13-05-2018, 16:53
Hallo Claus,
Ich habe auch erst vor kurzem eine Bahn mit Tyco-Schienen aufgebaut. Ich habe alle Schienenübergänge nachträglich (also von oben) miteinander verlötet.
Das Verlöten halte ich für sinnvoll, um erstens den Übergangswiderstand zu senken und zweitens einen sicheren Stromfluss zu garantieren. Trotzdem sind Zusatzeinspeisungen immer sinnvoll.
Das Verlöten der Schienenübergänge von oben ist einfach. Natürlich setze ich hierfür einen halbwegs guten Lötkolben und vernünftiges Lötzinn voraus. Ich habe, wie auch von Torsten vorgeschlagen, zusätzliches Flussmittel genutzt. Vorsichtig mit einem kleinen Pinsel auf die Schienenübergänge gestrichen (Anfeuchten reicht)und das Lötzinn zieht sich fast von alleine in den Lötspalt. Bei mir hat es gereicht, das Lötzinn mit dem Lötkolben aufzunehmen und damit die Lötstelle zu berühren. Dabei schmilzt keine Schiene. Der eigentliche Lötvorgang dauert keine halbe Sekunde.
Jede Schiene von unten mit Käbelchen zu verlöten, halte ich bei einer Rennbahn für übertrieben. Wegen der unterschiedlichen Wärmeausdehnung von Kunststoff und Metall ist das bestimmt nicht nötig. Der Spalt zwischen den Kunststoffschienen ist groß genug, um die Differenz zu dem Metallleiter auszugleichen. Da brauchst Du Dir keine Sorgen machen.
Ein weiterer Vorteil des Verlötens aller Übergänge ist, dass man diese anschließend mit Schmirgelpapier auf exakt gleiche Höhe bringen kann. Dann ist Schluß mit Klick-Klack und die Bahn fährt sich deutlich leiser.
Markus
Ich habe auch erst vor kurzem eine Bahn mit Tyco-Schienen aufgebaut. Ich habe alle Schienenübergänge nachträglich (also von oben) miteinander verlötet.
Das Verlöten halte ich für sinnvoll, um erstens den Übergangswiderstand zu senken und zweitens einen sicheren Stromfluss zu garantieren. Trotzdem sind Zusatzeinspeisungen immer sinnvoll.
Das Verlöten der Schienenübergänge von oben ist einfach. Natürlich setze ich hierfür einen halbwegs guten Lötkolben und vernünftiges Lötzinn voraus. Ich habe, wie auch von Torsten vorgeschlagen, zusätzliches Flussmittel genutzt. Vorsichtig mit einem kleinen Pinsel auf die Schienenübergänge gestrichen (Anfeuchten reicht)und das Lötzinn zieht sich fast von alleine in den Lötspalt. Bei mir hat es gereicht, das Lötzinn mit dem Lötkolben aufzunehmen und damit die Lötstelle zu berühren. Dabei schmilzt keine Schiene. Der eigentliche Lötvorgang dauert keine halbe Sekunde.
Jede Schiene von unten mit Käbelchen zu verlöten, halte ich bei einer Rennbahn für übertrieben. Wegen der unterschiedlichen Wärmeausdehnung von Kunststoff und Metall ist das bestimmt nicht nötig. Der Spalt zwischen den Kunststoffschienen ist groß genug, um die Differenz zu dem Metallleiter auszugleichen. Da brauchst Du Dir keine Sorgen machen.
Ein weiterer Vorteil des Verlötens aller Übergänge ist, dass man diese anschließend mit Schmirgelpapier auf exakt gleiche Höhe bringen kann. Dann ist Schluß mit Klick-Klack und die Bahn fährt sich deutlich leiser.
Markus

