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Newbie Stromfrage
#1
Nabend zusammen,

 

habe ja schon im Vorstellungs thread erwähnt das ich mir das International race Set bestellt habe. Mir stellt sich jedoch nach wie vor die Frage nach der "richtigen" Elektrifizierung. Im Endeffekt geht es mir erstmal darum was passiert wenn das Set eintrifft denn dann heißt es ausprobieren Smile

Nun hab ich nicht grad 2-4 Labornetzteile rumliegen und es auch versäumt selbige zu ordern. Was ich jedoch habe sind mehrere 24V 3A Netzteile.

Kann ich diese vorerst nutzen ?

Ich finde viele verschiedene Angaben dazu in Foren, Shops und sonstwo...ich weiß es nicht mehr genau aber ich meine gelesen zu haben das die Stock Netzteile 22V liefern. Irgendwo stand das alle neueren Tomy Autos mit 18V gut laufen, die Amis wiederrum 24V empfehlen. Woanders nun wieder das 15V mit 1A pro Spur für den Heimgebrauch ausreichend wären.

An diesem Punkt brauche ich euren Rat sonst komme ich glaub ich nicht weiter..Langfristig gesehen kann ich mich sicher noch mehr einlesen, mit hinsicht auf das erste Testing wäre es aber halt Interessant zu wissen ob ich die vorhandenen Netzteile nutzen kann oder ob die aus Gründen xy nicht funktionieren. In diesem Fall könnte ich halt noch fix welche ordern bzw. erstmal entspannt das WE abwarten.

 

Danke & Gruß

Steff

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#2
Hallo Steff,

 

Keine Angst für erste Proberunden kannst Deine Netzteile her nehmen.

 

24V für längeren Fahrbetrieb sind aber zu viel, da rauchen Dir die Anker ab. Ich würde auch 22V schon kritisch sehen, wenn Du länger ohne Unterbrechung fährst. Ich hatte da von einem Speedfreakkunden schon einige kaputte Chassis da. An meiner Bahn stehen 4 NT`s 5A/  0-30V. Diese sind seit Beginn nie über 15V und 2A hinausgeregelt worden. Eher haben wir die Voltzahl erniedrigt, um die Autos fahrbar zu halten.

Die von Tomy mitgelieferten Trafos geben einmal 22 und einmal, das Tri Power Pack schaltbar 8, 12 und 22 Volt bei 1A her. Möchte diese Werte aber nicht nachmessen, die kommen recht schäbig daher.

 

Deine Trafos könntest m.E. nutzen, wenn Du dahinter eine Spannungsregelung baust. Diese z.B.:

 

[attachment=13907:LM 317 Schaltung.jpg]

 

Wobei ich mir einen anderen Spannungsregler aussuchen würde, der LM 317 verpackt glaube ich gerade mal 1,5A und ein Voltmeter würde ich dazu einbauen.

Bitte die Kühlung dieses Teils nicht vernachlässigen, sonst raucht der ab so schnell kannst gar nicht zukucken. Ist mir vor Jahren so passiert, als ich mit dieser Schaltung ein Fahrpult für die Moba gebaut hatte.

 

Grüße

 

Fritz

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#3
Nabend Fritz,


super vielen Dank für die Info! Dann kann ich jetzt entspannt weiterlesen Smile


Gruß

Steff
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#4
Hallo Steff,

 

24 V sind definitiv zu viel. Ich halte es wie Fritz: 15V sind vollkommen ausreichend. Auch an meiner Bahn bin ich eher mit weniger, d. h. 12 V unterwegs. Ich setze für eine zweispurige Bahn ein einzelnes Labornetzteil 0 - 30 V / 3A ein.

 

Ich würde an Deiner Stelle erst einmal am WE die Bahn aufbauen und mit dem beigelegten Trafo und den einfachen Handreglern ein paar erste Runden drehen. Hab erst mal ein paar Stunden Spass, bevor Du in weitere Hardware investierst. Langfristig wirst Du bestimmt um eine bessere Stromversorgung nicht herumkommen. Auch die Handregler aus der Startpackung wirst Du bestimmt bald gegen Bessere austauschen wollen.

