02-03-2015, 18:27
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-03-2015, 18:49 von Münstermann.)
Nach einem Jahr mal wieder ein Lebenszeichen von der Tycobahn in Münster. Folgende Arbeiten wurden ergänzt:
Auf den Rat von MOS habe ich in jedem Modul Stromeinspeisungen vorgesehen. Jetzt habe ich 8 Einspeisungen, verteilt auf 16 m Strecke. Das sollte reichen, zumal die Schienen ja auch noch miteinander verlötet sind.
Apropos verlötet: Die alten Tycoschienen, bei denen die Stromleiter noch flach nebeneinander gequetscht werden, lassen sich viel besser löten als die neueren oder die 15"-Kurven. Da scheint eine andere Sorte von Stahl verbaut zu sein. Wer also die Schienen miteinander verlöten möchte, sollte auf alte Tycos zurückgreifen.
Nach dem Verspachteln und Schleifen der Schienenübergänge wurde die Fuge zwischen den beiden Schienen mit Acryl ausgefüllt. So bleibt die Fuge minimal elastisch und das Acryl lässt sich prima überstreichen.
Danach kommt der zweimalige Lackauftrag mit Zwischenschliff. Ich habe mich für Dunkelgrau entschieden, a) weil es prima aussieht und b) weil es so hervorragend zu den dunkelgrauen Isomatten von Louis passt, die ich als Bande drumherum baue. Auch die äußere Verkleidung erhält diesen Farbton.
Mit einem scharfen Blechstreifen werden die Stromschienen wieder vom Lack befreit. Die Anschlüsse für die Regler sind auf beiden Seiten der Bahn eingebaut. Steht die Bahn frei im Raum, stehen die Fahrer auf der Seite mit der langen Geraden und die Einsetzer gegenüber. Steht die Bahn mit einer Seite an der Wand, müssen Fahrer und Einsetzer auf der kurvigen Seite stehen. Hier sieht man auch schon die Brücke mit Startampel (5x rot und 1x grün), Anzeige für die Kontaktauslösung der Lichtschranke jeweils in Spurfarbe, Anzeige für die Stromabschaltung in hellgelb und natürlich den IR-LED mit Fassung.
Der Bereich zwischen den Schienen wird mit 7 mm Sperrholz ausgelegt, welches auf die Korkmatte geleimt wird. Wo eine zusätzliche Bande benötigt wird, habe ich die Sperrholzplatten mit einem Schlitz versehen. Dort wird eine Bande aus durchsichtigem Gummi eingeklebt. Man sieht sie kaum, das finde ich gut. Die Gummistreifen stammen von den Durchfahrtüren von Kühlräumen, gibts günstig in der Bucht oder noch ganz viele Reste bei mir.
Die Verkabelung unter den Modulen habe ich komplett im 1,5er Querschnitt ausgeführt. Damit die Modulübergänge keine Engstelle für die kleinen eiligen Elektronen bilden, baue ich große Stecker aus Lüsterklemmen in Buchsen-/Steckerausführung.
Demnächst weitere Infos, hoffentlich von der Fertigstellung.
Gruß aus Münster
Holger
Auf den Rat von MOS habe ich in jedem Modul Stromeinspeisungen vorgesehen. Jetzt habe ich 8 Einspeisungen, verteilt auf 16 m Strecke. Das sollte reichen, zumal die Schienen ja auch noch miteinander verlötet sind.
Apropos verlötet: Die alten Tycoschienen, bei denen die Stromleiter noch flach nebeneinander gequetscht werden, lassen sich viel besser löten als die neueren oder die 15"-Kurven. Da scheint eine andere Sorte von Stahl verbaut zu sein. Wer also die Schienen miteinander verlöten möchte, sollte auf alte Tycos zurückgreifen.
Nach dem Verspachteln und Schleifen der Schienenübergänge wurde die Fuge zwischen den beiden Schienen mit Acryl ausgefüllt. So bleibt die Fuge minimal elastisch und das Acryl lässt sich prima überstreichen.
Danach kommt der zweimalige Lackauftrag mit Zwischenschliff. Ich habe mich für Dunkelgrau entschieden, a) weil es prima aussieht und b) weil es so hervorragend zu den dunkelgrauen Isomatten von Louis passt, die ich als Bande drumherum baue. Auch die äußere Verkleidung erhält diesen Farbton.
Mit einem scharfen Blechstreifen werden die Stromschienen wieder vom Lack befreit. Die Anschlüsse für die Regler sind auf beiden Seiten der Bahn eingebaut. Steht die Bahn frei im Raum, stehen die Fahrer auf der Seite mit der langen Geraden und die Einsetzer gegenüber. Steht die Bahn mit einer Seite an der Wand, müssen Fahrer und Einsetzer auf der kurvigen Seite stehen. Hier sieht man auch schon die Brücke mit Startampel (5x rot und 1x grün), Anzeige für die Kontaktauslösung der Lichtschranke jeweils in Spurfarbe, Anzeige für die Stromabschaltung in hellgelb und natürlich den IR-LED mit Fassung.
Der Bereich zwischen den Schienen wird mit 7 mm Sperrholz ausgelegt, welches auf die Korkmatte geleimt wird. Wo eine zusätzliche Bande benötigt wird, habe ich die Sperrholzplatten mit einem Schlitz versehen. Dort wird eine Bande aus durchsichtigem Gummi eingeklebt. Man sieht sie kaum, das finde ich gut. Die Gummistreifen stammen von den Durchfahrtüren von Kühlräumen, gibts günstig in der Bucht oder noch ganz viele Reste bei mir.
Die Verkabelung unter den Modulen habe ich komplett im 1,5er Querschnitt ausgeführt. Damit die Modulübergänge keine Engstelle für die kleinen eiligen Elektronen bilden, baue ich große Stecker aus Lüsterklemmen in Buchsen-/Steckerausführung.
Demnächst weitere Infos, hoffentlich von der Fertigstellung.
Gruß aus Münster
Holger

