Moin,
an Hubert: Ein Name, der in diesem Zusammenhang erwähnt gehört ist der Nürnberger Motorenbauer "Bühler". Ob die hier am Werk waren? Übrigens scheint es - wohl nicht bei Faller - Motoren gegeben zu haben, bei denen der Anker von Mabuchi kam (ich nehme hier den späteren Namen), der Rest des Motors aber vom eigentlichen Anbieter der H0-Bahn. Muss das nochmal nachlesen. - Der N-Motor ist schon ein wenig anders konstruiert, als wir es kennen - fast könnte man sagen: eleganter. Wäre interessant, hier ein größeres Bild zu sehen und jenes Jahr zu kennen, an dem er zuerst produziert wurde. Fleischmann hat wirklich einige interessante Motoren verbaut - z. B. als Drehscheibenantrieb. Ich habe selbst noch den einen oder anderen herumliegen. Die Google-Bildersuche zeigt einige kompakte Klopper, die sehr nach Drehmoment aussehen (was ihren Aufgaben ja auch entsprechen würde).
an Foxkilo: Deine Überlegungen kann ich alle bestens nachvollziehen. Klingt absolut plausibel.
„Slotmichl“ - an dessen fulminante Vollmetall-Bahn sich einige hier sicher noch erinnern (und den ich im Raum Stuttgart vermute) - hatte im September 2002
Phillippe de Lespinay (PdL) bei w
ww.slotcartalk.com befragt nach den Zusammenhängen von Atlas (New Jersey/USA), Marusan (Tokio) und Faller (a.m.s-Werk in Broggingen). PdL gilt im englischen Sprachraum als Kenner der Slot racing-Geschichte.
PdL antwortete [meine Übersetzung]:
“Atlas wandte sich an Marusan und Tamiya und kaufte deren Spielwaren und verpackte sie neu.“
[Eig. Anm.: Bot sie also unter eigenem Label an.]
“Marusan verkaufte auch an Faller.“
[Eig. Anm.: Hier meint PdL vermutlich das kurzlebige Faller „Club Racing International“-Programm in 1:32 und 1:24. Es bestand 1967-68 zu Teilen aus Marusan-Material, das man durch Atlas übernommen hatte. Atlas hatte sich aus dem Slot racing zurückzogen und damit bei Marusan finanzielle Probleme erzeugt, die zum Bankrott führten. Ein weiterer Teil des „Club Racing“-Materials kam von
Kovelevskys „Auto-World“. Die Bodies stammten unter anderem von Tamiya.]
“Estrela und andere sind einfach lizensierte Kopien.“
[Eig. Anm.: Das wiederum bezieht sich wohl auf H0, da Estrela (ein basilianischer Hersteller) seine H0-Chassis kopierte bei Atlas, Lionel und Aurora.]
Slotmichl fragte anderntags nach:
“War das nur in den >wahren Maßstäben< oder auch im kleinen H0? Das würde bedeuten, dass das original Atlas-Chassis von Marusan erfunden wurde.“
[Eig. Anm.: ...und man vergleiche das Atlas „Standard-Chassis“ des Jahres 1962 mit dem ersten Faller-Blomo-Plattenchassis von 1963.]
PdL antwortete am selben Tag:
“Ja. Atlas hat tatsächlich nichts Eigenes entworfen bis zum Jahr 1967 als sie neue Autos herausbringen sollten, die dann nie erschienen.“
im Original:
http://www.slotcartalk.com/slotcartalk/s...8e9a25c38e
Und hier noch ein Zitat von Björn Clasen:
“Faller und Atlas dürften sich bereits seit den Fünfzigern von diversen Spielwarenmessen gekannt haben, und hier insbesondere von solchen in Fernost. In Tokio saß der japanische Hersteller der Fahrbahnen und Autos, die Atlas unter eigenem Label verkaufte.“
- Björn Clasen: die Faller AMS Fahrbahnen, Seite 2
http://bj%f6rn-clasen.de/faller-ams/fahrbahnen/fahrbahnen.htm
<span style="font-family:arial, helvetica, sans-serif;">(Diese Seite ist leider nicht mehr im Netz zu finden).
