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Auslösung für Zeitmessung
#1
Moin allerseits!

Nach langer Pause habe ich mich mal wieder mit der H0-Slotterei beschäftigt. Für eine geplante Bahn möchte ich eine einfache Box von Racy/Artin (Foto) als Zeitmessung benutzen. Kompakte 15x 9 cm klein, vorher ausgewählte Rundenzahl wird rückwärts gezählt, Durchfahrt wird durch Piepser kundgetan, schnellste Runde wird auf 1/10 Sek. angezeigt, der Sieger wird mit einer Fanfare belohnt. Mehr brauche ich eigentlich nicht.
Das Ding stammt aus dem 1:32 Bereich, da wird mechanisch durch den Leitkiel ein Schalter betätigt. Für H0 müßte ich also selbst eine eigene Auslösung basteln. Die üblichen Lichtschrankenauslöser sind ja wohl Öffner. Ich benötige jetzt aber einen einen Kontakt, der beim Durchfahren schließt und damit die Messung auslöst.

Schienenmaterial ist Tyco, das Ganze soll mit allen gängigen Fahrzeugen von Faller über T-Jet bis zum Magnetflitzer arbeiten. Wie bastelt man so was am einfachsten? Elektronisch? Mechanisch?

Freue mich auf Tipps

Gruß
Habbo


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#2
Hallo Habbo

Ich würde es mechanisch machen.
An der langsamsten Stelle der Bahn den Slot von unten aufschlitzen und da eine Art Schalter einbauen


.jpg   wmicroschalter1 go.jpg (Größe: 68,31 KB / Downloads: 49)

oder aber das Prinzip der Faller Schaltschiene nachbauen.

   

Schöne Grüße7
Lothar
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#3
Hallo Habbo,
eine andere Alternative wären Reedkontakte. Die müssten auch als Schließer funktionieren.
Einfach von unten in den Schlitz zwischen Slot und Leiter einkleben, so dass man von unten den Spalt zwischen den Metallzungen im Glasröhrchen sehen kann.
Gruß
Holger
Der wahrhaft Weise muss ab und zu die gespannte Schärfe seines Geistes lockern - und eben das geschieht durch spielerisches Tun und Denken. (Thomas von Aquin)
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#4
Hallo Habbo,

so eine Schaltschiene, wie sie Loddar beschreibt, hab ich von Faller noch übrig.
Wenn Du die Schaltmimik in deine Schienen einbauen willst, melde dich per PN.
Die Schiene selbst ist schon etwas angerostet, eignet sich also nur zum Schlachten
und verbauen der Schalter.

Schöne Grüße

Lothar
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#5
Hallo Habbo,
kommt drauf an, wie du die Lichtschranke baust. Normalerweise hast du die IR-LED und einen IR-Transistor. Der schaltet durch, wenn das Licht drauffällt, und gibt ein Signal ab. Mit einem zweiten Transistor kannst du die Schaltung invertieren, somit ist dort kein Signal, wenn der Transistor durchgeschaltet ist. Und umgekehrt, wenn der IR-Transistor sperrt, hast du ein Signal. Inverterschaltungen solltest du eigentlich im Web genügend finden.

Hubert
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#6
Hallo,

Ich würde keine Schalter verwenden (zumindest so wie abgebildet) - damit verbaust Du Dir die Möglichkeit in die andere Richtung zu fahren.
Reedkontakte sind oftmals zu langsam und lösen nicht immer aus.
Meine Empfehlung lautet daher entweder Lichtschranke, oder Kontaktschienen, wie beim elektronischen Faller-Rundenzähler.
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#7
Hi Habbo,

habe an meinem Badenhausenring auch die Schiene vo Faller RZ verbaut.das ist ein Dead Strip.

Hardware. nen alter IBM-Läppi mit Paralell-Port (alter DRUCKERANSCHLUSS 25 polig
Ein Kabel an Pin 10 , einer pin 11 ; Masse Pin 25
Slotman 6,08 funzt mit allen Autos aucandfreih Tomy einwandfri,

Probiers mal aus,
Gruss,
Hans

Nachtrag,

event. Tippfehler kannste behalten
Lionel und BloMo Fan, Atlas und  jetzt wireless Sleepy Sleepy
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#8
Hallo die bisherigen Tipps haben schon mal ganz gut weitergeholfen.

