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Material Tjet Karosserien
#1
In einem US Forum ging es um die Thematik aus welchem Material Tjets Bodies sind. Meiner Meinung nach waren T's aus Polystyrol während AFX aus ABS waren. Grund hierfür die Klebbarkeit, sprich Löslichkeit. Lt, Aussage eines US insiders sind sie aus ABS wie die Afx nur aus einer anderen Sorte. Nur glaub ich das nicht so richtig. Wie kann man ABS von Polystyrol unterscheiden? Chemieexperten an die virtuelle Front., bitte. Mario ruft Fritz und Hans und sonstige Chemie Affine.

 

Mario :blink:

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#2
Kunststoffe voneinander und untereinander zu unterscheiden ist schwierig, ohne entsprechende Hilfsmittel und Apparate und/oder Analyse durch Verbrennen und Gaschromatographen fast unmöglich. Man hat ja in den 50ern und 60ern noch ganz andere Kunststoffe gemacht (und verwendet!) als heute. Denkt bitte auch an Bakelit und PVC, was heute fast völlig verschwunden ist.

Styrol und Polystyrol sind löslich in Tetrachlorkohlenstoff oder Chloroform. Beides ist nicht gerade harmlos für Mensch und Tier und sehr Umwelt-gefährdent. Die "älteren", teilweise heute verbotenen oder nicht mehr gebräuchlichen Kunststoffe wie PVC sind weder löslich in irgendwas und fast nicht und mit nichts zu kleben.

So war mal das allererste Pro-Slot-Chassis eines bestimmten Porsche-GT-Modells in 1:32 ebenfalls aus PVC und konnte fast nicht bearbeitet bzw. mit nichts geklebt werden. Wenn das nicht so recht lief und/oder bearbeitet werden musste, hatte man schlechte Karten.

LEIDER kann man das aber nicht sofort sehen. Manche Kunststoffe ähneln sich auch in dem äußeren Aussehen. Wenn es da keine Datenblätter für Anwender gibt, haben wir alle schlechte Karten. Es gibt ja auch nicht nur 2-3 verschiedene, sondern tausende, verschiedene oder sogar Millionen, verschiedener Kunstsoffe. Und die haben fast alle sehr verschiedene ODER manchmal sogar "ähnliche" Eigenschaften, ganz nach dem Anforderungs-Profil, den Reaktions-Bedingungen und, und, und! Manche sind löslich, manche thermisch bearbeitbar, da werden die als "Granulate" zum Aufschmelzen bzw. Gießen bzw. Spritzen hergestellt. Manche lassen sich nur genau 1X schmelzen und bearbeiten, manche mehrfach.

Mario, Du siehst, es ist alles nicht ganz so einfach. An manchen Stellen ist es erstmal besser, eine unwichtige, unbedeutende Probe zu "opfern", um erstmal zu sehen, wie sich der Kunststoff verhält. Und dann kann es ja außerdem noch sein, daß die Chinesen bzw. Malaien mal diesen, mal jenen und mal einen ganz anderen Kunststoff verwenden. Also kann man nicht nur an der Farbe / den Farben erkenen, um welche Sorte es sich diesesmal handelt. :unsure: :wacko: :unsure:

Hans a D
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#3
..... ach ja, Styrol bzw. Polystyrol ist billig, löslich und thermisch zu verarbeiten. Die heutigen Karosserien in 1:24 (!!) sind fast alle aus Polystyrol. Außerdem kann man das mit Polystyrol-Kleber, z.B. Revell-Kleber sehr gut und einfach bearbeiten/kleben. Polystyrol-Kleber ist nämlich nur klares, durchsichtiges Styrol aufgelöst in Chloroform. Danach riecht der Kleber ja auch. Allerdings glaube ich NICHT, daß die Karosserien aus den 60er Jahren alle aus Polystyrol waren/sind. Wenn man die Karos bearbeitet, feilt und schmirgelt, riechen sie etwas anders als Styrol. Als ob da Nitrile oder sowas drin wären, so an Marzipan erinnernd. Da wirken die Karos von Faller schon eher so, als ob sie aus Styrol wären. Aber sicher bin ich mir da nicht.

