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Blocksteuerung für die Stadtbahn
#1
Hallo zusammen,



für die im [url="http://forum.h0slot.de/forum/index.php?showforum=22"]Stadtbahnbereich[/url] geplanten Module benötigen wir (im ersten Einsatz) eine Blocksteuerung.



Ich schlage vor, wir machen die Ideensammlung in bewährter Art wie in [url="http://forum.h0slot.de/forum/index.php?s=&showtopic=1318&view=findpost&p=8208"]IG Faller AMS Autobahn, Ideensammlung für ein Modulsystem[/url] und bewerten anschliessend, was wir davon verwenden wollen. Das wird dann die elektrische Schnittstelle maßgeblich beeinflussen.



Ein paar Dinge sind mir bei ersten Versuchen schon aufgefallen, die wir unbedingt beachten sollten:
  1. Preiswerte Blockmodule (massenhafter Einsatz in beiden Richtungen für ein hohes Verkehrsaufkommen)

  2. Trennung beider elektr. Leiter einer Spur (Vorwärts-/Rückwärtsfahrt, Rennbetrieb)

  3. Blockabstand abhängig vom Auslaufverhalten der Motoren (Blockmotor versus Zinkmotor, Geschwindigkeit Stadt-/Landstrasse)

  4. Abschaltbare Blocksteuerung b.z.w. Hybridsteuerung für den manuellen Betrieb

Das schon Mal vorab. Weitere Wünsche, Ideen und Erkenntnisse bitte einfließen lassen <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.png' class='bbc_emoticon' alt='Smile' />.



ciao

michael o.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#2
Hallo Michael



Habe da noch ne Frage mit der Stromeinspeisung wie wollen wir das Handhaben?

Das muß ja auch mit berücksichtigt werden oder??

Ansonsten fällt mir nix zu dienen 4 Punktne ein.



Schöne grüße

Lothar
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#3
Oh, oh, Michael <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/mellow.png' class='bbc_emoticon' alt=':mellow:' />

da hab ich leider null Ahnung [Bild: confused.gif] und jede Menge Erklärungsbedarf <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wub.png' class='bbc_emoticon' alt=':wub:' />. Wo kann man so etwas nachlesen???

Gruß

Walter
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#4
[quote name='mos' post='14839' date='25.02.2007 - 19:00']Ein paar Dinge sind mir bei ersten Versuchen schon aufgefallen, die wir unbedingt beachten sollten:
  1. Preiswerte Blockmodule (massenhafter Einsatz in beiden Richtungen für ein hohes Verkehrsaufkommen)

  2. Trennung beider elektr. Leiter einer Spur (Vorwärts-/Rückwärtsfahrt, Rennbetrieb)

  3. Blockabstand abhängig vom Auslaufverhalten der Motoren (Blockmotor versus Zinkmotor, Geschwindigkeit Stadt-/Landstrasse)

  4. Abschaltbare Blocksteuerung b.z.w. Hybridsteuerung für den manuellen Betrieb

Das schon Mal vorab. Weitere Wünsche, Ideen und Erkenntnisse bitte einfließen lassen <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.png' class='bbc_emoticon' alt='Smile' />.



ciao

michael o.[/quote]

Hallo Michael, [Bild: hi.gif]

eigentlich halte ich eine Trennung beider elektrischen Leiter für überflüssig. Das geht auch, wenn man eine Stromleitung trennt und macht weniger Arbeit.

Mein von mir entwickelter Besetztmelder kann in beiden Stromrichtungen betrieben werden. Man kann damit auch die Stromrichtung, in die der Strom fliesst, auswerten.

Das Auslaufverhalten könnte mit einer Wiederstandsbremse gelöst werden. Schliesslich müssen die Autos ja nicht , wie bei der Eisenbahn, über eine lange Strecke abgebremst werden.

Abschaltbarkeit dürfte kein Problem sein.



Es ist die Frage ob ein Halbwellenbetrieb für zwei Autos auf einer Spur möglich sein soll.

Die Digitalisierung steht ja auch noch im Raum.



Gruss

Oswin
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#5
[quote name='Modellbahner' post='14845' date='25.02.2007 - 21:03']eigentlich halte ich eine Trennung beider elektrischen Leiter für überflüssig. Das geht auch, wenn man eine Stromleitung trennt und macht weniger Arbeit.

Mein von mir entwickelter Besetztmelder kann in beiden Stromrichtungen betrieben werden. Man kann damit auch die Stromrichtung, in die der Strom fliesst, auswerten.

