ich muss auch nicht alles verstehen können, wie Du das auszuführen befähigt bist, aber wenn mir Deine zeilen es fassbar macht, was und warum da etwas passiert, finde ich das immer gut
mich erfreuen Deine Erleuchtungen
stimmt, ich habe einer der meinen eigenbau LED-schaltungen gehimmelt
das passiert, wenn der maschinenbauer elektrische schaltungen baut
ich freue mich ja schon, wenns überhaupt läuft
bis zu dem Tag, an dem ich die smd-leds versehentlich eingeatmet habe, oder wo die auch immer beim einatmen geblieben ist ))
zum schluss hat diese kleine schaltung tatsächlich 15 runden licht auf die bahn gebracht
ich habe mir dabei fast die finger gebrochen die smd-leds überhaupt in die scheinwerfer vom porsche 904 zu verkleben
versuche mal einer eine smd passend einzukleben
mini-pinzette und co. und 10 beruhigungspillen damit die finger nicht so zittern ))
irgend eine wohl deiner schaltungen hat zeitweilig für die smd ausgereicht
ich werde das nie vergessen diese smd-bauteile überhaupt gelötet und gehalten und mit 0,1mm oder sogar 0,05mm draht zu verlöten
überhaupt dazu einen lötkolben zu finden
das war echt ein erlebnis
das sind Helmis 3mm Dioden doch doch eine ganz tolle riesen grösse und toll zu bearbeiten
Du bist dann wohl einer von denen, die ein schnelleres autos, als das meine haben
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Da wäre ich mir mal nicht so sicher Claus,
Ich finde das, was du mit deinen Flachankern anstellst, vorbildlich. Professioneller kann man das kaum machen. Ich treibe ehrlich gesagt nicht einen so hohen Aufwand. Ein sauberes Fahrwerk hinzubekommen, ist kein Hexenwerk. Das ist grundsolide Handwerkskunst. Und da sind Deine Tipps genau richtig. Man muss ja nicht gleich alles umsetzen.
Ich habe z. b. weder Lust noch Zeit mit dem Abstand der Magnete vom Anker zu experimentieren. Ich setzte die lediglich mit Tesafilm im Chassis fest, damit die nicht klappern (eine bis drei Lagen Tesa hinten auf den Magneten geklebt). Theoretisch müsste man tatsächlich den Abstand der Magnete in Abhängigkeit Ihrer Stärke individuell im Chassis platzieren.
Aber bevor es so weit ist, dass mir eine solche Tuningmaßnahme zum Sieg verhilft, muss ich noch gewaltig meine Fahrkünste verbessern. Mit etwas späterem Bremsen, etwas höherer Kurvengescheindigkeit und früher ans Gas gehen kann ich momentan meine Rundenzeiten noch deulich einfacher verbessern.
Aber bevor es so weit ist, dass mir eine solche Tuningmaßnahme zum Sieg verhilft, muss ich noch gewaltig meine Fahrkünste verbessern. Mit etwas späterem Bremsen, etwas höherer Kurvengescheindigkeit und früher ans Gas gehen kann ich momentan meine Rundenzeiten noch deulich einfacher verbessern.
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Markus, du sprichst mir aus der Seele...
genau so geht's mir auch. Habe noch nie einen Anker ausgebaut. Mir sind die kleinen in den Kurven eh immer zu schnell.
Erst mal Vincent Felgen und Silicon Reifen, dann sehen wir weiter.
Trotzdem verfolge ich hier alles mit höchstem Interesse, und manchmal muss ich auch schmunzeln....
17-02-2015, 21:35 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17-02-2015, 21:36 von Loddar M.)
Hallöle
per PM kam die Frage auf ob ich auch das Resine einfärben würde.
Speziell kam die Frage nach der heikelsten Farbe für beiges Resine, nämlich weiß.
Nachdem die Silikonform fertig war muß man ja einen Abguß machen um die Form für die nächsten Gießlinge richtig sauber zu bekommen, so habe ich mal getestet
[attachment=15969SCF0650.JPG]
Dank Fritz weiß ich, das man so ca. 5% schwarz beimischen muß um reines Weiß zu bekommen, genauso wie bei Gelb man 5% Rot beimischen muß.
Alsooo, wenn einer einen farblichen Body haben möchte kann dies gerne per Pn kund tuen, ich versuch die Frabe dann hinzubekommen.
