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Habe mich seit längerem mit dem Thema Schleiferverschleiss auseinander gesetzt.Habe mehrere
Versuche mit auflöten von härterem Dünnblech gemacht,funktioniert bei Tomy/Tyco ganz gut.Man sollte die Schleifer aber gelegentlich wieder planschleifen.Dann sind mir 2 AFXe zugelaufen,die
schon deutlichste Verschleisspuren hatten.Einer war ganz durch.Also Löcher mit Lötzinn gestopft und plangeschliffen.Dann habe ich in meiner Werkstatt eine Uralttube von dem bewussten Boschfett gefunden.Habe dies dünn mit dem Pinsel aufgetragen und siehe da,et flutscht richtig gut.Da ich Langstrecke fahre mache ich das bei jedem Boxenstop und absolut weniger Verschleiss.Dachte mir wenn das da gut geht ,versuchen wir es auch mal an den Antriebsritzeln,da eines der AFXe schon ziemlich runter war.Und siehe da,der Eingriff wurde besser,die Geräuschentwicklung gegen null.
Absolut zu empfehlen.Hat noch den Nebeneffekt,das die Leiter der Bahn nicht korrodieren und durch die besonders gute Leitfähigkeit des Fettes klasse Stromschluss bieten.Sollte das jemanden interessieren,bitte melden <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.png' class='bbc_emoticon' alt='  ' />
Es grüsst der Turbohelmi
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Hört sich gut an. Hast Du die genaue Bezeichnung des Fettes?
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Klingt nach Polfett fuer Autobatterien.
Nahm man dort frueher um Oxidation der Batteriepole zu vehindern.
Ist das Fett rot ?
Oliver
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[quote name='ols69' timestamp='1345725533' post='47210']
Klingt nach Polfett fuer Autobatterien.
Nahm man dort frueher um Oxidation der Batteriepole zu vehindern.
Ist das Fett rot ?
Oliver
[/quote]
Stimmt, das könnte Polfett sein. Mit seiner zähen Konsistenz hält es auch lange auf den Schleifern.
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23-08-2012, 17:31
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23-08-2012, 17:39 von turbohelmi.)
Hallo Oliver und Achim
Das ist Polfett für Autobatterien und bei meiner Farbenblindheit wahrscheinlich auch rot. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.png' class='bbc_emoticon' alt='  ' />
Da die Tube schon sehr alt ist kann man nur noch Bosch erkennen und in Fragmenten
Grasse antioxyde ? Laut Aussage meiner Frau ist es rot .Werde heute abend meine Versuche erweitern
und euch auf dem Laufenden halten <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.png' class='bbc_emoticon' alt='  ' />
Da die Schleifer sich erhitzen ist es ratsam am Start das Fett dünn aufzutragen und je nach Beschaffenheit der Bahn (bei mir alle 10-15 Runden)bei einem Boxenstop nur mit einem feinen Pinsel neu zu verteilen.Nach ca 100 Runden,gilt nur bei meiner Bahn (Tomy Material,Nürburgring Nordschleifeninterpretation,40 cm Höhenunterschied) neues Fett auftragen.
Grüsse ,Turbohelmi
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Die Idee ist ja an und für sich gut. Verringere die Reibung und damit den Verschleiß. Was die Leitfähigkeit angeht, bin ich nicht ganz so sicher. Müßte mal einen Klumpen nehmen und den Wiederstand messen. Die Fettschicht verhindert die Oxydation. Wie sieht es mit der Verträglichkeit mit dem Bahnmaterial aus. Ich hatte es in der Vergangenheit, das Fette bestimmtes Plastik angreifen, sowie z.B. Fallerschienen von den Weichmachern in den Kunststoffreifen von AW angriffen werden.