Auf alle Fälle aus einem total anderen Kunststoff sind jedenfalls die grauen Chassis. Die sind bestimmt nicht aus Styrol. Dieser graue Kunststoff wird sich vermutlich auch nicht so leicht färben lassen, denn sonst hätten wir viel mehr bunte Chassis und die gelegentlich angebotenen, bunten Chassis wären keine Raritäten.

Und gerade bei den Chassis, die ja auch höhere Temperaturen aushalten müssen als die Karosserien, werden die wohl kaum Kunststoffe verwendet haben, die thermisch zu verarbeiten sind? Aber sicher bin ich mir auch da leider nicht. Was für Unterschiede allein bei den TYCO-Chassis existieren! Es ist NICHT egal, ob die aus Malaysia oder aus China oder aus Hong Kong sind! :unsure: :unsure: :ph34r:

Hans a D

Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#4
Hi Jungs,

 

falls die Frage mal aufkommt? 

 

Meine Bodys sind aus Resin. Smile

 

Gruß

 

Harald 

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#5
Zitat:<div>
Hi Jungs,

 

falls die Frage mal aufkommt? 

 

Meine Bodys sind aus Resin. Smile

 

Gruß

 

Harald 

</div>
 

Drücken die nicht? Hemmen die nicht deine Bewegungsfreiheit? Und vor allem - wie kommst du da rein? Big Grin  Tongue  :lol: 

 

Ciao
Leistung ist, wenn sich die Felge im Gummi dreht!
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#6
Hi Jungs,

 

@ Harry:

Da kommt bestimmt sofort die Frage auf, welches Resin, mir sind da einige Sorten geläufig....PU, Epoxy, Kasein, Naturharze, Acryle.....

Ach ja und ganz kann ich das mit Deinem Body auch nicht verstehen, als ich Dich vor 3 Wochen sah warst Du noch recht gelenkig unterwegs. Big Grin

 

PS/ABS

 

Hans hat ja das meiste schon dazu geschrieben. Diese beiden Kunststoffe ähneln sich sehr. ABS hat halt noch einen Acrylanteil, der ihn steifer , härter und verwindungsfester macht. Will hier nicht auf E- Module etc. eingehen.

Sie sind schwer zu unterscheiden, da ein hochschlagfestes Polystyrol (billiger!) ein normales ABS in den technischen Werten schlagen kann. Durch den in beiden befindlichen Styrolanteil kann man auch durch "Abfackeln" mit dem Riechkolben kaum Differenzen ausmachen. Die Scheibeneinsätze sind auf jeden Fall aus glasklarem PS, ABS ist immer weißgelblich, das verwandte SAN (Styrolacrylnitril, Haarbürsten, Zahnbürsten) immer klar, aber blau oder gelbstichig.

Ich denke einmal, dass diese Karossen beide aus PS gefertigt sind, habe diesen Ami thread auch überflogen, da fehlte es schon auch an entsprechendem Hintergrundwissen, deswegen habe ich ihn links (Hobbytalk) liegen lassen, zumal er mich nicht interessiert hat.

PS ist der älteste Kunststoff den man kennt, preiswert, einfach zu verarbeiten und ohne problematischen Werkzeugbau sind die Teile zu realisieren.

Verkleben lässt er sich problemlos, wie Hans anmerkte mit Benzol.....oder anderem Lösemittel. Das geht mit ABS nicht so simpel, oder hält schlechter.

 

Auf jeden Fall sind beide Sorten geeignet und wie die Situation der ganzen alten Schätzchen aussieht, war das ein guter Kunststoff, sonst wären die längst hinüber, ob ABS, PS oder Hart PVC (seeeehhr unwahrscheinlich, lässt sich schlecht verspritzen).

 

Die Chassis Hans sind aus einem technischen Kunststoff, ich habe mal eines angefackelt, das war für mich eindeutig Polyamid 6, beständig bis über 200°, aber weniger maßhaltig, weil das bis zu 3% Wasser aufnimmt. Aber der Gestank des Caprolaktams war nicht zu überriechen.