Jeden Morgen und jeden Abend könnte ich einen abformen, Samstags vielleicht sogar 4 Stück.
Der wahrhaft Weise muss ab und zu die gespannte Schärfe seines Geistes lockern - und eben das geschieht durch spielerisches Tun und Denken. (Thomas von Aquin)
Eigentlich wollte ich meine Farben ja geheim per PN bestellen . Aber wenn ich Eure Bestellung alle so raushaut: Ich nehme einen in Rot und für Kay einen Weißen.
18-02-2015, 12:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18-02-2015, 13:48 von hansausdortmund.)
Also zum (nachträglichen) Lackieren ist immer am allerbesten reines Weiß. Aber alle hellen Farben lassen sich für gewöhnlich gut mit dunklerern Farben lackieren. Auf Resine, das dafür natürlich auch sauber und fettfrei sein muss, halten alle Farben recht gut. Ich würde aber alle Autos, Karosserien usw. vorher mit Wasserschleif-Schwämmchen, (gibt es beim Auto-Lackierer oder bei mir in verschiedenen Körnungen) gründlich anrauhen, OHNE die Feinheiten wegzuschmirgeln. Dann halten fast alle Lacke gut.
Aber:
Vorsicht bei schwarzen und roten Karosserien! Beide sollten zuvor gründlich mit weiß grundiert werden! Schwarz aber noch mehr ROT können noch beim Klarlack "durchkommen"! Wenn man (s)einen roten Kunststoff-Deckel, eine rote Poly-Styrol-Karosserie auch schon mit weiß grundiert hatte, kann selbst nach dem Lackieren UND den Decals trotzdem durch den Klarlack das ROT wieder durchkommen und das sieht einfach sch.... aus.
Als Vorschlag, (den ich selbst aber erst noch ausprobieren muss), würde ich entweder vor oder nach der (mit weiß) Grundierung sicherheitshalber eine Schicht Klarlack auftragen. Also: anschleifen, weiß grundieren, 1 Schicht Klarlack. Wenn DANN noch das Rot durchkommt, entweder nachgrundieren, mehrere Schichten des endgültigen Lacks auftragen oder mit dem guten, alten Backofen-Spray alles wieder weg und von vorne anfangen.
Allerdings wollte ich an dieser Stelle noch "zugeben", daß meine eigenen Erfahrungen sich mehr auf Poly-Styrol denn auf Resine-(Karosserien) und das Lackieren auf Poly-Styrol und andere Karosserien beziehen.
Hans a D
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
18-02-2015, 13:03 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18-02-2015, 13:14 von photomanHH.)
will Mann metalic-farben nutzen, nimmer man als grundierung Felgensilber aus der sprühdose
erhöht die brilianz mächtig, deckt als grundierung ganz wunderbar und haftet fast noch auf ölflecken
ist das resin nicht alt/überlagert und neigt zum bröckenbildung oder ist falsch angemischt, lässt sich resin ja ganz wunderbar überlackieren
ich rauhe oft mit eine grpben zahnbürste und zahnpasta auf
einmal kurz kurz vorm lackieren bremsenreiniger, benzin oder nitro spülung kann nicht schaden
zu langes baden in nitro und co schade schon, das resin wird dann brüchig
weiss oder grau grundiert kann man so gut wie immer sogar noch feucht überlackieren
nur bei schlechtem material hat man damit zu kämpfen, dass die grundierung an kanten und co davon wandert und die farbe des grundes wieder durchscheint
zu viel anschleifen ist gar nicht gut bei resin, dann kommt man durch die oberfläche und dan nimmt dann das resin wieder nicht gut farbe an
gute resinkarossen kann man wunderbar mit zahnpasta vorbereiten, ich nehme eine alte elektrische dazu und die gierig teure aldizahncrem
man spürt danach richtig wie sich die karosse dann ganz griffig anfühlt
nach der zahnpasta behandlung das resin nicht trocken föhnen, das treibt wieder erneut öl an die oberfläche, 10 min später grundieren und 1 min später farblack, dann etwas warten und lampen und co alles ausmalen und dann fett klarlack
ich nehme gern die baumarkt versionen lack sprüdose Dupli-Color die günstige version der farben für 4-5-6€
halten ganz wunderbar
viel klarlack, viel halt
ggf 2 min zwischen den klarlackgängen warten, nicht zu dick pro gang
nur wenn altes resin öl ausschwitzt, dann bekommt man wirklich probleme und hat überall im lack hühneraugen wie oben auf der suppe
cu, DC
AutoLacker nehmen zum entfetten Silikon-Entferner, das entölt, ist dabei aber nicht so agressiv