Und last but least das Fett was sich auf der Bahn sammelt. Wo Fett sammelt sich Dreck, heißt alle Nasen lang die Bahn schrubben. Kann ich mir bei einer fest montierten Bahn als nicht einfach vorstellen. Es reicht dann nicht mehr mit dem Staubsauger über die Slots zugehen. Nun ist puhlen angesagt.
gruß
Mario
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Hallo Mario
Kann ja hier nur meine Erkenntnisse kundtun und ich habe keine vermehrte Schmutzansammlung feststellen können.Mit Tomy Equipment gibt es keine Unverträglichkeitsprobleme.Reinige meine Bahn einmal die Woche mit einem Microfasertuch und das sollte reichen,ist mit etwas Aufwand verbunden,da hast Du recht.Ausserdem sprach ich von einem dünnen feinen Auftrag des Fettes und da hält sich das alles in Grenzen.Subjektiv gesehen ist die Leitfähigkeit deutlich!! besser.Übrigens finde ich deinen letzten Interest
ziemlich witzig.
Grüsse,Turbohelmi
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Frag mal unsere Schweine, die haben eine andere Meinung dazu. Wenn sie nicht so verfressen wären hättemn sie schon längst das Weite gesucht. Aber für Leckerli prostituiert man sich halt.
Mario
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Hallo Gemeinde
Habe gestern einen Long Run gefahren um meine Polfettheorie zu überprüfen.Also 10m Streckenlänge und 40cm Höhen-
unterschied,Layout Nordschleifeninterpretation,Distanz exakt 1000 Runden.Schleiferriefen überlötet,plangeschliffen und
mit Polfett behandelt.Alle 50 Runden Fett mit Pinsel verteilt und alle 150 Rd. neu aufgetragen.Fazit : Schleifer befanden sich nach
1000 Runden in absolut fahrtüchtigen Zustand,kaum Abnutzung zu erkennen.Dafür hat das Achsritzel jetzt einen weg.
Werde dieses Problem auch noch angehen.Wenns interessiert,demnächst mehr zu Fett und Ritzel.Die Fett -und Schmutz-
belastung der Bahn hält sich in absolut verträglichen Grenzen.Eine Beeinträchtigung des Fahrverhaltens der Autos konnte
ich nicht feststellen.
Grüsse vom Turbohelmi
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Es gibt dazu 2 Gedanken-Linien, die beide wert sind berücksichtigt zu werden. Zum einen gibt es eine "Theorie", die da sagt: alle sich gegeneinander bewegenden Teile, besonders Lager müssen im Öl "schwimmen". Das soll sagen, je weniger mechanischer Widerstand, desdo besser. DAS würde aber auch bedeuten, daß Kohlen im "Öl schwimen". Das aber ist bei unseren Kohlen aber leider nicht "unbedingt von Vorteil". Eher im Gegenteil. Wie wir wissen, bringt es eigentlich immer was, vor dem (Neu-)Start die Kohlen Öl-FREI zu "bruzzeln". Es gibt also auch bei unseren Autos Stellen, da muss oder sollte besser KEIN ÖL hin. Nun sind leider die Stellen, wo Öl hinmuss und wo auf garkeinen Fall Öl hindarf, größenabhängig eben sehr nah beieinander. Es kommt also bei uns auf die VORSICHTIGE Dosierung an. An anderer Stelle stand, daß ein Kollege sein Öl am unteren Lager der Flachanker (nur) mit einem Zahnstocher oder einer Nadel dosiert.
Die andere Linie sollte aber auch nicht ganz unberücksichtigt bleiben. Man kann alle Stoffe grob unterteilen in "hydrophil" (=wasserlöslich, eigentlich wasserliebend) und "lipophil" (=öllöslich, ölliebend). Das machen Naturwissenschaftler so bei Nahrungsmitteln, Arzneimitteln, Vitaminen und vielen anderen mehr. Meist schließt das Eine das Andere komplett aus, was also sehr gut wasserlöslich ist, ist in Fetten und Ölen überhaupt nicht löslich. Staub, Gummi-Abrieb, anderer(!) Abrieb und alles mögliche sind leider meist sehr gut in Öl löslich aber auch wenn NICHT, kann Öl und Fett temperatur- und bewegungs-abhängig(!) sehr gut (lösliche?) Partikel aufnehmen. Wir alle kennen die Arzneiformen Salben, Pasten, Lotiones (Schüttelmixturen) und dergleichen. Je mehr Feststoffe in Öl und Fett eingearbeitet werden, desdo "fester" und "klebriger" wird die Geschichte. Und genau das geschieht (auch), wenn zuviel(!) Staub und Abrieb an Stellen gelangt, wo Öl ist. Dann entsteht unweigerlich eine "Salbe" und die wird in Laufe des Rennens bestimmt irgendwann zäh.
