11-03-2026, 21:45
(24-02-2026, 16:21)Hebi schrieb: Hallo,Soweit mein Vorhaben und der Umbau eines entsprechenden Messwerkzeugs dafür.
... Da ich mir in der Vergangenheit bereits einige Male versehentlich leider ein Loch in die Karosserie gebohrt/gefräst habe, stand am Anfang meiner Innenausfräserei die Forderung, wie kann ich die verbleibende Wanddicke beim Fräsen genau messen (Ziel nur ca. 0,5mm), damit das nicht mehr passiert?
Hebi
Wie angekündigt, hier meine ersten, leider süßsauren, Erfahrungen.
Praxis-Bericht am Beispiel der schönen Datsun Fairlady 2000. Eigentlich sollte die gelbe Lackierung des Modells unverändert bleiben.
Ich konnte die 26g schwere Druckguss-Karosserie der Fairlady tatsächlich herunter bis auf 14,7g ausfräsen. Also 11g ausgefräst, soviel hatte ich nicht erwartet. Da war ich echt begeistert
. Das ist schon fast die "leichte" Gewichtsklasse von meinem dünnen Druckguss 356er Porsche Coupe von ca. 12g, nah dran, zumal das Datsun-Modell noch etwas länger als der Porsche ist.
(das aufgeklebte Holzstück, mit Nullstellung, ist fester Bestandteil meiner Waage um ggf. Beeinflussungen beim Wiegen von Teilen, die Magnete beinhalten, zu vermeiden)
Doch die Freude wurde schon früh etwas getrübt, weil ich ein paarmal mit dem Fräser im Bereich der Radausschnitte mit dem Fräser bei voller Drehzahl herausgerutscht bin und dabei den Lack der Karosserie außen teils kräftig beschädigt habe
. Zum Glück hat der Fräser nicht meine Finger erwischt...
Beim nächsten Modell, wenn die Lackierung erhalten werden soll, werde ich es erstmal vorher von außen dick abkleben.
Und als Fingerschutz sollte ich auch noch was finden oder vielleicht einige Blech-Fingerhüte aus dem Nähzubehör besorgen. Falls das überhaupt praktikabel ist und sich das Modell damit richtig fest halten lässt.
Vielleicht hat jemand eine gute Idee dazu?
Dann der nächste Fehler:
Wenn man für solch eine Arbeit eine Messmöglichkeit gefunden hat, sollte man auch ÖFTERS messen
! Ich habe es geschafft, 3 kräftige Löcher, mehrere mm² groß, hinein zu fräsen, ohne es zu merken! Erst nach dem Abbeizen der Lackierung kamen die Löcher zum Vorschein! So fest und dick war der Lack!
Also hinterher "Schweißbleche" aus 0,8mm Polystrol hinterklebt und von außen verspachtelt, danach das Modell kpl. haftgrundiert.
Damit wiegt der Datsun jetzt 15g.
Das neue Ziel ist es, ihm jetzt eine mehrfarbige BRE-Rennteam-Lackierung in Blauweißrot zu spendieren, was für mich noch eine sehr große Herausforderung werden wird...
Soweit meine ersten meine Karosserie-Gewichtstuning-Erfahrungen
BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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