- Gruss: HansHH
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an Hubert: Ein Name, der in diesem Zusammenhang erwähnt gehört ist der Nürnberger Motorenbauer "Bühler". Ob die hier am Werk waren? Übrigens scheint es - wohl nicht bei Faller - Motoren gegeben zu haben, bei denen der Anker von Mabuchi kam (ich nehme hier den späteren Namen), der Rest des Motors aber vom eigentlichen Anbieter der H0-Bahn. Muss das nochmal nachlesen. - Der N-Motor ist schon ein wenig anders konstruiert, als wir es kennen - fast könnte man sagen: eleganter. Wäre interessant, hier ein größeres Bild zu sehen und jenes Jahr zu kennen, an dem er zuerst produziert wurde. Fleischmann hat wirklich einige interessante Motoren verbaut - z. B. als Drehscheibenantrieb. Ich habe selbst noch den einen oder anderen herumliegen. Die Google-Bildersuche zeigt einige kompakte Klopper, die sehr nach Drehmoment aussehen (was ihren Aufgaben ja auch entsprechen würde).
an Foxkilo: Deine Überlegungen kann ich alle bestens nachvollziehen. Klingt absolut plausibel.
„Slotmichl“ - an dessen fulminante Vollmetall-Bahn sich einige hier sicher noch erinnern (und den ich im Raum Stuttgart vermute) - hatte im September 2002
Phillippe de Lespinay (PdL) bei w
ww.slotcartalk.com befragt nach den Zusammenhängen von Atlas (New Jersey/USA), Marusan (Tokio) und Faller (a.m.s-Werk in Broggingen). PdL gilt im englischen Sprachraum als Kenner der Slot racing-Geschichte.
PdL antwortete [meine Übersetzung]:
“Atlas wandte sich an Marusan und Tamiya und kaufte deren Spielwaren und verpackte sie neu.“
[Eig. Anm.: Bot sie also unter eigenem Label an.]
“Marusan verkaufte auch an Faller.“
[Eig. Anm.: Hier meint PdL vermutlich das kurzlebige Faller „Club Racing International“-Programm in 1:32 und 1:24. Es bestand 1967-68 zu Teilen aus Marusan-Material, das man durch Atlas übernommen hatte. Atlas hatte sich aus dem Slot racing zurückzogen und damit bei Marusan finanzielle Probleme erzeugt, die zum Bankrott führten. Ein weiterer Teil des „Club Racing“-Materials kam von
Kovelevskys „Auto-World“. Die Bodies stammten unter anderem von Tamiya.]
“Estrela und andere sind einfach lizensierte Kopien.“
[Eig. Anm.: Das wiederum bezieht sich wohl auf H0, da Estrela (ein basilianischer Hersteller) seine H0-Chassis kopierte bei Atlas, Lionel und Aurora.]
Slotmichl fragte anderntags nach:
“War das nur in den >wahren Maßstäben< oder auch im kleinen H0? Das würde bedeuten, dass das original Atlas-Chassis von Marusan erfunden wurde.“
[Eig. Anm.: ...und man vergleiche das Atlas „Standard-Chassis“ des Jahres 1962 mit dem ersten Faller-Blomo-Plattenchassis von 1963.]
PdL antwortete am selben Tag:
“Ja. Atlas hat tatsächlich nichts Eigenes entworfen bis zum Jahr 1967 als sie neue Autos herausbringen sollten, die dann nie erschienen.“
im Original:
http://www.slotcartalk.com/slotcartalk/s...8e9a25c38e
Und hier noch ein Zitat von Björn Clasen:
“Faller und Atlas dürften sich bereits seit den Fünfzigern von diversen Spielwarenmessen gekannt haben, und hier insbesondere von solchen in Fernost. In Tokio saß der japanische Hersteller der Fahrbahnen und Autos, die Atlas unter eigenem Label verkaufte.“
- Björn Clasen: die Faller AMS Fahrbahnen, Seite 2
http://bj%f6rn-clasen.de/faller-ams/fahrbahnen/fahrbahnen.htm
<span style="font-family:arial, helvetica, sans-serif;">(Diese Seite ist leider nicht mehr im Netz zu finden).
- Gruss: HansHH
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