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Motormagnete und Innenwiderstand des Motors
#1
Hallo Jungs,

 

wenn ich aus einer Vielzahl von Chassis das beste suchen bzw. zusammenbasteln möchte, kann ich das auf zwei Arten machen:

 

1. Umbauen, Zeit messen, umbauen, Zeit messen, umbauen, Zeit messen...

 

2. Die besten Komponenten durch Messungen zusammensuchen und dann aus einem kleinen Pool von vielleicht 3 Möglichkeiten durch ausprobieren das Optimum herausfinden. Das würde Zeit und Nerven sparen.

 

Jetzt die Fragen an die erfahrenen oder technisch gut ausgebildeten Wagenlenker unter euch:

 

Ist es sinnvoll, wenn die Motormagnete möglichst stark sind?

Ich denke mal, dass sie auf jeden Fall möglichst gleich stark sein sollten, oder?

 

Der Innenwiderstand des Motors - jeweils die drei Wicklungen für sich gemessen:

Widerstand jeweils möglichst gering? Oder ist es wichtiger, dass alle 3 gleich groß sind?

 

Die Magnetstärke könnte ich doch folgendermaßen messen:

Blechplatte an die Wand schrauben, Papierblätter davor halten, durch wie viele Blätter hält der Magnet sich noch fest. Spricht da etwas gegen?

 

Vielleicht komme ich ja demnächst mal wieder ans Basteln...

 

Gruß aus Münster

Holger

Der wahrhaft Weise muss ab und zu die gespannte Schärfe seines Geistes lockern - und eben das geschieht durch spielerisches Tun und Denken. (Thomas von Aquin)
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#2
Moin Holger!

 

Die weltweite H0-Slotcar-Gemeinde berichtet hier und dort davon, dass die Magneten möglichst gleich stark sein sollten. Ich habe das ein paar Mal mit der "Kompass"-Methode probiert:
  • Kompass auf ein Lineal legen, dann den Magneten auf dem Lineal immer dichter an den Kompass schieben und schauen, wann die Nadel ausschlägt. Dann die Entfernung vom Kompass notieren und den anderen Magneten ausprobieren - usw.
Ob das genau genug war? Keine Ahnung!!! Ich habe mir dann irgendwann tatsächlich einen BRP "Magnet Matcher" geleistet.

Ob der was gebracht hat? Keine Ahnung!!!

Ob das vielleicht Voodoo ist? Möglicherweise!!! Smile

 

Der Motoranker sollte eigentlich in jeder "Abteilung" den gleichen Widerstand haben - unterschiedliche Widerstände sind ein Hinweis darauf, dass der Anker nicht mehr in Ordnung ist! Oder. dass Du nicht genau genug gemessen hast! Smile

 

Je geringer der Widerstand, desto "mehr" Strom kann fließen, desto größer ist die entstehende Magnetkraft! Desto mehr "Power" hat der e-Motor!

 

Das einzige was ich bei meinen wenigen Basteleien beobachtet habe, ist dass die Magneten zum Anker "passen" müssen!

Ein "T-Jet Tuff Ones" Anker mit vielleicht 6 Ohm Widerstand läuft nicht mit den Standard-T-Jet-Magneten. Und ein Standard-T-Jet-Anker mit vielleicht 18 Ohm läuft nicht mit Johnny-Lightning-T-Jet-Magneten. Wie man allerdings herausfinden kann, welche Magneten zu welchem Anker passen, weiß ich nicht, Wahrscheinlich nur durch experimentieren. Smile

 

Gruß,

Andreas

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#3
Ein DS-Gauss-Messgerät existiert auch aber das kann leider nur bis etwa 1000 Gauss messen, ist also jenseits der Feldstärke(n) von den gebogenen "Flachanker-Magneten" leider ungeeignet. Man könnte aber zum "Matchen" der stärkeren Magnete bei Inlinern und Haftis Papier oder Kunststoff als "Distanz" einsetzen. Aber das "Verfahren" wird dann sicher etwas ungenau. Also die genaue Feldstärke der Magnete ist damit nicht (mehr) feststellbar. Aber da wir ja nach möglichst gleichstarken Motormagneten suchen, könnte das Verfahren geeignet sein.

