24-11-2007, 02:21
Hallo Gemeinde,
Resinkarosserien, sofern sie lackiert werden sollen, primere ich mittlerweile grundsätzlich, da Acryl- oder auch Plastikmodellbaufarben sehr viel besser haften, gleichmäßig aufzutragen sind und bei Abflügen offenbar nicht so schnell abplatzen, wie ohne Grundierung.
Gute Erfahrungen habe ich mit Farben von "Games Workshop" (wasserlöslich, Acrylbasis - wohl die Bezeichnung, unter der sie in D vermarktet werden) gemacht, die ich hier in Köln "beim" (mittlerweile leider geschlossenen) Feldhaus (=vedes Fachgeschäft) entdeckt hatte. Diese Farben (auf den sechseckigen Fläschchen ist der Schriftzug "Citadel Coulour" aufgeprägt) gab es allerdings nicht in der Modellbauabteilung, sondern sie standen in breiter Farbpalette in der Spieleabteilung herum und dienen anscheinend ursprünglich zum Bemalen von so Rollenspielfigürchen à la Dungeons & Dragons.
Wie gesagt: Breiteste Farbpalette, von jeder Farbe x-Untertöne/Varianten vorhanden. Das Finish ist seidenmatt, schön regelmäßig; ich pinsele, da haben die Mattfarben den Effekt, dass sie länger "offen" bleiben als hochglänzende und sich superglatt verstreichen lassen.
Das endgültige Finish erfolgt dann mit Tamiya-Klarlack. Damit "grundiere" ich übrigens auch die Teile, auf die vor der endgültigen Versiegelung Wasserschiebebilder aufgebracht werden. Die lassen sich dann gut positionieren und zudem fällt der transparente "Überhang", den die meist haben, am späteren Modell nicht mehr auf. Ganz am Ende kommt dann nochmal ein Klarlackfinish über alles.
Vom Entfetten mit Spülmittel rate ich nach einem Gespräch mit meinem Modellbaufachverkäufer ab. Ich kenne das Rezept auch noch aus den 70ern vom Flugzeugmodellbau oder vom Anpinseln der H0-Bodentruppen. Mit den damaligen Spülmitteln ging das auch noch ganz prima. Bei der Wiederaufnahme des Hobbies in Form von Resinen-Bebasteln fiel mir dann auf, dass es häufig große Unterschiede bei der Deckung/Haftung der Farben oder beim Verlauf/der Verteilung gab.
Des Pudels Kern: Moderne Spülmittel sind rückfettend, damit keine "Spülhände" entstehen.
Der Tipp des Fachmanns: Lauwarmes Wasser und Flüssigseife, trocknen lassen und dann sorgfältig mit Spiritus (Zewa) abwischen. Das Ergebnis ist dann garantiert fettfrei.
Ich setze die Bodies vorher auf entsprechend zurechtgewerkelte Wein- oder Sektkorken, damit ich sie nicht mehr mit den Fingern berühren muss. Der Korken als "Arbeitsstation" ist für mich ideal. Man kann ihn beliebig zwischen den Fingern drehen, kommt überall gut dran und die Beschaffung des Materials ist außerdem noch mit Genuss verbunden...
Schönes WE und vielleicht waren my 2 Cent ein wenig hilfreich,
Michael
Resinkarosserien, sofern sie lackiert werden sollen, primere ich mittlerweile grundsätzlich, da Acryl- oder auch Plastikmodellbaufarben sehr viel besser haften, gleichmäßig aufzutragen sind und bei Abflügen offenbar nicht so schnell abplatzen, wie ohne Grundierung.
Gute Erfahrungen habe ich mit Farben von "Games Workshop" (wasserlöslich, Acrylbasis - wohl die Bezeichnung, unter der sie in D vermarktet werden) gemacht, die ich hier in Köln "beim" (mittlerweile leider geschlossenen) Feldhaus (=vedes Fachgeschäft) entdeckt hatte. Diese Farben (auf den sechseckigen Fläschchen ist der Schriftzug "Citadel Coulour" aufgeprägt) gab es allerdings nicht in der Modellbauabteilung, sondern sie standen in breiter Farbpalette in der Spieleabteilung herum und dienen anscheinend ursprünglich zum Bemalen von so Rollenspielfigürchen à la Dungeons & Dragons.
Wie gesagt: Breiteste Farbpalette, von jeder Farbe x-Untertöne/Varianten vorhanden. Das Finish ist seidenmatt, schön regelmäßig; ich pinsele, da haben die Mattfarben den Effekt, dass sie länger "offen" bleiben als hochglänzende und sich superglatt verstreichen lassen.
Das endgültige Finish erfolgt dann mit Tamiya-Klarlack. Damit "grundiere" ich übrigens auch die Teile, auf die vor der endgültigen Versiegelung Wasserschiebebilder aufgebracht werden. Die lassen sich dann gut positionieren und zudem fällt der transparente "Überhang", den die meist haben, am späteren Modell nicht mehr auf. Ganz am Ende kommt dann nochmal ein Klarlackfinish über alles.
Vom Entfetten mit Spülmittel rate ich nach einem Gespräch mit meinem Modellbaufachverkäufer ab. Ich kenne das Rezept auch noch aus den 70ern vom Flugzeugmodellbau oder vom Anpinseln der H0-Bodentruppen. Mit den damaligen Spülmitteln ging das auch noch ganz prima. Bei der Wiederaufnahme des Hobbies in Form von Resinen-Bebasteln fiel mir dann auf, dass es häufig große Unterschiede bei der Deckung/Haftung der Farben oder beim Verlauf/der Verteilung gab.
Des Pudels Kern: Moderne Spülmittel sind rückfettend, damit keine "Spülhände" entstehen.
Der Tipp des Fachmanns: Lauwarmes Wasser und Flüssigseife, trocknen lassen und dann sorgfältig mit Spiritus (Zewa) abwischen. Das Ergebnis ist dann garantiert fettfrei.
Ich setze die Bodies vorher auf entsprechend zurechtgewerkelte Wein- oder Sektkorken, damit ich sie nicht mehr mit den Fingern berühren muss. Der Korken als "Arbeitsstation" ist für mich ideal. Man kann ihn beliebig zwischen den Fingern drehen, kommt überall gut dran und die Beschaffung des Materials ist außerdem noch mit Genuss verbunden...
Schönes WE und vielleicht waren my 2 Cent ein wenig hilfreich,
Michael

