28-03-2014, 15:29 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28-03-2014, 15:39 von Foxkilo.)
Also soweit ich in Physik aufgepasst habe und das ganze richtig verstanden habe stellt sich das Ganze so dar:
Das Kernstück des E-Motors ist der Anker, der zwischen oder mehr Magnetensitz. Der Motor läuft deshalb, weil sich im Arm des Ankers ein der dem Magneten gegenüber liegt eingleichpoliges Magnetfeld bildet. Die stossen sich ab. Während der eine Arm abgestossen wird, wird der nebenliegende angezogen, da er noch ein gleichgepoltes Feld besitzt, das aber dann durch Drehung des Kollektors umgepolt wird. Das gleich passiert beim gegenüberliegenden Magneten nur mit anderer Polarität. Dies würde auch mit 2 Armen gehen, doch durch die drei Ankerarme ereiche ich, dass ich keinen neutralen Punkt habe, wo sich die Kräfte aufheben. Wie gut sich die Arm und Magent abstoßen hängt von der Stärke des Magneten und der Stärke des Feldes am Arm ab. Das Magnetfeld am Arm entsteht durch Induktion. Jeder stromddurchflossene Leiter erzeugt ein Magnetfeld. Leiter hier die Wicklung. Je mehr Wicklungen mehr Magnetfeld oder dickerer Leiter auch stärkeres Feld, da mehr Strom durchgeht von wegen geringerer Wiederstand. Durch die Isolierung der Lagen erhalte ich drei separate Leiter in die ein Magnetfeld induziert wird. Bei einem Leiter hätte ich einen größeren Wirbelstrom, das ist die Form des Magnetfeldes im Leiter. Durch die Isolierung erhalte ich bei gleichem Gesamtvolumen, drei kleinere Wirbelstrom die dadurch weniger Bremsen. Aber bitte, schlagt mich nicht ich bin kein Physiker.
Wenn ihr in US Foren schaut, taucht immer wieder der Begriff "Quadlam" auf. Das steht für 4-fach Laminiert sprich 4-lagiger Anker. Bei dem Mt Anker handelt es sich um den besagten Surper II Anker. Super II war ein AFX der seren mäßig mit fast allen damals bekannten Tuning Mods bestückt war, wie versilberte Elektrik, Kohlen mit Schraubenfedern, leichte Karosse, Gewichtsplatten und eben besagten Quadlams.
Falls meine Erklärung falsch ist oder Lücken enthält oder ungenau, bitte korrigiert mich.
Ich habs vestanden und glaube, Du liegst da ganz richtig. Aber (auch) ich müsste dicke Bücher wälzen, um einerseits ganz sicher sein zu können, andererseits das besser erklären zu können als Du. Wenn wir jetzt noch etwas weiterquengeln, wird sicherlich mein lieber Freund Jörg oder ein anderer Physiker sich erbarmen und es uns genau erklären. Oder??
Herzliche Grüße und eine schöne Wochen-Ente allerseits aus ? Dortmund natürlich!
Hans a D
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
Aaaah... jetzt habe ich die "Lagen" verstande. Danke, Claus, für das aussagekräftige Foto!
Ich versuche mal, das Thema weiter zu präziseren:
Hm... der Kupferdraht wird beim Flachanker jeweils um drei "Ankerarme" gewickelt. Diese drei Drahtwicklungen sind von einander getrennt. Das muss auch so sein, damit das mit der Umpolung der einzelnen Ankerarme funktioniert. Die Kupferdraht-"Spulen" erzeugen ein Magnetfeld. Aber nicht der Kupferdraht wird zum Magneten, sondern die Ankerarme, bzw. das Metall, um welches der Draht gewickelt wird (der sogenannte "Kern").
Ich stelle mir nun vor, dass drei "Lagen" Metall mehr "Masse" oder "Material" ergit, das magnetisch werden kann, als nur zwei "Lagen". Man hat also einen stärkeren Magneten = mehr Drehleistung = mehr Power!
Ich hab gerade auch die Meinung, dass Umpfi Kohlen dem Anker sehr gut bekommen und den Verschleiß minimieren. Somit haben wir länger Spaß mit dem Chassis.
Das lästige Geräusch kommt, wie vorher schon angemerkt, von losen Magneten und einfach auch nur von der Stärke deren.
Sobald man aber die Magneten befestigt, verschlechtert auch das im gleichen Maße das Fahrverhalten. Das bedeutet für mich, dass man am besten nur Schleifer und Kohlen tauscht und anständig ölt, was alle Flachanker gerne haben, dann ist man auch mit dem Fahrverhalten zufrieden. Das etwas lautere Geräusch ist eben so!
Also viel Spaß mit der Rennklasse T1,5.