Das Auslaufverhalten könnte mit einer Wiederstandsbremse gelöst werden. Schliesslich müssen die Autos ja nicht , wie bei der Eisenbahn, über eine lange Strecke abgebremst werden.

Abschaltbarkeit dürfte kein Problem sein.



Es ist die Frage ob ein Halbwellenbetrieb für zwei Autos auf einer Spur möglich sein soll.

Die Digitalisierung steht ja auch noch im Raum.[/quote]Hallo Oswin,



ich gebe dir völlig Recht, dass eine einseitige Trennung - vor allem bei der Menge der Blöcke - einfacher und praktikabler ist.



Ich hab da allerdings ein paar Unstimmigkeiten festgestellt, die mich verunsichert haben, was zu tun ist:



Ich war ursprünglich auch von nur einer getrennten Schiene ausgegangen und hatte die Äußere gewählt, weil auch die jeweils inneren Leiter bei manchen Anschlussschienen - und manchmal leider auch bei der Baustelle - verbunden ist.



Dann stellte sich aber heraus, dass Faller damals die NEM noch nicht kannte und leider die äußere/rechte Schiene als Minus und die innere als Plus verwendet.



Die von mir entwickelte Schaltung für eine Blocksteuerung inkl. Besetztmeldung verwendet den Baustein (PROFET BTS640S2) und lässt den Strom nur in einer Richtung durch. Der Preis liegt damit etwa bei 5 EUR je Block. Damit lässt sich aber kein Rangier- oder Rennbetrieb verwirklichen. Ich werde die Schaltung wohl begraben und einen anderen Entwurf verwenden.



Der verspricht erheblich billiger zu werden und die von dir genannten Probleme (Rangieren, Rennen, Halbwellenbetrieb) zu lösen. Außerdem hatte ich ihn schon mal für den Eisenbahnbetrieb vorgesehen und ihn dort getestet. Nachteil: Nicht Kurzschlussfest.



Ich arbeite mit Eagle und kann dir in der kommenden Woche den Schaltplan zukommen lassen. Dann können wir unsere Schaltungen miteinander abgleichen.



Bei einseitiger Trennung: Welche Seite soll getrennt werden?



Wie hast du dir die Widerstandsbremse vorgestellt?



Hast du schon Tests mit Blocksteuerung und Digitalbausteinen durchgeführt?



ciao

michael o.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#6
[quote name='Loddar M' post='14841' date='25.02.2007 - 20:25']Habe da noch ne Frage mit der Stromeinspeisung wie wollen wir das Handhaben?

Das muß ja auch mit berücksichtigt werden oder??[/quote]Hallo Lothar, hallo Walter, hallo zusammen,



hast Recht, Lothar, aber die elektrische Schnittstelle wird mehr als die Stromeinspeisung enthalten müssen. Mindestens eine Blockbesetzt- und eine Blocksperr-leitung brauchen wir noch. Aber das wird sich am Ende der Diskussion ergeben, was noch so alles dazu kommt <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.png' class='bbc_emoticon' alt='Smile' />.



Meinst du mein Kunstwort, Walter?

Unter "Hybridbetrieb" stelle ich mir vor, dass ein manuell geregeltes Auto über eine Weiche in den automatischen Verkehr eingefädelt wird und dort eine bestimmte Zeit mitfährt. Anschließend kann es über eine weitere Weiche wieder in den handgesteuerten Bereich gelenkt werden. Was meint ihr?



Dadurch müssten sowohl die Schaltung der Weichen als auch die Steuerung der Autos am Modul selbst sein.



Wir müssen uns allerdings einigen, ob wir den Halbwellenbetrieb zulassen wollen, da dadurch die Möglichkeit des Rangierens entfällt. Oder sehe ich das falsch?



ciao

michael o.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#7
Hallo Michael



Würde das Funktionieren?



Zitat:Halbwellenbetrieb zulassen .

Den Bereich für den Rangierbetrieb mit "Normaler" Stromeinspeisung ausstatten.



Da müßte aber auch einen erklärt werden wie ich die Drehregler am Modul anschließen kann <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/unsure.png' class='bbc_emoticon' alt=':unsure:' />

weil Elektronik Böhmische Dörfer für mich ist.

Nach Möglichkeit mit einem Farbfoto damit ich auch weiß was gemeint ist.





Schöne grüße

Lothar
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#8
@ Oswin



Wie muss ich mir eine Widerstandsbremse vorstellen? Ist die im Auto oder im Regler? Was passiert an einer roten Ampel, a: bei einem Zinkgetriebe und b: bei einem schnellen T-Jet?