 

Gruß

Markus

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#5
Hallo Steff!

Grundsätzlich halten auch unsere Motoren alle 20 Volt oder mehr aus, fragt sich nur, wie lange. Also für den Hausgebrauch genügen immer 12-15V. Wenn in den USA jemand was von 20V schreibt, dann gilt das höchstens für die handgedengelten, ausgewuchteten Anker, die dann möglichst noch in Kugellagern drehen und speziell gekühlt werden (sollten). Deren Einsatz-Dauer ist dann aber auch begrenzt und keineswegs 30 Minuten pro Spur. Das halten nämlich die Kunststoffe, Chassis und dergleichen (ohne Kühlung) nicht lange durch. Ich denke, da sind 3 Minuten pro Spur mit Kühlung in den Umsetz-Pausen schon grenzwertig.

Beim Hausgebrauch kann man bei 12V auch risikolos 3-h-Rennen fahren oder sogar mehr. Aber eigentlich sind die Motoren eher für kürzere Spieldauer ausgelegt, genauer das ganze Drumherum. Alles aus Kunstsoff, Chassis, Getriebe etc. wird nicht besser, wenn es längere Zeit zu heiß wird. Meistens sind die (Höchst-)Spannungen auch nicht über die gesammte Bahn gleich. Da merkt man ohne Zweit-, Dritt-, Viert-Einspeisung deutlichen Spannungsabfall, je länger die Bahn ist. Da ist dann die Angabe von irgendeiner (Höchst-)Spannung meist nur an der Einspeisung gültig. Wenn aber die Bahn sagen wir 10 Meter lang ist und man hat vielleicht 10 Einspeisungen, kommt man bei allen Autos problemlos mit 12V aus. Da wird dann das Fahren ganz bestimmt entspannt und berechenbar.

Und unsere mitgelieferten (Spielzeug-)Regler werden eben meistens auch heiß, weil sie einen großen Teil des Stroms in Wärme umwandeln. Deswegen steigen immer alle nach einer gewissen Zeit (des Spielens) auf hochwertige Regler um, meistens dann gleich auf "elektronische" Regler, weil man bei denen das Ansprech-Verhalten auf Bahn und Auto induviduell einstellen kann. Mit diesen elektronischen Reglern ist das Spielen/Fahren auch deutlich gleichmäßiger und reproduzierbarer, auch weil diese nicht so heiß werden, bessere Kontakte sowie Leitungs-Drähte haben und auf diese Anforderungen bzw. Leistungen auch hinsichtlich der Dauer der Beanspruchungen(!) ausgelegt sind. Ich fahre gerne handgemachte Regler aber unser Fritz bietet auch ganz hervorragend funktionierende, zuverlässige Professor Motor Regler an. Alle diese sind sehr empfehlenswert und jeder wird über kurz oder lang auf diese, elektronischen Regler umsteigen.

Dazu gehören dann aber bestimmt auch (irgendwann) regelbare Netzteile, die pro Spur geplant werden (sollten), pro Spur ein separates Netzteil! Wenn man das dann (stufenlos?) regeln kann, ist man auf der sicheren Seite. 0-15V und 2A (Ampere) reichen. Viel Spaß!

Hans a D

Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#6
Hallo Steff,

von Carrera gab es vor vielen, vielen Jahren mal regelbare Netzteile. Wahrscheinlich wurden die mit dem gleichen Innenleben unter dem Namen Märklin verkauft, gerne stand auch Titan oder Bühler drauf. In der Schule habe ich jetzt eine 4-spurige Bahn aufgebaut, ist zwar Carrera-GO, aber die Elektrik ist die gleiche. Dort habe ich zwei regelbare Trafos von der Carrera Servo angeschlossen, jedes Trafogehäuse enthält eigentlich 2 Einzeltrafos, so kann ich jede Spur unabhängig regeln. Angeboten werden 8 bis 13,5 V, gefahren wird meist auf Stufe 2, das entspricht 10 V. Mutige nehmen es auch mit 12 V auf. So haben wir nach oben noch etwas Luft. Die Trafos bekommt man in der Bucht oft für kleines Geld.

