(10-06-2026, 18:12)Hebi schrieb: ... Der Maserati hat leider (für den Umbau auf Slotcar) eine sehr geringe Höhe im Bereich der Fahrzeugtaille.Hallo Sportwagen-Freunde,
Das macht es schwierig, ein Chassis mit 9,5-10mm hohem Motor darunter zu verstecken. Schätze aber, dass ich es aber wahrscheinlich doch irgendwann ausprobieren will...
Mit einem flachen K30-Motor wäre das Metall-Modell aber etwas schwach motorisiert und weil der kleine Motor keine Magnet-Haftwirkung bereitstellt, wären wahrscheinlich zusätzlich kleine Haftmagnete nötig (was dann leider auch noch etwas Fahrleistung nimmt).
Die Ideal-Lösung![]()
gegen zuviel Karosserie-Masse wäre einzig ein Resine-Abguss...
BG
Hebi
weil leider keine Reaktion hinsichtlich Resine-Abguss habe ich es getan...
Ein Umbauversuch des ausgefrästen Druckguss-Maserati Tipo`61 auf mein Eigenbau-Chassis #4.
Um ihn so leicht wie nur irgend möglich zu bekommen, habe ich wild darin herum gefräst. Leider bin ich an 2 Stellen so tief gekommen, dass ich erst beim von außen Draufdrücken gemerkt habe, dass nur noch der dicke Lack übrig war. Obwohl ich mir ja eine gute Wanddicken-Messmöglichkeit für fast jede beliebige Karosserie-Position gebaut hatte, habe ich es versäumt, zwischendurch häufiger zu messen. Allerdings habe ich auch die max. Dicke des Lacks unterschätzt.
Die Lehre daraus: Mit mehr Geduld und Muße fräsen und am Besten vorher den Lack abbeizen, dann hat man immer konkrete Wanddicken-Messwerte.
So hat das Projekt aber leider erst mal mit Arbeiten begonnen, die total unnötig sind. Wo die Wandstärke in den Randbereichen zu dünn war, musste ich die Löcher noch vergrößern, um einen stabilen Übergang zur Spachtelmasse zu bekommen.
Ich zeige die Bilder, um eine Möglichkeit der Reparatur aufzuzeigen, falls einem von euch mal das gleiche Missgeschick beim Ausfräsen passiert.
Reparatur-Unterbau aus 0,5mm PS
Verschliffen und grundiert.
Etliche Stunden später, hier mit eingesetztem Chassis #4.
Wegen der max. Breite von nur 27,5mm musste ich die übliche Hinterradfelgenbreite stark reduzieren. Ansonsten ist die Maserati-Karosserie bis auf den Innenraum mit Fahrer fertig, inkl. Klarlackschutz.
Leider steht, wie im Vorbericht befürchtet, der Mabuchi-Motor über die seitliche Karosserie-Tür hinaus. Da es auch wegen der Motorbreite innen sehr eng wurde, konnte ich die (umlaufenden) Seitenscheiben einfach nicht gut genug anbringen.
Also doch der flache K30-Motor? Der ist aber leider für eine satte Beschleunigung einer Metallkarosserie etwas zu schwach.
Das (vorläufige) Ende meiner Überlegungen: Ein K30-Doppelmotor. Ein neues Chassis zu entwickeln macht Spass, aber auch viel Arbeit und kann totaler Blödsinn werden.
Es sollte aber wenigstens zu einer fahrbaren Lösung mit einem ziemlich niedrigen, aber leistungsmäßig etwas stärkeren Chassis führen.
Der Prototyp, Eigenbau-Chassis #5:
Bild oben, zwei mit Tape miteinander verbundene K30-Antriebe samt Ritzel.
Bild unten, eingebaut und verkabelt.
Da die beiden Kronenzahnräder nicht parallel zueinander stehen, muss einer der Motoren in entgegensetzter Drehrichtung laufen. Beide Motoren sind in Reihe angeschlossen. Hatte mit der Maßnahme gehofft, dass ich auf einen Zwischenwiderstand verzichten könnte, was aber bei meiner 15V-Bahnspannung leider doch nicht der Fall ist.
Das Gewicht der ausgefrästen, lackierten Karosserie.
Das fertige Modell.
Größenvergleich. Finde, dass die geringe Bauhöhe den Aufwand im Großen und Ganzen gerechtfertigt hat.
BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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gegen zuviel Karosserie-Masse wäre einzig ein Resine-Abguss...