19-02-2020, 19:52
Hallo Michaelo,
nö, ich lackiere mit Sprühdose, meist mit Dupli Color Aerosol Spray. Als Masking Tape nehme ich das von Tamiya. Klarlack ist von Gunze, zwar recht teuer, verträgt sich aber mit nahezu allen Lacken und ist sehr decalfreundlich.
Die Karosserien werden, sofern keine Spachtelarbeiten durchgeführt worden sind, mit einer Zahnbürste und Scheuermilch ordentlich geschrubbt und dadurch ganz leicht angeraut. Danach mit Silikonentferner abgewischt und nicht mehr mit den Fingern angetascht. Einweghandschuhe oder halt auf einer Lackiervorrichtung fixiert. Grundierung in zwei bis drei Durchgängen dünn aufgetragen. Zwischendrin gut antrocknen lassen.
Bei den HO-Modellen erspare ich es mir, die Grundierung nochmal anzuschleifen, da es sich aus meiner sicht nicht lohnt. Das Ergebnis ist auch so akzeptabel.
Die Grundierung mindestens 12 Stunden trocknen lassen und danach mit dem Farbauftrag beginnen. Auch hier ist zwei bis dreimal dünn besser, als einmal dick. Bei einer Zwei- oder Mehrfarbenlackierung immer vom hellen zum dunklen Ton hin arbeiten. Bei dem Capri also erst weiß, dann blau.
Das Abdeckband muss wirklich fest angedrückt sein. Dann noch ein kleiner Tip, um das Unterlaufen des Abdeckbandes zu erschweren. Bevor der nächste Farbton (also blau) aufgetragen wird, mit dem vorherigen Farbton (hier weiß) das Abdeckband annebeln und etwa 10 Minuten warten. Dadurch wird praktisch nochmal so etwas wie eine Versieglung errreicht.
Jetzt erst kommt das blau zum Einsatz. Das Abdeckband sollte möglichst früh entfernt werden, d.h. sobald die Farbe staubtrocken ist. Wenn der Lack richtig durchgehärtet ist, kann es passieren, dass man keine saubere Kante bekommt, da kleine Pigmente, welche sich fest mit dem Abdeckband verbunden haben können, evtl. mit abgezogen werden.
Vor dem anbringen der Decals wieder mindestens 24 Stunden warten. Den ecals auch 24 Stunden zum trocknen geben und dann den Klarlack auftragen.
Man sieht, in erster Linie braucht es Geduld und in zweiter Linie etwas Übung.
Grüße,
Wolfgang
nö, ich lackiere mit Sprühdose, meist mit Dupli Color Aerosol Spray. Als Masking Tape nehme ich das von Tamiya. Klarlack ist von Gunze, zwar recht teuer, verträgt sich aber mit nahezu allen Lacken und ist sehr decalfreundlich.
Die Karosserien werden, sofern keine Spachtelarbeiten durchgeführt worden sind, mit einer Zahnbürste und Scheuermilch ordentlich geschrubbt und dadurch ganz leicht angeraut. Danach mit Silikonentferner abgewischt und nicht mehr mit den Fingern angetascht. Einweghandschuhe oder halt auf einer Lackiervorrichtung fixiert. Grundierung in zwei bis drei Durchgängen dünn aufgetragen. Zwischendrin gut antrocknen lassen.
Bei den HO-Modellen erspare ich es mir, die Grundierung nochmal anzuschleifen, da es sich aus meiner sicht nicht lohnt. Das Ergebnis ist auch so akzeptabel.
Die Grundierung mindestens 12 Stunden trocknen lassen und danach mit dem Farbauftrag beginnen. Auch hier ist zwei bis dreimal dünn besser, als einmal dick. Bei einer Zwei- oder Mehrfarbenlackierung immer vom hellen zum dunklen Ton hin arbeiten. Bei dem Capri also erst weiß, dann blau.
Das Abdeckband muss wirklich fest angedrückt sein. Dann noch ein kleiner Tip, um das Unterlaufen des Abdeckbandes zu erschweren. Bevor der nächste Farbton (also blau) aufgetragen wird, mit dem vorherigen Farbton (hier weiß) das Abdeckband annebeln und etwa 10 Minuten warten. Dadurch wird praktisch nochmal so etwas wie eine Versieglung errreicht.
Jetzt erst kommt das blau zum Einsatz. Das Abdeckband sollte möglichst früh entfernt werden, d.h. sobald die Farbe staubtrocken ist. Wenn der Lack richtig durchgehärtet ist, kann es passieren, dass man keine saubere Kante bekommt, da kleine Pigmente, welche sich fest mit dem Abdeckband verbunden haben können, evtl. mit abgezogen werden.
Vor dem anbringen der Decals wieder mindestens 24 Stunden warten. Den ecals auch 24 Stunden zum trocknen geben und dann den Klarlack auftragen.
Man sieht, in erster Linie braucht es Geduld und in zweiter Linie etwas Übung.
Grüße,
Wolfgang
