Es war die Rede davon, dass die Kohlen aus Kupfer+Graphit bestünden. Sind die Kohlen von Slot Racern vielleicht anders zusammengesetzt????



Gruß Tim
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#5
[quote name='redbaroness' date='26 Januar 2010 - 16:10' timestamp='1264518615' post='34800']

meines wissens sind elektromotorkohlen immer aus graphit...

grussven

[/quote]



Nicht immer!



Motorkohlen für modernere Motoren und z.B. Tuning Motorkohlen bestehen aus Kupfer Carbon Mischungen.

Zum Thema Erhitzen und Zusatzstoffen ein Ausschnitt aus der schlauen Sammlung:



Mischung der Komponenten: Naturgraphit; Elektrographit, Kupfer als Leitungsverbesserer, seltener andere Metalle (Fe, Mo, usw.), sowie Bindemittel (Pech, Harze oder Kunstoffpulver)

Verpressen des Pulvers in eigenen Pressen unter definiertem Druck, in einer eigenen Form mit Ober- und Unterstempel. Für Massenartikel werden Fertigpress-Technologien mit eingepresstem Stromseil bevorzugt. Für kleinere Stückzahlen werden die Kohlebürsten aus Blöcken mechanisch herausgearbeitet.

Glühen der gepressten Kohlebürsten oder Blöcke unter Sauerstoffausschluss und genau definierter Brandkurve bei bis zu 1.200 °C. Dabei „verkokt“ das enthaltene Bindemittel und verbindet die Inhaltsstoffe.

Für spezielle Werkstoffe erfolgt durch induktives Aufheizen eine weitere Temperaturbehandlung bei bis zu 3.000 °C. Dabei werden die Werkstoffe in künstlichen Graphit, so genannten Elektrographit, umgewandelt.

Bei Mischungen, die eine hohe Brandtemperatur verlangen (Cu-frei), wird die Litze (Kabel) nachträglich eingestampft, da auch die Cu-Litze ab gewissen Temperaturen zu Verfärbungen (Strukturveränderung/-schwächung) und Reaktionen mit den Sintergasen neigt.

Anschließende Nachbehandlungen wie Imprägnierungen mit Wachsen, Ölen, Harzen und Metallen, lassen eine weitere Anpassung der Werkstoffeigenschaften an die spezifischen Erfordernisse zu.



Ich hatte bisher noch keinen Ärger mit verkratzten Ankern.Bei mir wird allerdings auch meistens nur die Waschbenzin/Reibe Reinigung durchgeführt!



Gruss



Michael
Ich bin heute irgendwie neben der Spur.Ist schön hier! Tongue 
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#6
kann mich dunkel erinnern das wir das Thema schonmal hatten mit irgendsoeinem Power Öl das auf die Kohlen kam und dadurch drehte der Motor kurzfristig höher. Meine aber das es getestet wurde und danach der Motor wesentlich langsamer wurde und komplett gereinigt werden musste....
Viele Grüsse

Michael
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#7
[quote name='Slotter' date='26 Januar 2010 - 20:56' timestamp='1264535760' post='34804']

kann mich dunkel erinnern das wir das Thema schonmal hatten mit irgendsoeinem Power Öl das auf die Kohlen kam und dadurch drehte der Motor kurzfristig höher. Meine aber das es getestet wurde und danach der Motor wesentlich langsamer wurde und komplett gereinigt werden musste....

[/quote]





Also früher bei RC-Car-Rennen (Off Road) war unsere Faustformel, alle 5 Rennen den Motor zu warten. Also bei 4-6 Minutenrennen ergibt sich grob 30 Minuten Laufzeit. Natürlich bei anderen Beanspruchungen als bei Slot. Da ich leider kein Power Spray mehr habe, kann ich die Auswirkung auf die kleinen nicht beurteilen. Meine LeMans Motoren von Kyosho waren immer für vordere Plätze gut (was man vom Fahrer nicht immer behaupten konnte), ob es am Power Spray lag, who knows.....