Aber Achtung, schau genau hin, welches Modell mit welchen Abstufungen angeboten wird. Die sehen oft gleich oder ähnlich aus, liefern aber nicht die gleiche Spannung.

Eine Übersicht über die Carreratrafos findest du hier:

http://www.carrerarennbahn.de/index.php/transformatoren

Natürlich sind die stufenlos regelbaren Labornetzteile von Fritz um Längen besser, aber für den Anfang reichen vielleicht auch die Oldtimer. Auch sind die elektronischen Regler bestimmt toll, ich habe aber selber nur die einfachen Parma-Eco, mit Umschaltung von 60-45-35 Ohm. (Damit habe ich am RWE in Dortmund sogar einmal den 8. Platz belegt, yippie!) Wenn du 4 gleichwertige gute Regler an der Bahn haben möchtest, sind vier Professoren nicht unbedingt die preiswerteste (wenn vielleicht auch technisch beste) Variante. Noch günstiger wird es mit dem Ninco55, den man auch auf verschiedene Ohmwerte umbauen kann. Das geht übrigens auch mit dem Carrera-EVO-Daumendrücker, der ist oft schon für 1-3 Euro zu haben, und liegt allemal besser in der Hand als die originalen von Tomy.

Meine Empfehlung: für den ambitionierten Heimbahner, der mit seinen Kindern oder Freunden ab und zu fährt, tut es auch meine Trafo- und Reglerwahl. Wer sich gerne auf RWE tummelt, oder auch so phantastische Bahnen wie Peter dort anbieten möchte, sollte etwas tiefer in die Tasche greifen.

Gruß aus Münster

Holger
Der wahrhaft Weise muss ab und zu die gespannte Schärfe seines Geistes lockern - und eben das geschieht durch spielerisches Tun und Denken. (Thomas von Aquin)
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#7
Hallo zusammen,

 

vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

Die Bahn ist am Donnerstag angekommen und so konnte ich Freitag nach dem letzten Kundentermin direkt mit dem Testen beginnen Smile

Habe die Bahn erstmal ganz einfach auf dem Kellerboden aufgebaut und auch nur wenige Streckenteile verwendet ...wollte ja nur kurz testen ...

Um 01:00 Uhr hab ich dann doch die restlichen Streckenteile angebaut und um 03:00 Uhr lag ich auch schon im Bett Smile

Samstag extra früh raus und ab in den Baummarkt n bissen Holz gekauft, zuhause dann frisch ans Werk.

Erschreckenderweise viel mir ein das ich ja den Handlauf der Treppe reparieren wollte ...naja gesagt getan ...

 

Den Tisch für die Bahn habe ich aus 8mm Verlegeplatten (span) gezimmert (210x100cm) mit ner Lattung versehen und umlaufend einen Rahmen verschraubt.

Hat 2Std. gedauert und sieht so aus :

 

<div>[sharedmedia=core:attachments:13920]</div>
 

Auf dem Bild kann man auch erkennen das ich mir doch noch zumindest ein Labornetzteil besorgt hatte (15V 2A).

Mit diesem befeuere ich 2 Spuren, für die anderen beiden Spuren muss zur Zeit ein Standart Steckernetzteil mit 12V und 1,5A herhalten.

 

Noch fix n paar Banden angebracht bevor die Kumpels zum ersten Testen kommen:

[attachment=13921:Fot1o.JPG]

 

Soweit so gut ....nun habe ich doch noch einige Fragen:

 

Generelles Verhalten der Tomy Mega G Autos und Bremse/Regler :

Die "Auflösung" des Reglers scheint ja echt überschaubar wie ihr mir ja schon erklärt habt. Bei der Suche nach alternativen bin ich auf die Parma Regler gestoßen ...bei diesem und auch bei anderen höherwertigen Reglern ist von einer Bremse die Rede....gut das prinzip hab ich verstanden jedoch ist mir der Einsatzgrund zumindest bei meiner Bahn/Autos nicht ganz klar. Sobald ich den Finger vom Regler nehme bleibt das Auto augenblicklich stehen, der Brems oder Ausrollweg beträgt gefühlte 2mm ...wofür brauch man hier n Bremse ?

