(08-09-2026, 13:49)mos schrieb: Moin Hebi,Hallo Michaelo,
Wie gleichst du die Fertigungstoleranzen der beiden Motoren aus? Ist das der Grund für den 10 Ohm Widerstand?
die Fertigungstoleranzen kann man, denke ich, gar nicht in allen Drehzahlbereichen ausgleichen.
Ich sehe das eher pragmatisch:
Beide Motörchen bekommen bei mir den schnellsten Strom, voll mit allerfeinsten Elektronen und Ionen. Damit können sie machen was sie wollen, nur richtig vorwärts soll es gehen. Außerdem hängen sie an einer Starr-Achse, also können an der Hinterachse keine unterschiedlichen Drehzahlen entstehen. Angenommen, der Zweite, schwächere Motor, bringt im Vergleich nur 75% der Leistung, dann sind das immer noch mehr als wenn einer allein antreibt.
Vielleicht kann man das auch mit zwei Radlern auf einem Tandem vergleichen.
Der Eine sitzt vorne und gibt richtig Gas, der Andere sitzt hinten und staunt und freut sich, stampelt mit, macht sich aber nicht so absolut fertig... Und wenn der Vordermann ein bisschen heiß läuft und seine Trittfrequenz/Wirkungsgrad etwas sinkt, dann übernimmt er mal kurz etwas mehr von der Gesamtleistung weil er sich ja (theoretisch) noch nicht im roten Bereich befindet.
Selbst wenn er, im Vergleich nur 75% der Leistung bringt, dann hilft es immer noch dem Vordermann.
Und in zwei Bremsen, gerade weil sie nicht stark sind, sehe ich eher einen als Vorteil als in nur einer schwachen Bremse.
Zu dem 10 Ohm-Widerstand:
Die kleinen 3V-Motoren bei meiner 15V-Anlagespannung mit einem Widerstand zu schützen, dass hast du mir ja bei meinem Lotus/Bugatti-Projekt sehr ans Herz gelegt. Und du hast damit ja auch völlig recht, ist mir ja auch dann beim Testen im Oval ein schöner 3V-Sol-Expert-Motor abgeraucht.
Bis später Michaelo, und Grüße von einem, der noch nie auf einem Tandem gesessen hat
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
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