@ mos



Wenn ich meine Autos konstant über die Bahn brausen lasse, brauchen die weniger Strom als beim Anfahren. Wie wird das denn bei Blockstellen funzen? Dann fahren die Autos wahrscheinlich oft nicht los. Habe gestern meine Zinkgetriebeautos auf mittlere Geschwindigkeit eingestellt und dann mehrfach den großen Stecker gezogen. In den meisten Fällen war nur ein Brummen zu hören nach dem einstecken.

Können wir das nicht verbessern indem wir eine andere Strommodulation verwenden. Mir fehlt da das nötige Wissen, jedoch meine ich mal was von Pulsfrequenzmodulation gehört zu haben. Wenn ich mich hier nicht vertute müsste das doch so sein, dass, wenn Strom fließt, immer die volle Voltzahl anliegt. Was mir nicht klar ist, ist die Amplitudenlänge (richtiger Ausdruck?) entscheidend oder die Häufigkeit der Ausschläge, wie bei einem Schrittmotor nötig. Das ganze nennt man doch Rechtecksignale, oder?

Würde eine solche "Stromart" Probleme bei der Digitalisierung bringen?



[Bild: crazy.gif] Gruß [Bild: crazy.gif]

Ulli
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#9
Hallo Leute, [Bild: hi.gif]

@ Ulli

elektrische Wiederstandsbremse. Schliesse die Haltestelle einfach kurz. Der Auslauf des Motors wird gehemmt.

[attachment=2312:Wiederstandsbremse.jpg]



@Michael

Es ist egal welche Fahrschiene unterbrochen wird oder wo die Masse liegt. Die Konstelation hier halte ich für vorteilhaft.

Obwohl bei einem Besetztmelder mit Operationsverstärker kann man den Besetztzustand unabhängig von der Stromrichtung erfassen.

Ich habe mal ein Blocksystem für die Modelleisenbahn entwickelt. Die Anforderungen sind hier aber nicht so kompliziert.



Gruss

OSwin


Angehängte Dateien
.jpg   Wiederstandsbremse.jpg (Größe: 34,04 KB / Downloads: 106)
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#10
[quote name='Modellbahner' post='14865' date='26.02.2007 - 21:09']elektrische Wiederstandsbremse. Schliesse die Haltestelle einfach kurz. Der Auslauf des Motors wird gehemmt.

...

Es ist egal welche Fahrschiene unterbrochen wird oder wo die Masse liegt. Die Konstelation hier halte ich für vorteilhaft.

Obwohl bei einem Besetztmelder mit Operationsverstärker kann man den Besetztzustand unabhängig von der Stromrichtung erfassen.

Ich habe mal ein Blocksystem für die Modelleisenbahn entwickelt. Die Anforderungen sind hier aber nicht so kompliziert.[/quote]Hallo Oswin,



trennen wir also die äußere Schiene, u.A. auch wegen der oben erwähnten Kurzschlussgefahr an der Baustelle und der Verdrahtung der einen Falleranschlussschiene. Wobei ich in meinen Modulen dennoch beide Seiten trennen werde und die mittlere dann unter der Platte direkt wieder zusammen führe. Dann bin ich gegen jede Überraschung gefeit <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.png' class='bbc_emoticon' alt='Smile' /> .



Die elektrische Widerstandsbremse finde ich gut. Nach meinen Erfahrungen u.A. im Rennbetrieb hat sich für die Faller- und T-Jet-Chassis allerdings kein richtiger Bremseffekt eingestellt. Eine Widerstandsbremse ist mit aktiven elektrischen Bauelementen (z.B. Transistoren) leider nur mit zusätzlichen Bauelementen, also höheren Kosten realisierbar <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sad.png' class='bbc_emoticon' alt='Sad' /> .



Wenn es interessant ist, sollte man also erstmal testen, ob damit die gewünschte Wirkung zu erzielen ist. Vielleicht lässt sich dann ein Blockstellenmodul mit und ohne Widerstandsbremse entwickeln. Wäre das was?



ciao

michael o.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#11
Hallo Oswin +MOS



Habt ihr mal die Problematik von Ulli berücksichtigt??



Wie verhält es sich den da ???



Bitte für nicht Elektroniker erklären



Schöne grüße

Lothar
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#12
[quote name='Loddar M' post='14946' date='03.03.2007 - 13:05']Hallo Oswin +MOS



Habt ihr mal die Problematik von Ulli berücksichtigt??



