21-08-2009, 20:15
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21-08-2009, 20:36 von Modellbahner.)
[quote name='Avatario' post='30836' date='20.08.2009 - 20:51']Wie würde rechts-vor-links funktionieren?[/quote]
Hallo Christian und alle Anderen,
das Prinzip ist ganz einfach.
Die Autos senden ja ein Signal für das nachfolgende Fahrzeug aus. Wenn man einen zweiten Sender so ausrichtet, dass er eine an der Fahrbahnseite positionierte Empfangseinheit anspricht, dann kann man dieses Signal dazu verwenden, eine Ampel anzusteuern.
Das ganze würde z.B. so funktionieren.
Das vorfahrtberechtigte Fahrzeug löst in einem ausreichenden Abstand vor der Kreuzung einen Haltebefehl für das kreuzende Auto aus. Dieser Befehl würde von dem gleichen Fahrzeug wieder aufgehoben, wenn es die Kreuzung passiert hat.
Ausschlaggebend ist, dass das Timing für den Haltebefehl stimmt.
[quote name='Avatario' post='30836' date='20.08.2009 - 20:51']Wenn das Konzept insgesamt funktioniert, kann man sich tatsächlich die teuren Rückmeldemodule und die Programmierung der Steuerung sparen.[/quote]
So ist es.
Das System reagiert nicht auf irgendwelche einprogrammierten Zustände.
Das System hat eigentlich immer nur eine Aufgabe zu erfüllen. Den Abstand zwischen den Autos untereinander zu regeln. Das macht es auch in jeder erdenklichen Situation.
Ich gestehe allerdings ein, dass das Positionieren der Empfänger und die Steuerung der Ampelanlagen im Prinzip einer Programmierung entspricht .
Das System ist aber etwas felxibler, was die Steuerung von dicht hintereinander fahrenden Autos angeht.
@ Michael
Das andere Digitalsystem arbeitet auch mit einer Infrarotsignalübertragung. Auf Grund der kleineren Spannungen und dem Akkubetrieb wären aber einige Anpassungen erforderlich.
Der Aufwand für ein Auto hält sich in Grenzen.
Was den Kosten- Nutzenaufwand aus finanzieller Sicht angeht, so darf man nur den tatsächlichen Aufwand für die Blocksteuerung gegen die Abstandssteuerung aufrechen.
Die Dekoder in den Autos werden in beiden Fällen benötigt und fallen somit nicht in's Gewicht.
Dieses System hat noch einen weiteren Vorteil. Den hat der Walter schon beschrieben. Man kann sich die Verdrahtung der Fahrbahnen, und somit eine Menge Zeit sparen. Der Aufwand wird dadurch erheblich verringert.
Zugegeben, dafür muss die Elektronik in die Autos zusätzlich eingebaut werden. Ich glaube aber, dass es leichter ist ein Autos zu verdrahten.
So wie es aussieht, kann man die Steuernung auch für analog gesteuerte Autos verwenden.
Die Digitalisierung bringt aber auch noch den Vorteil, dass die Autos ihre Geschwindigkeit über einen langen Zeitraum weitgehend konstant halten.
Es gibt auch noch weitere Möglichkeiten, die sich realisieren lassen.
Die Steuerung unterbricht lediglich die Stromversorgung zu dem Motor. Der Dekoder kann dadurch weiterhin noch digitale Befehle empfangen und ausführen. Somit lassen sich Funktionsausgänge auch im stehenden Fahrzeug schalten.(Fahrlicht Blaulicht Blinker u.s.w.)
@ Dieter
Bei'm nächsten Treffen bin ich dabei.
Was die Demo angeht, so ist eine kleine Teststrecke geplant. Ich denke da an ein Oval mit einer Baustelle.
Ich hoffe nur, dass ich das bis dahin zeitlich schaffe.
Die kleinen Bauteile sollten im Laufe der nächsten Woche eintreffen. Dann kann ich zumindest schon mal ein oder besser zwei Autos ausrüsten.