Das Ganze steht und fällt aber auch mit den (unterschiedlichen??) Abständen der Motormagnete vom Anker. Je näher die Motormagnete zum Anker sind, desdo stärker ist deren Wirkung und AUCH die BREMSwirkung. Sind die Motormagnete schwach und/oder weit(er) weg vom Anker, ist deren Effekt schwächer. Also ist die effektive Feldstärke gemessen in Gauss nicht die einzige interessante Größe. Es können also durchaus 2 voneinander abweichende (gemessen!) Motormagnete zu einem harmonisch, rund und schnell drehenden Motor führen, wenn die (unterschiedlichen!) Abstände "zufällig für den Ausgleich" sorgen. (Wie "genau" die Flachanker-Chassis gelegentlich gearbeitet sind, ist uns ja allen bekannt).

Also: probieren und testen! Wink  Smile
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#4
Jetzt möchte ich auch noch meinen Senf dazu geben:

 

1. Die Magnete müssen nicht unbedingt gleich stark sein! Das hilft nur, wenn auch der Abstand zum Anker im eingebauten Zustand bei beiden Magneten genau gleich ist! Habt ihr mal nachgeprüft, ob das bei euch der Fall ist?  In der Regel ist der Abstand nicht gleich - dann helfen auch keine gleichen Magnete . . .

Die Kräfte wachsen bei den Magneten überproportional (nahezu quadratisch) mit der Veringerung des Abstandes - das heißt der halbe Abstand vervierfacht die Kraft der Magnete. Daher sind die Kräfte so sehr hoch, wenn sie aneinander liegen und schon recht schwach bei einem gewissen Abstand. Durch unterschiedlichen Abstand der Magnete bekommt man also viel leichter eine Asymetrie der Kräfte als durch nicht identische Magnete. 

 

2. Stärkere Magnete bringen auch größere Kraft beim Motor  -    aber . . .   in der Regel wird die Drehzahl geringer!

Das Ergebnis ist ein Chassis, was eine bessere Beschleunigung hat, aber eine geringere Spitzengeschwindigkeit.

Erklären kann man das vielleicht damit, daß die größeren Kräfte auch größere Seitenkräfte auf die Lagerung des Ankers erzeugen. Diese erzeugen dann einen größeren Widerstand in der Lagerung, was zu einer geringeren Drehzahl führt.  

 

3. Eine höhere Leistung des Motors erhält man nur, wenn auch die Leistungsaufnahme des Motors vergrößert wird. Das bedeutet, daß der elektrische Widerstand des Ankers reduziert werden muß, damit ein höherer Strom fließt. 

 

4. Meine Beobachtung ist, daß es zu jedem Widerstand des Ankers auch einen optimalen Bereich für die Kraft der Magnete gibt. Wenn ich einen original T-Jet Anker (ca. 18 Ohm) mit heftigen Magneten bestücke, dann ist der stärker aber die Drehzahl ist im Keller und er ist langsam. Wenn ich einen 3 Ohm Anker mit Serienmagneten verwende, dann ist er besser als ein Serienanker, aber das Potential wird bei weitem nicht ausgeschöpft. Aber auch so einen 3 Ohm Anker kann man mit den heute verfügbaren Magneten zu heftig ausrüsten. 

 

Messen der Magnete:

Die Magnetnadel- Methode geht natürlich - aber wir sind doch im digitalen Zeitalter . . . .

Man kann doch schon für 10-20€  eine kleine Digitalwaage kaufen   -    und dann die Magnete wiegen   :-))

Ja, das geht!

 

Die Kraft erhält man, indem man z.B. mit Doppelklebeband ein Stück Eisen auf die Waagschale klebt. Dann baut man (aus unmagnetischem Material!) eine kleine Brücke über die Waage, auf die man Magnete über dem Eisenstück positionieren kann. Das Eisen wird durch die Magnete angezogen und man kann die Gewichtserleichterung auf der Waage ablesen! Das geht hervorragend genau und reproduzierbar und man kann den Meßbereich durch die Geometrie des Aufbaus auf jede Art von Magnete einstellen. . . . .

Man kann sehr einfach gleichstarke Magnete selektieren - obwohl man es eigentlich nicht braucht (siehe oben)   .  . .  :-)

 

Viel Spaß beim Basteln . . .

