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Chassis und Karosse im Eigenbau mit Rapid Prototyping
EDIT: @ Hubert: deinen Beitrag hab ich jetzt erst gesehen, AW weiter unten.


WOW Hermann ist das deine Strecke? Die sieht ja geil aus!

Bzgl. der Abmessungen gebe ich dir teilweise Recht:
Ja ich kann mit meinem Chassis (Hubert, Martin und Co ja auch) deutlich tiefer bauen. (Höhe ohne Reifen 8mm über Fahrbahn am höchsten Punkt Motor, sonst 6mm)
Die Breite bleibt aber eigentlich = Faller Tjet und Co, da durch die Leiterbahn vorgegeben.
Ich muss ja die hintere Lagerung der Schleifer Typenähnlich gestalten. Und die paar Zehntel, die das Schleiferlager "außen" fixieren (hoffe ist klar, welchen Teil ich beschreibe) machen den Kohl nicht fett.
Was vergl. Schade ist, hätte echt Lust auf nen Lotus 25 Big Grin

Die vordere Schlüsselfläche der Karoaufnahme muss auch gleich bleiben, da darunter der Pin etc liegt und der wegen Bodenfreiheit nicht tiefer gelegt werden kann (Schraube etc.)
Einzig unkritisch ist die hintere Schlüsselfläche Karoaufnahme, welche ich im Vergleich zu TJet Standard 5mm runtersetzen kann.

Hintere Schlüsselfläche und Radstand kann ich wie gesagt parametrisiert anpassen. D.h. ich kann in recht kurzer Zeit eine Datenbank mit Bspw. Radstand 25-25mm (0.5mm Schritte) und Heckschlüsselfläche mit d0 bis -5mm (0.5mm Schritte) aufstellen (wenn ich die ersten Prototypen erfolgreich getestet habe).

Druckkosten bleiben schließlich gleich und Lieferzeit ca. 5WT ist hinreichend ok.


EDIT:

@ Hubert:
Zitat:Du siehst, ich schreibe recht viel - habe heute grad mal viel Zeit - und es hilft mir auch, Lösungen für mich zu finden...


Ich heute zum Glück auch. Und heute hab ich auch gut was mitgenommen, danke dafür!


Zitat:Ich kann dir nur raten, verwende so wenig Original-Ersatzteile wie möglich! Sonst wird dein Chassis unbezahlbar.


Genau das, und Ziel war es ja ursprünglich das Chassis zu nutzen, um nicht einen gigantischen Ersatzteilapperat vorzuhalten.
Bzgl. Schleifer geht folgendes:
3D Gedruckte Formteile, in die abgetrennte Streifen eines Messing/Kupferplättchens und ab in den Schraubstock. Zack fertig neuer Schleifer.
Bzgl. Feder: habe schon welche aus der Industrie gefunden, sowas von billig und aus Standardkatalog.
Daher auch mein Interesse Getriebe, und Felgen in einem sauberen Prozess zu drucken.
Da hab ich mitlerweile viel rumexperimentiert und auch aus meinem Beruf einiges mitgenommen.
Geht alles, es fehlen nur die letzten 10% an Genauigkeit bei passendem Material. Wenn man das Gefunden hat kostet sowas ja quasi nichts mehr.
Daher experimentiere ich ja auch an meinem eigenen Druckmaterial (eine echte Sauerei und teuer...).

Das sind alles Sachen, die ich anfang letzten Jahres ja leider erstmal pausieren musste und mich jetzt wieder reinfuchse.

Motorwechsel im aktuellen Chassis sollte +Deckel abschrauben nicht mehr als 2-3 min dauern.

12V gehe ich an, sobald das mit den schrägverzahnten Getriebe geregelt ist. da stecke ich leider ncoh fest bzgl. Haltbarkeit.

VG
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RE: Chassis und Karosse im Eigenbau mit Rapid Prototyping - von derGroße - 26-01-2020, 00:35

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