02-01-2007, 20:46
hallo mmeier!
Ich habe in den letzten Tagen ebenfalls über derartiges nachgedacht. Ich habe ein Setra Bus Modell gerade in Umbau und benötige dafür ein "untersetztes" Chassis. Leider bin ich mit Übersetzungen auf keinen Nenner gekommen. Folgende Überlegungen habe ich angestellt:
Das Zahnrad, dass auf dem Anker sitzt ist "klein" (14 Zähne), die beiden übrigen "groß" (24 Zähne). Die Konstellation der Zahnräder ist auf einen flotten Fahrbetrieb ausgelegt. Das mittlere Zahnrad dient eigentlich nur der Distanzüberbrückung am Chassis. Es ist weder beschleunigend, noch verlangsamend.
Die Konstellation der Zahnräder ist vergleichbar mit der Ritzelstellung beim Bergauffahren mit dem Fahrrad. Auch ein von mir überlegter Zahnriemenantrieb ohne mittleres Zahnrad bringt nichts. Das Ergebnis ist das Gleiche.
Wenn man die Zahnräder vertauscht, müsste das Fahrzeug eigentlich eine höhere Endgeschwindigkeit aufweisen, sofern der Motor stark genug ist, die Übersetzung in Gang zu bringen. Der T- Jet Motor sollte aber wesentlich langsamer laufen, da er nicht die erforderliche Kraft aufweist. Und unsere H0 Bahne sind selten auf Endgeschwindigkeit ausgelegt.
Meiner Ansicht nach müsste es so funktionieren: Ein kleines (14 Zahn) Ritzel auch hinten aufpressen oder kleben und die beiden kleinen Ritzel mit Zahnriemen verbinden. Damit der Zahnriemen nicht vom Zahnrad springt, kann man auf die beiden Flanken am T-Jet Chassisdeckel eine dünne Abdeckung aufkleben. Durch die Klammer wird der Zahnriemen ebenfalls in seiner Lage gehalten. Wer gerne Bastelt und eine entsprechende Drehbank hat, kann das auch mit Riemenscheiben und Riemen bauen. Theoretisch kann man auch entsprechende Felgen als Riemen verwenden.
Ich hatte das Projekt Riemen oder Zahnriemenantrieb einmal vor, kann es aber leider mangels Modellbau- Drehbank nicht realisieren.
LG, JOGO
Ich habe in den letzten Tagen ebenfalls über derartiges nachgedacht. Ich habe ein Setra Bus Modell gerade in Umbau und benötige dafür ein "untersetztes" Chassis. Leider bin ich mit Übersetzungen auf keinen Nenner gekommen. Folgende Überlegungen habe ich angestellt:
Das Zahnrad, dass auf dem Anker sitzt ist "klein" (14 Zähne), die beiden übrigen "groß" (24 Zähne). Die Konstellation der Zahnräder ist auf einen flotten Fahrbetrieb ausgelegt. Das mittlere Zahnrad dient eigentlich nur der Distanzüberbrückung am Chassis. Es ist weder beschleunigend, noch verlangsamend.
Die Konstellation der Zahnräder ist vergleichbar mit der Ritzelstellung beim Bergauffahren mit dem Fahrrad. Auch ein von mir überlegter Zahnriemenantrieb ohne mittleres Zahnrad bringt nichts. Das Ergebnis ist das Gleiche.
Wenn man die Zahnräder vertauscht, müsste das Fahrzeug eigentlich eine höhere Endgeschwindigkeit aufweisen, sofern der Motor stark genug ist, die Übersetzung in Gang zu bringen. Der T- Jet Motor sollte aber wesentlich langsamer laufen, da er nicht die erforderliche Kraft aufweist. Und unsere H0 Bahne sind selten auf Endgeschwindigkeit ausgelegt.
Meiner Ansicht nach müsste es so funktionieren: Ein kleines (14 Zahn) Ritzel auch hinten aufpressen oder kleben und die beiden kleinen Ritzel mit Zahnriemen verbinden. Damit der Zahnriemen nicht vom Zahnrad springt, kann man auf die beiden Flanken am T-Jet Chassisdeckel eine dünne Abdeckung aufkleben. Durch die Klammer wird der Zahnriemen ebenfalls in seiner Lage gehalten. Wer gerne Bastelt und eine entsprechende Drehbank hat, kann das auch mit Riemenscheiben und Riemen bauen. Theoretisch kann man auch entsprechende Felgen als Riemen verwenden.
Ich hatte das Projekt Riemen oder Zahnriemenantrieb einmal vor, kann es aber leider mangels Modellbau- Drehbank nicht realisieren.
LG, JOGO

