[quote name='Ulli' post='14854' date='26.02.2007 - 12:21']Wenn ich meine Autos konstant über die Bahn brausen lasse, brauchen die weniger Strom als beim Anfahren. Wie wird das denn bei Blockstellen funzen? Dann fahren die Autos wahrscheinlich oft nicht los. Habe gestern meine Zinkgetriebeautos auf mittlere Geschwindigkeit eingestellt und dann mehrfach den großen Stecker gezogen. In den meisten Fällen war nur ein Brummen zu hören nach dem einstecken.
Können wir das nicht verbessern indem wir eine andere Strommodulation verwenden. Mir fehlt da das nötige Wissen, jedoch meine ich mal was von Pulsfrequenzmodulation gehört zu haben. Wenn ich mich hier nicht vertute müsste das doch so sein, dass, wenn Strom fließt, immer die volle Voltzahl anliegt. Was mir nicht klar ist, ist die Amplitudenlänge (richtiger Ausdruck?) entscheidend oder die Häufigkeit der Ausschläge, wie bei einem Schrittmotor nötig. Das ganze nennt man doch Rechtecksignale, oder?
Würde eine solche "Stromart" Probleme bei der Digitalisierung bringen?[/quote]Hallo Ulli,
ich kann deine Beobachtungen voll bestätigen, dass bei - analog - (herunter)gestellter Fahrspannung, z.B. mit einem Faller-Lenkradregler, das Anfahren nicht immer sicher gestellt ist. Das liegt u.A. an den unterschiedlichen Anfahrspannungen der Motoren und ihrem unterschiedlichen Losreissmoment.
Abhilfe kann, in der Tat, die von dir angedeutete Pulsweitenmodulation (PWM) schaffen. Dabei liegt immer die volle Betriebsspannung an, wodurch der Motor den größten Drehmoment hat. Eine Änderung der Geschwindigkeit wird erreicht, indem die Spannung mehr oder weniger lang ein- und abgeschaltet wird, was zu unterschiedlichen Pulsweiten führt. Die Form der Modulation ist dann im idealen Fall ein Rechteck, ähnlich wie bei digitalen Signalen (die kennen auch nur an oder aus).
Der ganze elektr(on)ische Schnickschnack verhindert aber nicht, dass die Autochens allesamt besser gewartet werden müssen als für ein Rennwochenende. Unser Gegner ist nämlich viel gemeiner und greift mit allen möglichen schmutzigen Mittel an <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='
' />.
Um es kurz zu machen, du hast völlig Recht und ich suche auch wie Harry nach einer entsprechenden Lösung für eine preiswerte Blocksteuerung mit Pulsweitenmodulation (PWM). Da ich bisher noch nicht fündig geworden bin, wird aber der erste Entwurf ein analog geschalteter Blockbaustein sein. Vielleicht hat ja momentan jemand eine bessere Idee parat?
Allerdings besteht der Vorteil der analogen Blockstellenmodule darin, dass sie höchstwahrscheinlich für digital gesteuerte Autochens problemlos sind. PWM-Blockstellenmodule werden aber mit Sicherheit inkompatibel sein.
Beantwortet das deine Frage, Ulli? Ist das verständlich, Lothar?
ciao
michael o.
Können wir das nicht verbessern indem wir eine andere Strommodulation verwenden. Mir fehlt da das nötige Wissen, jedoch meine ich mal was von Pulsfrequenzmodulation gehört zu haben. Wenn ich mich hier nicht vertute müsste das doch so sein, dass, wenn Strom fließt, immer die volle Voltzahl anliegt. Was mir nicht klar ist, ist die Amplitudenlänge (richtiger Ausdruck?) entscheidend oder die Häufigkeit der Ausschläge, wie bei einem Schrittmotor nötig. Das ganze nennt man doch Rechtecksignale, oder?
Würde eine solche "Stromart" Probleme bei der Digitalisierung bringen?[/quote]Hallo Ulli,
ich kann deine Beobachtungen voll bestätigen, dass bei - analog - (herunter)gestellter Fahrspannung, z.B. mit einem Faller-Lenkradregler, das Anfahren nicht immer sicher gestellt ist. Das liegt u.A. an den unterschiedlichen Anfahrspannungen der Motoren und ihrem unterschiedlichen Losreissmoment.
Abhilfe kann, in der Tat, die von dir angedeutete Pulsweitenmodulation (PWM) schaffen. Dabei liegt immer die volle Betriebsspannung an, wodurch der Motor den größten Drehmoment hat. Eine Änderung der Geschwindigkeit wird erreicht, indem die Spannung mehr oder weniger lang ein- und abgeschaltet wird, was zu unterschiedlichen Pulsweiten führt. Die Form der Modulation ist dann im idealen Fall ein Rechteck, ähnlich wie bei digitalen Signalen (die kennen auch nur an oder aus).
Der ganze elektr(on)ische Schnickschnack verhindert aber nicht, dass die Autochens allesamt besser gewartet werden müssen als für ein Rennwochenende. Unser Gegner ist nämlich viel gemeiner und greift mit allen möglichen schmutzigen Mittel an <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='
' />.Um es kurz zu machen, du hast völlig Recht und ich suche auch wie Harry nach einer entsprechenden Lösung für eine preiswerte Blocksteuerung mit Pulsweitenmodulation (PWM). Da ich bisher noch nicht fündig geworden bin, wird aber der erste Entwurf ein analog geschalteter Blockbaustein sein. Vielleicht hat ja momentan jemand eine bessere Idee parat?
Allerdings besteht der Vorteil der analogen Blockstellenmodule darin, dass sie höchstwahrscheinlich für digital gesteuerte Autochens problemlos sind. PWM-Blockstellenmodule werden aber mit Sicherheit inkompatibel sein.
Beantwortet das deine Frage, Ulli? Ist das verständlich, Lothar?
ciao
michael o.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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