Hallo Radierer,
[quote name='Slotraver' post='32498' date='28.10.2009 - 21:05']N'Abend,
ich benutze ein kleines Stück eines "Schienenreinigungsblocks" (Modelleisenbahn-Zubehör)...
Gruß,
Andreas[/quote]
Das Problem war mir schon seit langem bekannt und bewusst, nachdem ich einmal einen Betrieb gesehen habe, der Kunststoffe professionell mit Glasfasern verstärkt. Da sind geschlossene Förderanlagen und Dosiereinrichtungen absolut dicht verbaut gewesen. Da wo die Säcke händisch geöffnet wurden um den Saugrüssel reinzustecken war ein Abzug montiert.
Das hat mich sehr aufhorchen lassen, wie locker wir mit diesen Stiften umgehen, zumal der Mann, der die Säcke öffnete mit einer Staubschutzmaske und Handschuhen bewehrt war.
Der Umstieg auf entsprechend zugeschnittene Schieneradierer wegen obigem und dem ekelhaften Handling wurde bei mir schon vor 2 Jahren vollzogen.
Das Problem ist nicht ein entsprechender in der Luft rumschwirrender Glasfaserabrieb, bei unseren Stiften dafür sind die darin befindlichen Fasern zu dick und grob. Aber am Boden rumkriechende Kinder bekommen das runtergefallene Zeugs ab.
Im WWW findet man da nur unter MAK Wert (maximale Arbeitsplatzkonzentration) etwas.
Hier ein entsprechendes Sicherheitsdatenblatt:
[url="http://images.mercateo.com/pdf/Conrad/221175-si-01-de-Glasfaser_Schnitzel_3mm.pdf"]http://images.mercateo.com/pdf/Conrad/2211...hnitzel_3mm.pdf[/url]
Also nach Erreichen des MAK Wertes von 5mg/m³ Luft Gesamtstaubbelastung, also Dreck und Fasern, Masken aufsetzen. Könnte mir durchaus vorstellen, dass das bei einem größeren Event in einem relativ kleinen Raum tatsächlich erreichbar ist.
Dämmwolle ist heute keine Glaswolle mehr, sondern das sind Mineralfasern, die vom Körper resorbiert werden können und keine lange Faserstruktur haben. Also dem Isolierer heute passiert nichts mehr.
Grüße
Fritz
[quote name='Slotraver' post='32498' date='28.10.2009 - 21:05']N'Abend,
ich benutze ein kleines Stück eines "Schienenreinigungsblocks" (Modelleisenbahn-Zubehör)...
Gruß,
Andreas[/quote]
Das Problem war mir schon seit langem bekannt und bewusst, nachdem ich einmal einen Betrieb gesehen habe, der Kunststoffe professionell mit Glasfasern verstärkt. Da sind geschlossene Förderanlagen und Dosiereinrichtungen absolut dicht verbaut gewesen. Da wo die Säcke händisch geöffnet wurden um den Saugrüssel reinzustecken war ein Abzug montiert.
Das hat mich sehr aufhorchen lassen, wie locker wir mit diesen Stiften umgehen, zumal der Mann, der die Säcke öffnete mit einer Staubschutzmaske und Handschuhen bewehrt war.
Der Umstieg auf entsprechend zugeschnittene Schieneradierer wegen obigem und dem ekelhaften Handling wurde bei mir schon vor 2 Jahren vollzogen.
Das Problem ist nicht ein entsprechender in der Luft rumschwirrender Glasfaserabrieb, bei unseren Stiften dafür sind die darin befindlichen Fasern zu dick und grob. Aber am Boden rumkriechende Kinder bekommen das runtergefallene Zeugs ab.
Im WWW findet man da nur unter MAK Wert (maximale Arbeitsplatzkonzentration) etwas.
Hier ein entsprechendes Sicherheitsdatenblatt:
[url="http://images.mercateo.com/pdf/Conrad/221175-si-01-de-Glasfaser_Schnitzel_3mm.pdf"]http://images.mercateo.com/pdf/Conrad/2211...hnitzel_3mm.pdf[/url]
Also nach Erreichen des MAK Wertes von 5mg/m³ Luft Gesamtstaubbelastung, also Dreck und Fasern, Masken aufsetzen. Könnte mir durchaus vorstellen, dass das bei einem größeren Event in einem relativ kleinen Raum tatsächlich erreichbar ist.
Dämmwolle ist heute keine Glaswolle mehr, sondern das sind Mineralfasern, die vom Körper resorbiert werden können und keine lange Faserstruktur haben. Also dem Isolierer heute passiert nichts mehr.
Grüße
Fritz

