14-11-2007, 10:11
-- Update --
Hallo nochmal. Ich habe inzwischen ein paar Neuigkeiten.
Nach einem kurzen Emailwechsel mit Cathy Lewis von Desktop Factory muß ich leider feststellen, dass dieser Prototyp den Ansprüchen des Modellbaus nicht genügt.
Wie den Besuchern der Webseite aufgefallen sein wird, haben sämtliche abgebildeten Beispielobjekte eine etwas rauhe Oberfläche. Nach Aussage von Lewis liegt dies an einem technologischen Kompromiss im Preis / Leistungsverhältnis. Um den Preis auf 5.000 USD drücken zu können, mußte die Genauigkeit der Produktionskammer gemindert werden. Dies hat jene rauhe Oberfläche zur Folge, die der Detailfülle eines (guten) HO-Modells den Gar ausmachen würde. Dazu kommt noch, dass die Fehlertoleranz auf der Z-Achse bis zu 3% beträgt. X und Y liegen hingegen bei 1%.
Geräte mit der entsprechenden Genauigkeit verbleiben somit in der 25.000er Klasse.
Nächster Punkt. Scannersoftware. Die Applikation ist auf die schnelle Abbildung von kleinen Objekten ausgerichtet. Dabei werden Oberflächendetails als Graphik-Layer auf das ermittelte Objekt gelegt. Dies mag für Computerspiele ausreichend sein. Für die Erstellung eines ernst zu nehmenden Drahtgittermodells ist dies hingegen nicht ausreichend. Im Gesicht der Beispielfigur wird so aus der Nase eine flache Ebene die etwas über den Mund hinausragt. Die Details der Nase werden aus den Fotos ermittelt und einfach darübergelegt. So entsteht zwar der gewünschte optische Effekt, jedoch ist dies für die Erfassung von zB Kühlergrill, Stoßstangen, etc. eher hinderlich. Schade, denn der Ansatz ist interessant.
Addiert man die Ungenauigkeiten in der Oberflächengestaltung zu den Ungenauigkeiten bei der Erfassung des 3D Modells, so würde das Ergebnis selbst nach umfangreicher Nachbearbeitung in der CAD Software keinen zufriedenstellenden Reifegrad erreichen.
Leider hat sich das Thema damit wohl erledigt <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sad.png' class='bbc_emoticon' alt='
' />
Hallo nochmal. Ich habe inzwischen ein paar Neuigkeiten.
Nach einem kurzen Emailwechsel mit Cathy Lewis von Desktop Factory muß ich leider feststellen, dass dieser Prototyp den Ansprüchen des Modellbaus nicht genügt.
Wie den Besuchern der Webseite aufgefallen sein wird, haben sämtliche abgebildeten Beispielobjekte eine etwas rauhe Oberfläche. Nach Aussage von Lewis liegt dies an einem technologischen Kompromiss im Preis / Leistungsverhältnis. Um den Preis auf 5.000 USD drücken zu können, mußte die Genauigkeit der Produktionskammer gemindert werden. Dies hat jene rauhe Oberfläche zur Folge, die der Detailfülle eines (guten) HO-Modells den Gar ausmachen würde. Dazu kommt noch, dass die Fehlertoleranz auf der Z-Achse bis zu 3% beträgt. X und Y liegen hingegen bei 1%.
Geräte mit der entsprechenden Genauigkeit verbleiben somit in der 25.000er Klasse.
Nächster Punkt. Scannersoftware. Die Applikation ist auf die schnelle Abbildung von kleinen Objekten ausgerichtet. Dabei werden Oberflächendetails als Graphik-Layer auf das ermittelte Objekt gelegt. Dies mag für Computerspiele ausreichend sein. Für die Erstellung eines ernst zu nehmenden Drahtgittermodells ist dies hingegen nicht ausreichend. Im Gesicht der Beispielfigur wird so aus der Nase eine flache Ebene die etwas über den Mund hinausragt. Die Details der Nase werden aus den Fotos ermittelt und einfach darübergelegt. So entsteht zwar der gewünschte optische Effekt, jedoch ist dies für die Erfassung von zB Kühlergrill, Stoßstangen, etc. eher hinderlich. Schade, denn der Ansatz ist interessant.
Addiert man die Ungenauigkeiten in der Oberflächengestaltung zu den Ungenauigkeiten bei der Erfassung des 3D Modells, so würde das Ergebnis selbst nach umfangreicher Nachbearbeitung in der CAD Software keinen zufriedenstellenden Reifegrad erreichen.
Leider hat sich das Thema damit wohl erledigt <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sad.png' class='bbc_emoticon' alt='
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