Hallo Lackierermeister und solche die es werden wollen,
[quote name='f.schulz' post='28456' date='12.03.2009 - 23:12']Also ein wenig Geduld, ich komme erst wieder nach Ostern dazu, da habe ich es mir auf Wievo gelegt. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.png' class='bbc_emoticon' alt=':lol:' />[/quote]
da ich ungerne etwas vor mir herschiebe:
Ich hatte heute Nachmittag noch die Möglichkeit, mit einem langjährigen Laborleiter einer fast allen bekannten Lackfabrik, die so ziemlich alle Lacke mit Ausnahme der PKW Originallacke produziert, ein längeres Telefonat führen können.
Ich kennen den Mann seit gut 10 Jahren, der ist kompetent, Herr über 100e Lackrezepturen.
Ich hatte das Problem angefangen zu schildern, es war von mir noch gar nicht ganz ausgesprochen, da lachte er...... Zitat: "und nun ist das silber mausgrau."
Antwort:
Es ist bis heute noch nicht erforscht woran das letztendlich liegt. Man geht aber davon aus, dass es Unverträglichkeiten sind.
Warum das dann mausgrau wird kann man sich nicht eindeutig erklären, können, wie von mir vermutet Agglomerationen oder auch eine geänderte Lichtbrechung sein. Fakt ist jedenfalls der Basecoat (also Michaels Silber) hat sich nicht mit dem Klarlack vertragen. Der hat den darunter erweichen lassen und dann ist dieses Phänomen man nennt es Schockreaktion, wusste ich auch nicht, aufgetreten.
Abhilfe kann ein langes Härten des Basecoates schaffen, muss es aber nicht.
Der Mann empfahl hier ausschließlich auf Autoreparatursysteme aus dem Fachhandel zurückzugreifen. Da sind die Bindemittel, Sikkative etc. in so einem Lack ist ja xyz Zeug auch Füllstoffe ex u.a.meiner Firma drinnen, so aufeinander abgestimmt, dass garantiert nichts passiert. Stellt Euch vor ein Profi lackiert damit einen ganzen Vorderwagen, klarlackt den und der wird mausgrau, der Schaden nicht auszudenken.
Also Autoreparaturlacke aus dem Fachhandel oder gleich das Original VW/Audi/Ford/Alfa/Toyota xyz Reparaturlackset hernehmen.
[color="#FF0000"]Hierbei auch eines unbedingt beachten, die Dosen anständig durchschütteln, mindestens die doppelte Zeit, als angegeben.[/color]
Grund: Es können sich wichtige Substanzen entmischt haben, wenn die dann dem Lack fehlen und der irgendwo unkontrolliert hindiffundiert, weil das entsprechende Additiv fehlt, gibt es auch wieder Ärger. Im schlimmsten Fall, der ging einmal durch die Fachpresse, wurde der nicht mehr hart.
Kleiner Tipp von mir: Einer der größten Hersteller solcher Systeme für den Autolackierer ist MIPA, also wenn das drauf steht passiert auch mit Sicherheit nichts. Der macht auch diese Sets, wo dann BMW etc. Originalzubehör drauf steht.
Das Zeug im O.... etc. da wäre ich vorsichtig, ich kenne den Hersteller dieser Lacke. Diese nimmt kein Autolackierer her, aber ich, natürlich kein Metallic. Zukünftig aber nicht mehr, werde mir bei dem Mipa, mal ein Sortiment holen. Bin da eh alle Nasen lang.
Diese Reparaturlacke sind im Übrigen komplett andere Systeme als die Originalackierung des Autos. Da ist der Klarlack, sofern überhaupt noch klar nachlackiert wird z.B. bei Nobelkarossen, ein raffiniertes 2-Komponentensystem ziemlich affin zu allem anderen, auch Dreck etc. Würde hier zu weit führen, das explizit zu erklären.
@ Giftmischer HansAD: da setzt man komplizierte Polyester- und Celluloseacrylbutadiensyteme ein.
Gefragt nach dem Angriff auf unsere kleinen Karos:
Dürfte nichts passieren, selbst wenn das Lösemittel den Kunststoff höchstens oberflächlich anlöst, das haut wieder ab. Wichtig sind hier wie immer ganz dünne Lackaufträge. Lieber 2 oder 3 mehr, als einmal zudonnern, dann kann das Lösemittel auch ungehindert nach draussen, wo es auch hin soll und macht dem Kunststoff nichts.
Gut der geht von Lackierprofis aus, die die meisten ja nicht sind. Na ja vielleicht Stefan.....Steffri, Schneller..Hans...
Hoffe Euch hier professionell geholfen zu haben, ohne Übernahmegarantie, falls es mit den Vorschlägen Rückschläge, Enttäuschungen oder Schäden gibt.
Sozusagen ohne Obligo, Garantieansprüche ausgeschlossen.