Ein anderer Aspekt sind die Schinen selbst. DIE (Schinen) bestehen aus (billigem) Kunststoff. Ich glaube kaum, daß sich die Hersteller und Produzenten (in China!) Gedanken machen über die (LANGE!) Haltbarkeit ihrer Prudukte. Eher vermute ich, daß das Schinen-Material keinen "großen Qualitäts-Ansprüchen" genügt. Die Kunststoffe werden billig, billig, billig sein. Das bedeutet, daß sie keinesfalls sehr gleichmäßig sein werden in mehrerelei Hinsicht. Die Zusammensetzungen werden nicht konstant sein. Mal ist mehr hiervon drin, mal mehr davon. Die Bestandteile sind dann meistens (was Wunder!) mehrheitlich lipophil. Das ist dann oft der Grund, warum Öle (und andere Lösungsmittel!) in der Lage sind, Schinen zu beschädigen und/oder Teilsubstanzen herauszulösen. In größeren Maßstäben wie 1:24 sind alle Haftmittel VERBOTEN, warum wohl? (Nur auf Holzbahnen werden Haftmittel, mit lipophilen Bestandteilen und Lösungsmitteln verwendet). Ich kenne Plastik-Bahnen, da sind von UNERLAUBTEN Haftmitteln "Spurrillen" am Start! Wer also bei uns in 1:24 Haftmittel verwendet, riskiert, daß sich die Schinen irgendwann zerbröseln und verabschieden (können). Ich könnte mir vorstellen, daß unsere h0-Schinen es auch nicht gerne haben, mit Lösungsmitteln (wie ÖL!) behandelt zu werden. Das ist wohl ein "Prozess", der nicht spontan abläuft aber ich möchte da eigentlich auch keine Überraschung in ein paar Jahren erleben.
Wer also "unbedingt" mit Schmierstoffen auf seiner Bahn "experimentieren möchte", sollte das tun aber nicht hinterher meckern, wenn einzelne Schienen oder ganze Streckenteile sich in ein paar Jahren verabschieden mit den Worten: es war eine schöne Zeit mit Euch.
Herzliche Grüße vonne Rennkugel
Hans a D
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Moin
[quote name='hansausdortmund' timestamp='1346607206' post='47332']
Es gibt dazu 2 Gedanken-Linien, die beide wert sind berücksichtigt zu werden. Zum einen gibt es eine "Theorie", die da sagt: alle sich gegeneinander bewegenden Teile, besonders Lager müssen im Öl "schwimmen". Das soll sagen, je weniger mechanischer Widerstand, desdo besser. DAS würde aber auch bedeuten, daß Kohlen im "Öl schwimen". Das aber ist bei unseren Kohlen aber leider nicht "unbedingt von Vorteil". Eher im Gegenteil. Wie wir wissen, bringt es eigentlich immer was, vor dem (Neu-)Start die Kohlen Öl-FREI zu "bruzzeln". Es gibt also auch bei unseren Autos Stellen, da muss oder sollte besser KEIN ÖL hin. Nun sind leider die Stellen, wo Öl hinmuss und wo auf garkeinen Fall Öl hindarf, größenabhängig eben sehr nah beieinander. Es kommt also bei uns auf die VORSICHTIGE Dosierung an. An anderer Stelle stand, daß ein Kollege sein Öl am unteren Lager der Flachanker (nur) mit einem Zahnstocher oder einer Nadel dosiert.