 

Gruß aus Berlin

JoergR
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#5
Wir nun festgestellt haben, dass die exakte Paarung von Magneten nur was bringt, wenn auch der Abstand zum Anker gleich ist.

Und Hans hat die "wunderbare" Passgenauigkeit der Faller Chassis in den Raum bzw das Forum geworfen.

 

Dass führt nun zu der alles entscheidenden Frage wie misst man praktischer Weise den Abstand Anker Magnet (ich glaube das heißt Luftspalt oder so)? Und wie hoch kann/darf das Spiel in den Lagern sein?

 

Mir ist schon klar, dass diese Fragen mehr oder weniger akademischer Natur sind und es recht stark in Richtung Erbsenzählertum geht.

 

Aber interessieren tut es mich schon.

 

Mario

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#6
Wie mein Freund Jörg und ich ja schon geschrieben haben, ein Paar Magnete muss gerade bei den Flachankern NICHT die selben Feldstärken haben. Muss nicht. Jörg hat das wissenschaftlich, physikalisch präziser formuliert aber das war auch mein Gedanke. Genau so. Je präziser die Chassis UND Lagerungen(!) gebaut sind, desdo eher sollten dann alle anderen Parameter ebenfalls präzise sein. Aber wenn schon die Lager in Kunststoffen sind, Gleitlager sind und eben viel Spiel haben und damit UNgenau sind, dann brauchen die Magnete (ebenfalls) nicht so genau gleich stark zu sein.

Das gilt selbstverständlich bei anderen Komponenten analog ebenfalls. Wenn schon die (Kunststoff-)Felgen krumm und schief sind, brauchen die aufgezogenen Reifen nicht ausgewuchtet zu sein. Dann kann man getrost die Komplett-Räder versuchen, zu schleifen. Dann aber müssen wie in 1:24 (!) die Reifen auf die Felgen aufgeklebt werden, damit sie nicht verrutschen können.

DAS ALLES führt dann zu der "unumstößlichen" Schlußfolgerung: probieren, vergleichen, testen, denn "wissenschaftlich" planen ist bei den gegebenen Vorgaben UNmöglich. Aber wir denken und reden ja auch über Spielzeug und DAS hat nunmal mehr oder weniger starke Schwankungen und Streuungen. Da kannst machen nix. :wacko: :blink: Wink
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#7
Hallo zusammen!

 

Es gibt eine ganz einfache Möglichkeit,den Abstand Anker/Magnet zu messen,und zwar mittels einer Fühlerlehre,wie sie auch zum Messen von Ventilspiel oder früher zum Einstellen der Zündkontakte gebraucht wurde.Gibt`s im Autozubehör oder beim Motorradzubehör für schmales Geld.

Vorher sollte man aber eine alte,ruhig defekte Ankerplatte so mittels Bastelmesser oder Dremel öffnen,daß der Spalt zwischen Anker und Magnet sichtbar wird,wie z.B. bei AFX Ankern vorne!

Das Bild zeigt einen T-Jet Motor,Faller ist aber vom Prinzip das gleiche!

Anker so drehen,daß er am Magnet steht,Fühlerlehre mit Zehntel oder Hundertstel Messblatt dazwischen schieben und Spiel=Abstand ablesen.Fertig!

[attachment=12925:1mule03.jpg]

 

Gruss

Michael

 

Ich bin heute irgendwie neben der Spur.Ist schön hier! Tongue 
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#8
Hallo Michael,

 

in die Richtung hatte ich auch schon gedacht, es aber wieder verworfen, da es bei den Ankerplatten sicherlich auch eine Serienstreuung gibt, sprich leicht gekippter Anker. Aber wie schon gesagt alles akademisch.

 

Hans, also so geht das ja nun nicht. EIn hochkomplexes Teil wie eine Fallerbahn als Spielzeug zu bezeichnen.