 

Das bringt mich direkt zum nächten Punkt...ich habe das Gefühl das die Autos nicht wirklich rollen ...klar rollen sie im eigentlichen Sinn aber es macht den Eindruck als ob das die Autos mit aller Gewalt durch den Schlitz gezogen werden...da könnten auch Kufen druntersein oder gar nix...sobald Kontakt dann mit Vollgas durch.

Das mit dem Vollgas oder nicht liegt sicher am Regler (oder meinem fehlenden Verständnis / Erfahrung) aber fahren die Autos wirklich alle so oder liegt das speziell an den Mega G und den entsprechenden Magneten ?

Entfernt man die Magneten aus den Autos und greift man besser zu T-Jets ?

 

Autoworld / Aurora T-Jet

Wenn ich mich nicht verlesen habe dann haben diese Autos keinen Haftmagneten, ist das richtig ? Wäre das eine alternative zum oben beschriebenen Problem ? Kann ich diese Autos auf meiner Bahn fahren mit einem Parma Regler und entsprechendem Umbau ?

Welche variante mit welchem Umbau wäre hier zu verwenden? Parma 90 mit Umbau auf 60 bzw. 47 Ohm ?

 

Wartung

Gestern sind wir zu viert gefahren nach einiger Zeit versagten 2 Autos ihren Dienst. Bei einem konnte ich mehr Abrieb an den Schleifern erkennen als bei den anderen...Schleifer getauscht und gut war ...nach einiger Zeit ging jedoch gar nichts mehr...da mir die Ideen ausgingen wollte ich den Wagen direkt an nem Lipo testen (2s 7,4V)...kabel an die Schleifer gehalten...nix ...Kabel an die beiden Kontakte gehalten in denen die Motorkohlen stecken ...Motor läuft ....wieder an die Schleifer ...nix ...

Ich konnte bei besten Willen kein Kontaktproblem zwischen den Schleifern und den Kontakten in denen die Kohlen stecken erkennen.

Ich habe den Wagen komplett auseinander genommen, alle Haare und Flusen entfernt die Achse mit WD40 eingesprüht ....selbes Verhalten ...Strom an schleifer = nix  ,Strom an die beiden Halter = läuft.

Unsinnig zu erwähnen das auf der Bahn mit dem besagten Auto auch nix passiert. Auch kann ich bei besten Willen keinen Unterschied zu den beiden noch funktionierenden Autos erkennen.

 

 

Danke & Gruß

Steff

 

 

 

 

 



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#8
Zuerst sollten die Stromabnehmer mit voller Länge auf den Schienen aufliegen und NICHT NUR mit einer Kante. Die Spuren des Kontakts sollten nach 2 Runden über die volle Länge der Schleifer sichtbar sein. Manchmal ist der Kontakt aber auch in der Öse, in der das Ende des Schleifers hängt, unterbrochen oder nicht dauerhaft. (Das kann man aber nur vor Ort prüfen, nicht über die Entfernung). In dieser Aufhängung könnte Staub sein, der nicht leitet. Irgendwelche Leitungen könnten mangelnden Kontakt haben, leider auch gelegentlich bei komplett neuen Autos.

Eine Bremse ist nur bei Flachankern wirksam, bei Magnetern wirken die Haftis bereits als Bremse. Die "elektrodynamische" bzw. "Kurzschluß-Bremse" wirkt nur bei Flachankern bzw. Autos, die man um die Haftis erleichtert hat. Aber bei Magnetern wirken auch die Motor-Magnete auf die Leitungen als Bremse, siehe Life Like-M-Chassis. Die haben keine zusätzlichen Haftis.