Die andere Linie sollte aber auch nicht ganz unberücksichtigt bleiben. Man kann alle Stoffe grob unterteilen in "hydrophil" (=wasserlöslich, eigentlich wasserliebend) und "lipophil" (=öllöslich, ölliebend). Das machen Naturwissenschaftler so bei Nahrungsmitteln, Arzneimitteln, Vitaminen und vielen anderen mehr. Meist schließt das Eine das Andere komplett aus, was also sehr gut wasserlöslich ist, ist in Fetten und Ölen überhaupt nicht löslich. Staub, Gummi-Abrieb, anderer(!) Abrieb und alles mögliche sind leider meist sehr gut in Öl löslich aber auch wenn NICHT, kann Öl und Fett temperatur- und bewegungs-abhängig(!) sehr gut (lösliche?) Partikel aufnehmen. Wir alle kennen die Arzneiformen Salben, Pasten, Lotiones (Schüttelmixturen) und dergleichen. Je mehr Feststoffe in Öl und Fett eingearbeitet werden, desdo "fester" und "klebriger" wird die Geschichte. Und genau das geschieht (auch), wenn zuviel(!) Staub und Abrieb an Stellen gelangt, wo Öl ist. Dann entsteht unweigerlich eine "Salbe" und die wird in Laufe des Rennens bestimmt irgendwann zäh.
Ein anderer Aspekt sind die Schinen selbst. DIE (Schinen) bestehen aus (billigem) Kunststoff. Ich glaube kaum, daß sich die Hersteller und Produzenten (in China!) Gedanken machen über die (LANGE!) Haltbarkeit ihrer Prudukte. Eher vermute ich, daß das Schinen-Material keinen "großen Qualitäts-Ansprüchen" genügt. Die Kunststoffe werden billig, billig, billig sein. Das bedeutet, daß sie keinesfalls sehr gleichmäßig sein werden in mehrerelei Hinsicht. Die Zusammensetzungen werden nicht konstant sein. Mal ist mehr hiervon drin, mal mehr davon. Die Bestandteile sind dann meistens (was Wunder!) mehrheitlich lipophil. Das ist dann oft der Grund, warum Öle (und andere Lösungsmittel!) in der Lage sind, Schinen zu beschädigen und/oder Teilsubstanzen herauszulösen. In größeren Maßstäben wie 1:24 sind alle Haftmittel VERBOTEN, warum wohl? (Nur auf Holzbahnen werden Haftmittel, mit lipophilen Bestandteilen und Lösungsmitteln verwendet). Ich kenne Plastik-Bahnen, da sind von UNERLAUBTEN Haftmitteln "Spurrillen" am Start! Wer also bei uns in 1:24 Haftmittel verwendet, riskiert, daß sich die Schinen irgendwann zerbröseln und verabschieden (können). Ich könnte mir vorstellen, daß unsere h0-Schinen es auch nicht gerne haben, mit Lösungsmitteln (wie ÖL!) behandelt zu werden. Das ist wohl ein "Prozess", der nicht spontan abläuft aber ich möchte da eigentlich auch keine Überraschung in ein paar Jahren erleben.
Wer also "unbedingt" mit Schmierstoffen auf seiner Bahn "experimentieren möchte", sollte das tun aber nicht hinterher meckern, wenn einzelne Schienen oder ganze Streckenteile sich in ein paar Jahren verabschieden mit den Worten: es war eine schöne Zeit mit Euch.
Herzliche Grüße vonne Rennkugel
Hans a D
[/quote]
Wie Recht du hast,keine Schemie auf der Bahn.Besser ist das für die K-Schiene das versaut nicht nur den Gripp sondern auch auf dauer die Schiene <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.png' class='bbc_emoticon' alt='  ' />
Gruss Torsten
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Hallo,
ich bin auch kein großer Freund von "harter" Chemie aber wie schauts den mit Ballistol Öl für die Stromleiter auf der Bahn aus?
