27-08-2009, 20:18
Hallo Leute,![[Bild: hi.gif]](http://forum.h0slot.de/forum/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/hi.gif)
[quote name='Avatario' post='30902' date='26.08.2009 - 22:43']Oswin, bei einer Aussage bin etwas stutzig geworden: warum muß man bei der klassischen Steuerung für Bushaltestellen und Parkplätze Schienenabschnitte stromlos schalten?[/quote]
Hallo Christian. Jetzt verstehe ich Deine Frage nicht.
Bei einer klassischen Steuerung muss man doch den Abschnitt, in dem ein Fahrzeug zum stehen kommen soll, stromlos schalten. Wie soll man den ein Fahrzeug anders zum stehen bringen. Da kann man nur den Strom abschalten.
Bei der Abstandssteuerung mit Infrarotelementen werden die Fahrzeuge nicht durch Stromunterbrechungen in den Stromschienen zum Halten gebracht.
Jedes Fahrzeug sendet ein Signal nach hinten, und hat selber einen Empfänger um das Signal eines voraus fahrenden Fahrzeugs zu empfangen. Dafür braucht das Auto Strom, den es aus der Fahrschiene entnimmt.
Wenn ein Bus an einer Haltestelle steht, dann würde er auch im Stand eine Signal nach hinten abgeben. Nachfolgende Autos würden dann aber anhalten. Diesen Umstand kann man nur dadurch umgehen, indem man den Bus nicht mit Fahrstrom versorgt. Dann kann er kein SIgnal nach hinten senden, das nachfolgende Autos abbremsen würde.
[quote name='Avatario' post='30902' date='26.08.2009 - 22:43']Nun kenne ich eure Blockstellensteuerung nicht. Von der digitalen Eisenbahn weiß ich jedoch, dass die zentrale Steuerung per Software den Bus abbremst und zum Stehen bringt, sobald sie diesen in einem bestimmten (isolierten) Schienenabschnitt detektiert. Das Bremsverhalten kann individuell je Lok parametrisiert werden.[/quote]
Du schreibst immer von eine zentrale Steuerung per Software.
Zur automatischen Steuerung braucht man nicht zwingend eine Software. Das machen nur Leute, die gerne mit PCs hantieren.
Auch der nomale und digital fahrende Modellbahner steuert seine Anlage in der Regel nicht mit einem PC.
Es seih denn Du meinst mit Software die kleinen Progrämmchen, mit denen die Dekoder programmiert sind. Oder die Digitalzentrale ist auch ein kleiner Computer.
Wer natürlich zuviel Geld übrig hat, der kauft sich Weichendekoder und Memories und schaltet die Weichen auch digital. Wie gesagt, wem das gefällt.
Man kann die Lokomotiven digital fahren und die Steuernug wie bisher mit herkömmlichen Schalt oder Kontaktelementen vornehmen.
Selbst zum Abbremsen gibt es für die Modellbahn Bremsmodule. Dann bremst die Lok mit den für diese Lok individuell eingestellten Parametern ab.
Da aber die Blockverhältnisse bei der Steuerung einer Stadtbahn anders sind, kann man eine Steuerung, wie man sie von der Modellbahn kennt, nur mit Abwandlungen einsetzen.
So benötigt man bei einer Stadtbahn viele kurze Blöcke um ein einigermassen vorbildliches Aussehen zu erreichen.
Die Autos benötigen ja auch nicht so viel Platz wie ein Zug.
[quote name='Avatario' post='30902' date='26.08.2009 - 22:43']Natürlich gibt es in dieser Variante die diskutierten Nachteile (unnatürlich großer Abstand, etc.). Weil ich damit in die Welt der Automatiksteuerung mal einsteigen will interessiert mich, ob ihr diese Variante mit Software-Steuerung schonmal ausprobiert habt?[/quote]
Löse Dich einfach von dem Gedanken, das eine digital gesteuerte Modellbahn unbedingt auf PCs und Steuersoftware angewiesen ist. Soetwas behaupten nur Leute, die entsprechende Geräte verkaufen wollen. Das Geld dafür kann man besser für andere nützlichere Dinge ausgeben.
Wie gesagt. Die Bedingungen auf einer Stadtbahn unterscheiden sich wesentlich von denen einer Modellbahn. Deshalb kann man die Steuerelemente auch nur bedingt für eine Stadtbahn einsetzen. Die von Michael entwickelte Blocksteuerung ist speziell auf die Stadtbahnverhältnisse angepasst. Auf Grund der Verkehrsdichte erfodert sie einen gewissen Aufwand.
Deshalb versuche ich die Fahrzeugabstände mit einer Infrarotsteuerung zu regeln.
So wie es aussieht, verkraftet die Lastregelung im Dekoder die analoge Spannungsreduzierung am Motor nicht.