Die Autos brauchen fast alle unterschiedliche Regler-Widerstände, darum ist es keine schlechte Lösung, irgendwann mal einen elektronischen Regeler mit "verstellbarem" Widerstand anzuschaffen. Dieser ist meistens ein Poti, also kein Widerstand nach klassischem Sinn.

Flachanker fährt man am besten mit hohen Widerständen, 90 - 120 Ohm, also den Drücker "weich" eingestellt.

Wer welchen Widerstand bei Magnetern fährt, ist Geschmacksache. Man kann zwischen 35 - 60 Ohm, also "mittel" fahren.

Es soll Leute geben, die können alles mit 45 Ohm fahren. (Ich kann das nicht).

Die (Spielzeug-)Regler, welche mitgeliefert werden, werden um 45 Ohm haben. Alte Faller hatten 90 oder sogar 120 Ohm, glaube ich. Diese einfachen Spielzeug-Regler werden aber sehr schnell heiß, (sie sind wie "Tauchsieder").

Parma-Regler haben dickere Leitungen/Drähte und werden nicht (so schnell) heiß. Es gibt auch welche mit Kühler. (Warum wohl?)

Aber irgendwann steigt jeder mal auf die Elektronischen um. Wink Wink

Viel Spaß!

Hans a D

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die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#9
Moin Steff!

 

Zu Deinen Fragen...

 

Hans hat eigentlich schon alles beantwortet. Smile

 

Vielleicht noch ein bisschen konkreter zum Thema "Mega G = Magnet-Chassis" und "Autoworld / Aurora T-Jet = Flachanker":

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen Modellen, die mit zusätzlichen Magneten auf der Bahn gehalten werden und Modellen, die ohne diese Hilfe auskommen. Das sind in der Regel "Flachanker-Chassis", deren Anker ins Chassis integriert und vertikal (von "oben nach unten" Smile ) angeordnet ist. Bei diesen Modellen werden die Motormagneten ein kleines bisschen als "Straßen-Haftmagneten" genutzt. Allerdings merkst Du diese Haft-Wirkung vor allem bei den T-Jets eigentlich nicht. Die Flachanker sind wesentlich langsamer, als die Magnet-Modelle! Auf deiner (übrigens prima) kleinen Bahn wirst du die Wirkung einer "Bremse" bei den Magnetern kaum spüren. Dazu können die kleinen Flitzer gar nicht schnell genug auf deiner Bahn gefahren werden. Eine Bremse bei den "Magneter-Chassis" wird interessant, wenn du laaange Geraden (mindestens fünf Meter?) und große Kurvenradien in einer Bahn hast. Ich fahre übrigens grundsätzlich ohne Bremse, weil ich es lieber mag, wenn die Autochen in die Kurven "gleiten". Smile

 

Auf deiner kleinen Bahn wirst du mit Flachanker-Chassis deutlich mehr Spaß haben! Nicht nur, weil sie langsamer (und dadurch besser zu sehen Wink ) sind, sondern weil sie sogar driften können. Dazu müsstest du allerdings die Leitplanken wieder abbauen und gegen Randstreifen tauschen. Solche Randstreifen kann man selbst bauen (7mm Isomatte bei Motorrad Louis) oder fertig bei Umpfis Slotbox kaufen (-> "H0 Schienen" -> "Randstreifen (universal)").

 

Letzter Tipp: T-Jets solltest Du unbedingt immer mit Silikonreifen fahren! Die bekommst Du entweder beim Fritz Scalerace.de (-> "Ersatzteile und Tuning" -> "Reifen") oder bei einigen Usern hier im Forum (HK, Crazysloter, habe ich noch wen vergessen?).

 

Gruß,

Andreas

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#10
" Ihr da OHM, macht doch WATT ihr VOLT!" :ph34r:

Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#11
n'Abend Steff,

 

wenn Dir die MegaG zu "kratzig" sind, kannst Du auch mal versuchen, ob Dir das Fahrverhalten ohne die Haftmagneten (die in den Roten Kreisen) besser gefällt. Du kannst Die Magnete von unten nach oben aus dem Chassis herausdrücken.