Es muß hier noch mal gesagt werden, dass es sich hierbei nicht um Spielzeug handelt. Unter diesem EIndruck haben wir vielleicht früher mal gestanden, als dies noch an Kinder unter 14 Jahren und nicht in Begleitung Erziehungsberechtigter abgegeben werden durfte. Aber die Haftungsregelungen haben uns hier eines besseren gelehrt. Schaut mal bei unseren Dealern auf die Seiten, hinsichtlich Warnhinweisen, da steht ganz klar, "Kein Spielzeug". Im übrigen sollten wir froh sein, dass das Gesundheitsministerium es noch nicht als Sucht förderndes Mittel unter das BTM Gesetz gepackt hat. Danach gäbe es dass nur noch auf Rezept in der Apotheke. Aber dann wärst du ja an der Quelle.

 

Mario

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#9
DAS wäre ja mal eine gute Idee und Lösung. Dann würde ich das verkaufen. Wink  Tongue  

 

Ach ja, bei Risiken von Nebenwirkungen schmeißen Sie die Packung weg, erschlagen Sie ihren Arzt und heiraten den Apotheker! Oder wie war das noch gleich?? :wacko: :blink:

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#10
dieses ist für mich seit langem mal wieder ein toller beitrag, es geht ans eingemachte.
zu viel magnet ist der höchsdrehzahls tot, aber der boost aus dem keller steigt.
loch zum ausmessen ins chassioberteil zu schneiden und ausrichten klingt schon sehr gut.
anker mittig und gut lagern klingt auch gut(siehe Faller serienmässiges lager, SEHR GUT).
warum wohl sind fast aller Faller-flachanker viel schneller bei weniger stromaufnahme als alle t-jet?


wirklich interessiert mich, warum einige wenige t-jet nos dann doch mal ganz erstaunlich schnell sind, wobei sie echte hochomige anker haben?
warum gibt es zwei anker, beide 15 Ohm und grün gelackt und fein ausgewuchtet und einer dreht ohne ende hoch und der andere schlappt so vor sich hin?

ich habe extra deswegen mal einen anker in alle seine bestandteile zerlegt
auch habe ich nicht wirklich erfolgreich versucht anker neu zu wickeln.
boosten tuen die gut, sie drehen aber nicht hoch.

so ganz schlecht kann mein BASTELN nicht sein, dazu habe ich mittler weile zu viel gut gehende autos.
trotzdem schraube ich seit neujahr an einem t-jet500 chassi, das einfach nie hochdrehen will. bis jetzt finde ich nicht heraus, was das verhindert. sogar die kohleträgerbleche unterm chassi habe ich versetzt um die halter mittig unter das kohleloch zu bekommen, und vieles weitere mehr.
dafür beginnt mein DC-Chef-jet richtig zu rennen und nur noch zu schnurren, statt zu klappern.

ich glaube immer noch, das ein chassi, das anstatt zu klappern sauber drehen kann, seine kraft zum vorwärst fahren nutzen wird und dadurch eher schneller, als daraus mehr bist minder laute geräusche zu erzeugen, das auch kraft kostet, die dann unnütz zum lärmen, statt zum drehen verbraucht wird.


ich wünsche Allen hier viel spass beim probieren, danke für dieses tolle thema. cu, DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#11
Zu den technischen Hintergründen und mit wissenschaftlichen Argumenten hat der Jörg ja bereits alles gesagt. Was davon ist in der Praxis anwendbar?

Eine Fühlerlehre wird man  nicht immer "so leicht" in die Spalte zwischen Motor-Magnete und Anker stecken können. Meine Blätter meiner Fühlerlehre sind nämlich flach und gerade und die Zwischenäume (zwischen Anker und Magnet) bei Flachankern rund.

Wenn das/die Lager (zu) viel Spiel haben, kann man das Ergebnis verfälschen, weil man den Anker im Lager wegdrücken könnte.

Die Feldstärken der Magnete zu messen ist (auch) nicht immer reproduzierbar.

Wenn man die Kunststoffe, Chassis, Ankerplatte oder andere mehr bearbeitet, kann man deren Geometrie beim und durch das "Bearbeiten" verändern und verbiegen.

Man müsste eigentlich ALLE (anderen) Parameter UND Einzel-Komponenten konstant lassen, um nur eine Größe, einen (anderen) Parameter zu "vergleichen", d.h. man müsste beim Messen ALLE bis auf den einen, zu messenden Parameter konstant halten. Also müsste man immer NUR EIN Bauteil austauschen und keinesfalls gleich mehrere. Also immer im selben Gesammt-Aufbau messen und nur immer einzelne Teile, Anker ODER andere austauschen.