Wie verhält es sich den da ???



Bitte für nicht Elektroniker erklären



Schöne grüße

Lothar[/quote]

Hallo Lothar, [Bild: hi.gif]

ich denke Du meinst die Bremse?

Kurz erklärt.

Gleichstrommotoren verhalten sich wenn sie in einen Halteabschnitt fahren wie ein Dynamo.

In einem meiner vorherigen Beiträge habe ich eine Skizze dazu gemacht.

Durch Kurzschliessen der Haltestrecke wird der der Motor gehemmnt.

Mach mal einen Versuch.

Lass ein Auto mal in einen Halteabschnitt hereinfahren und mess den Auslauf.

Wiederhole den Versuch nochmal. Diesesmal überbrücke die Fahrstromanschlüsse in dem Halteabschnitt mit einem Kabel.

Diesesmal wird der Auslauf kürzer sein.



Gruss

Oswin
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#13
Hallöle



Ne das hatte ich schon verstanden.



Wie sollen wir das mit dem Anfahren machen da die Autos da wohl mehr Strom brauchen.

Wenn ein Auto an einer Ampel stehen bleibt oder aber es wird durch die Blocksteuerung gestoppt da der vorhergehende Block als Besetzt ist.



schöne Grüße

Lothar
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#14
[quote name='Ulli' post='14854' date='26.02.2007 - 12:21']Wenn ich meine Autos konstant über die Bahn brausen lasse, brauchen die weniger Strom als beim Anfahren. Wie wird das denn bei Blockstellen funzen? Dann fahren die Autos wahrscheinlich oft nicht los. Habe gestern meine Zinkgetriebeautos auf mittlere Geschwindigkeit eingestellt und dann mehrfach den großen Stecker gezogen. In den meisten Fällen war nur ein Brummen zu hören nach dem einstecken.

Können wir das nicht verbessern indem wir eine andere Strommodulation verwenden. Mir fehlt da das nötige Wissen, jedoch meine ich mal was von Pulsfrequenzmodulation gehört zu haben. Wenn ich mich hier nicht vertute müsste das doch so sein, dass, wenn Strom fließt, immer die volle Voltzahl anliegt. Was mir nicht klar ist, ist die Amplitudenlänge (richtiger Ausdruck?) entscheidend oder die Häufigkeit der Ausschläge, wie bei einem Schrittmotor nötig. Das ganze nennt man doch Rechtecksignale, oder?

Würde eine solche "Stromart" Probleme bei der Digitalisierung bringen?[/quote]Hallo Ulli,



ich kann deine Beobachtungen voll bestätigen, dass bei - analog - (herunter)gestellter Fahrspannung, z.B. mit einem Faller-Lenkradregler, das Anfahren nicht immer sicher gestellt ist. Das liegt u.A. an den unterschiedlichen Anfahrspannungen der Motoren und ihrem unterschiedlichen Losreissmoment.



Abhilfe kann, in der Tat, die von dir angedeutete Pulsweitenmodulation (PWM) schaffen. Dabei liegt immer die volle Betriebsspannung an, wodurch der Motor den größten Drehmoment hat. Eine Änderung der Geschwindigkeit wird erreicht, indem die Spannung mehr oder weniger lang ein- und abgeschaltet wird, was zu unterschiedlichen Pulsweiten führt. Die Form der Modulation ist dann im idealen Fall ein Rechteck, ähnlich wie bei digitalen Signalen (die kennen auch nur an oder aus).



Der ganze elektr(on)ische Schnickschnack verhindert aber nicht, dass die Autochens allesamt besser gewartet werden müssen als für ein Rennwochenende. Unser Gegner ist nämlich viel gemeiner und greift mit allen möglichen schmutzigen Mittel an <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='Big Grin' />.



Um es kurz zu machen, du hast völlig Recht und ich suche auch wie Harry nach einer entsprechenden Lösung für eine preiswerte Blocksteuerung mit Pulsweitenmodulation (PWM). Da ich bisher noch nicht fündig geworden bin, wird aber der erste Entwurf ein analog geschalteter Blockbaustein sein. Vielleicht hat ja momentan jemand eine bessere Idee parat?



Allerdings besteht der Vorteil der analogen Blockstellenmodule darin, dass sie höchstwahrscheinlich für digital gesteuerte Autochens problemlos sind. PWM-Blockstellenmodule werden aber mit Sicherheit inkompatibel sein.



