11-03-2011, 22:42
Hi Jungs,
[quote name='photomanHH' timestamp='1299848565' post='41125']
vielleicht kann uns da über kurz bis lang Fitz weiter helfen
[/quote]
auch wenn es in Japan zu dieser schrecklichen Situation gekommen ist, ich möchte von Super GAU sprechen, der die ganze Weltwirtschaft treffen wird, mal ganz abgesehen von den direkten Opfern, hier trotzdem eine Antwort.
Jungs, wenn ein Weichmacher einmal ausgedünstet ist, ist der ein für allemal weg.
Das sind bewusst, laienhaft, ausgedrückt ölige Substanzen und jede Substanz kennt die 3 Aggreganszustände, fest, flüssig, gasförmig. Diese Öle (Phtalate meist, oder Esther) verdampfen im Laufe der Zeit, dann ist es aus mit der Flexibilität.
Das ist bei dem einen Kunststoff schneller, bei dem anderen langsamer der Fall. Wer das ganze beschleunigen will, stellt seine Karren am besten so in die Vitrine, dass Sonnenlicht hin kommt. Der zerfällt dann irgendwann von alleine, weil das UV Licht zusätzlich die Polymerbindung zerstört. Das ist mit ein Grund warum man heute noch Automobilteile im Aussenbereich (Stoßstangen) lackiert.
Mit euren äußerlichen Maßnahmen schönt ihr das ganze nur äußerlich, die ursprüngliche Flexibilität bekommt ihr nie mehr hin. Lasst diese ollen Dinger doch in der Vitrine stehen oder fahrt nur noch zum Spaß ohne Zeitnahme damit rum. Es gibt so viele neue Karren für relativ laues Geld, deren Totalschaden überhaupt nichts ausmacht, ex und hopp, das wars.
..und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit so einen Karren zu kopieren und mit der Kopie zu rasen, Resinierer hat es hier ja eine ganze Menge.
Wie immer gibt es eine berühmte Ausnahme, nämlich Polyamid 6, das klassische Nylon, das holt sich seine extreme Flexibilität aus einer Wasseraufnahmefähigkeit. Daraus sind z.B. die Kabelhalter im Auto gemacht. Diese wirft man vor der Montage in Wasser, damit sie diese problemlos überstehen.
Aus dem Material sind aber unsere Autochens nicht gemacht. Na ja das eine oder andere Chassis scheint mir daraus zu bestehen. (Fallerli, Aurora T Jet/AFX)
Grüße
Fritz
[quote name='photomanHH' timestamp='1299848565' post='41125']
vielleicht kann uns da über kurz bis lang Fitz weiter helfen
[/quote]
auch wenn es in Japan zu dieser schrecklichen Situation gekommen ist, ich möchte von Super GAU sprechen, der die ganze Weltwirtschaft treffen wird, mal ganz abgesehen von den direkten Opfern, hier trotzdem eine Antwort.
Jungs, wenn ein Weichmacher einmal ausgedünstet ist, ist der ein für allemal weg.
Das sind bewusst, laienhaft, ausgedrückt ölige Substanzen und jede Substanz kennt die 3 Aggreganszustände, fest, flüssig, gasförmig. Diese Öle (Phtalate meist, oder Esther) verdampfen im Laufe der Zeit, dann ist es aus mit der Flexibilität.
Das ist bei dem einen Kunststoff schneller, bei dem anderen langsamer der Fall. Wer das ganze beschleunigen will, stellt seine Karren am besten so in die Vitrine, dass Sonnenlicht hin kommt. Der zerfällt dann irgendwann von alleine, weil das UV Licht zusätzlich die Polymerbindung zerstört. Das ist mit ein Grund warum man heute noch Automobilteile im Aussenbereich (Stoßstangen) lackiert.
Mit euren äußerlichen Maßnahmen schönt ihr das ganze nur äußerlich, die ursprüngliche Flexibilität bekommt ihr nie mehr hin. Lasst diese ollen Dinger doch in der Vitrine stehen oder fahrt nur noch zum Spaß ohne Zeitnahme damit rum. Es gibt so viele neue Karren für relativ laues Geld, deren Totalschaden überhaupt nichts ausmacht, ex und hopp, das wars.
..und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit so einen Karren zu kopieren und mit der Kopie zu rasen, Resinierer hat es hier ja eine ganze Menge.
Wie immer gibt es eine berühmte Ausnahme, nämlich Polyamid 6, das klassische Nylon, das holt sich seine extreme Flexibilität aus einer Wasseraufnahmefähigkeit. Daraus sind z.B. die Kabelhalter im Auto gemacht. Diese wirft man vor der Montage in Wasser, damit sie diese problemlos überstehen.
Aus dem Material sind aber unsere Autochens nicht gemacht. Na ja das eine oder andere Chassis scheint mir daraus zu bestehen. (Fallerli, Aurora T Jet/AFX)
Grüße
Fritz