 

Oder:

wir müssen alle die herstellungsbedingten Schwankungen und Streuungen eben so hinnehmen. Bei den Waren aus Ching-Chong und besonders aus Kunststoff(en) wird uns wohl auch nichts anderes übrigbleiben.

Bei meinen Autos in 1:32 UND h0 habe ich immer darauf geachtet, daß die Autos möglichst leise liefen und so eben möglichst wenig (mechanische) Verluste haben. Dann weil wir an vielen Stellen und bei vielen Komponenten Kunststoffe haben, können wir an denen nicht groß etwas verstellen. Da kann man eben nur durch ein besser laufendes, leiseres Teil ersetzen.

:wacko: :blink: Big Grin

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#12
Vorweg die Gegenanzeige, ich bin Elektrofachmann und viele Dinge in diesem Bereich verstehe cih rein von der Logik nicht.

 

Ich bin vor einigen Tagen im Zusammenhang mit der Suche nach Infos zu Tonabnehmern bei Gitarren auf eine Seite gestoßen die ein versucht mit den Mythen und Fehlinfos in diesem Bereich aufzuräumen und ein wenig Licht in die Geschichte zu bringen. Da hier mit zum Teil ähnlichen physikalischen Eigenschaften hantieren wie wir, fand ich interessant dass es in diesem Bereich nicnt nur auf den Wiederstand der Feldspulen ankommt sondern auch auf die Induktivität. Bei den Tonabnehmern, nichts anderes als Spulen, hängt diese nicht nur vom Wiederstand des Drahtes ab, sondern auch anscheinend davon, wie stramm dieser gewickelt wurde. Ich neme einfach mal an dass in den 60ern die Dinger noch von Hand in Heimarbeit gefertigt wurden, mit der damit verbundenen Streuung, wie auch bei den Gitarren. Aber wie schon gesagt bin ich kein Fachmann, aber es könnte zumindest den Unterschied zwischen Ankern mit gleicher Ohmzahl erklären.

 

http://www.gitarrenelektronik.de/pickup-.../der-sound

 

Für den der sich für E-Gitarren und/oder Eleltrotechnik interessiert, ist diese Seite denke ich ein ""muss".

 

Mario

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#13
Am genauesten kann (uns!) das sicherlich der JörgR erklären, denn der ist Physiker.

Ich bin "nur" Analytiker und Naturwissenschaftler. Dabei habe ich eine Menge lernen dürfen, Physik, Chemie, auch die "organische", also die mit "Kunststoffen"(!), Analytik usw. aber natürlich mit dem Schwerpunkt Chemie. Außerdem ist das (mindestens!) 30 Jahre her und ich habe leider nicht alles behalten. Nur die Grundzüge. (Daher könnte ich manche Sätze mit "vermutlich" beginnen). Also

Elektro-Magnetismus: die Anker können jeweils mechanisch UND auch elektromagnetisch unterschiedlich(!) gewuchtet sein (bzw. eben NICHT gewuchtet). D.h. die mechanische Unwucht kann man vielleicht noch selbst erkennen und beheben, indem man seine Anker prüft und an den entsprechenden Stellen erleichtert oder an den gegenüberliegenden Stellen beschwert. Wenn das überhaupt geht.

Die elektromagnetische Unwucht kann vom Draht, der Wicklungs-Zahl und vermutlich noch anderen Größen abhängen.  Sie könnte sich sogar bei Änderung der Temperatur verändern, denn die Temperatur hat Einfluß auf den Widerstand UND die Leitfähigkeit. Soweit ich noch in Erinnerung habe, steigt bei zunehmender Temperatur der Widerstand und die Leitfähigkeit sinkt. Bei jedem Draht.

Sind die Anker-Wicklungen alle total gleichviele und aus demselben Draht, dann könnten die Änderung (durch Wärme) gleich sein aber DAS weiß ich nicht, DAS könnte wohl der Jörg wissen. Dabei kommt es auch wohl nicht auf die Farbe des Lack auf den Wicklungen an, wenn der Draht darin derselbe ist.