Gruss Tim
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#8
Ich würde da nicht lange fackeln: Reinigen mit Isopropylalkohol, Abziehen auf Papier, Kollektor reinigen, einbauen, fertig!



Wenn es funktioniert ist gut, wenn nicht für 0,50-1€ neue Kohlen und gut is!



Es gab ne Modellrennbootklasse mit Buggie-Motoren (ECO-Standart), ähnlich den Kyosho-Dingern, da durfte alles an den Motörchen getrickst werden was nur machbar ist um das letzte Quentchen aus den Akkus über die Fahrzeit rauszuquetschen!



Jegliche Wunderwässerchen brachten nur kurzfristig etwas, Ausbrennen war komplett verpönt weil es die ganze Kohle etwas spröder und somit im Wirkungsgrad unbrauchbar gemacht hat. Den Kollektor hat es auch ziemlich "zerrschrubbelt" <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/rolleyes.gif' class='bbc_emoticon' alt='Rolleyes' />



Die einzigen Dinge die etwas gebracht haben waren:



Stärkere Kohlefedern für besseren Anpressdruck

Weichere Kohlen, dadurch aber schnellere Abnutzung derselben

Hochwertigere "Silber-Kohlen"

Ein schön gereinigter und abgedrehter Kollektor für größt-/bestmögliche Auflagefläche

...und regelmäßige Motorwartung/-reinigung



Das macht aber alles wenig bis keinen Sinn in Slotcars wenn man nicht wettbewerbsmäßige Ambitionen hat...



Die Dinger sollen doch einfach nur schön laufen und lange halten! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wub.png' class='bbc_emoticon' alt=':wub:' />



Meine 2 Cent dazu... [Bild: hi.gif]



Gruß Marco
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#9
[quote name='Marco' date='27 Januar 2010 - 18:22' timestamp='1264612942' post='34811']

Ich würde da nicht lange fackeln: Reinigen mit Isopropylalkohol, Abziehen auf Papier, Kollektor reinigen, einbauen, fertig!



Wenn es funktioniert ist gut, wenn nicht für 0,50-1€ neue Kohlen und gut is!



Es gab ne Modellrennbootklasse mit Buggie-Motoren (ECO-Standart), ähnlich den Kyosho-Dingern, da durfte alles an den Motörchen getrickst werden was nur machbar ist um das letzte Quentchen aus den Akkus über die Fahrzeit rauszuquetschen!



Jegliche Wunderwässerchen brachten nur kurzfristig etwas, Ausbrennen war komplett verpönt weil es die ganze Kohle etwas spröder und somit im Wirkungsgrad unbrauchbar gemacht hat. Den Kollektor hat es auch ziemlich "zerrschrubbelt" <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/rolleyes.gif' class='bbc_emoticon' alt='Rolleyes' />



Die einzigen Dinge die etwas gebracht haben waren:



Stärkere Kohlefedern für besseren Anpressdruck

Weichere Kohlen, dadurch aber schnellere Abnutzung derselben

Hochwertigere "Silber-Kohlen"

Ein schön gereinigter und abgedrehter Kollektor für größt-/bestmögliche Auflagefläche

...und regelmäßige Motorwartung/-reinigung



Das macht aber alles wenig bis keinen Sinn in Slotcars wenn man nicht wettbewerbsmäßige Ambitionen hat...



Die Dinger sollen doch einfach nur schön laufen und lange halten! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wub.png' class='bbc_emoticon' alt=':wub:' />



Meine 2 Cent dazu... [Bild: hi.gif]



Gruß Marco

[/quote]







Das sehe ich auch so.

Was macht es für einen Sinn bei Pfennigsartikel so einen großen Aufwand zu machen. Das ist reine Zeitverschwendung.

Kein Mensch schneidet zum Beispiel Winterreifen nach,geschweige denn so einen einen Riesenaufwand um alte Kohlen zu receiceln.

Dazu kann Ich nur sagen neu bleibt treu.



Gruß Mario
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