Die Firma bietet einen speziellen Stift an -> [url="http://www.ballistol-shop.de/Ballistol-Schienenpflege-Stift-befuellt-30-ml-Track-Cleaner_B-S_483.html"]http://www.ballistol-shop.de/Ballistol-Schienenpflege-Stift-befuellt-30-ml-Track-Cleaner_B-S_483.html[/url]
Hat damit jemand Erfahrungen?
Gruß Alex
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03-09-2012, 12:27
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-09-2012, 12:32 von Slotter.)
ja ich. Funktioniert gut und ist mit dem Stift leicht aufzutragen....wie es allerdings in ein paar Jahren aussieht (á la Hans) weiss ich nicht
Viele Grüsse
Michael
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Wie schon gesagt, lipophil nennt man sowohl Stoffe als auch Lösungsmittel. Zu letzteren gehören dann auch ganz logisch die Öle. Diese lösen auch und das geht mal sehr schnell, manchmal auch ziemlich laaaange. Wenn also jemand vor einigen Jahren mal seine Schinen längere Zeit mit Öl "behandelt" hat, kann auch nach Jahren noch (unliebsame) Überraschungen erleben. Dafür kann wohl niemand präzise Vorhersagen machen.
(Wie ich -glaube ich- vor einiger Zeit schonmal geschrieben hatte?) haben ALLE Kunststoffe (unter einem feinen Mikroskop evtl. Raster-Elektronen-Mikro sichtbar!) den Feinbau wie ein Schwämmchen. D.h. alle Kunststoffe haben feine und feinste Poren. Und da passt "allerlei" hinein. Deshalb kann man alle Kunststoffe "behandeln" bzw. mit irgendwelchen Stoffen verändern. Vielleicht hat schonmal jemand bemerkt, daß manche Reifen (z.B. J.-L. und AW) beim langen Stehen irgendwelche "geheimnisvollen" Pfützen haben, (in denen sie stehen). Da haben die Reifen irgendwas verloren, oft den/die Weichmacher, denn DIE sind (auch) flüssig. Umgekehrt kann man alle Kuststoffe AUCH die Reifen-Mischung(en) dazu "bewegen", irgendwelche Stoffe (verbotene Haftmittel) durch längeren Kontakt aufzunehmen. ALLE Kunststoffe kann man "schmieren". D.h. man kann alle Kunststoffe verändern und das muss nicht immer nur ein Vorteil sein. Wie lange und wie oft irgendwelche Stoffe und/oder Lösungsmittel einwirken "müssen", um dauerhaft(?) etwas zu verändern, kann niemand genau vorhersagen. Dazu gibt es leider keine "Datenblätter" und die Chinesen werden uns DAS wohl kaum verraten (wollen und können). Also würde ich Euch allen immer zur Vorsicht raten, denn auch die Schinen sind ja längst nicht alle gleich. Wenn bei EINER keine Veränderungen sichtbar werden, heißt das noch lange nichts.
Erst wenn auf einer Schine (oder einem anderen Stück Kunststoff!) draufsteht: SÄURERESISTENT und ÖLRESISTENT, dann erst kann man das als gesichert annehmen. Vorher wäre ich vorsichtig. Eure Rennkugel
Hans a D
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Hallo Hans, danke für deine klasse Erklärung der Materie. Vielleicht war ich zu blauäugig als ich das damals gemacht habe. Bislang ist aber wie gesagt noch nichts festzustellen....mal sehen wie lange noch.
Ich werde mal meine eingemotteten Schienen auspacken....die habe ich vor etwa 5 Jahren nach dem reinigen auch ganz dünn mit WD40 abgerieben am Stromleiter um sie vor Rost zu schützen...mal sehen ob die jetzt irgendwelche sichtbaren Veränderungen haben. Vielleicht mach ich ja auch mal einen Durchbrechtest ob sie spröder sind. Rostfrei sind sie jedenfalls noch, ich habe erst vor wenigen Monaten ein paar Schienen davon rausgeholt.
