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Werkstoff Modulbahn
#1
Hallo,



suche für eine Modulbahn (Aufbau ähnlich einer Holzbahn, nur in mehreren kleinen Teilen, die in der Zusammenstellung des Streckenverlaufs variiert werden können) immer noch den passenden Werkstoff. "Spannplatte", gleich welcher Güte, ist kein Thema, da viel zu schwer. Es sollte nach Möglichkeit ein Kunstoff sein, dessen Oberfläche wie Asphalt aussieht und ähnliche Eigenschaften wie klassiche Rennbahnschienen hat, also nicht ganz glatt ist. Weiterhin muss der Werkstoff geeignet sein für CNC-Bearbeitung, sprich das Zeug sollte eine ordentliche, rein maschinelle, computergesteuerte Fräse aushalten können ohne gleich zu zerbröseln. Auch wichtig ist, dass der Werkstoff in ungefähr gleicher Stärke mindestens nur die Hälfte einer vergleichbaren MDF-Platte wiegen sollte. Noch leichter wäre noch viel besser. Kennt jemand so'n Zeug? Die Reise durch die Baumärkte und durch das Netz war bisher eher erfolglos.



Dank+Gruß



Uwe
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#2
Hallo Horch Fahrer,



Ein Posting von Yogo dürfte Dir einiges weiterhelfen...ich habe mir erlaubt es hier hereinzukopieren...



Schöne Grüsse,



Christoph





"Hallo Christoph!



Die Kunststoffplatten findest Du in Ö z. B. unter dem Begriff Senolight oder Kömmerzell. Senolight ist von der Fa. Senova, Kömmerzell von Kömmerling. Ich verwende Senolight AS PVC Integralschaum, das gibts mehrfärbig mit 6mm Plattendicke und mit der von Dir beschriebenen strukturierten Oberfläche. Die Senolight Platten mit Hartdeckschicht sind spiegelglatt, aber nur in weiß ab 8mm erhältlich. Beide Varianten verarbeite ich und sind nahezu ident mit den Kömmercel Produkten.



Das mit der CNC Fräse ist so eine Sache. Die Kunststoffplatten haben im allgemeinen eine sehr hohe Ungenauigkeit was die Plattendicke betrifft. Je nach Hersteller und Qualität kann so eine 8mm Platte an einem Ende 7,9mm und am anderen Ende 8,1mm aufweisen (das gleiche Problem hast die bei Acrylglas, PVC, PE, ...)



Deshalb brauchst st Du eine besondere CNC Fräse, die diese Unebenheiten ausgleicht. Der Fräskopf muss am Material aufsitzen, darf dieses aber nicht zerkratzen. Schiulderhersteller, Graveure, Tischler, etc. verfügen in der Regel nicht über solche Fräsen, da diese viel zu teuer und für deren Anwendungen nicht erforderlich sind.



Mit diesen Fräsern muss der Schienenslot mit Mehrtiefe gefräst und in einem Kleberbett von Hand eingepasst werden. Ich bevorzuge die maschinelle Lösung, eine auf 0,05mm genaue Frästiefe um die exakte Höhe von 0,2mm Überstand zu erreichen. Wenn der Draht im Slot aufsitzt, habe ich exakt diese Höhe.



Mit einer Handfräse erreicht Brad natürlich genau den gleichen Effekt, da auch hier der Fräskopf auf dem Material aufsitzt und Unebenheiten im 1/10mm Bereich ausgleicht."
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#3
Hallo Christoph,



danke für den Hinweis, manchmal sollte man mehr im Forum suchen...



...ich meine natürlich Kunststoff...aber das ändert jetzt nicht wirklich etwas! =;c)



Das ist genau was ich festgestellt habe. Das ganze Zeug entspricht nicht wirklich meinen Vorstellungen und "weiss" geht gar nicht! Muss ich mal die Umgebung abfahren...



Gruß



Uwe
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