20-02-2026, 01:36
Hallo,
es geht weiter, jetzt mit dem abgebeizten 356er Outlaw...
Damit geht auch mein Spass und Frust mit dem Modell in die nächste Runde.
Im Bild gut zu sehen, wie roh die Zinkdruckguss-Karosserie unter dem Lack ist.
Ziemlich problematisch, nach dem Wegschleifen der beiden Fronthauben-Sicherungsverschlüsse fehlt natürlich darunter die umlaufende Rille der Fronthaube. Habe kein Werkzeug für so feine Rillen, also zunächst mal mühsam mit einer Reißnadel eingekratzt.
Inzwischen ist das große Loch im Dach verschlossen.
Die Kotflügelverbreiterungen, zunächst mit viel Übermaß nach allen Seiten eingeklebt.
Beim Einkleben nicht mit Sekundenkleber Plus Granulat gespart, innen wie außen. Eine Superhilfe zum gleichmäßigen Andrücken ist ein genau passender Gegenstand, wie hier die Schleifrolle auf Gummiaufnahme.
Sehr ärgerlich: Leider habe ich es versäumt, vorher die Radausschnitte 1,5-2mm tiefer auszuschleifen. So liegt der Porsche nachher nicht tief genug. Muss ich dann später, wenn die Spachtelmasse drauf ist tiefer ausfräsen mitsamt den Polystyrol-Kotflügeleinsätzen.
Für die etwas größere Hinterrad-Verbreiterung hatte ich keinen passenden Gegenstand, also musste ich alternativ meinen nicht so festen Daumen nehmen. Das Resultat, weil der Kunststoffstreifen mehrfach verrutscht ist, hat mein Daumen mehr als 3cm² Sekundenkleber, seitlich und um den Daumen herum, abbekommen. Dann nicht loszulassen, um endlich eine feste Verklebung zu bekommen, ist immer hart...
Wenn es also mal wieder, so wie hier, passiert ist und es selbst mit Sekundenkleber-Reiniger nicht mehr abgeht, meine letzte Alternative: Ganz, ganz vorsichtig mit dem Minitool plus Schleifrolle bei 7000 Umdrehungen (Carol Shelby/Ken Miles*: "7000 Umdrehungen, genau da passiert es, ein Punkt, wo alles verblasst"). Geht! Trotzdem nicht zum Nachmachen empfohlen!
Die Frontschürze an der Oberkante verrundet um sie mehr den weichen Linien des 356er anzupassen.
Erster Versuch der Heckausbildung, Polystyrol 0,5mm.
Das Seitenprofil zeigt, die Proportionen passen leider noch nicht, die hintere Öffnung endet zu tief.
Es ist zwischen der Unterkante der Heckscheibe und der Oberkannte der Motorhabe noch ein minimaler Knick nach unten zu erkennen. Hier kann ich noch ansetzen, um die Hecköffnung höher zu bekommen.
Dazu kommt, dass die Hecköffnung noch geringer wird, weil das Modell ja noch tiefer kommt, wenn die Radauschnitte später tiefer ausgefräst werden.
Die Öffnung ist mit dem verklebten Polystyrol-Teil leider viel zu tief. Man wird so später von der Innenstrebe mit den Rückleuchten und den Turboladern darunter kaum was sehen. Außerdem wird die "Wucht" des Vorbild-Modells fehlen.
Also den gesamten Ausschnitt vergrößern!
Dafür den Säge-Einschnitt jetzt verlängert, bis fast zur Mitte über dem hinteren Kotflügel.
Dann das nächste Problem, beim Hochbiegen der Motorhaube mit der Kombizange reisst der dünne Druckguss ein. Das muss von innen stabil gesichert werden, sonst bekommt der Lack später Risse an diesen Stellen. Außerdem ist die zu spachtelnde Lücke sehr viel größer geworden.
Der aktuelle Stand, so ist es viel näher dran am Original, auch die Breite des Ausschnitts gefällt mir besser.
Hoffe, ich langweile euch nicht mit den vielen Details. Es würde mich freuen, wenn es die Lust am Selberbauen fördern könnte.
BG
Hebi
*
Zitat aus: "Le Mans - Gegen jede Chance"
es geht weiter, jetzt mit dem abgebeizten 356er Outlaw...
