10-02-2015, 21:11
Guten Abend in die Bastelrunde,
gestern hat mich der Bastervirus gepackt und ich habe angefangen, meine beiden JL T-Jets aufzubauen. Ich war erstaunt vom Rundlauf der Anker. Da musste nur minimal mit feinem Schmirgel ganz leicht ein Ankerarm bearbeitet werden. Der Materialabtrag war homöopatisch, d. h. eher zur Beruhigung des Gewissens (alles getan zu haben) als technisch notwendig.
Vorder- und Hinterachse laufen jetzt in Umpfis Messingbuchsen, genau so wie der Anker in der Ankerplatte. Die beiden Ritzel über der Hinterachse haben eine neue Achse ohne Verzahnung.
Gerade Achsen, Vincentfelgen und HK Silikonreifen sind selbstverständlich. Der Höhenschlag beträgt lediglich 2/100 mm (ohne Reifen gemessen). Das Basistuning ist damit abgeschlossen. Und das Ergebnis: Die Strassenlage ist extrem gut, weil absolut ruhig. Aber ich habe an Endgeschwindigkeit gegenüber dem Ursprungsustand leicht eingebüßt. Irgendwo habe ich Reibung eingebaut, die vorher nicht da war :o . Ohne Kohlen und Magnete dreht sich der Anker ohne spürbare Reibung. Fast schon ein Perpetuum Mobile
. Erste Vermutung deshalb: Die Andruckkraft der Kohlen ist höher, weil meine Anker etwas tiefer liegen als vorher.
Warum liegen die Tiefer? Ich vergaß zu erwähnen, dass ich die obere Kante der Chassiswanne incl. eingebauter Magnete so lange über Schmirgelpapier gezogen habe, bis die Ankerplatte ohne zu kippeln auf der Wanne saß. Der hintere Magnet stand wenige Zehntel über der Chassiswanne. Ich wollte möglichst jegliches Verkanten der Achsen von Anker und Abtriebsritzel verhindern.
Auch bemerkenswert: das eine der beiden Chassis beschleunigt spürbar besser. Beide Anker haben einen Widerstand von 15 Ohm, die Magnete sind auch annähernd gleich stark. Da geht also noch einiges im Feinschliff.
Gruß
Markus
gestern hat mich der Bastervirus gepackt und ich habe angefangen, meine beiden JL T-Jets aufzubauen. Ich war erstaunt vom Rundlauf der Anker. Da musste nur minimal mit feinem Schmirgel ganz leicht ein Ankerarm bearbeitet werden. Der Materialabtrag war homöopatisch, d. h. eher zur Beruhigung des Gewissens (alles getan zu haben) als technisch notwendig.
Vorder- und Hinterachse laufen jetzt in Umpfis Messingbuchsen, genau so wie der Anker in der Ankerplatte. Die beiden Ritzel über der Hinterachse haben eine neue Achse ohne Verzahnung.
Gerade Achsen, Vincentfelgen und HK Silikonreifen sind selbstverständlich. Der Höhenschlag beträgt lediglich 2/100 mm (ohne Reifen gemessen). Das Basistuning ist damit abgeschlossen. Und das Ergebnis: Die Strassenlage ist extrem gut, weil absolut ruhig. Aber ich habe an Endgeschwindigkeit gegenüber dem Ursprungsustand leicht eingebüßt. Irgendwo habe ich Reibung eingebaut, die vorher nicht da war :o . Ohne Kohlen und Magnete dreht sich der Anker ohne spürbare Reibung. Fast schon ein Perpetuum Mobile
. Erste Vermutung deshalb: Die Andruckkraft der Kohlen ist höher, weil meine Anker etwas tiefer liegen als vorher. Warum liegen die Tiefer? Ich vergaß zu erwähnen, dass ich die obere Kante der Chassiswanne incl. eingebauter Magnete so lange über Schmirgelpapier gezogen habe, bis die Ankerplatte ohne zu kippeln auf der Wanne saß. Der hintere Magnet stand wenige Zehntel über der Chassiswanne. Ich wollte möglichst jegliches Verkanten der Achsen von Anker und Abtriebsritzel verhindern.
Auch bemerkenswert: das eine der beiden Chassis beschleunigt spürbar besser. Beide Anker haben einen Widerstand von 15 Ohm, die Magnete sind auch annähernd gleich stark. Da geht also noch einiges im Feinschliff.
Gruß
Markus

