18-03-2025, 00:06
Hallo Jungs,
weil viele unserer Silikonreifen meist mit optisch unschönen Kanten daherkommen, habe ich nach Möglichkeiten gesucht, das zu ändern.
Nach diversen Versuchen, bei denen dem elastischen, zähen und so besonders verschleißfestem Silicon-Reifenmaterial einfach nicht beizukommen war, habe ich am Ende doch noch einen Weg für mich gefunden.
Wie beim Racing zählt auch beim Verrunden der Reifenkanten nur maximale Geschwindigkeit
. Zu erreichen durch 2 Minitools mit jeweils ca. 15000 U/Min, die sich im Gegenlauf zueinander drehen und so addieren.
Mit in Summe so 30000 U/Min geht es dann ganz leicht mit einer einfachen 12mm Durchmesser-Schleifscheibe auf der üblichen Gummiaufnahme.
Ein Durchmesser von 12mm ist besser als 10 oder 8, weil diese weniger Schleifrollen-Umfangsgeschwindigkeit bringen und zudem einen kleineren Auflagekonkakt haben.
Man muss bei dieser Methode sogar aufpassen, dass man nicht zu schnell zu viel verrundet. Also mit etwas Gefühl ran gehen.
Wichtig ist der Gegenlauf, weil man sonst nicht die hohe Drehzahl an der Kontaktstelle erreicht, d. h. bei 2 rechtslaufenden Minitools muss man wie auf den Fotos zu sehen, 45° seitlich daneben ansetzen (s. skizzierte Drehrichtung).
Als Aufnahme für den Reifen dient eine normale Hinterradfelge mit 7 mm Durchmesser (LifeLike oder Tomy Turbo). Wenn die Achse (1,5mm LL/1,6mm Tomy) stramm reingeht, hält das für diese Beanspruchung, sonst ggf. mit Sekundenkleber sichern.
Bitte an die Arbeits-Sicherheit denken!
Nur wenn das 1. Tool (mit dem Reifen) fest in einem Aufnahmeständer eingespannt ist, kann man mit dem 2. Tool in der Hand (das mit der Schleifrolle) sich gut seitlich an dem Ständer anlehnen und den Schleifvorgang sauber durchführen.
Bei solchen Arbeiten ist auch immer eine Schutzbrille angesagt. Unsere Augen sind ein so kostbares Gut!!!
Das Ergebnis:
Ich habe nur eine ziemlich grobe Schleifrolle, was aber den Vorteil hat, dass man bei dem verschleißfesten Silicon überhaupt was erreicht. Mit einer feineren Schleifrolle kann man sicherlich im 2. Arbeitsgang, wenn gewollt, die Kante noch ein wenig glätten.
Das durch das Verrunden etwas Auflagebreite des Reifens, insbesondere an der Hinterachse, "verloren" geht, empfinde ich bei unseren starren Hinterachsen eher als Vorteil, wird doch der Drang, bei schneller Kurven-Einfahrt geradeaus laufen zu wollen und dabei rauszufliegen, etwas vermindert.
BG
Hebi
weil viele unserer Silikonreifen meist mit optisch unschönen Kanten daherkommen, habe ich nach Möglichkeiten gesucht, das zu ändern.
Nach diversen Versuchen, bei denen dem elastischen, zähen und so besonders verschleißfestem Silicon-Reifenmaterial einfach nicht beizukommen war, habe ich am Ende doch noch einen Weg für mich gefunden.
Wie beim Racing zählt auch beim Verrunden der Reifenkanten nur maximale Geschwindigkeit
. Zu erreichen durch 2 Minitools mit jeweils ca. 15000 U/Min, die sich im Gegenlauf zueinander drehen und so addieren. Mit in Summe so 30000 U/Min geht es dann ganz leicht mit einer einfachen 12mm Durchmesser-Schleifscheibe auf der üblichen Gummiaufnahme.
Ein Durchmesser von 12mm ist besser als 10 oder 8, weil diese weniger Schleifrollen-Umfangsgeschwindigkeit bringen und zudem einen kleineren Auflagekonkakt haben.
Man muss bei dieser Methode sogar aufpassen, dass man nicht zu schnell zu viel verrundet. Also mit etwas Gefühl ran gehen.
Wichtig ist der Gegenlauf, weil man sonst nicht die hohe Drehzahl an der Kontaktstelle erreicht, d. h. bei 2 rechtslaufenden Minitools muss man wie auf den Fotos zu sehen, 45° seitlich daneben ansetzen (s. skizzierte Drehrichtung).
Als Aufnahme für den Reifen dient eine normale Hinterradfelge mit 7 mm Durchmesser (LifeLike oder Tomy Turbo). Wenn die Achse (1,5mm LL/1,6mm Tomy) stramm reingeht, hält das für diese Beanspruchung, sonst ggf. mit Sekundenkleber sichern.
Bitte an die Arbeits-Sicherheit denken!
Nur wenn das 1. Tool (mit dem Reifen) fest in einem Aufnahmeständer eingespannt ist, kann man mit dem 2. Tool in der Hand (das mit der Schleifrolle) sich gut seitlich an dem Ständer anlehnen und den Schleifvorgang sauber durchführen.
Bei solchen Arbeiten ist auch immer eine Schutzbrille angesagt. Unsere Augen sind ein so kostbares Gut!!!
Das Ergebnis:
Ich habe nur eine ziemlich grobe Schleifrolle, was aber den Vorteil hat, dass man bei dem verschleißfesten Silicon überhaupt was erreicht. Mit einer feineren Schleifrolle kann man sicherlich im 2. Arbeitsgang, wenn gewollt, die Kante noch ein wenig glätten.
Das durch das Verrunden etwas Auflagebreite des Reifens, insbesondere an der Hinterachse, "verloren" geht, empfinde ich bei unseren starren Hinterachsen eher als Vorteil, wird doch der Drang, bei schneller Kurven-Einfahrt geradeaus laufen zu wollen und dabei rauszufliegen, etwas vermindert.
BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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