Beantwortet das deine Frage, Ulli? Ist das verständlich, Lothar?



ciao

michael o.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#15
[quote name='Modellbahner' post='14961' date='03.03.2007 - 20:32']...Durch Kurzschliessen der Haltestrecke wird der der Motor gehemmt.[/quote]Hallo Oswin,



mir ist ein möglicher Knackpunkt bei der Widerstandsbremse eingefallen <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sad.png' class='bbc_emoticon' alt='Sad' />.



Wenn die Autos vom ungebremsten in den gebremsten Block fahren überbrücken die Schleifer die Fahrspannung, was zu einem dummen Kurzschluss der Fahrspannung führt <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/ohmy.png' class='bbc_emoticon' alt=':o' /> .



Was tun?



ciao

michael o.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#16
Hallo Michael

[quote name='mos' post='14963' date='03.03.2007 - 20:55']Ist das verständlich, Lothar?[/quote]



Ich habs geschnakkelt [Bild: yahoo.gif] [Bild: yahoo.gif]



Schöne Grüße

Lothar
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#17
[quote name='mos' post='14963' date='03.03.2007 - 20:55']Allerdings besteht der Vorteil der analogen Blockstellenmodule darin, dass sie höchstwahrscheinlich für digital gesteuerte Autochens problemlos sind. PWM-Blockstellenmodule werden aber mit Sicherheit inkompatibel sein.[/quote]



Hi mos [Bild: hi.gif]



Das hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe mal recherchiert [Bild: book.gif] . Bei Digitalbetrieb haben wir auf jeden Fall schon mal bei Märklin Rechteckstrom: "Zur Energieversorgung wird in den Märklin Digital-Bus eine Rechteckspannung eingespeist, die zwischen +22V und -22V oszilliert." (Zitat Märklin)

Ich hatte dieses vermutet, da bei Digital immer voller Saft auf den Schienen ist.

Wenn wir jetzt noch für den Übergang zun Digitalen Zeitalter eine analoge PWM-Versorgung hinbekämen, die nicht so kostspielig ist, hätten wir schon einige Probleme weniger. [Bild: yahoo.gif]



Grüße

Ulli

(ein geiles Wetter draußen <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wub.png' class='bbc_emoticon' alt=':wub:' /> )
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#18
[quote name='Ulli' post='14982' date='04.03.2007 - 12:32']Das hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe mal recherchiert [Bild: book.gif] . Bei Digitalbetrieb haben wir auf jeden Fall schon mal bei Märklin Rechteckstrom: "Zur Energieversorgung wird in den Märklin Digital-Bus eine Rechteckspannung eingespeist, die zwischen +22V und -22V oszilliert." (Zitat Märklin)

Ich hatte dieses vermutet, da bei Digital immer voller Saft auf den Schienen ist.

Wenn wir jetzt noch für den Übergang zun Digitalen Zeitalter eine analoge PWM-Versorgung hinbekämen, die nicht so kostspielig ist, hätten wir schon einige Probleme weniger. [Bild: yahoo.gif][/quote]Hallo Ulli,



richtig, aber die Energieversorgung ist nur der eine Teil des Systems. Der andere besteht in der Informationsübertragung z.B. an die einzelnen Loks. Da werden so genannte Telegramme an die Lokdekoder geschickt, die diese dann auswerten und in die entsprechenden Funktionen umsetzen.



Ein Prinzip moduliert auf das Rechtecksignal zur Energieversorgung die Steuerungsinformationen, also noch mal so ein paar Höckerchen darauf. Ein anderes verwendet die Pulsweite zur Steuerung, z.B. breit=an, schmal=aus. Und, und, und.



Egal welches Prinzip eine von uns gewählte Digitalsteuerung mal benutzen wird, die Blocksteuerung muss diese Signale unverfälscht passieren lassen. Und das geht derzeit nur, wenn du sowas wie einen "einfachen Schalter" nimmst - also keine eigene Pulsmodulation verwendest.



Wir können probieren, besagten "einfachen Schalter" zu nehmen und mit einer pulsmodulierten Schaltung zu beschicken. Diese Schaltung brauchen wir ja nicht so oft. Die Blockmodule/Besetztmelder aber zu Hauf, aber sie bleiben preislich günstig <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='Big Grin' />.



Einen Knackpunkt hat das aber: Die einzelnen Blöcke sind alle gleich langsam/schnell <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sad.png' class='bbc_emoticon' alt='Sad' />. Deshalb halte ich weiterhin nach einem Baustein Ausschau, der PWM-fähig und preiswert ist.