Wenn (bei mir bzw. meinen Autos und Motoren) ein Motor schneller heiß wird als ein anderer, denke ich, daß der "Kühlere" wahrscheinlich schneller sein wird und obendrein besser geeignet sein wird für längere Strecken? Dabei kann die Erhitzung auch sehr wohl daran liegen, daß ein oder beide(!?) Lager nicht optimal sind.

Mechanische "Widerstände" erhöhen ja leider auch (nicht unerheblich) die Motor-Temperatur. Klemmende Lager mindern die Leistung. Daher habe ich (ohne Messungen) immer darauf geachtet, daß meine Autos möglichst leise und ohne größere Erwärmung laufen, OHNE wirklich wissenschaftlich fundiert begründen zu können, warum. Aber ich bin damit eigentlich immer sehr gut gefahren.

Da Kunststoffe sich beim Erwärmen auch ausdehnen, können sich die Eigenschaften der Motoren im Fahrbetrieb ebenfalls ändern und dadurch die Motoren langsamer machen. Deshalb denke ich, daß die Motoren eben möglichst leise laufen und sich nicht (stark) erwärmen sollte. Lager aus Metall, (das sich wenig/er ausdehnt!), sind demzufolge meistens meist besser und schneller als Gleitlager (aus Kunststoffen).

Zu den wissenschaftlichen Begründungen fragt bitte den Jörg! Und wenn ich was falsch dargestellt haben sollte, dann soll mir der Jörg eben einen in den Nacken hauen!

Hans a D
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#14
Hallo HansAD

ich glaube kaum, das unser Jörg Dir jemals in den nacken hauen wird, das ist nienich seine art. eher wird er Dich lächelnd darauf hinweisen, das etwas doch so und so ist.
aber wenn Du Ihn bittest, wird Er Dir bestimmt gern antwort stehen.

ich glaube heut zu tage nicht mehr daran, das Metall das bessere lagermaterial für unsere renner ist, aber kleine messing-einheiten sind gut und günstig zu bekommen. ein wirklich guter kunststoff aber eher nur ganz schwer und teuer erhältlich ist.
und das serien-kunststofflager unserer renner durch viel zu grosse löcher, einfach nur ein klapperatismus darstellt.
alter Faller-flachanker und t-jet-nos kunststoffe scheinen mir hochzäh, dauerhaft, notlaufschmierden und vieles mehr zu sein. das zeug benutzt nur heute keiner mehr.
ein gutes, passendendes kunststofflager an einem t-jet oben und unten am anker KÖNNTE super laufen. das jetzt verwendete material ist aber weder gut, noch passend gefertig.
wie ich mitte der 70ger jahre maschinenbau lernte wurden gern Nylonlager auf stahlwellen ausgeführt. natürlich nur zu bestimmten verwendungen, das hielt aber ewig bei guter auslegung.

eine fertige messingbuchse von Umphi in das passend aufgebohrte loch ein zu setzen und per sekundenkleber zu verkleben, dürfte hier jeder halbwegs geübte schrauber hin bekommen.
original bohrung im chassioberteil mittig auf 2,1-2,2 mm aufbohren. bohrung oben und unten ansenken/anphasen und die niete erst trocken zum testen einsetzen und testen ob der nieten teller nach oben oder unten stehen soll. ggf auch nach dem verkleben den nietenteller(weil der ja 0,15mm übersteht) abschleifen, das nur die original lagerhöhe der oberen chassiplatte übrig bleibt.
wer will kann dann das gleiche unten im chassi durchführen. danach mit einer feinen reibahle UMSICHTIG mal von oben, mal von unten das bohrungsloch auf saubere 1,6mm aufreiben(von hand). ALSO wenn das chassi samt oberteil zusammengebaut ist zusammen aufreiben. dann hat man die bohrung in einer flucht. auch bei der unteren niete je nach platz den nietenteller stehen lassen oder abschleifen.

das ganze liesse sich auch ganz wunderbar mit einer(ich nenne es jetzt mal Kunststoffniete) ausführen. diese müsste man sich nur erst einmal anfertigen, oder anfertigen lassen. das bei einer kleinserie teuer ist. und nur wenige von uns eine drehbank haben um derartige masse zu fertigen. bei tausend stück, wäre das wohl schon wieder ein pfennigpreis.
an dieser stelle bräuchte ich aber auch einmal wieder den oben genannten Jörg, weil, wie heute ein guter lagerkunststoff heisst, entzieht sich meines wissens.
so lange nutze ich Messing oder bronzelager und einen tropfen synteticöl aus meinem kfz-motor-zubehör 0-40 10-50 zum schmieren.