Viele Grüsse
Michael
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Hallo! Ich sage ja auch nicht, daß die Schinen (und andere Kunststoffe) Öle im allgemeinen nicht vertragen können. Es kann sogar sehr gut sein, daß wir (ICH) zu viel Sorgen und "zu viel Wind" mache(n). Nur weiß das jemand? Solange auf den von uns verwendeten Kunststoffen das NICHT draufsteht, könnte es leider immer noch passieren, daß Dauereinwirkung von irgendwas eben irgendwas bewirkt. Wer weiß das schon!?
Ein Beispiel: wir alle kennen doch die meist schwarzen Spuren von den Gummibändern, die über Jahre(!!) Zeit hatten, auf AFX-Karosserien einzuwirken. Da sind doch eindeutig (über Jahre!) die schwarzen Partikel, vermutlich Ruß(?) in den Karosserie-Kunststoff diffundiert. Eindeutig. Und das sogar ohne Einfluß von irgendwelchen Lösungsmitteln oder gar Öl. "Janz dröge".
Vielleicht ist die Sorge um das Wirken von Öl(en) ganz unbegründet aber weiß man das? Aber zumindest EINS ist mal sicher: ÖLE sind keineswegs alle "gleich", nicht mal "ähnlich". Aber ich werde Euch jetzt hier nicht mit einer Abhandlung über alle möglichen Fette und Öle traktieren, das würde auch vieeel zu lang sein. Wenn da jemand intensiver "eintauchen" möchte, möge er/sie das über PN machen. Ich würde ihm/ihr auch gerne eine "Ölung" geben, (es muss auch nicht die Letzte sein). Und dann gibt es ja immer auch die "kleinen Geheimnisse", die die Hersteller uns mit Sicherheit nie verraten werden. Viel Spaß beim Ölen Eure Rennkugel
Hans a D
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Hallo an alle
Ist ja schon interessant welche Ausführungen man hier zu lesen bekommt.Ich habe mit meinen Ausführungen nur meine subjektiven
Eindrücke des Themas wiedergegeben.Keinesfalls sollten das allgemeingültige Thesen werden.
Selbst wenn chemische Auswirkungen auf das Schienenmaterial möglich wären,was erst zu beweisen wäre,ist es mir persönlich
lieber,ich schone mein Automaterial samt Anbauteilen.An Schienen kommt man in der Regel schneller dran wie an seltene Autos.
Wohl gemerkt,das sind alles meine persönlichen Erfahrungen und sollen kein Allgemeingut darstellen.Trotzdem freut es mich,das hier eine kontroverse Diskussion zustande kommt.Ganz nebenbei sprach ich auch nicht von Öl sondern von Polfett das ebenfalls bei von Unterbrecherkontakten gesteuerten Zündanlagen Verwendung findet oder vielmehr fand,wo sich auch Kunststoffteile be-
finden.Ich glaube nicht das hier sich die gesamte Autoindustrie über Jahrzehnte geirrt hat.
Fröhliche Diskussion wünscht der Turbohelmi <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.png' class='bbc_emoticon' alt='  ' />
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03-09-2012, 22:35
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-09-2012, 22:37 von Foxkilo.)
Hallo Helmi;
Hans hat schon in soweit recht, dass man nicht weiss welche Qualität das Material hat. Das Öle problematisch sein können habe ich selbst erfahren müssen. Als Schüler habe ich die obligatorischen Panzer und im speziellen Tamiya gebaut. Um die beweglichenTeile leicht gegängig zu machen habe ich Salat Öl genommen. Nach einiger Zeit, mehrere Monate genauer, hat es angefangem den Kunststoff anzugreifen. Polfett hat den Vorteil, dass es säurefrei ist., so gibt es in dieser Hinsicht keine Probleme, Anders sieht es übrigens bei Ballistol aus, das enhält schwache Säuren. was den Kunststoff in Fahrzeugen angeht so ist der meist auch auf den Einsatzbereich abgestimmt. Zum Beispiel in Nylon oder Duoplaste. DIe sind sehr unempfindlich.