 

Letztendlich wird das hier genauso wenig geklärt werden wie die berühmte Öl Gretchenfrage.

 

 

Grüße

 

Fritz

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#7
Danke Hans und Fritz.

 

Wie du schon sagst Fritz sind wir nicht viel weiter.

 

Meine Erfahrungen mit Aurora Bodies sind wie folgt:

 

T-Jet lassen sich mit den Plastikklebern(Polystyrolklebern) der bekannten Marken wie Faller, Kibri, Revell relativ gut kleben. Wobei die Kleber sind auch nicht mehr das was sie mal waren.

AFX geht gar nicht. Hat schon mal einer von euch versucht abgebrochene Räder vom Elf Tyrrel wieder anzukleben? Wobei die blauen Karossen anscheinend besonders spröde sind. Meiner unmassgeblichen Meinung nach geht nur Superkleber.

 

Mich würden mal eure Erfahrungen interessieren. Oder habt ihr noch Auroras verarztet?

 

Mario
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#8
WAS erfahrungsgemäß (fast) alle Stoffe, auch Kunststoffe(!) gut, sicher und dauerhaft verbindet, ist 2K-Kleber. Ich bevorzuge und schwöre auf UHU-endfest-300, das Grüne. Denn was schnell fest ist, ist auch schnell wieder los. Es gibt auch Pattex-stabilith, was früher je eine Pulver- und eine zähflüssige Komponente hatte. Heute ist Pattex stabilith soweit ich weiß, auch 2 "honigartige" Komponenten wie eben UHU-endfest-300. Dazu müssen aber die beiden zu verbindenden Teile natürlich total sauber und fettfrei sein. Außerdem rauhe/schmirgele ich beide Teile etwas an, damit UHU-endfest mehr Fläche zum Verbinden hat und trage etwas "großzügiger" auf. Dann wird hernach das ganze Gewerke etwas dicker, hält aber auch besser. Das geht natürlich nur so weit, wie das Geklebte hinterher niemandem und nichts "im Weg steht". An der mit Endfest geklebten Stelle bricht das nie wieder. Man sollte das Verklebte dann einige Stunden auf die Heizung legen aber keinesfalls zu hoch erhitzen, damit nicht der Kunststoff schmilzt! Auf der Heizung besteht diese "Gefahr" nicht, wohl aber im Backofen. SO HOCH darf es dann nicht gehen.

Eine Alternative ist Super-Kleber bzw. Sekunden-Kleber aber der kann doch wieder brechen. Man kann auch Sekunden-Kleber auftragen und sofort mit den "dazugehörigen" Glaskugeln, Mehl, Backpulver, Kohlenstaub oder was auch immer versetzen, damit das sofort fest wird. Das hält auch hervorragend und man muss nicht lange warten. Das wird dann aber naturgemäß ebenfalls etwas dicker. Man bekommt im Laufe der Jahre Erfahrung, wie dick man auftragen muss.

Die blauen AFX M-Traction und G+ Karosserien, besonders die "Tausendfüßler", die Tyrrell-elf-Formula gelten als bruchgefährdet. Die beigen, sandfarbenen T-Jet-Karosserien leider auch. Das gilt besonders, wenn diese längere Zeit intensiver Bestrahlung, Sonnenlicht und wohlmöglich Ausdünstungen aus irgendwelchen Möbeln (Formalin??) ausgesetzt waren. Die Möbel zur Aufbewahrung der Sammlung dürfen ruhig alt sein und nicht (mehr) stinken. Also sind Glas-Vitrinen im Schatten und nur gelegentlichem Licht meistens besser, als wenn dauernd hochenergiereiches (Sonnen-)Licht die Autos bestrahlt.