Da muss ich mir jetzt was anderes einfallen lassen.
Gruss
Oswin
[quote name='Avatario' post='30902' date='26.08.2009 - 22:43']Oswin, bei einer Aussage bin etwas stutzig geworden: warum muß man bei der klassischen Steuerung für Bushaltestellen und Parkplätze Schienenabschnitte stromlos schalten?[/quote]
Hallo Christian. Jetzt verstehe ich Deine Frage nicht.
Bei einer klassischen Steuerung muss man doch den Abschnitt, in dem ein Fahrzeug zum stehen kommen soll, stromlos schalten. Wie soll man den ein Fahrzeug anders zum stehen bringen. Da kann man nur den Strom abschalten.
Bei der Abstandssteuerung mit Infrarotelementen werden die Fahrzeuge nicht durch Stromunterbrechungen in den Stromschienen zum Halten gebracht.
Jedes Fahrzeug sendet ein Signal nach hinten, und hat selber einen Empfänger um das Signal eines voraus fahrenden Fahrzeugs zu empfangen. Dafür braucht das Auto Strom, den es aus der Fahrschiene entnimmt.
Wenn ein Bus an einer Haltestelle steht, dann würde er auch im Stand eine Signal nach hinten abgeben. Nachfolgende Autos würden dann aber anhalten. Diesen Umstand kann man nur dadurch umgehen, indem man den Bus nicht mit Fahrstrom versorgt. Dann kann er kein SIgnal nach hinten senden, das nachfolgende Autos abbremsen würde.
[quote name='Avatario' post='30902' date='26.08.2009 - 22:43']Nun kenne ich eure Blockstellensteuerung nicht. Von der digitalen Eisenbahn weiß ich jedoch, dass die zentrale Steuerung per Software den Bus abbremst und zum Stehen bringt, sobald sie diesen in einem bestimmten (isolierten) Schienenabschnitt detektiert. Das Bremsverhalten kann individuell je Lok parametrisiert werden.[/quote]
Du schreibst immer von eine zentrale Steuerung per Software.
Zur automatischen Steuerung braucht man nicht zwingend eine Software. Das machen nur Leute, die gerne mit PCs hantieren.
Auch der nomale und digital fahrende Modellbahner steuert seine Anlage in der Regel nicht mit einem PC.
Es seih denn Du meinst mit Software die kleinen Progrämmchen, mit denen die Dekoder programmiert sind. Oder die Digitalzentrale ist auch ein kleiner Computer.
Wer natürlich zuviel Geld übrig hat, der kauft sich Weichendekoder und Memories und schaltet die Weichen auch digital. Wie gesagt, wem das gefällt.
Man kann die Lokomotiven digital fahren und die Steuernug wie bisher mit herkömmlichen Schalt oder Kontaktelementen vornehmen.
Selbst zum Abbremsen gibt es für die Modellbahn Bremsmodule. Dann bremst die Lok mit den für diese Lok individuell eingestellten Parametern ab.
Da aber die Blockverhältnisse bei der Steuerung einer Stadtbahn anders sind, kann man eine Steuerung, wie man sie von der Modellbahn kennt, nur mit Abwandlungen einsetzen.
So benötigt man bei einer Stadtbahn viele kurze Blöcke um ein einigermassen vorbildliches Aussehen zu erreichen.
Die Autos benötigen ja auch nicht so viel Platz wie ein Zug.
[quote name='Avatario' post='30902' date='26.08.2009 - 22:43']Natürlich gibt es in dieser Variante die diskutierten Nachteile (unnatürlich großer Abstand, etc.). Weil ich damit in die Welt der Automatiksteuerung mal einsteigen will interessiert mich, ob ihr diese Variante mit Software-Steuerung schonmal ausprobiert habt?[/quote]
Löse Dich einfach von dem Gedanken, das eine digital gesteuerte Modellbahn unbedingt auf PCs und Steuersoftware angewiesen ist. Soetwas behaupten nur Leute, die entsprechende Geräte verkaufen wollen. Das Geld dafür kann man besser für andere nützlichere Dinge ausgeben.
Wie gesagt. Die Bedingungen auf einer Stadtbahn unterscheiden sich wesentlich von denen einer Modellbahn. Deshalb kann man die Steuerelemente auch nur bedingt für eine Stadtbahn einsetzen. Die von Michael entwickelte Blocksteuerung ist speziell auf die Stadtbahnverhältnisse angepasst. Auf Grund der Verkehrsdichte erfodert sie einen gewissen Aufwand.
Deshalb versuche ich die Fahrzeugabstände mit einer Infrarotsteuerung zu regeln.
So wie es aussieht, verkraftet die Lastregelung im Dekoder die analoge Spannungsreduzierung am Motor nicht.
Da muss ich mir jetzt was anderes einfallen lassen.
Gruss
Oswin

