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Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen
#12
[quote name='photomanHH' post='24602' date='20.09.2008 - 11:29']weiss unser Fritz das?[/quote]



Hallo Claus,



ein bisschen was, weiß ich, bin aber kein Metallurgieprofessor.



@ Martin: Micha hat die Bahn aus Edelstahlpatten. Die bringt aber ganz andere Problem mit sich. Bin auf der schon gefahren, ohne Schleiferumbau geht da nichts. Fährt ansonsten edel.



Wer es genau mit den Stählen wissen will soll sich den oben eingefügten Link reinziehen. Wird dadurch bahntechnisch aber nicht schlauer.



In den meisten Anwendungen im Haushalt dürfte die Qualität 1.43.01 verbaut sein. Die ist magnetisch, wenn auch nicht mit Eisen vergleichbar. Ist halt eine Qualität, die gerade nicht mehr rostet. Grund dafür ist der Chrom- und Nickelanteil.

Hat auch noch einen netten Fe/Ni Anteil, der für den Magnetismus verantwortlich ist.



Ein Material das sich durchaus gut für eine Holzbahn hernehmen lässt, auch wenn es bezüglich der Leitfähigkeit nicht mit Kupfer, Stahl oder Messing mithalten kann. Die Befürchtungen, dass die sich darauf befindliche Schutzoxidschicht den Stromübergang zum Schleifer behindert, haben sich nicht größer bestätigt. Ich glaube an der Bahn von Martin ist so ein oder ein ähnliches Material hergenommen worden. Deutet zumindest einiges darauf hin, genau wissen wir es nicht. Die fährt sich sehr gut, hat aber glaube ich einige Zusatzeinspeisungen.



Die beste Option dürfte ein galvanisch nachbehandelter Stahldraht sein, der vernickelt ist, wenn Du magnetisch fahren willst.







Wenn ich allerdings eine Bahn bauen würde käme nur Messing in Betracht. Aus dem Magnetalter bin ich allmählich mit 53 Jahren entschlüpft. Gut da hat Christophs Einfluß und seine auf ganzer Linie überzeugende unmagnetische Bahn keinen unerheblichen Eindruck bei mir hinterlassen.



Beim Topftest dürftest Du auf einen Pott aus Aluminium gestoßen sein, oder hast gar Titan- oder High Tech Keramiktöpfe.



Ohne die Eigenbaubahnen mit Drähten anzweifeln oder schlecht machen zu wollen, kuckt mal was professionelle Bahnbauer, wie JOGO, Wizzard, Thundertrack, Maxtrax etc. hernehmen. Da kenne ich keine einzige, die mit runden Fahrdrähten ausgerüstet ist.

Hier finden sich ausschließlich Blechstreifen, unrostend nachbehandelt, die mit einer Keder massiv ca. 3 - 5mm in Nuten eingepresst und verklebt sind. Über die Zusammensetzung der Bleche schweigen sich die meisten aus. Von der JOGO Bahn weiß ich es aber definitiv. Es ist ein extrem präzise gewalzter Eisenstreifen, galvanisch zuerst verkupfert, dann vernickelt.

Der bewährt sich sehr gut am Fichtenring und auch entmagentisierte Autos fahren auf dieser ja kompakten Bahn nur mit der verbleibenden Motor Down Force echt prächtig.



Stellt sich die Frage warum die nicht auch einen Draht nehmen? <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.png' class='bbc_emoticon' alt='Wink' />

Draht hat sich halt für professionelle Anwendungen und dort stehen diese Bahnen ja zumeist, als nicht geeignet herausgestellt. Er ist von Neodymmagneten, grobmotorischen Einsetzern und Fahrern herausgefetzt worden etc.



Nein Claus mit fahrenden Autos frisst keinen Leiter kaputt. Kuck doch einmal an die ganzen vielbefahrenen Clubanlagen bei den Cracies und in Dortmund. Da ist bestimmt ab und an ein Schienenwechsel angesagt, so wie in 1:1 eben die Verschleißschicht auch erneuert werden muß. Das Leitermaterial ist da auch eher so ein Weißblechstreifen.

Es ist halt nichts für die Ewigkeit gemacht.

Im Kesselbau haben auch keine galvanischen Ströme die Verwüstung hinterlassen, sondern hohe Temperaturen gepaart mit großen Drücken. Das hält der Simple VA Stahl einfach nicht aus. Wenn dann noch aggressive Medien und dazu zählt z.B. schon dest. Wasser zu einem minderwertigen V2A Material kommen, bleibt nicht lange was übrig. Da hättet ihr damals V4A Materialien hernehmen sollen (1.45.xx aufwärts). Die hätten das abgekonnt.



Grüße



Fritz

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