07-04-2014, 10:58
Kunststoffe voneinander und untereinander zu unterscheiden ist schwierig, ohne entsprechende Hilfsmittel und Apparate und/oder Analyse durch Verbrennen und Gaschromatographen fast unmöglich. Man hat ja in den 50ern und 60ern noch ganz andere Kunststoffe gemacht (und verwendet!) als heute. Denkt bitte auch an Bakelit und PVC, was heute fast völlig verschwunden ist.
Styrol und Polystyrol sind löslich in Tetrachlorkohlenstoff oder Chloroform. Beides ist nicht gerade harmlos für Mensch und Tier und sehr Umwelt-gefährdent. Die "älteren", teilweise heute verbotenen oder nicht mehr gebräuchlichen Kunststoffe wie PVC sind weder löslich in irgendwas und fast nicht und mit nichts zu kleben.
So war mal das allererste Pro-Slot-Chassis eines bestimmten Porsche-GT-Modells in 1:32 ebenfalls aus PVC und konnte fast nicht bearbeitet bzw. mit nichts geklebt werden. Wenn das nicht so recht lief und/oder bearbeitet werden musste, hatte man schlechte Karten.
LEIDER kann man das aber nicht sofort sehen. Manche Kunststoffe ähneln sich auch in dem äußeren Aussehen. Wenn es da keine Datenblätter für Anwender gibt, haben wir alle schlechte Karten. Es gibt ja auch nicht nur 2-3 verschiedene, sondern tausende, verschiedene oder sogar Millionen, verschiedener Kunstsoffe. Und die haben fast alle sehr verschiedene ODER manchmal sogar "ähnliche" Eigenschaften, ganz nach dem Anforderungs-Profil, den Reaktions-Bedingungen und, und, und! Manche sind löslich, manche thermisch bearbeitbar, da werden die als "Granulate" zum Aufschmelzen bzw. Gießen bzw. Spritzen hergestellt. Manche lassen sich nur genau 1X schmelzen und bearbeiten, manche mehrfach.
Mario, Du siehst, es ist alles nicht ganz so einfach. An manchen Stellen ist es erstmal besser, eine unwichtige, unbedeutende Probe zu "opfern", um erstmal zu sehen, wie sich der Kunststoff verhält. Und dann kann es ja außerdem noch sein, daß die Chinesen bzw. Malaien mal diesen, mal jenen und mal einen ganz anderen Kunststoff verwenden. Also kann man nicht nur an der Farbe / den Farben erkenen, um welche Sorte es sich diesesmal handelt. :unsure: :wacko: :unsure:
Hans a D
Styrol und Polystyrol sind löslich in Tetrachlorkohlenstoff oder Chloroform. Beides ist nicht gerade harmlos für Mensch und Tier und sehr Umwelt-gefährdent. Die "älteren", teilweise heute verbotenen oder nicht mehr gebräuchlichen Kunststoffe wie PVC sind weder löslich in irgendwas und fast nicht und mit nichts zu kleben.
So war mal das allererste Pro-Slot-Chassis eines bestimmten Porsche-GT-Modells in 1:32 ebenfalls aus PVC und konnte fast nicht bearbeitet bzw. mit nichts geklebt werden. Wenn das nicht so recht lief und/oder bearbeitet werden musste, hatte man schlechte Karten.
LEIDER kann man das aber nicht sofort sehen. Manche Kunststoffe ähneln sich auch in dem äußeren Aussehen. Wenn es da keine Datenblätter für Anwender gibt, haben wir alle schlechte Karten. Es gibt ja auch nicht nur 2-3 verschiedene, sondern tausende, verschiedene oder sogar Millionen, verschiedener Kunstsoffe. Und die haben fast alle sehr verschiedene ODER manchmal sogar "ähnliche" Eigenschaften, ganz nach dem Anforderungs-Profil, den Reaktions-Bedingungen und, und, und! Manche sind löslich, manche thermisch bearbeitbar, da werden die als "Granulate" zum Aufschmelzen bzw. Gießen bzw. Spritzen hergestellt. Manche lassen sich nur genau 1X schmelzen und bearbeiten, manche mehrfach.
Mario, Du siehst, es ist alles nicht ganz so einfach. An manchen Stellen ist es erstmal besser, eine unwichtige, unbedeutende Probe zu "opfern", um erstmal zu sehen, wie sich der Kunststoff verhält. Und dann kann es ja außerdem noch sein, daß die Chinesen bzw. Malaien mal diesen, mal jenen und mal einen ganz anderen Kunststoff verwenden. Also kann man nicht nur an der Farbe / den Farben erkenen, um welche Sorte es sich diesesmal handelt. :unsure: :wacko: :unsure:
Hans a D
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.