Vielleicht kann man eine PWM-Schaltung für alle Langsam- und eine für alle Schnellfahrstrecken nehmen, auf jeden Fall nicht für jeden Block eine eigene?



ciao

michael o.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#19
Hallo , [Bild: hi.gif]



@mos

Das mit der Bremse wirft in der Tat kleine Probleme auf. Der Kurzschluss, den Du erwähnst ist da noch ein kleineres Problem.

Was macht der Besetztmelder . Der würde bei auf Halt stehendem Block eine Meldung abgeben, obwohl sich gar kein Auto im Block befindet. Die Kurzschlussbrücke ist ja nur zum Abbremsen erforderlich. Also Auto fährt in Halteabschnitt ein. Für eine einstellbare Zeit wird der Halteabschnit kurzgeschlossen und das Auto wird abgebremst. Danach wird der Kurzschluss wieder aufgehoben.

Mal sehen wie man das lösen kann.

Eine Bestztmeldung beeinflusst das Digitalsignal nicht. Ein Bestztmelder spricht ja nur auf einen Stromfluss und nicht auf eine Spannung an.



@Ulli

alle Digitaldekoder steuern die Motoren mit einer Impulsweitensteuerung an. EIn IPW hat auch den Vorteil, das die Motoren bei geringen Fahrstufen schon ein höheres Drehmoment erzeugen. Das ist bei Modelleisenbahnen wichtig, wo man extrem langsam rangieren möchte. Ob das für uns relevant ist, müsste man abklären.

Was die Digitalspannung angeht, so kann man diese auf ein für die Motoren unschädliches mass reduzieren. Bei der Intellibox von Uhlenbrock kann man die Digitalspannung für H0 bzw. N Betrieb einstellen.

Auch ein im Halteabschnit stehendes Auto muss gemeldet werden. Sonst hat man Falschmeldungen und ein Block wird als frei gemeldet, wenn sich ein Auto dort befindet. Das Problem ist aber mit einem kleinen Wiederstand leicht gelöst.



@alle

lasst uns erste einmal den analogen Betrieb an's laufen bringen. Über Digitalbetrieb kann man sich später noch Gedanken machen. Wenn die Blocksteuerung funktioniert, kann man den Digitalbetrieb nachrüsten.

Mit der Digitalzentrale werden ja in erster Linie ja nur die Autos gesteuert. Wenn wir die Blöcke damit auch noch steruen wollten, dann ist der Aufwand für mich m. E. nach zu hoch. Die konventionelle Blocksteuerung ist da völlig ausreichend. Es seih denn, wir haben einen Computerfreak unter uns, der diesen Aufgabenbereich übernehmen möchte.



Übrigens,

ich habe mal Blocksteuernung für meine Modelleisenbahn gebaut. Diese musste folgende Kriterien erfüllen

1. Langsames Abbremsen und Beschleunigen.

2. Fahren mit Doppeltraktion bzw. Wendezügen musste möglich sein

3. Für jeden Block mussten die Anfah- und Bremswerte sowie die maximale Fahrspannung individuell einstellbar sein.

4. Alle Blöcke mussten sich über einen Reglerknopf steuern lassen. Mehrere Blöcke sollten sich wie ein Stromkreis verhalten.

5. Die Fahrtrichtung sollte wie bei einem Gleichstromfahrpult gesteuert werden. Als nicht über Kippschalter oder Relais.

6. Die Motoren sollten mit IPW angesteuert werden.



Die Realisierung dieser Forderungen war sehr aufwendig.

Der Fahrregler für einen Block beanspruchte eine Platine im Europakartenformat.

Für einen Block benötigte ich drei Bestztmelder. Dies passten auf eine Platin der selben grösse.

Zum steuern des Anfahrens bzw. Bremsen benötigte ich nocheinmal eine Platine mit der Steuerlogik.



Das ganze hat gut funktioniert. Aber der Aufwand ist wie gesagt sehr hoch.



Bis bald

Oswin
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#20
@ mos und Oswin



(die Blocksteuerung muss diese Signale unverfälscht passieren lassen)



Wenn doch ein Auto gestoppt wird, benötigen wir in diesem Block doch keine Information oder Strom. Und die nächsten Blöcke sind doch alle verkabelt und sind versorgt. Wird der Block freigegeben, sind alle Infos ja wieder da, oder denke ich gerade in die falsche Ecke?



Gruß

Ulli
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