Es ist bestimmt kein Nachteil, wenn die Fahrbahnen einzeln verdrahtet sind. Dadurch ist eine sichere Stromversorgung gewährleistet.
Gruss
Oswin
Hallo Christian und alle Anderen,
das Prinzip ist ganz einfach.
Die Autos senden ja ein Signal für das nachfolgende Fahrzeug aus. Wenn man einen zweiten Sender so ausrichtet, dass er eine an der Fahrbahnseite positionierte Empfangseinheit anspricht, dann kann man dieses Signal dazu verwenden, eine Ampel anzusteuern.
Das ganze würde z.B. so funktionieren.
Das vorfahrtberechtigte Fahrzeug löst in einem ausreichenden Abstand vor der Kreuzung einen Haltebefehl für das kreuzende Auto aus. Dieser Befehl würde von dem gleichen Fahrzeug wieder aufgehoben, wenn es die Kreuzung passiert hat.
Ausschlaggebend ist, dass das Timing für den Haltebefehl stimmt.
[quote name='Avatario' post='30836' date='20.08.2009 - 20:51']Wenn das Konzept insgesamt funktioniert, kann man sich tatsächlich die teuren Rückmeldemodule und die Programmierung der Steuerung sparen.[/quote]
So ist es.
Das System reagiert nicht auf irgendwelche einprogrammierten Zustände.
Das System hat eigentlich immer nur eine Aufgabe zu erfüllen. Den Abstand zwischen den Autos untereinander zu regeln. Das macht es auch in jeder erdenklichen Situation.
Ich gestehe allerdings ein, dass das Positionieren der Empfänger und die Steuerung der Ampelanlagen im Prinzip einer Programmierung entspricht .
Das System ist aber etwas felxibler, was die Steuerung von dicht hintereinander fahrenden Autos angeht.
@ Michael
Das andere Digitalsystem arbeitet auch mit einer Infrarotsignalübertragung. Auf Grund der kleineren Spannungen und dem Akkubetrieb wären aber einige Anpassungen erforderlich.
Der Aufwand für ein Auto hält sich in Grenzen.
Was den Kosten- Nutzenaufwand aus finanzieller Sicht angeht, so darf man nur den tatsächlichen Aufwand für die Blocksteuerung gegen die Abstandssteuerung aufrechen.
Die Dekoder in den Autos werden in beiden Fällen benötigt und fallen somit nicht in's Gewicht.
Dieses System hat noch einen weiteren Vorteil. Den hat der Walter schon beschrieben. Man kann sich die Verdrahtung der Fahrbahnen, und somit eine Menge Zeit sparen. Der Aufwand wird dadurch erheblich verringert.
Zugegeben, dafür muss die Elektronik in die Autos zusätzlich eingebaut werden. Ich glaube aber, dass es leichter ist ein Autos zu verdrahten.
So wie es aussieht, kann man die Steuernung auch für analog gesteuerte Autos verwenden.
Die Digitalisierung bringt aber auch noch den Vorteil, dass die Autos ihre Geschwindigkeit über einen langen Zeitraum weitgehend konstant halten.
Es gibt auch noch weitere Möglichkeiten, die sich realisieren lassen.
Die Steuerung unterbricht lediglich die Stromversorgung zu dem Motor. Der Dekoder kann dadurch weiterhin noch digitale Befehle empfangen und ausführen. Somit lassen sich Funktionsausgänge auch im stehenden Fahrzeug schalten.(Fahrlicht Blaulicht Blinker u.s.w.)
@ Dieter
Bei'm nächsten Treffen bin ich dabei.
Was die Demo angeht, so ist eine kleine Teststrecke geplant. Ich denke da an ein Oval mit einer Baustelle.
Ich hoffe nur, dass ich das bis dahin zeitlich schaffe.
Die kleinen Bauteile sollten im Laufe der nächsten Woche eintreffen. Dann kann ich zumindest schon mal ein oder besser zwei Autos ausrüsten.
Es ist bestimmt kein Nachteil, wenn die Fahrbahnen einzeln verdrahtet sind. Dadurch ist eine sichere Stromversorgung gewährleistet.
Gruss
Oswin