 

[attachment=13936:MegaG oben.jpg][attachment=13937:MegaG unten.jpg]

 

Ich fahre zwei Mega G ganz ohne Haftmagnete. Bei einem anderen Paar habe ich die Magnete mit kleinen Papp-Stückchen unterlegt, so daß sie etwas mehr Abstand zu den Stromleitern haben. Die Magnetwirkung ist dann deutlich geringer.

 

Wahrscheinlich sind aber dann die Federn unter den Schleifern zu stark, so daß Deine Renner mit der Vorderachse in der Luft hängen. Dann solltest Du die Federn vorsichtig kürzen, bis die Vorderräder wieder Kontakt mit der Fahrbahn haben.

 

Ach ja, Silikonreifen solltest Du generell anstelle der serienmäßigen Reifen aufziehen, falls Du das nicht sowieso schon gemacht hast. Das verbessert das Fahrverhalten in Kurven enorm, gerade bei Fahrzeugen ohne Haftmagneten.

 

Gruß

Markus

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#12
Vielleicht noch ein paar Worte zu den von Dir angefragten Parma Reglern 90/60/47 Ohm. Ich verwende die auch und finde die gar nicht mal so schlecht. Als Einsteiger-Regler sind die OK. Du kannst damit von den T-Jets und Faller über die AFX/MT bis zu den Magnetern alle Chassis abdecken, gerade wenn Du die Möglichkeit hast, über Dein geregeltes Netzteil auch noch die Spannung der Bahn zu beeinflussen. Gerade wenn Du 4-spurig fahren möchtest, und nicht jeder Deiner Mitfahrer einen eigenen Regler mitbringt, hält sich mit den Parmas der finanzielle Aufwand erst einmal in Grenzen. Natürlich sind die elektronischen Regler eine ganz andere Welt. Aber mach erst einmal einen Schritt nach dem anderen.

 

Warum Deine Chassis auf einmal nicht mehr fahren wollen, ist schwer zu beantworten. Daß die Motoren noch drehen, wenn Du die Kohlenhalter direkt mit Strom versorgst, ist erst einmal ein gutes Zeichen. Dann ist wenigstens der Anker nicht durch.

Ich kann mir nur vorstellen, dass Du Durch Funkenfllug zu viel Abbrand auf den Schleifern hast, so dass die nicht mehr leiten. Oder die Schleifer haben keinen Kontakt mehr zu den Kohlehaltern. Aber das hast Du ja ausprobiert. Bau doch mal die Schleifer von den noch funktionierenden Fahrzeugen in die, die gerade nicht mehr wollen.

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#13
Beim Regler gibt es aus meiner Sicht 3 Varianten:

 

1. Lowcost - Auf ebay einen alten Ninco Regler kaufen (ca. 5 Euro). Hier sind z.b. 2 dabei: http://www.ebay.de/itm/Ninco-Rennbahnsch...5af7682c06

2. 2 Parma - 1 x 90 Ohm für Flachanker und 1 x 45 Ohm für Magneter

3. Prof. Motor - Ein Regler für alles, z.b. der hier http://scalerace.de/Zubehoer/Elektro-und...:8258.html

 

Mit der Erfahrung (auch aus H0trod...) würde ich immer zu Variante 3 raten. 

"If in doubt, flat out" (Colin McRae)
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#14
Hallo Steff,

 

zuerst einmal freut es mich, dass Dir diese Bahn zusagt. Rolleyes

 

 

Zitat:<div>
Welche variante mit welchem Umbau wäre hier zu verwenden? Parma 90 mit Umbau auf 60 bzw. 47 Ohm ?