Grüße
Fritz
[quote name='f.schulz' post='28456' date='12.03.2009 - 23:12']Also ein wenig Geduld, ich komme erst wieder nach Ostern dazu, da habe ich es mir auf Wievo gelegt. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.png' class='bbc_emoticon' alt=':lol:' />[/quote]
da ich ungerne etwas vor mir herschiebe:
Ich hatte heute Nachmittag noch die Möglichkeit, mit einem langjährigen Laborleiter einer fast allen bekannten Lackfabrik, die so ziemlich alle Lacke mit Ausnahme der PKW Originallacke produziert, ein längeres Telefonat führen können.
Ich kennen den Mann seit gut 10 Jahren, der ist kompetent, Herr über 100e Lackrezepturen.
Ich hatte das Problem angefangen zu schildern, es war von mir noch gar nicht ganz ausgesprochen, da lachte er...... Zitat: "und nun ist das silber mausgrau."
Antwort:
Es ist bis heute noch nicht erforscht woran das letztendlich liegt. Man geht aber davon aus, dass es Unverträglichkeiten sind.
Warum das dann mausgrau wird kann man sich nicht eindeutig erklären, können, wie von mir vermutet Agglomerationen oder auch eine geänderte Lichtbrechung sein. Fakt ist jedenfalls der Basecoat (also Michaels Silber) hat sich nicht mit dem Klarlack vertragen. Der hat den darunter erweichen lassen und dann ist dieses Phänomen man nennt es Schockreaktion, wusste ich auch nicht, aufgetreten.
Abhilfe kann ein langes Härten des Basecoates schaffen, muss es aber nicht.
Der Mann empfahl hier ausschließlich auf Autoreparatursysteme aus dem Fachhandel zurückzugreifen. Da sind die Bindemittel, Sikkative etc. in so einem Lack ist ja xyz Zeug auch Füllstoffe ex u.a.meiner Firma drinnen, so aufeinander abgestimmt, dass garantiert nichts passiert. Stellt Euch vor ein Profi lackiert damit einen ganzen Vorderwagen, klarlackt den und der wird mausgrau, der Schaden nicht auszudenken.
Also Autoreparaturlacke aus dem Fachhandel oder gleich das Original VW/Audi/Ford/Alfa/Toyota xyz Reparaturlackset hernehmen.
[color="#FF0000"]Hierbei auch eines unbedingt beachten, die Dosen anständig durchschütteln, mindestens die doppelte Zeit, als angegeben.[/color]
Grund: Es können sich wichtige Substanzen entmischt haben, wenn die dann dem Lack fehlen und der irgendwo unkontrolliert hindiffundiert, weil das entsprechende Additiv fehlt, gibt es auch wieder Ärger. Im schlimmsten Fall, der ging einmal durch die Fachpresse, wurde der nicht mehr hart.
Kleiner Tipp von mir: Einer der größten Hersteller solcher Systeme für den Autolackierer ist MIPA, also wenn das drauf steht passiert auch mit Sicherheit nichts. Der macht auch diese Sets, wo dann BMW etc. Originalzubehör drauf steht.
Das Zeug im O.... etc. da wäre ich vorsichtig, ich kenne den Hersteller dieser Lacke. Diese nimmt kein Autolackierer her, aber ich, natürlich kein Metallic. Zukünftig aber nicht mehr, werde mir bei dem Mipa, mal ein Sortiment holen. Bin da eh alle Nasen lang.
Diese Reparaturlacke sind im Übrigen komplett andere Systeme als die Originalackierung des Autos. Da ist der Klarlack, sofern überhaupt noch klar nachlackiert wird z.B. bei Nobelkarossen, ein raffiniertes 2-Komponentensystem ziemlich affin zu allem anderen, auch Dreck etc. Würde hier zu weit führen, das explizit zu erklären.
@ Giftmischer HansAD: da setzt man komplizierte Polyester- und Celluloseacrylbutadiensyteme ein.
Gefragt nach dem Angriff auf unsere kleinen Karos:
Dürfte nichts passieren, selbst wenn das Lösemittel den Kunststoff höchstens oberflächlich anlöst, das haut wieder ab. Wichtig sind hier wie immer ganz dünne Lackaufträge. Lieber 2 oder 3 mehr, als einmal zudonnern, dann kann das Lösemittel auch ungehindert nach draussen, wo es auch hin soll und macht dem Kunststoff nichts.
Gut der geht von Lackierprofis aus, die die meisten ja nicht sind. Na ja vielleicht Stefan.....Steffri, Schneller..Hans...
Hoffe Euch hier professionell geholfen zu haben, ohne Übernahmegarantie, falls es mit den Vorschlägen Rückschläge, Enttäuschungen oder Schäden gibt.
Sozusagen ohne Obligo, Garantieansprüche ausgeschlossen.
Grüße
Fritz

