21-04-2021, 15:14
Hallo,
Also, vielen Dank für die vielen Komplimente, das wird mir jetzt schon fast peinlich. Dabei hatte ich nur 6 defekte Anker rumliegen und Corona ist immer noch da. Ich denke nicht an eine professionelle Nutzung, deshalb "Anregung zum Nachbau".
@mos, moin, moin,
Der Anker wird durch den Wickelmotor, ich nenne diesen Motor Coilstepper, gedreht. Durch den zweiten Schrittmotor, den Spoolstepper, wird bei jeder Umdrehung des Ankers die Drahtführung um den Drahtdurchmesser versetzt. Dies allerdings in kleinen Schritten, nahezu kontinuierlich. Bei Erreichen der vorgegebenen Gesamtbreite der Spule kehrt der Spoolstepper dann die Drehrichtung um.
Die zwei sichtbaren Drähte rühren daher, dass nach dem Wickeln der Drahtanfang irgendwo fixiert wird, damit er nicht entfleucht und neu eingefädelt werden muss. In diesem Falle an der Achse einer Umlenkrolle, glaube ich.
Der Anker wird im Bild durch zwei GfK Platten gehalten. Es hat sich herausgestellt, dass eine GfK-Platte mit dem exakten Achsdurchmesser ausreicht, um den Anker zu fixieren. Würde ich jetzt die vordere GfK Platte wegnehmen, könnte man eine Nase erkennen die exakt zwischen zwei Pole des Ankers reicht und dessen Rotation verhindert. Eine Rotation um 120° muß dann allerdings für den nächsten Pol durchgeführt werden. Anker herausziehen, drehen und wieder einsetzen. Dabei aber immer auf die feinen Drähe achten und diese fixieren. Die GfK Platte bietet genung Platz auch für gewickelte Anker. Ich habe die Wicklungen meine Probeanker mir einem Klarsichtlack gesichert.
Motoren mit 1,2mm Achse haben 500 Windungen, Motoren mit 1mm Achse besitzen 460...465 Windungen. Viel mehr kann ich dazu nicht sagen.
Viele Grüße
finbar
Also, vielen Dank für die vielen Komplimente, das wird mir jetzt schon fast peinlich. Dabei hatte ich nur 6 defekte Anker rumliegen und Corona ist immer noch da. Ich denke nicht an eine professionelle Nutzung, deshalb "Anregung zum Nachbau".
@mos, moin, moin,
Der Anker wird durch den Wickelmotor, ich nenne diesen Motor Coilstepper, gedreht. Durch den zweiten Schrittmotor, den Spoolstepper, wird bei jeder Umdrehung des Ankers die Drahtführung um den Drahtdurchmesser versetzt. Dies allerdings in kleinen Schritten, nahezu kontinuierlich. Bei Erreichen der vorgegebenen Gesamtbreite der Spule kehrt der Spoolstepper dann die Drehrichtung um.
Die zwei sichtbaren Drähte rühren daher, dass nach dem Wickeln der Drahtanfang irgendwo fixiert wird, damit er nicht entfleucht und neu eingefädelt werden muss. In diesem Falle an der Achse einer Umlenkrolle, glaube ich.
Der Anker wird im Bild durch zwei GfK Platten gehalten. Es hat sich herausgestellt, dass eine GfK-Platte mit dem exakten Achsdurchmesser ausreicht, um den Anker zu fixieren. Würde ich jetzt die vordere GfK Platte wegnehmen, könnte man eine Nase erkennen die exakt zwischen zwei Pole des Ankers reicht und dessen Rotation verhindert. Eine Rotation um 120° muß dann allerdings für den nächsten Pol durchgeführt werden. Anker herausziehen, drehen und wieder einsetzen. Dabei aber immer auf die feinen Drähe achten und diese fixieren. Die GfK Platte bietet genung Platz auch für gewickelte Anker. Ich habe die Wicklungen meine Probeanker mir einem Klarsichtlack gesichert.
Motoren mit 1,2mm Achse haben 500 Windungen, Motoren mit 1mm Achse besitzen 460...465 Windungen. Viel mehr kann ich dazu nicht sagen.
Viele Grüße
finbar

