16-02-2014, 20:37
Hallo Jungs,
inspiriert durch die Tycobahn in Dülmen und die Jogobahn in Dortmund habe ich meine Tycoschienen gezählt, ergänzt und den Bau einer neuen Bahn angefangen. Diese soll transportabel, leicht, schnell aufzubauen, platzsparend, wartungsarm, einsetzerfreundlich, wagenschonend und natürlich renntauglich sein. In unregelmäßigen Abständen werde ich hier vom Bahnbau berichten. Vieles ist schon bekannt, vielleicht ist es trotzdem interessant, einen kompletten Neuaufbau zu verfolgen. Vielen Dank schon mal allen, deren Ideen ich hier einfach verbaue.
Die Bahn setzt sich aus drei einzelnen Tischen zusammen, die ich aus einer Lattenkonstruktion mit einer dünnen MDF-Platte gebaut habe. In die Ecken wurde als Verstärkung jeweils eine 25 mm Spanplatte geleimt/geschraubt, an welcher die günstigen schraubbaren Tischbeine vom schwedischen Möbelhaus montiert werden. Auf die MDF-Platte habe ich mit Holzleim eine 2mm-Korkschicht aufgetragen (wie in Dülmen), um möglichst eine Schallentkopplung der Schienen zu erreichen. Außenrum ist eine 10 cm hohe Bande, welche an der Innenseite noch mit einer Isomatte verkleidet wird.
Einige Schienen (die extra bemaßten) mussten längenmäßig angepasst werden, also Stromleiter rausgedrückt, die überflüssige Länge in der Mitte der Schienen herausgeschnitten, ebenso die Stromleiter gekürzt, Schienenendstücke wieder zusammengeklebt und die Stromleiter reingedrückt.
Die Schienen habe ich so weit es geht miteinander verlötet, dazu wurden die aus den Schienen hervorschauenden Kontaktstellen, die sich beim Tycosystem einfach plan aneinanderdrücken, blankgeschliffen, mit Löthonig eingeschmiert und mit einem kleinen Lötpunkt versehen. Danach wurden die Schienen zusammengesteckt, und von oben noch mal mit dem Lötkolben erhitzt, so dass die Stromleiter fest miteinander verbunden sind.
Vor dem Aufkleben der Schienen auf die Korkunterlage habe ich natürlich noch 2,5mm Pappplättchen (25x25mm) unter die Schienenübergänge geklebt, um ein versehentliches Herunterdrücken der Verbindungsnasen zu verhindern. Die Verbindungsnasen habe ich an den Segmentstößen abgeschnitten.
Aufgeklebt wurden die Schienen mit billigem Baumarktsilikon, fixiert habe ich sie dabei mit Nägeln, welche ich in die Nagellöcher geschlagen habe. Nach dem Abbinden des Silikons wurden diese wieder gezogen. Jetzt konnte ich die Schienenübergänge schleifen, da stört die werksseitige Beschriftung doch sehr.
Die Stromeinspeisung wird an vier Stellen im mittleren Segment vorgenommen, damit dürfte überall genug Saft ankommen.
Gruß aus Münster
Holger
[attachment=14419:Tycobahn neu 01.jpg] [attachment=14414:Tycobahn neu 02.JPG] [attachment=14415:Tycobahn neu 03.JPG] [attachment=14416:Tycobahn neu 04.JPG] [attachment=14417:Tycobahn neu 05.JPG] [attachment=14418:Tycobahn neu 06.JPG]
inspiriert durch die Tycobahn in Dülmen und die Jogobahn in Dortmund habe ich meine Tycoschienen gezählt, ergänzt und den Bau einer neuen Bahn angefangen. Diese soll transportabel, leicht, schnell aufzubauen, platzsparend, wartungsarm, einsetzerfreundlich, wagenschonend und natürlich renntauglich sein. In unregelmäßigen Abständen werde ich hier vom Bahnbau berichten. Vieles ist schon bekannt, vielleicht ist es trotzdem interessant, einen kompletten Neuaufbau zu verfolgen. Vielen Dank schon mal allen, deren Ideen ich hier einfach verbaue.
Die Bahn setzt sich aus drei einzelnen Tischen zusammen, die ich aus einer Lattenkonstruktion mit einer dünnen MDF-Platte gebaut habe. In die Ecken wurde als Verstärkung jeweils eine 25 mm Spanplatte geleimt/geschraubt, an welcher die günstigen schraubbaren Tischbeine vom schwedischen Möbelhaus montiert werden. Auf die MDF-Platte habe ich mit Holzleim eine 2mm-Korkschicht aufgetragen (wie in Dülmen), um möglichst eine Schallentkopplung der Schienen zu erreichen. Außenrum ist eine 10 cm hohe Bande, welche an der Innenseite noch mit einer Isomatte verkleidet wird.
Einige Schienen (die extra bemaßten) mussten längenmäßig angepasst werden, also Stromleiter rausgedrückt, die überflüssige Länge in der Mitte der Schienen herausgeschnitten, ebenso die Stromleiter gekürzt, Schienenendstücke wieder zusammengeklebt und die Stromleiter reingedrückt.
Die Schienen habe ich so weit es geht miteinander verlötet, dazu wurden die aus den Schienen hervorschauenden Kontaktstellen, die sich beim Tycosystem einfach plan aneinanderdrücken, blankgeschliffen, mit Löthonig eingeschmiert und mit einem kleinen Lötpunkt versehen. Danach wurden die Schienen zusammengesteckt, und von oben noch mal mit dem Lötkolben erhitzt, so dass die Stromleiter fest miteinander verbunden sind.
Vor dem Aufkleben der Schienen auf die Korkunterlage habe ich natürlich noch 2,5mm Pappplättchen (25x25mm) unter die Schienenübergänge geklebt, um ein versehentliches Herunterdrücken der Verbindungsnasen zu verhindern. Die Verbindungsnasen habe ich an den Segmentstößen abgeschnitten.
Aufgeklebt wurden die Schienen mit billigem Baumarktsilikon, fixiert habe ich sie dabei mit Nägeln, welche ich in die Nagellöcher geschlagen habe. Nach dem Abbinden des Silikons wurden diese wieder gezogen. Jetzt konnte ich die Schienenübergänge schleifen, da stört die werksseitige Beschriftung doch sehr.
Die Stromeinspeisung wird an vier Stellen im mittleren Segment vorgenommen, damit dürfte überall genug Saft ankommen.
Gruß aus Münster
Holger
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Der wahrhaft Weise muss ab und zu die gespannte Schärfe seines Geistes lockern - und eben das geschieht durch spielerisches Tun und Denken. (Thomas von Aquin)

