Danke Lothar 
Und weiter gehts:
Da spült mir das Schicksal ein "halbes belegtes Brötchen" vor die Nase:
[attachment=10836]
Ein 911 ohne Box aber mit erhaltener Schaumstoffunterlage. Wie der die letzten 50 Jahre wohl verbracht haben mag!
Im ersten Schritt ehrfürchtig abgebröselt, der Schaumstoff zerfällt zu Staub, klebt aber an den Reifen und Felgen. Kann man "abknibbeln".
Top Karosserie ohne Fehl und Tadel, Schraubstutzen ok, die Messingschrauben sind nur an den Köpfen oxydiert, nicht in den Windungen. Zusammen mit den Reifen, die von den Felgen fallen, ins Spülmittel-Schaumbad, darin hatte schon Tilly die Fingerchen ihrer zartbesaiteten Kundschaft gebadet ... Dann erstmal das Chassis identifiziert, dank Hick/Müller kein Problem: Ein F 3/1, Leiterteile und Schleifer aus Cu, Speichenfelgen.
[attachment=10838]
In "grün". Schleifer in schwarz. Dank köstlicher Autochrompolitur ward alles wieder blank - und meine Finger schwarz ... .
[attachment=10839]
Nun dachte ich mir, das das reichte um dem Motor wieder Spannung zu geben ... weit gefehlt. Die Fuzzelarbeit des Zerlegens, das Jonglieren mit den Kohlen auf widerborstigen Federn, die gern letztere und sich selber durch die Gegend springen lassen ... . Man gebe mir einen Blomo ... zur Erholung.
Nun denn, Kollektor und Kohlen mit Ethanol (70%) gereinigt, desgleichen das Kondensatorplättchen, alles wieder zusammengefrickelt ... dieser dünne Kupferstreifen, der unter der Gleichrichterplatte liegt und um die Ecke gebogen zur Motorhauptklammer führt ... grausam. Schleifer dran, deren Federn haben hier übrigens eine halbtonnenförmige Form, deren unteres schmales Ende in Zapfen am Chassis gelagert ist ... auch nett ... .
Batterie dran - und wruuum! Geht doch. Noch die Köpfe der Messingschrauben entgrünt, deren Windungen und die Chassis- und Getriebelager leicht geölt, die gewaschene Karosserie sauber abgerieben. Die Reifen aus dem Schaum genommen und getrocknet, sitzen wieder straff. Alles zusammengebaut - und ab gings auf der Teststrecke.
[attachment=10840]
[attachment=10841]
Es klappt nicht immer - aber immer öfter ... .
Grüße
Ulrich

Und weiter gehts:
Da spült mir das Schicksal ein "halbes belegtes Brötchen" vor die Nase:
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Ein 911 ohne Box aber mit erhaltener Schaumstoffunterlage. Wie der die letzten 50 Jahre wohl verbracht haben mag!
Im ersten Schritt ehrfürchtig abgebröselt, der Schaumstoff zerfällt zu Staub, klebt aber an den Reifen und Felgen. Kann man "abknibbeln".
Top Karosserie ohne Fehl und Tadel, Schraubstutzen ok, die Messingschrauben sind nur an den Köpfen oxydiert, nicht in den Windungen. Zusammen mit den Reifen, die von den Felgen fallen, ins Spülmittel-Schaumbad, darin hatte schon Tilly die Fingerchen ihrer zartbesaiteten Kundschaft gebadet ... Dann erstmal das Chassis identifiziert, dank Hick/Müller kein Problem: Ein F 3/1, Leiterteile und Schleifer aus Cu, Speichenfelgen.
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In "grün". Schleifer in schwarz. Dank köstlicher Autochrompolitur ward alles wieder blank - und meine Finger schwarz ... .
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Nun dachte ich mir, das das reichte um dem Motor wieder Spannung zu geben ... weit gefehlt. Die Fuzzelarbeit des Zerlegens, das Jonglieren mit den Kohlen auf widerborstigen Federn, die gern letztere und sich selber durch die Gegend springen lassen ... . Man gebe mir einen Blomo ... zur Erholung.
Nun denn, Kollektor und Kohlen mit Ethanol (70%) gereinigt, desgleichen das Kondensatorplättchen, alles wieder zusammengefrickelt ... dieser dünne Kupferstreifen, der unter der Gleichrichterplatte liegt und um die Ecke gebogen zur Motorhauptklammer führt ... grausam. Schleifer dran, deren Federn haben hier übrigens eine halbtonnenförmige Form, deren unteres schmales Ende in Zapfen am Chassis gelagert ist ... auch nett ... .
Batterie dran - und wruuum! Geht doch. Noch die Köpfe der Messingschrauben entgrünt, deren Windungen und die Chassis- und Getriebelager leicht geölt, die gewaschene Karosserie sauber abgerieben. Die Reifen aus dem Schaum genommen und getrocknet, sitzen wieder straff. Alles zusammengebaut - und ab gings auf der Teststrecke.
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Es klappt nicht immer - aber immer öfter ... .
Grüße
Ulrich

