(19-03-2025, 00:10)mos schrieb: Ohne Vorwiderstand muss der arme Motor die volle Spannung von c.a. 15 V abkönnen, obwohl der Hersteller lt. Datenblatt max. 4 V zulässt. Das wird spannend im Dauerbetrieb. Der andere Knackpunkt ist die mangelnde Regelbarkeit, weil die kleinste Spannung (Antippen) mit unseren Standardreglern minimal 4 V beträgt - wie du auch schreibst: Schalter EIN/AUS.Hallo Michaelo,
Wäre aber klasse, wenn dein Experiment erfolgreich verläuft.
habe das Thema nochmal aufgegriffen, weil mir mein armer Bugatti aufgrund seiner enormen Motor-Power mittlerweile in Summe doch zu viele Abflüge macht.
War die Regelbarkeit mit mechanischem Regler auf meinem Rollen-Prüfstand noch ziemlich linear, so war es unter variabler Beanspruchung, also kompl. mit Karosserie auf meiner Anlage mit vielen engen und einigen weiten Kurven, etlichen Schikanen, Steigungen und Gefällen, nicht mehr so einfach. Zumal man den Regler aufgrund der Höchstgeschwindigkeit nur etwa halb durchdrücken darf.
Man sollte dieses 5polige Motörchen mal vergleichsweise bei Dragster-Rennen einsetzen... Größenvergleich: links der SOL-Expert M700L-Motor (5-polig) / rechts der ebenfalls sehr schnelle Motor aus dem TOMY SRT
Also habe ich mal meine Uralt-Beständen durchsucht und einige Last-Widerstände, vermutlich 10 Watt gefunden.
Dazu habe ich mir nach ein paar Versuchen zwei einfache Zwischenkabel mit Bananen-Stecker plus -Buchse gelötet, eins mit 15 Ohm und eins mit 22 Ohm. In Verbindung damit kann man jetzt den kompletten Reglerbereich nutzen, der Bugatti ist wesentlich besser fahrbar - bei immer noch Top-Geschwindigkeit. Die Widerstände werden bei 10 Minuten über die Bahn heizen nur minimal warm.
Eine vergleichbare Geschwindigkeit und Regelbarkeit hatte ich zuvor mit runter geregeltem Netzgerät bei 10, bzw. 9 Volt erzielt.
So nehme ich fürs Racing jetzt das 15 Ohm-Zwischenkabel und für den moderat spritzigen Sonntagsausflug das 22 Ohm-Kabel. Das Kabel zwischen Anlage und Regler zu stecken ist schnell gemacht, braucht es doch nur ein paar Sekunden.
Für mich eine praktikable Ergänzung, bis es einen passenderen Mini-Motor, ja vielleicht mit 8 Zylindern
gibt.Die ca. 4-fache Spannung bei kurzzeitigem Vollgas des 4 Volt-Motors (bei 15 Volt-Fahrspannung) verarbeitet er nach wie vor - offenbar voller Begeisterung - unbeeindruckt.
Die "neue" Belastung mit Zwischenkabel ist also vergleichsweise niedrig, nur noch etwa 2,2-2,5 fach.
So sollte er jetzt also mindestens 1x Targa Florio und die 24h von LeMans durchhalten...
Soweit zu dem Thema.
BG
Hebi
Und dann kommen beim Bauen immer noch die diversen Stör-Gedanken:
SOL-Expert-M700L - Weil der Motor so schön klein ist und die Nennspannung so niedrig, kommt schon zwangsweise ein neue Idee:
Frage: Wenn man beispielsweise zwei Motoren (für den Allrad-Audi von Walter Röhrl) - in Reihe verkabelt, werden aus den 2x4V für die Fahrregelung doch 8V?
Das könnte dann tendenziell (nach meinen o.a. Vergleichen) bei denselben Motoren dann sogar ohne Widerstand in der Regler-Charakterristik gehen?
(Der hier noch zu breite weiße Bund der Tyco-Original-Hinterachse lässt sich nochum einiges verschmälern)
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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