Es soll eine ganz einfache transportable Bahn werden mit einer ebenso einfachen Zeitmessung, da möchte ich Systeme mit alten abgelegten Computern vermeiden. Lichtschranken invertieren mit Transistor übersteigt meine elektronischen Kenntnisse (obwohl ich auch schon überlegt hatte einen mechanischen Öffner zu konstruieren und damit ein Relais anzusteuern, das wäre ja dann im Prinzip das gleiche auf mechanischem Wege). Danke für das Angebot mit der Faller Schiene. Eine solche habe ich selbst, die ist aber fest eingebaut und nicht mit vertretbarem Aufwand auszubauen. Einen Nachbau stelle ich mir gar nicht so einfach vor. Ich werde wohl zuerst mal mit dem Schalter im Slot experimentieren - das scheint mir am einfachsten zu sein. Befahrbarkeit in beide Richtungen sollte hinzukriegen sein, die Schalter habe ich inzwischen mit längeren Hebeln gefunden, die sollten sich passen hinbiegen lassen. Zum Beispiel dieser

Wenn ich irgendwann so weit bin werde ich berichten,

vielen Dank für Eure Hilfe!

Gruß
Habbo
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#9
Hallo Habbo,
vor der Lichtschranke solltest du keine Angst haben. Es ist wirklich nicht viel Aufwand.
Für ein anderes Projekt experimentiere ich grad mit sowas, und da habe ich mal die beiden Bilder gemacht:
         
Auf dem linken Bild siehst du die Lichtschranke bei Durchgang, die linke gelbe LED leuchtet. Auf dem rechten Bild ist die Lichtschranke unterbrochen, rechte LED leuchtet.
Als Bauteile habe ich eine IR-LED (SFH409) mit passendem Vorwiderstand, einen Fototransistor (SFH309FA), einen Standard-Transistor (BC547), einen Widerstand (10k) vom Fototransistor zur Basis des Transistors und einen Widerstand (750Ohm) von + zum Kollektor des Transistors, fertig. Und hier, am Kollektor kannst du das Signal abgreifen.
Sicherlich funktioniert das auch mit anderen Bauteilen, auch die Widerstände habe ich willkürlich gewählt.
Wenn du jetzt die IR-LED in die Schiene einbaust und den Fototransistor oben in eine Brücke, hast du eine ziemlich sichere Lichtschranke, die meiner Meinung nach auch bei sehr schnellen Fahrzeugen funktioniert.

Hubert
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#10
(29-11-2015, 23:19)hubert schrieb: Wenn du jetzt die IR-LED in die Schiene einbaust und den Fototransistor oben in eine Brücke...

Habe ich genau umgekehrt gemacht.
Fototransistor in die Schiene, so wird er beim Drüberfahren komplett abgedunkelt.
In der Brücke würde er nicht komplett abgedunkelt werden und reagiert evtl. nicht richtig.
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#11
Hallo,
wenn der Lichtstrahl von der LED zum Transistor unterbrochen wird, schaltet die Lichtschranke, egal, wie du sie einbaust.
LED unten, Transistor oben hat nur den Vorteil, daß kaum Fremdlicht an den Transistor kommt (Raumbeleuchtung, Anlagenbeleuchtung, Tageslicht, Blitzlicht ...).
Transistor abdunkeln oder sowas brauchst du doch überhaupt nicht.
Die oben gezeigte Lichtschranke schaltet, wenn man ein Objekt von mindestens 3 mm durch den Lichtstrahl bewegt.

Hubert
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#12
Moin!