Damit geht auch mein Spass und Frust mit dem Modell in die nächste Runde.
Im Bild gut zu sehen, wie roh die Zinkdruckguss-Karosserie unter dem Lack ist.
Ziemlich problematisch, nach dem Wegschleifen der beiden Fronthauben-Sicherungsverschlüsse fehlt natürlich darunter die umlaufende Rille der Fronthaube. Habe kein Werkzeug für so feine Rillen, also zunächst mal mühsam mit einer Reißnadel eingekratzt.
Inzwischen ist das große Loch im Dach verschlossen.
Die Kotflügelverbreiterungen, zunächst mit viel Übermaß nach allen Seiten eingeklebt.
Beim Einkleben nicht mit Sekundenkleber Plus Granulat gespart, innen wie außen. Eine Superhilfe zum gleichmäßigen Andrücken ist ein genau passender Gegenstand, wie hier die Schleifrolle auf Gummiaufnahme.
Sehr ärgerlich: Leider habe ich es versäumt, vorher die Radausschnitte 1,5-2mm tiefer auszuschleifen. So liegt der Porsche nachher nicht tief genug. Muss ich dann später, wenn die Spachtelmasse drauf ist tiefer ausfräsen mitsamt den Polystyrol-Kotflügeleinsätzen.
Für die etwas größere Hinterrad-Verbreiterung hatte ich keinen passenden Gegenstand, also musste ich alternativ meinen nicht so festen Daumen nehmen. Das Resultat, weil der Kunststoffstreifen mehrfach verrutscht ist, hat mein Daumen mehr als 3cm² Sekundenkleber, seitlich und um den Daumen herum, abbekommen. Dann nicht loszulassen, um endlich eine feste Verklebung zu bekommen, ist immer hart...
Wenn es also mal wieder, so wie hier, passiert ist und es selbst mit Sekundenkleber-Reiniger nicht mehr abgeht, meine letzte Alternative: Ganz, ganz vorsichtig mit dem Minitool plus Schleifrolle bei 7000 Umdrehungen (Carol Shelby/Ken Miles*: "7000 Umdrehungen, genau da passiert es, ein Punkt, wo alles verblasst"). Geht! Trotzdem nicht zum Nachmachen empfohlen!
Die Frontschürze an der Oberkante verrundet um sie mehr den weichen Linien des 356er anzupassen.
Erster Versuch der Heckausbildung, Polystyrol 0,5mm.
Das Seitenprofil zeigt, die Proportionen passen leider noch nicht, die hintere Öffnung endet zu tief.
Es ist zwischen der Unterkante der Heckscheibe und der Oberkannte der Motorhabe noch ein minimaler Knick nach unten zu erkennen. Hier kann ich noch ansetzen, um die Hecköffnung höher zu bekommen.
Dazu kommt, dass die Hecköffnung noch geringer wird, weil das Modell ja noch tiefer kommt, wenn die Radauschnitte später tiefer ausgefräst werden.
Die Öffnung ist mit dem verklebten Polystyrol-Teil leider viel zu tief. Man wird so später von der Innenstrebe mit den Rückleuchten und den Turboladern darunter kaum was sehen. Außerdem wird die "Wucht" des Vorbild-Modells fehlen.
Also den gesamten Ausschnitt vergrößern!
Dafür den Säge-Einschnitt jetzt verlängert, bis fast zur Mitte über dem hinteren Kotflügel.
Dann das nächste Problem, beim Hochbiegen der Motorhaube mit der Kombizange reisst der dünne Druckguss ein. Das muss von innen stabil gesichert werden, sonst bekommt der Lack später Risse an diesen Stellen. Außerdem ist die zu spachtelnde Lücke sehr viel größer geworden.
Der aktuelle Stand, so ist es viel näher dran am Original, auch die Breite des Ausschnitts gefällt mir besser.
Hoffe, ich langweile euch nicht mit den vielen Details. Es würde mich freuen, wenn es die Lust am Selberbauen fördern könnte.
BG
Hebi
*
Zitat aus: "Le Mans - Gegen jede Chance"
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
- Wer später bremst, fährt länger schnell -

