28-04-2006, 16:22
[quote name='ernie' post='8842' date='28.04.2006 - 15:07']Hi,
ich glaube das Resinechassis nicht stabil genug sind.
Resine hat eher poröse Eigenschaften, Resinedeckel brechen schneller wie Spritzgußdeckel.[/quote]
Hallo Arne,
Widerspruch <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/tongue.png' class='bbc_emoticon' alt='
' />
Deine Aussage stimmt mit Sicherheit für das Modellgußresine, bei dem nicht größer auf die Zugfestgkeit und die Biegeelastizität wert gelegt wird.
Teile des F1 Ferraris und aller anderen, sowie hochtechnische Teile in der Luft- und Raumfahrt werden aber wegen ihrer guten Eigenschaften aus duroplastischem Resin hier überwiegend Epoxyd- und Polyesterharzen gegossen oder maschinell pultrudiert. Teilweise mit Verstärkungsmaterialien wie Glas- oder Kevlarfasern armiert. Klassisches Beispiel für ein pultrudiertes Massenprodukt ist ein Surfbrettmast, oder eine Angelrute.
Auch Fundamente für 100t Pressen oder ähnliche Bearbeitungsmaschinen giest man daraus, sogar bei Dir um die Ecke in Grafenberg. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/blink.png' class='bbc_emoticon' alt=':blink:' />
Diese Materialien sind sogar je nach Harz- und Härtertyp sogar bis 350°C thermostabil.
Im Gegensatz zu den Thermoplasten lassen diese sich auch gut spanabhebend bearbeiten, weil kein schmelzendes Material die Werkzeuge verschmieren kann. Dafür freuen sich die Fasern auf das Werkzeug, das sie wenn nicht entsprechend gehärtet binnen kürzester Zeit stumpf werden lässt.
Daraus kann man theoretisch ein super Chassis machen, das praktisch unkaputtbar sein könnte. Meinte sogar einmal gelesen zu haben, dass es diese 1:24 Flexcars mit so einer Bodenplatte gibt.
Das Ding hat nur einen massiven Haken. So einfach in eine Silikonform gegossen und aushärten lassen ist nicht möglich. Hier müssen die Formen teilweise geheizt oder gekühlt oder beides werden, um ein einwandfreies Ergebnis erziehlen zu können. Ausserdem muß man bei der Berechnung der Form das Schrumpfverhalten während des Härtevorgangs konstruktiv berücksichtigen. Dies ist übrigens auch bei den Spritzgießformen für Thermoplaste notwendig, sobald die Teile exakt sein sollen.
Also nichts für Hobbygieser mit Silikonform. Schon die ganzen Hinterschneidungen und die Masshaltigkeit geht damit nicht mehr. Da braucht man harte geteilte Formen.
Da ist es glaube ich fast einfacher, das Teil aus einem entsprechenden Halbzeug zu fräsen.
Lothar ich meine ich weiß ja worauf Deine Frage zielte
. In dem Fall ist es einfacher sich ein Blech so wie der Riggen gebaut ist entsprechend zu biegen und zu bearbeiten.
Grüße
Friedrich
ich glaube das Resinechassis nicht stabil genug sind.
Resine hat eher poröse Eigenschaften, Resinedeckel brechen schneller wie Spritzgußdeckel.[/quote]
Hallo Arne,
Widerspruch <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/tongue.png' class='bbc_emoticon' alt='
' /> Deine Aussage stimmt mit Sicherheit für das Modellgußresine, bei dem nicht größer auf die Zugfestgkeit und die Biegeelastizität wert gelegt wird.
Teile des F1 Ferraris und aller anderen, sowie hochtechnische Teile in der Luft- und Raumfahrt werden aber wegen ihrer guten Eigenschaften aus duroplastischem Resin hier überwiegend Epoxyd- und Polyesterharzen gegossen oder maschinell pultrudiert. Teilweise mit Verstärkungsmaterialien wie Glas- oder Kevlarfasern armiert. Klassisches Beispiel für ein pultrudiertes Massenprodukt ist ein Surfbrettmast, oder eine Angelrute.
Auch Fundamente für 100t Pressen oder ähnliche Bearbeitungsmaschinen giest man daraus, sogar bei Dir um die Ecke in Grafenberg. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/blink.png' class='bbc_emoticon' alt=':blink:' />
Diese Materialien sind sogar je nach Harz- und Härtertyp sogar bis 350°C thermostabil.
Im Gegensatz zu den Thermoplasten lassen diese sich auch gut spanabhebend bearbeiten, weil kein schmelzendes Material die Werkzeuge verschmieren kann. Dafür freuen sich die Fasern auf das Werkzeug, das sie wenn nicht entsprechend gehärtet binnen kürzester Zeit stumpf werden lässt.
Daraus kann man theoretisch ein super Chassis machen, das praktisch unkaputtbar sein könnte. Meinte sogar einmal gelesen zu haben, dass es diese 1:24 Flexcars mit so einer Bodenplatte gibt.
Das Ding hat nur einen massiven Haken. So einfach in eine Silikonform gegossen und aushärten lassen ist nicht möglich. Hier müssen die Formen teilweise geheizt oder gekühlt oder beides werden, um ein einwandfreies Ergebnis erziehlen zu können. Ausserdem muß man bei der Berechnung der Form das Schrumpfverhalten während des Härtevorgangs konstruktiv berücksichtigen. Dies ist übrigens auch bei den Spritzgießformen für Thermoplaste notwendig, sobald die Teile exakt sein sollen.
Also nichts für Hobbygieser mit Silikonform. Schon die ganzen Hinterschneidungen und die Masshaltigkeit geht damit nicht mehr. Da braucht man harte geteilte Formen.
Da ist es glaube ich fast einfacher, das Teil aus einem entsprechenden Halbzeug zu fräsen.
Lothar ich meine ich weiß ja worauf Deine Frage zielte
Grüße
Friedrich