Für eine Race!2006 USB-Zeitmessung (die ich nicht mehr benutzen möchte weil ich keinen geigneten Windows Rechner mehr besitze) habe ich eine schöne LED-Lichtbrücke aus Messingprofilen mit superhellen LED gebaut. Normales LED-Licht, kein Infrarot. Dieses technische Wunderwerk ist noch vorhanden. Kann ich das irgendwie verwenden oder muß es unbedingt Infrarotlicht sein?
Zwei Sensoren für diese Zeitmessung habe ich auch noch. Die sehen aus wie eine simple Fotodiode, weitere Bauteile befinden sich nicht auf der Miniplatine (Platine dient nur zur Befestigung der Anschlußkabel). Wenn ich den Sensor beleuchte und ein Messgerät dranhalte dass auf das Diodensymbol eingestellt ist, erhalte ich einen Messwert von ungefähr 1,17 (Volt, Äpfel, Ohm, Kilowatt? - keine Ahnung). Bei Licht aus geht der Messwert auf 1. Kann ich damit was anfangen?

Wer weiss etwas erhellendes? Oder wird das zu kompliziert, dann versuche es doch mit mechanischen Schaltern.

Gruß
Habbo
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#13
Und wenn du eine ganz einfach Lichtschranke baust, und sie halt als Öffner an deinen "Zähler" lötest? Es geht doch um den Moment des Impulses, nicht um die Dauer. So ganz einfach mit den Bauteilen aus dieser Schaltung:

Lichtschranke von Joe GO

Versuch macht kluch...

Gruß aus Münster
Holger
Der wahrhaft Weise muss ab und zu die gespannte Schärfe seines Geistes lockern - und eben das geschieht durch spielerisches Tun und Denken. (Thomas von Aquin)
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#14
Hallo an alle und an Holger,

Versuch hat kluch gemacht! Art und Dauer des Impulses scheinen tatsächlich egal zu sein.

Stecker vom Sensor abgekniffen, den Sensor provisorisch mit Tesafilm direkt an die Zeitnahmebox "gelötet" und mit der "Finger drauf Finger weg Methode" getestet.

FUNKTIONIERT!!!

Keinerlei elektronische Schaltungen, nur die beiden Fotodioden von der Race-Zeitnahme und das war es dann schon.

Genial!

Muss sich natürlich noch im Echtbetrieb erweisen, sollte aber klappen. Dann kommt meine vor Jahren mühsam gebastelte Lichtbrücke endlich wieder zum Einsatz.

Vielen Dank!!!

Habbo


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#15
Gucksdu. Frag doch gleich den Lehrer. Aber fürs Löten würde ich dann doch Lötzinn nehmen.
Holger
Der wahrhaft Weise muss ab und zu die gespannte Schärfe seines Geistes lockern - und eben das geschieht durch spielerisches Tun und Denken. (Thomas von Aquin)
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#16
(30-11-2015, 14:03)hubert schrieb: wenn der Lichtstrahl von der LED zum Transistor unterbrochen wird, schaltet die Lichtschranke, egal, wie du sie einbaust.
LED unten, Transistor oben hat nur den Vorteil, daß kaum Fremdlicht an den Transistor kommt (Raumbeleuchtung, Anlagenbeleuchtung, Tageslicht, Blitzlicht ...).
Transistor abdunkeln oder sowas brauchst du doch überhaupt nicht.

Der Transistor soll schalten wenn er abgedunkelt wird, nicht wenn er beleuchtet wird.
Also ist es förderlich, wenn er zum gewünschten Auslösezeitpunkt möglichst störungsfrei abgedunkelt wird und bspw. kein Fremdlicht mehr hinscheinen kann.
Ist der Transistor oben in der Brücke kann immer ein Fremdlichteinfall vorhanden sein, ggfls. auch durch reflektierende Karosserien, Straßenbeleuchtungen, etc.
Ist der Transistor jedoch in der Bahn verbaut, so dunktelt das darüberfahrende Fahrzeug diesen auf jeden Fall ab und die Zeitmessung ist exakt.

Weiterer Vorteil ist auch, daß nicht unbedingt eine "Brücke" notwendig ist, sondern die "ganz normale Straßenbeleuchtung" als Lichtquelle dienen kann.

Es hat nunmal Vorteile, den Transistor in der Bahn zu integrieren und nicht umgekehrt zu arbeiten... wenn ich noch die Wahl habe, dann ist für mich die Sache klar - aber jeder wie er will.
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