anker, deren spulen, deren blechlagenkerne und deren ankerwellen werden mich bestimmt noch länger beschäftigen. selbst wenn unsere motoren keine e-gitaren sind. früher waren in den blechkörpern von spulen ganz dünne papiere zwischen gelegt zwischen jedes blech. das finde ich bei unseren ankern nicht. es gibt verschieden viele blechlagen in verschiedenen ankern unserer flachanker, das wird einen grund haben. und ich glaube auch, das gutes wickeln gute ergebnisse bringt.
nur
wickel doch mal einer unter einer lupe einen anker sauber!!!
da wird man bei einem 10x10 cm klotz mit einem 2 mm draht schon blöde bei.
da bleibt einem der draht der flachanker schon in den fingerporen hängen.
aber vielleicht wird es ja nach der 100ten bis 1000ten wickellei ganz einfach.

um nochmals auf HansAD ausführungen zurück zu kommen.
wenn man bei seinem chassis viele der hier in diesem betrag genannten vorschläge abarbeitet, dann wird man mit sicherheit mehr als ein super laufendes auto/chassi in seinem fuhrpark haben

cu, DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte

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#15
Hallo DC,

eventuell suchen wir hier wieder nach ´´Spät- oder Frühzündung´´, siehe auch DC-Chef-Jet....

Hast Du schonmal nach der Position der Kollektorplatte bezüglich der Ankerwicklungen geschaut? Ich meine bei gleichohmigen Ankern mit sehr unterschiedlichem Verhalten...., siehe eben Tomy Super G+.

 

Gruß,Holger.
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#16
Wink))

ja, habe ich
es gibt in den USA Einen, Der baut einem anker nach wunsch. bei dem kann man die grad frühzündung gleich mitbestellen.
ist dann nur grenzwertig mit ootb Wink)))
aber ist ja in einer schachtel aus der USA gekommen

ohm und blechlagenzahl kann man auch gleich mit aussuchen
leider fehlte die preisangabe, was dann die anker kosten
und
ich weiss auch nicht ob Der aktuel noch fertigt
aber
das schöne am immerNett ist, es KANN einen schlauer machen


cu, DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte

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#17
Lese diesen spannenden Beitrag leider erst jetzt. Mir fallen dazu zwei Dinge ein:

 

- eine Vielzahl von irgendwie abhängigen Parametern so in den Griff zu bekommen, dass die Abhängigkeiten und die erzielbaren Best- und Sollwerte bekannt und reproduzierbar sind, ist Gegenstand von Six Sigma-Projekten (u.a. umfangreiche Statistik basierte Situationsdiagnose zur Ermittlung der relevanten Korrelationen). Habe mir schon oft überlegt, Six Sigma auf das Beispiel Faller oder  Aurora anzuwenden. Der Kniff bei Zeitmangel wäre eigentlich, eine Diplomarbeit zu vergeben. Danach ist der Diplomand dann befähigt, das Boeing Akkumanagement zu untersuchen. Der Auftraggeber der Diplomarbeit könnte dann für einige Tage im Keller verschwinden und seinen Bestand nach 

geheimen Vorgaben optimieren. 

 

- mein schnellstes und bestes Auto, nahezu völlig ungewartet und relativ häufig gefahren, ist der Faller Ferrari in rot aus meiner erste Anfangspackung AVUS (8 mit Steilkurve). Also mein erstes Auto. Muss den immer gigantisch runterregeln, damit er zivilisiert bewegt werden kann. Im Ergebnis wäre der optimierte Fuhrpark eher zu schnell für meinen Geschmack. Stelle meine Autos immer so ein, dass sie gerade noch rausfliegen können aber eigentlich relativ sicher zu fahren sind auf original Faller Schienen. Ergibt schöne lange Kopf an Kopf Duelle. Die kleinen Unterschiede in Geräusch, Laufruhe, Straßenlage, Drehmoment usw. sind ja eigentlich auch ganz nett. So fährt sich die gleiche Strecke immer ein bisschen anders.