Was die Leitfähigkeit angeht, so sind Öle und Fette häufig nicht besonders leitfähig. Siehe weiter oben im Thread die Sache mit anbruzzeln von Kohlen, die sollen nämlich Kontakt haben und nicht auf einem schlecht leitenden Film gleiten. Zurück zu Polfett, ob dass nun gut, schlecht oder garnicht leitend ist weiss ich nicht, es soll halt die Kontakte schützen und nicht durch Säuren in Verbindung mit Elektrizität zu verstärkter Korrosion führen. Schaut euch mal Pole bei Mopeds, wenn sich langsam aber sicher dort Korrosion bildet ud es anfängt zublühen.
Selbst bei einer Marke kann der Kunststoff unterschiedliche Qualitäten umfassen. Beispiel gefällig? Aurora, T-Jets lassen sich prima kleben sind dafür relativ unempfindlich gegen Bremsflüssigkeit (ich weiss harte Chemie, wirkt aber). AFX hingegen, zeigt sich gegenüber normalem Polistyrol Kleber unbeeindruckt, hier hilft nur Kontakt, Sekunden oder 2K Keber. Dafür trocknet Bremsfl. den Kunststoff aus und amcht ihn spröde.
Aber solange du zufrieden bist und die Egrbenisse dich überzeugen bleib dabei, Ich werde es auch mal ausprobieren.
Mario
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Hi,
[quote name='hansausdortmund' timestamp='1346682666' post='47342']
Ein Beispiel: wir alle kennen doch die meist schwarzen Spuren von den Gummibändern, die über Jahre(!!) Zeit hatten, auf AFX-Karosserien einzuwirken. Da sind doch eindeutig (über Jahre!) die schwarzen Partikel, vermutlich Ruß(?) in den Karosserie-Kunststoff diffundiert. Eindeutig. Und das sogar ohne Einfluß von irgendwelchen Lösungsmitteln oder gar Öl. "Janz dröge".
Vielleicht ist die Sorge um das Wirken von Öl(en) ganz unbegründet aber weiß man das? Aber zumindest EINS ist mal sicher: ÖLE sind keineswegs alle "gleich", nicht mal "ähnlich".
[/quote]
Ganz einfach! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='  ' />
Da sind einfach die Weichmacher (öliges Zeug, meist DOB) aus dem Gummi oder PVC weich rausdiffundiert und haben den öllöslichen Ruß mitgenommen. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/ohmy.png' class='bbc_emoticon' alt=':o' />
Der Kunststoff hat das begehrlich aufgenommen, das war es dann, kein promotionsfähiges Phänomen.
Grüße
Fritz
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04-09-2012, 09:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04-09-2012, 10:55 von hansausdortmund.)
Ich wollte (damit) auch nicht promoviren! Dann "müsste" ich doch viel zu viel abschreiben. Ich bin schließlich KEIN Poltiker und schon garnicht bei der Fast-Drei-Prozent-Partei! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.png' class='bbc_emoticon' alt='  ' /> <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/tongue.png' class='bbc_emoticon' alt='  ' />
Ach ja, die meisten Dinge im Zusammenhang mit Fetten und Ölen: Säure-Zahl, Verseifungs-Zahl, unverseifbare Anteile, Erstarrungspunkt, Tropfpunkt, Wasser-Aufnahmevermögen und viele andere mehr sind ja schon lange bekannt und bedürfen KEINER wissenschaftlichen Aufbereitung (mehr). Das Meiste davon kommt ursprünglich aus der Lebensmittel-Chemie.
Und wie schon oben erwähnt gibt es (auch) bei Fetten und Ölen selbstverständlich "geheime" Zutaten, Emulgatoren, Additive, die JEDER Hersteller als "geheim" betrachtet, behandelt und für sich behält. Castrol, Liqui-Moli, Mobil-Oil, STP, Pennzoil usw. lassen grüßen!
Hans a D
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