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Stapelbare Kästen für verschiedene Bahnen / verschiedene Strecken
#14
(14-12-2017, 23:34)KlausLudwig schrieb: Was für mich die Krönung ist dieser Idee wäre, wäre wenn eine solch aufgeklappte Bahn bis auf ein paar Böcke keinen weiteren Latten
für einen Unterbau benötigen würde.

Spontan fällt mir dazu als Lösung ein, zwei U-Profile (aus Metall Alu, Blech oder so) mit einigen seitlichen Löchern, die nahezu gleich breit wie die Seitenwände sind 
und die wenn die Bahn aufgeklappt ist, einfach von oben auf die Seitenwände gesteckt werden und mit seitlichen Stiften/Bolzen gesichert werden.
Quasi eine Art Verstrebung von oben die verhindert, dass die Bahn zusammenklappen kann.    

Die Frage, die sich mir bei der Idee jedoch stellt ist, ob in der Mitte der Bahn, wo die Schienen auseinander gesägt sind/werden
im aufgebauten Zustand eine fortlaufende Stromversorgung bzw. ein möglichst glatte "Überfahrt" erreicht werden kann...

Und vielleicht sollte ich noch ergänzen, dass es keinen Landschaftsbau bei den Bahnen/Strecken geben wird, sondern dass es vielleicht bis auf die Farbe grün/grüne Grasmatten
als Untergrund und Randstreifen, hauptsächlich ums fahren gehen soll.

Hallo Klaus,
gilt der gewollte Verzicht auf die 3 Leisten generell, also auch für deinen Keller, oder nur für ausserhalb? Warum überhaupt?
Diese Leisten sind konzeptionell wegen der planen Ausrichtung/Lage der aufgeklappten Bahn und gegen Durchbiegen sehr wesentlich. Besonders die mittlere Leiste ist für den sauberen Höhen-Übergang in dem bautechnisch offenen "weichen" mittleren Grundplatten-Bereich wichtig. Nur deshalb kannst die die beiden zur Bahnmitte hin offenen Halbkästen recht einfach und leicht halten. Es ist aus meiner Sicht die einfachste sinnvollste Lösung, eben auch für eine glatte Überfahrt. Du hättest sogar noch eine "Nachjustier-Reserve" indem du am nahe Übergang je Seite eine Senkschraube von oben durch deine Platte in die darunter liegende Leiste schraubst.
Wenn dein Problem mit den Leisten die Länge von 2,5m sein sollte, die Leisten sind nicht teuer, kannst es ja mal mit 2,0-2,2m versuchen.

Das mit den U-Profilen habe ich verstanden, passende und vom Querschnitt (Höhe) genügend stabile zu finden dürfe aber schwierig werden und sollte nach meiner Einschätzung mindestens über 1,5m lang sein. Sie müssen ja auch halten und nicht den (Holz)-Rahmen aufreissen, wenn sich jemand drüber bückt und in der Hektik bei voller Renn-Action voll aufstützt.

Die von mir beschriebene Steckverbindung ist dafür gedacht, die beiden Seiten elektrisch zu verbinden. Ich würde die Kupplung an der senkrechten Umrandung nahe der Scharniere plazieren und die Stecker-Seite an einen in der Nähe fixieren kurzen Kabel. Die Dinger, die ich für sowas gerne verwenden heißen Stecklüster-Klemmen oder Steckklemmen, sehen auf den ersten Blick so aus wie normale Lüsterklemmen, sind auch so vom 10er Block nach Bedarf abzuschneiden. Du kannst sie so als entspechenden Block zusammen belassen (=Anzahl deiner Kabel). So sind sie einfach und verpolungssicher in der Handhabung. Du kannst natürlich im Grunde die beiden Seiten auch ohne Steckverbindung fest verkabeln, wenn du das Kabel an der Seite hoch zu Drehpunkt der Scharniere führst (auf etwas Mehrlänge achten, damit es die Schließ-Stellung mitmacht und/oder nicht eingequetscht wird .

Ich kenne das Carrera-System nicht hinsichtlich Anschlußfahrbahnen, Lötbarkeit (höhere Edelstahlanteile?). Ich würde dir sinnvollerweise wenigstens 2 Einspeisungen pro Seite, und für eine wirklich unabhängige Regelbarkeit, für jede Spur ein eigenes Netzteil empfehlen.
Bezüglich Fahrbahnen (anschrauben), Landschaftsbau, Grasmatten (kleben oder antackern=lösbar) musst du bei einer Klappbahn natürlich immer alles fest auf der Platte fixieren, es sei den, das du die eine oder andere Sache noch zusätzlich draufstellst.
Könntest z. B., weil du ohnehin keine umfangreiche Landschaftsgestaltung machst, deine Standard-Gläser messen und als Gag entspechende Löcher an passender Stelle (nicht da wo Autos dem Drang der Fliehkraft nachgeben) dafür bohren, wo die Gläser kippfest reingesteckt werden könnten (ist aber keine Garantie, das nicht doch einer die Fahrbahn bekleckert (Renn-Action und so) , aber eigentlich sollten auch Slotracer, zumindest in der Zeit wo sie im "Slotcar" sitzen, die Finger vom Glas lassen. Allerdings müssten die Löcher bei "trockenen" Rennen wegen der Autos abgedeckt sein.

Ergänzend noch ein praktischer Vorteil noch von Klappbahnen dieser Art mit Trennstelle: Wir haben ja in der Regel, je umfangreicher das Bahn-Layout ist, das Problem, die letzte Fahrbahn passend rein zu bekommen. Bei solch einer Klappbahn kannst du diese Problematik in die Zone der Schnittstelle verlegen, da brauchst du keine passend lange Gerade, weil du ja ohnehin die Schiene dort abschneidest.
Ansonsten sollte man noch beachten, über die Schnittstelle so wenig wie möglich Fahnbahnteile zu führen, 2x, ist ja logisch (bzw. 4 direkt nebeneinander bei 4-spurig), 4x (bzw. 8x) geht auch noch, sollte dann aber genügen. Kurven sollten nicht in den Schnitt gelegt werden, selbst wenn man die Schnittstelle auf 1mm Spaltgröße hinbekommt. Geraden, auch diagonal verlaufende Geraden, sind kein Problem. Ich habe damals so um die 2mm Spaltgröße gehabt.
Von der Höhe her kannst du stellenweise ruhig höher als die Rahmenhöhe bauen, vorausgesetzt im zusammengeklappten Zustand ist an der gegenüberliegenden Stelle freier Platz dafür.


Die Idee von Lothar, ich verstehe das so, ein kleines gerades Zwischenstück beim Aufklappen im letzten Moment einzufügen, hatte ich damals nicht ausprobiert. Es könnte klappen, könnte aber auch schwierig sein, wegen es recht kleinen Schwenkradius (je niedriger dein Seitenteil um so schwieriger). Müsste dann sehr genau passen um nicht die restliche Bahnteile zu stauchen. Hier würde die Anzahl der beim Aufklappen gleichzeitig einzufügenden Fahrbahnstücke einige helfende Hände notwendig machen und an jedem dieser Übergänge muss alles sehr genau abgestimmt sein.


Wünsche dir weiter viel Freude und Begeisterung zu deinem Projekt
LG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
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RE: Stapelbare Kästen für verschiedene Bahnen / verschiedene Strecken - von Hebi - 15-12-2017, 15:28

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