Ich hoffe auch bei T1,5 im MIttelfeld mit zu fahren.
heute kam auch ein T-Dash per Post auf meinen Basteltisch. Anfangs war es in der Tat etwas laut. Am Ender der Reinigungs- und Tunigsession war es dann aber auf absolut erträglichem Niveau. Man hört halt noch das T-Jet typische Rasseln der Metall-Zahnräder. Ich empfinde den Geräuschpegel aber nicht als störend.
Um zu sehen, was die einzelnen Umbaumaßnahmen bringen, habe ich erst mal das Chassis OOTB auf die Bahn gestellt. Die Rundenzeiten lagen bei 6,5 Sekunden. Alles Original, nichts geändert.
Zuerst habe ich Achsen, Felgen und Reifen gewechselt. Das Chassis läuft jetzt auf glatten Achsen (keine Verzahnung an den Enden und in der Mitte), hat Vincent Felgen (vorne 2, hinten 3 mm) und passende Silikonreifen. Die Rundenzeiten sind nur durch das neue Fahrwerk auf 6,0 Sekunden zurück gegangen. Das hätte ich so nicht erwartet.
Anschließend ist das Chassis ins Ultraschallbad gewandert und die Zahnräder sind entgratet worden. Dann Alles vorsichtig geölt und wieder zusammengebaut. Das Ergebnis waren Rundenzeiten, die noch einmal um 0,3 Sekunden schneller geworden sind.
Die schnellen Rundenzeiten sind sicherlich auch auf die mittlerweile eingefahrenen Kohlen zurück zu führen. Trotzdem war ich überrrascht, dass das Chassis in so kurzer Zeit mit so wenig Einsatz extrem an Geschwindigkeit zugelegt hat.
Was mir auffällt, ist die extrem gute Beschleunigung des Chassis. Ich bin schon jetzt auf den Vergleich mit anderen T-Dash auf der Rennstrecke gespannt. An den nächsten Abenden werde ich noch ein wenig mit der Andruckkraft der Kohlen und der Einstellung der Schleifer spielen. Da geht noch was.
22-05-2014, 19:25 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22-05-2014, 19:26 von photomanHH.)
t-dash rel. 2 klappert und scheppert deutlich weniger
ich schätze mal auf weicheren(anderen) kunststoff
vorderachse sollte man immer noch distanzbuchen verbauen, damit die stromabnehmer nicht an den felgen schleifen
ich habe die original stromabnehmer plan gebogen und neu um 90° mit einer rundung abgekantet. so laufen die stromabnehmer deutlich besser über die übergänge der schienen
mal sehen wie lange die dünnen original stromabneher halten, bis die verbraucht sind
bis jetzt läuft mein t-dash ref.2 auf anhieb recht gut
kleine liebevolle nachbehandlung inbegriffen
bei mir fallen die Silis immer von den bereits abgezogenen felgen
Bevor jetzt wieder Verwirrung mit Chassis entsteht = es gibt KEIN T-Dash Chassis Release 2 !!!!
Dan hat letztes Jahr die Einzelteile für den Zusammenbau von 10.000 Chassis bekommen und nagelt die jetzt so nach und nach mit ein paar Leuten zusammen.Es ist zwar angedacht,eine zweite Auflage zu machen mit 2-lagigem Anker und damit US rennkonform ,aber das ist noch Zukunftsmusik.Das 2.te Chassis soll dann auch aus einem anderen Kunststoff sein.
Aber die Unterschiede bei den ersten 10.000 Stück resultieren wohl daraus,daß die Jungs ihr Ohr am Forum haben und aus den Fehlern lernen,soweit sie nicht konstruktionsbedingt unveränderbar sind.
Es wird übrigens bei Dash auch darüber nachgedacht,das Slimline Chassis ohne seine alten Macken neu aufzulegen !!!
Aber zurück zum T-Dash :
zu all den zahlreichen Ausführungen die bereits niedergeschrieben wurden noch diese:
als Motorkohlen-ersatz mal originale Kohlen OHNE Kerbe nehmen.Die Kontaktbleche vom T-Dash sind nämlich nicht wie das originale Blech vom T-Jet an der Auflage V-förmig sondern rund.Dadurch kommt die Kohle noch höher zu sitzen und dadurch noch mehr Anpressdruck!
Zum Thema Geräusche : bei einigen meiner T-Dash war der Ankerplattenhaltebügel an der Unterkante so scharfkantig ausgestanzt,daß er am mittlerern Zahnrad schliff.Das gibt ein schön hochfrequentes Pfeifgeräusch! Einfach mit einer Feile entgraten und schon wird es wieder etwas leiser !!!
Gruss
Michael
Ich bin heute irgendwie neben der Spur.Ist schön hier!
Das Kronrad auf der Antriebsachse ist (auch) aus viel zu weichem Kunststoff der hohen Abrieb hat. Nach dem ersten Einfahren ist das erste Kronrad schon hinüber! Ich hatte zum Glück noch ein altes T-Jet Kronrad in der Kiste. Also: deckt euch rechtzeitig mit vernünftigen Kronrädern ein . . . .