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Vorurteile gegenüber einem elektronischen Regler
#26
Liebe Slotter-Gemeinde.





Manipulieren – wenn man meint davor Angst haben zu müssen - lassen sich alle Regler, das haben wir schon gehört. Ich weigere mich davon primär auszugehen: Denn wenn ich der Meinung wäre, daß ich mit Leuten um die Wette fahre, die mich betuppen wollen – dann könnte ich es ja gleich sein lassen. Schließlich fahren wir doch miteinander Rennen, oder?



Das finanzielle Argument gegen E. -Regler halte ich für nicht stichhaltig, denn einen Transistorregler kann jeder, der keine 2 linken Hände hat (falls doch wird es wohl auch nix mit dem Slotten) leicht für kleines Geld selber bauen. Oder er wird in seinem Club geholfen. Die Links zur Bauanleitung sind von Christian gepostet worden.

Wer keinen bauen will, der kann ja mit seinem Parma Turbo oder Eco, oder meinetwegen dem guten Faller Regler glücklich werden. Er fährt seine Widerstandsregler aufgrund seiner eigenen Entscheidung, aber er soll diese bitte nicht Anderen aufzwingen. Wer aber einen E. – Regler fährt, weil er in mehreren Maßstäben aktiv ist, der soll den auch bei den „Kleinen“ fahren können – überall.



Die Clubs der großen Maßstäbe, denen hier immer nachgesagt wird sie würden alles kleinlich reglementieren, lassen fast ausnahmslos E.-Regler zu. Wollen wir päpstlicher als der Pabst sein?



Dem Grundgedanken der Fahrermeisterschaft ist m. E. mit einem gestellten Fahrzeug vollauf Genüge getan.



Einen gestellten Regler empfinde ich als Zumutung. Wenn ich die ganze Saison mit meinem eigenen E.-Regler gefahren bin, dann mag ich mich nicht bei der Meisterschaft mit einem fremden Regler auseinandersetzen - auch keinem anderen E. - Regler übrigens. Die Bahn und der gestellte Wagen sind ja schon neu. Der W.-Reglerfahrer fährt aber im Falle der gestellten Regler seinen eigenen W.-Regler, den er in und auswendig kennt. Ist das dann ein mehr an Chancengleichheit?
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