Hans a D

Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#9
Jau

 

ich habe auch nen zerplatzten AFX in blau

ich klebe gern und gut mit sekundenkleber

und

im gegensatz zu HansAD klebe ich gern mit Stabelit-Express

gelber zäher honig aus der tube und weisses puder, dazu wird ein mischkasten und anrühr und nen messlöffel mitgeliefert

 

damit klebe ich alles, was ich nicht mit sekundenkleber kleben kann

hin und wieder muss man für etwas rautiefe sorgen um auf polierten Edelstahlantriebswellen kronenräder zu verkleben oder ähnlich

ankerritzel auf motorankerwellen verkleben

 

normal kann man mit diesem 2 komponenten system Karossen und chassi und vieles andere super verkleben

 

sauber fettfrei und ggf etwas aufgerauht

so ganz einfach ist es aber nicht kronenräder und ankerritzel auf Ihren polierten wellen zu verkleben

ich glaube, das richtige spaltmass ist da ein wunder punkt

 

Karossen lassen sich top damit aufarbeiten, ggf kan man Stabelit auch gern innen mal 1-2-3 mm dicker auftragen, wenn platz da

 

ich habe damit auch innenspiegel in KFZ wieder an die scheibe gepappt und bin Jahre damit Kurrier in HH gefahren samt hitze und kälte und zwischen glas und alu

NUR

nie auf die finger kommen lassen

das riecht richtig giftig

ist gut was für Zahnarztlatexhandschuh, gibts sogar schon bei Aldi oder in HansAD apropostheke

 

cu, DC

die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#10
Claus, ich habe nicht gesagt, daß ich irgendetwas ablehne. Ich habe lediglich gesagt, daß ICH mit UHU-Endfest gute Erfahrungen habe. Und wenn ich einen, guten, verlässlichen 2K-Kleber habe, der gut alle möglichen Materialien miteinander verklebt, dann muss ich mir ja keinen anderen mehr suchen. Ich denke, daß Pattex stabilith und möglicherweise auch noch andere(?) gleichermaßen hervorragend anwendbar und im Ergebnis sicher sind. Giftig, bzw. für Mensch und Tier gesundheits-schädlich sind ja leider viele oder fast alle Kunststoffe. Resine, Silikone, 2K-Kleber leider auch.

Bei allen Klebe-Versuchen müssen aber alle beteiligten (Ober-)Flächen und Stellen aufgerauht, fettfrei und trocken sein.

Hans a D

Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
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#11
Wink)))))))))))))

hi HansAD

 

ich wollte Deinen text auch nur ergänzen, da ich ja erfahrung mit Stabelit habe

da haben mal wieder 2 um einander herum geredet

 

cu aus HH, DC

die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#12
Also mal so gesacht, mir geht es eigentlich immer noch darum warum sich Tjets mit Kleber verschweissen lassen und AFX und auch Faller LKW Fahrgestelle nicht (erstaunlich Faller hat in denen 2 verschieden Kunststoffe verwendet).

Ihr seid jetzt irgenwie bei Acrylklebern und 2K's angekommen. Ganz ährlich geschweißt ist geschweißt und geklebt ist geklebt. Verschmelzen gegensupr adhesion. Ich bin für verschmelzen, Punkt

 

Gute Nacht und nichts für ungut.

 

Oiram

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#13
Hallo Oiram! (Du alter Meerschweinchen-Ärgerer)!

Wenn Poly-Styrol der (Karosserie-)Kunststoff ist, dann kannst Du DEN mit Tetrachlorkohlenstoff, Chloroform, Benzol, Xylol, Toluol oder ähnlich giftigen(!) und Umwelt-gefährdenden(!) Lösungsmitteln "verkleben" bzw. "verschweißen". Üblicherweise wird Chloroform als Lösungsmittel bei den meisten Firmen verwendet. (Ich habe eigentlich immer den von Revell !!). Bei dem bzw. bei den anderen ebenfalls ist der Kleber (fast) immer klares Styrol aufgelöst in Chloroform. Das Kleben bzw. Verschweißen bzw. Verschmelzen ging aber auch mit NUR Chloroform. Wenn das jemand sehr oft geübt hat und das handwerklich gut drauf hat, kann man die verklebte, verschweißte, verschmolzene Stelle/n kaum bzw. nicht mehr sehen. DAS war es doch, was DU anstrebst?