hilft gegen ausschwitzendes Resinöl aber auch nicht wirklich, nur zum normalen entfetten
wenn man eine resin-karosse mit einem haushaltsfön anwärmt und es bilden sich kleine feuchtflecken auf der öberfläche, dann bekommt man probleme
das sieht dann fast aus wie kleine ölquellen die entstehen
am deutlichsten unter einfluss von wärme zu beobachten
Nach meiner Erfahrung kommt es beim Lackieren eher auf die Qualität der Sprühfarben an, als auf die "Vorbehandlung" des Resinchens. Zu Beginn meiner Bastelkarriere habe ich das Modell nur mit Wasser abgewaschen, trocknen lassen und dann gleich die Farbe (Dupli-Color, finde ich auch gut) draufgesprayt. Mit normalen Farben hat das prima geklappt! Bei Metallicfarben hatte ich ab und zu "Lackinseln" (oder wie Claus sie nennt: "Hühneraugen"). Darum habe ich dann irgendwann angefangen, zuerst eine Schicht "Kunststoffgrundierung" aufzutragen und anschließend Metallic zu sprayen. Das klappte etwas besser.
Heute behandele ich die Resinchen mit Scheuermilch und meinen Fingern. Dann kommt eine sehr dünne Schicht Kunststoffgrundierung drauf und dann der richtige Lack. Ich hatte in jüngster Zeit die Gelegenheit, VW-Lacke benutzen zu dürfen und war von den Ergebnissen schwer beeindruckt: schnell deckend (also: dünn auftragbar), keine Lackinseln und toller Glanz auch schon ohne Klarlack.
18-02-2015, 19:38 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18-02-2015, 19:39 von photomanHH.)
hi Ebi
wie lange die karosse gelegen hat, scheint nicht wirklich wichtig zu sein
das schad und hilft nix
schlecht angemischtes resin und altes resin sind da eher gefährlich, gar braune punkte und stellen im resinabguss sind schon für sich mal gefährlich, aber auch an nicht braunen stellen können ölflecken entstehen
gern fallen einem beim flasche/dose öffnene des Harzes krümmel vom letzen öffen der gefässes auch in das material, was man dann später verarbeitet
je frisches alles, je weniger passiert so etwas
frisches resin und gut verrührt pasiert da kaum etwas
zu tief und doll anschleifen würde ich trotzdem umgehen
mit scheuermilch und bürste oder zahnpasta ist man schon gut unterwegs
danach mit druckluft oder wartezeit trocknen lassen
Schmicke ist schon mal immer gut
reinweiss davon
weiss braucht aber schon die dicksten düsen, weil am gröbsten pigmentiert 0,3mm düsen sollten es schon sein, sonst ist schnell mal die düse zu
Alle Airbrusher kennen das
das metalic-lacke eher silikondurchbrücher zulassen hat wohl eher einen anderen grund
uni-lacke sperren und bilden eine geschlossene oberfläche
basismetaliclacke eher nicht
wenn also noch silikon durchbricht, dann eher durch basismetaliclack, als bei Unilack
felgensilber unter den basismetaliclack sperrt aber schon(meisst) und bringt deutlich mehr tiefe und intensivität ins spiel
wären in den 80-90gern die autolacke nicht so irre giftig gewesen, ich hätte gern mit lackieren mit geld verdient
etliche Lackis sahen aber genauso aus, als ob Sie den ganzen tag nitro geschnüffelt hatten
ich habe immer lieber metalic als Uni lackiert
meine pistole war eine 25DM pistole, tat aber Ihren job, nur mein kompressor war zu klein, lief dadurch zu heiss, dadurch enstand kondensat und zu viel wasser für den wasserabscheider
nur das versetzen des wasserabscheiders mitten in den schlauch half da
aber
für ganze autos war mein kompressor einfach zu klein
Motorradtanks und weitere bauteile gingen super
mal eine autokotflügel auch
der rest nur in etappen
Lesonal hiess mein Stoff
hatte einen genialen 2k-klarlack )))
den konnte man mm dick auftragen ))
und später jahrzentelang mit den motorradlederklamotten daruf herum rubbeln
und hielt
und nach dem lacken kam man heraus und draussen war alles so schön bunt
Nochmal an dieser Stelle etwas zu Lösungsmitteln. Diese LSGM können polar =hydrophil sein, nämlich Wasser(!) über teils polare, teils unpolare LSGM wie Alkohol/e bis hin zu extrem unpolaren, lipophilen LSGM wie z.B. Benzin UND fetten Ölen. Also einerseits Wasser, andererseits fast alle anderen.
