22-11-2012, 23:18
Hi Claus,
da wäre ich sehr vorsichtig. Die nehmen da im Land der Sonne irgendeinen Billigkunststoff, nicht genau typisiert her, als Spielzeug taugt der auch allemal. Nach meinen Recherchen ist das ein PP, das schmilzt etwas bei 150° wird aber schon bei 100° schlapp. Die alten Auroras waren m.E. noch aus Nylon.
Das Problem dieser Nachverformung ist aber der "Remindereffekt". Du richtest es nach, es stimmt auch, kommst eine Woche wieder an Dein Autolein und kommst Dir veräppelt vor. Das hat sich wieder rückentwickelt. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/ohmy.png' class='bbc_emoticon' alt=':o' />
Dann kommt noch ein Aspekt hinzu: Die Dinger werden ja im Spritzgussverfahren hergestellt und gewaltsam nach einer Schockkühlung aus der Form gepresst. Die Dinger besitzen also innere Spannungen, die zu den Krummheiten a.W. führen. Wenn Du da jetzt laienhaft mit Hitze ran gehst wollen diese Spannungen eben auch wieder in Ihren Urzustand (Granulat) zurück und du machst an dem Ding mehr schlecht als gut.
Man kann so etwas schon machen, aber bitte nur mit entsprechenden Spannlehren etc. wie wir sie für das T-Jetchassis kennen und groß bringen tut das nichts, doch dem Hersteller dieser Kochlehre. Einmal krumm ist eben immer krumm. Deswegen habe ich mir dieses Werkzeug nicht mehr hergelegt.
Großtechnisch macht man so etwas öfter und spricht dann von Nachtempern. Da nimmt man diese Rückbildungen, die das Teil enstpannen bewusst in Kauf, weil sie bei der Werkzeugkonstuktion entsprechend berücksichtigt wurden.
Grüße
Fritz
da wäre ich sehr vorsichtig. Die nehmen da im Land der Sonne irgendeinen Billigkunststoff, nicht genau typisiert her, als Spielzeug taugt der auch allemal. Nach meinen Recherchen ist das ein PP, das schmilzt etwas bei 150° wird aber schon bei 100° schlapp. Die alten Auroras waren m.E. noch aus Nylon.
Das Problem dieser Nachverformung ist aber der "Remindereffekt". Du richtest es nach, es stimmt auch, kommst eine Woche wieder an Dein Autolein und kommst Dir veräppelt vor. Das hat sich wieder rückentwickelt. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/ohmy.png' class='bbc_emoticon' alt=':o' />
Dann kommt noch ein Aspekt hinzu: Die Dinger werden ja im Spritzgussverfahren hergestellt und gewaltsam nach einer Schockkühlung aus der Form gepresst. Die Dinger besitzen also innere Spannungen, die zu den Krummheiten a.W. führen. Wenn Du da jetzt laienhaft mit Hitze ran gehst wollen diese Spannungen eben auch wieder in Ihren Urzustand (Granulat) zurück und du machst an dem Ding mehr schlecht als gut.
Man kann so etwas schon machen, aber bitte nur mit entsprechenden Spannlehren etc. wie wir sie für das T-Jetchassis kennen und groß bringen tut das nichts, doch dem Hersteller dieser Kochlehre. Einmal krumm ist eben immer krumm. Deswegen habe ich mir dieses Werkzeug nicht mehr hergelegt.
Großtechnisch macht man so etwas öfter und spricht dann von Nachtempern. Da nimmt man diese Rückbildungen, die das Teil enstpannen bewusst in Kauf, weil sie bei der Werkzeugkonstuktion entsprechend berücksichtigt wurden.
Grüße
Fritz