</div>
 

Zu den Reglern wurde ja schon einiges gesagt. Diesen Umbau würde ich nicht empfehlen, obwohl ich ihn selber hatte, ja ja wer billig kauft kauft immer 2 mal, auch ich. Dann lieber gleich fürs erste, wie Torsten vorschlug, Billigstzeug nehmen. So schlcht sind die Nincos nicht. Wink  Sad

Zum einen ist es ganz schönes gefriemel, da die Strippen und Schalter reinzufummeln, zum anderen kommt dieser Parma Eco recht mies verarbeitet mit nicht verlöteten, schlampig verpressten Kabeln etc. daher und ist im Prinzip sein Geld nicht wert. Da sind die mitgelieferten Tomy Regler besser gemacht, wenn auch ohne Bremsfunktion.

Zudem ist es nicht so, dass der Umbau sich wie ein 60 oder 47 Ohm Regler verhält, sondern der  zudem stromfressende Parallelwiderstand erzeugt eine ganz andere nicht mehr lineare Kennlinie. :o

 

Zu Deinn Autoproblemen:

 

Zitat:<div>
Ich konnte bei besten Willen kein Kontaktproblem zwischen den Schleifern und den Kontakten in denen die Kohlen stecken erkennen.

Ich habe den Wagen komplett auseinander genommen, alle Haare und Flusen entfernt die Achse mit WD40 eingesprüht ....selbes Verhalten ...Strom an schleifer = nix ,Strom an die beiden Halter = läuft.

Unsinnig zu erwähnen das auf der Bahn mit dem besagten Auto auch nix passiert. Auch kann ich bei besten Willen keinen Unterschied zu den beiden noch funktionierenden Autos erkennen.

</div>
 

Sag mal ehrlich, seid Ihr die heiß gefahren oder ist gar die Kohle runter.

Dann läuft das Auto nämlich meistens wieder, wenn man auf die Halterung Druck ausübt. Wink

Da in dem Kohlehalter ist eine Feder drinnen und die Motorkohlen, da würde ich aus der Ferne den Fehler suchen.

Wenn das Chassis aber einen Hitzekollaps mit Verzugsfolge erlitten hat, der durchaus nach 30 Min. Vollgas vorkommt, wenn dann auch noch etwas nicht leichtläufig ist, hilft nur austauschen. :wacko:

 

Grüße

 

Fritz

 

 


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#15
Wenn Mega-G Autos plötzlich nicht mehr fahren, kann das tatsächlich an einem Problem im oberen Bereich der Schleifer, d.h. dort wo sie gebogen sind und um die Kohlenhalter herum führen, liegen. Das ist der eigentliche Schwachpunkt dieser Autos, das Dumme dabei ist nur, dass das oft von Auge nicht erkennbar ist.  Eigentlich kann das ganz einfach behoben werden, indem vorsichtig nachgebogen wird, so dass der Schleifer wieder satt um den Kohlenalter herum liegt. Wahrscheinlich hast Du das ja schon versucht, aber hast Du mal die Schleifer vom einen auf das andere Auto vertauscht?

 

Viel Erfolg!

 

Stephan

[Bild: chsm.gif]

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#16
Moin und wow ...

vielen Dank für die zahlreichen Antworten!!!

 

Autos:

Erstmal eins vorweg, die Autos laufen alle wieder. In einem anderen Beitrag hatte ich von verölten Kohlen gelesen, daher hab ich einen der Wagen direkt mal komplett auseinander genommen die Kohlen entfernt und wie beschrieben mit nem Lötkolben "gebruzzelt" . Ich denke allerdings dass das nicht das Problem war.

Mir fehlt ja die erfahrung aber wenn ein Lipo am Schleifer gehalten den Motor nicht zum drehen bewegen kann, das gleiche an den Kohlenhalter aber funzt MUSS es doch die Verbindung zwischen Schleifer und Kohlehalter sein. However, ich habe einfach mal hin und her getauscht (im Set waren ja einige Ersatzteile dabei) und nach einger Zeit liefen sie wieder ......kommt Zeit ...kommt Erfahrung Smile

Überhitzt waren die Autos auf jeden Fall nicht...Zeitgefühl ist ja eher subjektiv aber länger als 2-3min vollgas ist niemand gefahren, auch waren die Autos nicht spürbar warm und schon gar nicht heiß.

