02-01-2019, 19:44
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-01-2019, 19:48 von teppichracer.)
Damit ein Strom fließt, den man messen kann, müssen die Schiene und der Computer eine gemeinsamme Masse haben, sonst ist das kein geschossener Stromkreis. Damit erst fließt ein messbarer Strom und damit liegt dann auch gleichzeitig die Spannung an. Außerdem muss man festlegen, welche Schienenseite ist denn nun Masse, und was passiert, wenn die Autos mal in die andere Richtung fahren, dann wird aus Masse Plus, und aus dem Mess-Signal Masse, das hei0t der Computer sieht eine negative Spannung... Erschwerend kommt hinzu, auf dem Stromkreis laufen Elektromotoren. Das sind gleichzeitig Dynamos, die Störspannungen in die Schiene induzieren, das können je nach Motor positive und/oder negative hoche Spitzenspannungen sein. Garnicht gut für einen TTL-Eingang wie den Joystick-Port so eines Atari-Rechners. Man kann sich davor schützen, in dem man zwischen die Messschiene und den Rechner einen Gleichrichter und eine Spannungsbegrenzung (Z-Diode mit Vorwiederstand) baut, und dann idealerweise noch einen Pufferbaustein, z.V. 74LS06, 74LS244 etc., oder einen Optokoppler (das wäre dann wieder die erwünschte galvanische Trennung). Aber da finde ich den Aufwand mit dem schon in der Schiene verbauten Microschalter wesentlich geringer. Ich bin Freund von "Keep simple".
Alles für die Kinder! Und den Papa, der auch damit seinen Spaß hat.

