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0,75mm² oder 1,5mm² Kupfer oder Messing...
#1
Hallo liebe Slotrenner,



Volt, Ampere, Ohm, Kupfer oder Messing... Fragen vom "Neuen"



Da hab ich mir nun 2 Anschlußschienen mit 1,5mm² verdrahtet, ein Netzteil mit 15V und 5 Ampere besorgt, lege Wert auf Verbinder aus Kupfer - und dann bemerke ich die Fitzeldrähte an den Aurora-Fahrrelern...



Wenn ich die NICHT auf 1,5mm² umlöte, hätte ich mir den Rest - mal abgesehen vom Netzteil sparen können?



Wie ist das genau mit der nötigen Stromversorgung - ich möchte auch schnelle Rennen mit Magneten fahren...



Gruß Nils - der für jeden Tipp dankbar ist!
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#2
Hi Nils,



Grundsätzlich, zu dick kann ein Kabel eigentlich nie sein! Zu dünn schon eher. [Bild: confused.gif]

Kabel mit Messingseele, ich kenne keines. Sind praktisch alles Kupferlegierungen, es gab aber auch einmal Aluminiumkabel oder aus was waren die Leiter der Guttaperchakabel??



Es genügen 0,75mm² Leitungen rein rechnerisch.



Ich hatte da einmal im Physikunterricht einen notwendigen Querschnitt für eine bestimmte Länge bei einem definierten Spannungabfall, bei 1 A und ??Volt rechnen müssen. Das war ein schwindelig dünnes Drähtchen, das daraus resultierte. Da gab es eine Formel dafür, fragt mich aber bitte nicht mehr danach. 35 Jahre her.....



An meiner Bahn wirst die Dünnlinge aber nirgends finden, sondern ausschließlich 1,5mm².

Die, äh der eigentliche Dünnling ist eher an, neben oder unter der Bahn. [Bild: yahoo.gif]



Grund: Wenn man schon mit kräftigen Netzteilen arbeitet, muss die ganze Anlage das verkraften, vor allem wenn Du einen Kurzen (Schlüssel liegt auf der Bahn, kam bei mir schon vor!) produziert hast.

Bei zu dünnen Strippen reagiert die Kurzschlußerkennung des Netzteils u.U. zu langsam oder gar nicht.



Bestes Beispiel sind die alten Märklin Trafos. Bis die bei den mobaüblichen 0,25² Drähtchen abschalten ist bei denen oft schon die Isolierung abgeschmurgelt!



Ein weiterer Grund ist schlichtweg die höhere mechanische Belastbarkeit der Kabel, wenn einmal einer dran hängen bleibt. Da fetzt nichts raus.



Zudem sind die von mir immer favorisierten Kabel aus der Hausinstallation (diese grauen) spottbillig zu bekommen und simpel zu verklemmen. Ein Jokari Abisoliermesser brauchst aber sonst artet es in Arbeit aus. 15€ hat das meine ich gekostet.



An die Fahrregler lötest einfach 1,5mm² Laborkabel an, wobei ich mir nicht sicher bin wieviel A die Regler verpacken können. Am besten auf Parma Regler umrüsten oder gar höherwertige wie die Prof. Motor Transistorregler. Die Regler müssen natürlich auch Deine 5A im o.e. Fall kurzzeitig aushalten.



Unser Michael hat erst kürzlich eine Testreihe hier eingestellt, mit dem Ergebnis, dass kaum ein Auto mehr als 1,5A benötigte. Du kannst also Dein Netzteil getrost auf 2,5A runterregeln. Habe ich auch gemacht.



Grüße



Fritz

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#3
Hallo Fritz,



danke für die ausführliche Erleuterung, ich werd dann auch die Regler auf 1,5mm² umlöten.

Nach besseren Reglern werd ich mich später noch umsehen - erstmal will die Bahn gebaut und

ausprobiert sein...



Mit Kupfer oder Messing meinte ich die Steckverbinder aber da gibt es bei reiner Hobbynutzung

wohl keine Unterschiede in der Leitfähigkeit, .... oder?



Gruß und schönen Sonntag



Nils
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