 

Magnet:

In den US Foren ist von einem low bzw. high downforce mode zu lesen, dazu sollte man die Magnete einfach umdrehen. Ich habe die gestern abend einfach mit einem Schraubenzieher von unten rausgedrückt, so wie von Klenkes beschrieben. Ich habe die Magnete nicht ganz entfernt sondern einfach max. nach oben gedrückt also von der bahn wech ......

Genau so hatte ich mir das Fahrverhalten vorgestellt, die Autos können nun auch langsam fahren (logisch eigentlich). Gleichzeitig hatte ich ein wenig mit der Spannung gespielt bzw. von 13V in 0,5V schritten reduziert. 11V ist hier die für mich beste Einstellung, am Regler ist "genug Weg" vorhanden und trotzdem kann man fast keine kurve mit Vollgas fahren.

 

Auch waren ganz leichte driftansätze zu erkennen wobei das Auto aber meist ausgebrochen/gehüpft ist. Hatte gelesen das für Drift rennen viele parameter (gewuchtete Felgen, Achsen, Reifen) pflicht sind.

 

Regler:

Also einen Elektronischer Regler wirds erstmal nicht geben, die investitionen müssen hier im Rahmen bleiben, ich gebe schon zuviel Geld für meine Flugzeuge/Copter aus, daher wird es wohl doch der Parma bzw. eher die noch günstigere Variante Ninco.

@Torsten

Vielen Dank für den Ebay link  !

 

Next Steps:

Silikonreifen bestellen

Ninco Regler ersteigern bzw. Suchfunktion zu diesem Thema bemühen Smile

 

Danke & Gruß

Steff
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#17
Aber wenn schon die Felgen krumm sind, ändern gerade Silikonis garnichts. Wink

Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#18
@Steff: Mit den Niinco-Reglern machst Du erst einmal nichts falsch. Smile Wir hier in HH haben jahrelang mit den Teilen gespielt und sind damit sogar "offizielle" Rennen gefahren. Big Grin

Aber Achtung: Die Nincos sind mit einem speziellen Kabel ausgestattet, das in einem Mini-Klinken-Stecker endet! Dieses Kabel und den Stecker musst Du austauschen und zwar so, dass Du die Regler an Deine Bahn schließen kannst! Also den "richtigen" Stecker anbauen!

 

Was wir hier bisher verschwiegen haben, ist, dass die meisten von uns mit "regulärem" Bahn-Anschluss fahren - d.h. unsere Regler werden mit drei Klinkensteckern an die Bahnen angeschlossen, mit Hilfe sogenannter Anschlussboxen.

 

Gruß,

Andreas

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#19
Zitat:<div>
Ninco Regler ersteigern bzw. Suchfunktion zu diesem Thema bemühen Smile

</div>
 

Also anstelle der Parma Regler würde ich Dir die Nincos empfehlen... Hier noch ein Tipp zum Anschluss eines Ninco Reglers nach deutscher Belegung: gelber Stecker - grünes Kabel, roter Stecker - graues Kabel, schwarzer Stecker - weißes Kabel

"If in doubt, flat out" (Colin McRae)
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#20
Hallo Steff,

ich habe die Stromversorgung so gelöst: pro Spur ein Märklin-Trafo 6631. Der bringt zwar maximal nur 16 Volt, aber für Heimbahn reicht das üppig.


Vorteile:


1. Die Dinger sind Massenware und immer wieder bei Modellbahnhändlern in der Grabbelkiste für ca. 10-15 Euronen.


2. Die Dinger sind regelbar. Dadurch wird vieles fahrbahr, das sonst mit den - anfangs noch nicht optimalen - Handreglern aus jeder Kurve hauen würde.


Dass bei den Märklins Wechselstrom herauskommt, behebst Du mit zwei - auf eine kühlende Metallplatte geschraubten - Gleichrichtern vom Elektronikversand Deines Vertrauens.

Das ist deutlich einfacher als einen Spannungsregler zu bauen.


Viel Spaß!


- HansHH



 

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