ACHTUNG bei ätherischen Ölen, Terpentin, Parfumes und parfümierten Handcremes!
Ich würde Resine und alle Kunststoffe, vor allem selbst gemachte(!) nur sehr zaghaft und allenfalls KURZ(!) in lipophilen, unpolaren LSGM "baden". Kunststoffe sollte man besser nur mit Spüli-Wasser reinigen und SOFORT wieder trocknen. Denn.....
ALLE Kunststoffe sind im Feinbau gebaut wie "Schwämmchen", haben also "Poren". WAS passt da in diese Poren hinein? Erraten, kleine (LSGM-)Moleküle. Kunststoffe KÖNNEN durch LSGM aufquellen bis verändert, aufgelöst, zerstört werden. MÜSSEN aber nicht zwangsweise. DAZU gibt es Angaben wie "Säurebeständig", "Benzinbeständig", "Ölbeständig" oder ähnliche. Sowas steht auch in Datenblättern.
Kunstsoffe, die man durch eine Reaktion (selbst) hergestellt hat, z.B. 2K-Kleber, Epoxi-Verbindungen und viele andere auch können alles mögliche aushalten, ohne Schaden zu nehmen. Das aber kommt immer eben darauf an. Das muss man für sich zu Hause besser erst ausprobieren, ehe man wertvolle, seltene Stücke unwiederbringlich kaputtzerstört.
Manche Farb-Drucke auf den Autos, z.B. NASCAR halten LSGM aus, manche leider nicht. Z.B. die Drucke auf LifeLike NASCAR werden von Isopropanol verschmiert und angelöst bzw. gehen mit Isopropanol weg. Bei anderen Drucken passiert das nicht (so schnell) aber was bei dauernder Einwirkung passiert, kann anders sein.
Also erstmal testen und ausprobieren! Nicht zu lange baden! Nach dem Baden immer SOFORT gut trocknen!
Hans a D
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
durch die poren können dann schnell wieder ölrückstände aufsteigen, gerade wenn man mit dem Fön trocknet
gerad durch die wärme wird das auslösen und heraussteigen erleichtert
gut 1:1 durchgemischte Resinchen kann man normal kurz überfönen, nicht zu heiss(aus reiner vorsicht)
sach ma pls HansAD?
normal steigt wasser aber nicht in die tieferen poren des Resin, oder?
nur minimal in die kleinen oberflächenporen vom anrauhen mit 1200 schmirgel oder zahnpasta oder scheuermilch, oder?
früher haben einige grundierungen und spachtelmasse richtig gut wasser gezogen und mussten nach dem nassschleifen lange austrocknen
resin scheint aber kein wasser zu ziehen
jedenfalls hat sich bei mir nie nach 10 min trocken nach dem wasser-zahnpasta anrauhen und dann überlackieren wasser bläschen unter dem lack gebildet
zum entlacken bade ich meine resinchen schon mal 1-2 minuten in einem marmeladenglas voll nitro, dann ist aller alter lack ab und ich wische mit wisch und weck die resinchen trocken
VORSICHT, nach 1-2 minuten ist eine Faller-Serien-Karosse aufgelöst im Nitro
nie nie nie, eine Faller-Karosse in nitro baden, Sie ist dann unbrauchbar zersetzt
auch AW-serienkarossen die ich mal probiert habe, mochten das nicht
ResinKarossen konnten das ab, aber nur kurz, langfristig wird das resin ausgelaugt und brüchig
spannend aber, die farbe von Hotweel bekommt man fast nur mit aceton oder bremsflüssigkeit abgelöst
das scheint wirklich keine farbe mehr zu sein, ich in mir nenne das zeug: "kunststoffemalie" unfassbar chemisch zäh