Smile Wink Smile

Ich wollte hingegen allerdings auch, daß "unsere Leser" ebenfalls wissen, daß man auch andere Kunststoffe (als Polystyrol!) miteinander sehr gut und dauerhaft verbinden kann. Z.B. kann man ja manche ("andere") Kunststoffe hervorragend mit Sekundenkleber/Superkleber bzw. 2K-Kleber, UHU-endfest, Pattex-stabilith und anderen hervorragend und sogar viel dauerhafter miteinander verbinden. Wenn Du 2 Flächen/Stellen, die sauber, trocken und fettfrei(!!!) sind, mit Endfest (und vielleicht aufwärmen der Masse während einigen Stunden ?!) verbunden hast, bricht das Gewerke an DER Stelle nie wieder. DAS ist dann der Vorteil aller 2K-Kleber.

Und by the way, ....................... ich habe ja z.Z. Schlafbesuch während der Inter-Modellbau von meinem lieben Freund Jockel und seiner Frau. Was soll ich sagen, gestern hat uns spontan der Christian/Fallerista auf seinem Weg ins Hotel besucht. Was für eine Freude! Was für eine schöne Überraschung! Ein schöner Abend! Viele, liebe, "klebrige" Grüße aus dem Ruhrpott

Hans a D
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#14
Moin Hans,

 

Danke für die Antwort. Hat mich wirklich weitergebracht, aber auch neue Fragen aufgeworfen.

Zume eine was ist Nitro-Verdünner? Weil mit dem Zeug kann man Styrol auch prima kleben. Was  ich früher auch viel gemacht habe. Benutze es noch heute um Styrol zu lösen und als Styrolspachtel zu benutzen. Aceton geht auch, aber Aceton weicht das Styrol nur auf, aber mischt sich nicht damit. Entschuldige das Laien-Fachtechnisch.

 

Gruß an deine Besucher.

 

MArio
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#15
Hallo Mario!

Ich hatte nicht alle lipophilen Lösungsmittel genannt, Azeton, Benzin, Nitro-Verdünner, Terpentin etc. gehören natürlich auch dazu. Aber ich denke, mit (fast) allen kann man Styrol mehr oder weniger gut bearbeiten bzw. kleben. Vermutlich eignen sich Benzol, Chloroform, (Nitro?) am besten dafür? Brennbar, explosiv und giftig sind leider fast alle. Daher bleibe ich lieber bei meinem bewährten Revell-Styrol-Kleber. Der mit farblosem Styrol in Chloroform gelöst. Nitro-Verdünner scheint keine klare, eindeutige, chemische Formel zu haben? Ich mache mich da aber noch schlau. Versprochen. Brennbar und explosiv ist das aber auch. Aber das sind die lipophilen Lösungsmittel alle. Außer Chloroform und Tetra! Dewegen werden die wahrscheinlich auch gerne genommen, denn es gibt auch Raucher unter den Modellbauern!

Der Riesen-Vorteil der lipophilen Lösungsmittel ist deren hoher Dampfdruck, will sagen die "restlose" Verdunstung. Denn irgendwo gehen die Dämpfe ja dann doch hin. Wenn diese Dämpfe in der Luft duch energiereiche Strahlung, UV-Licht oder so zerstört bzw. abgebaut werden (können), ist die Gefahr ja nicht so groß. Die früher gebräuchlichen aber gasförmigen(!) Treibmittel wie Halotan etc. waren und sind da viel problematischer, weil Ozon-Killer.

Also die halogenierten, aliphatischen Verbindungen, (also keine Ringe!) sind meistens nicht brennbar aber leider nicht ganz ungefährlich.

Die aromatischen, die Ringe wie Benzol, Toluol, Xylol sind meistens für die Umwelt, Mensch und Tier giftiger und canzerogen, also Krebs-Erzeuger. Aber irgendwie giftig sind ja ALLE lipohilen Lösungsmittel. Nitro sicher auch.

Fazit: je weniger lipophile Lösungsmittel, desdo besser für die Raucher, ......................... äh für die UMWELT!

Hans a D Tongue Tongue
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