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Verschiedene Kunsttoffe bei HC Polizeiporsche?!
#1
Moin zusammen!
Ich habe zwei Hitcar Polizeiporsche, die aus verschiedenen Kunststoffen gefertigt zu sein scheinen. Während der eine aus dem wohl allgemeinen weißem Kunststoff gespritzt wurde, aus dem wohl der Typ 1 Porsche ist, bin ich nun an einem geraten, der aus einem etwas milchigerem Kunststoff besteht.
Kann das jemand hier bestätigen?!

Viele Grüße aus Hamburg 
Mario
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#2
Moin!
Genau.....einschmelzen zur Materialbestimmung......Superidee!!!
Aber mit Deinen beiden Fotos hast Du mir etwas weiter geholfen, mein "Gelblicher" hat nur etwas mehr Weißanteile! Und es sind beides Typ 2. Wusste gar nicht, dass es den Polizei-911er auch mit Scheinwerfereinsätzen gab, oder ist es nachträglich gemacht? Leider klappt das bei mir mit den Bildern immer nicht so.......!
Vielen Dank und viele Grüße aus Hamburg
Mario
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#3
Naja, einschmelzen ist schon hart. Vielleicht reicht es ja, wenn man ein Muster (zwei entschlossene Schnitte reichen schon) aus der A-Säule zieht?
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#4
Ne, ne, ich würde ein Stück vom Kotflügel oder vom Dach rausschneiden.

Besser aber noch, so habe ich gehört, man bricht beherzt einen der beiden Schraubstutzen raus. Tongue

Martin
Leistung ist, wenn sich die Felge im Gummi dreht!
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#5
Ja, stimmt, die Schraubstutzen sind vielleicht besser, weil, die sieht man nicht.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#6
Hi Jungs,

anzünden und Riechkolben befragen reicht vollkommen. Big Grin Big Grin

Duck und weg!

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#7
Moin,
was habt ihr denn alles geraucht? Fallerkarosserien in einer Bong??
Ich hatte gedacht, dass meine Frage schon ernsthaft war und nun.....
Hoffentlich ist das nicht ansteckend und meine schönen Karosserien lösen sich in Rauch auf.....

Viele Grüße aus Hamburg, der Stadt mit der schönen Luft
Mario
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#8
Woran hast du gemerkt, dass es sich um zwei verschiedene Kunststoffe handelt?
Farbeist kein Kriterium, aber Farbpigmente können aus meiner Erfahrung die Eigenschaften von Kunststoff verändern.
Alte Airfix Modelle verhielten sich je nach Farbe unterschiedlich, so haben wir damlas rote und gelbe Modelle gehasst, da sie sehr hart und spröde waren und somit schnell brachen. Besonders hinderlich beim lösen von Kleinteilen vom Gussast. Am besten waren weiss und schwarz. ABer vielleicht kann Fritz hierzu etwas aussagen, wenn er denn aus seiner Deckung wieder hervor kommt.
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#9
Hi @ All,

ich war nie in richtiger Deckung, aber im Ernst, Fachleute prüfen durch Anzünden und können anhand des Geruches grob, die Art des Materials erschnüffeln.
Bei PVC riecht man das Chlor ganz deutlich, POM stinkt wie eine Esbit Tablette, Nylon nach Essigsäure, Styrole rußen wie verrückt und riechen dabei ekelhaft, Polyolefine (PP,PE), duften nach Wachskerze billigster Machart. 

Vorneweg, die eigentliche Farbe, es sind Pigmente haben kaum Einfluss auf die Güte des Kunststoffs. Man kann natürlich über pigmentieren (>3%) und dann ändert sich freilich einiges.
Es gibt bei diesen Pigmenten aber schon Unterschiede in der Qualität und und vor allem in der Verarbeitbarkeit.

Die Verarbeiter färben alle nicht selbst ein, da das die Teile verteuern würde und entsprechende Misch- und Dispergieranlagen erfordert. Ich kenne da nur als Ausnahmen die großen Folien und Halbzeughersteller, die diese entsprechenden Compoundieranlagen besitzen.

Man bezieht da von Spezialfirmen z.B. dieser entsprechende Farbkonzentrate, die heißen Masterbatche, von denen man einen kleinen Prozentsatz in das Naturgranulat beimischt.

Das geht einfach z.B. mittels einer Betonmischmaschine. In der Schmelze der Spritzgiesmaschine vermischt sich dann das alles und das Teil wird farbig.

Ob es diese Technik in den 60ern schon gegeben hat, weiß ich nicht.

Mir ist hingegen bekannt, dass es Kunststofftypen gibt, die sich gut und andere, die sich schlecht einfärben lassen, was wiederum von deren Parametern, wie z.B. Fließeigenschaften, Ölzahl, MFI etc. abhängt.

Mario, bei den genannten Airfix Teilen, kann ich mir nur vorstellen, dass man für diese gelben und roten Teilen das glasklare Polystyrol anstelle eines schlagzähen, das eine leicht milchige Grundfarbe besitzt eingesetzt hat, weil es sich einfacher färben lies.

Darüberhinaus gebe ich doch zu bedenken, dass meine diesbezüglich getätigten Anmerkungen nur für neue, nach geltenden technischen Voraussetzungen gefertigte Teile gelten. Diese für > 50a alte Oldies heranzuziehen, um daraus einen Logarithmus auszumachen halte ich für äußerst fragwürdig. Fakt hierzu ist nur, dass Kunststoffe altern, was sich zumeist in erhöhter Sprödigkeit oder verblichenen Farben ausdrückt.
Generell kann sich ein Kunststoff ja bereits verändern, wenn man einen anderen Lieferanten (z.B. BASF, ATO, BP, Exxon, Chi Mei, DOW, gar NT Ware, Regranulat o.a.) einsetzt, oder ganz simpel durch Temperatur- und /oder Druckveränderungen z.B. den Ausstoß erhöht.

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#10
Moin,
Also kann der Farbunterschied und die augenscheinliche Beschaffenheit auch durch unterschiedliche Lagerung und ggf. durch Lichteinfluss, d.h. UV-Strahlung entstanden sein....... ok, da ich die Karosserien verständlicherweise nicht dem Feuertest unterziehe ist ws wohl einfach so, dass sie aussehen wie sie sind und gut! Deine Ausführungen,Fritz, waren sehr informativ, ich habe einige Zeit einmal an einer Spritzgussmaschine gearbeitet, nun wird mir mir im Nachhinein einiges klarer! Wir hatten allerdings nur das Granulat in drei verschiedenen Qualitäten verarbeitet, die Farbe spielte keine Rolle. Aber Hitze, Druck und Spritzgeschwindigkeit waren sehr ausschlaggebend, da konnte ich auch schon mal Ausschuss produzieren! Ich habe vom Granulat noch einiges (Ladegut für die damalige Eisenbahn) und werde einmal probieren mit dem Anzünden und schauen, was wie passiert, ist bestimmt interessant! Und alte defekte Karos gibt's ja genug in der heimischen Bastelkiste!

Vielen Dank für die Infos und viele Grüße aus Hamburg
Mario
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