 

Irgendwie doof: Analytisch spannende Optimierungsaufgabe aber im praktischen Ergebnis müssen die Errungenschaften (nach meinem persönlichen Geschmack) wieder weggedämpft werden.

 

Die Profi Renner mögen mir verzeihen

 

Christian

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#18
DAS, liegt an der roten farbe, der karosse
DANN sind die immer besonders schnell

Ernst an: Faller F1 in gut geöltem zustand mit heilen reifen und felgen sind schon immer sauschnelle flachanker gewesen.
hat man mal eine bahn mit wirklich langen geraden kann man oft erstmals sehen was für einen end-speed die bekommen können.
zugegeben, neue chassis samt magneter beschleunigen viel krasser, wo der Faller nur durchdrehende reifen hat. aber der wirkliche endspeed von faller-flachanker geht oftmals in eine ganz andere klasse, als das ein t-jet je schafft.
zugegeben, auch Faller haben streuungen, aber gut gehende Faller-F1 sind heftig schnell und dann gar nicht mehr gut zu bremsen, so völlig serienmässig.
beim HH-RWE die langen geraden mit einem Faller herunter der gut geht Wink))))))))
nur dann um die kurve noch kommen, gar nicht so einfach(den bremspunkt zu finden)
also, ich spreche von den Faller-Flachankern, Loddar meint, Er habe sogar so einen rennenden BloMo-Faller-Renner.

etliche Faller sind sau-schnell. OK, etwas zappelig und nicht einfach zu fahren, dann hilft es ungemein, den teilen das bremsen beim gaswecknehmen beizubringen.
jedenfalls kann man damit sehr viel spass haben.

im sommer waren HanAD, HansHH, und Jörg aus B hier. da sind wir einen tag davon fast ausschliesslich mit dem Fallern über die bahn gejagd.
wir konnten uns problemlos über 8 stunden damit beschäftigen.

Da gab es allerdings auch Gelbe, Die sauschnell waren Wink))


cu, DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#19
Hallo,

zu dem Thema kann ich vielleicht auch was beitragen.

Also vorerst mal ein Bild, von Motoren die ich in 1:24 Eurosport fahre:

[attachment=12990:IMG_1890.jpg]

 

Interessanterweise gibts da auch immer wieder Überraschungen,.. wenn man die Motoren fertig gebaut hat.

Vielleicht zum besseren Verständnis:

Die Blechgehäuse kauft man einfach,..sind maschinell bearbeitet, auf zehntel genau,.. die Magnete kauft man,.. sind mehrfach segmentiert,..ist also nicht ein einziges Stück pro Seite, sondern bis zu, mittlerweile 18 kleine Segmente pro Seite!!! Die werden mit einem Dorn ins Gehäuse eingeklebt,..danach auf genaues Maß ausgehont,... nach dem Zappen sollte das Magnetfeld radial angeordnet sein.

Die Motoranker kauft man entweder fertig eingefahren,.. oder man macht das selber,..schaut so aus dass man den Anker vom Hersteller seines Vertrauens kauft,..dann in den Motor steckt,.. den Motor ins Auto lötet und dann mit dem Auto ein paar Runden dreht. Danach baut man alles wieder auseinander,.. schickt den Anker zu einem der wenigen "Wuchter" irgendwo in Europa,.. und lässt den feinwuchten. Irgendwann nach einem Monat kommt der retour,..dann kann man damit eben einen Motor aufbauen,...diesen fährt man dann mehr oder weniger erfolgreich bei einem Wettbewerb.

Die Motoren müssen nach jedem Rennen neu überholt werden,.sprich man zerlegt wieder alles,..schickt den Anker am besten wieder zum feinwuchten und Kollektor abdrehen,..danach baut man den Motor mit neuen Lagern, Motorkohlen und meist auch Federn zusammen,......und entweder geht der gar nicht mehr,... oder noch besser als vorher,...dieses Spiel ist bei allen Motoren gleich,...ich kenn auch keinen professionellen  Motorenbauer, der seine Qualität irgendwie reproduzieren kann,....das scheint einfach nicht zu funktionieren!!! 

Ich selbst baue fast alle meine Motoren aus gekauften Einzelteilen zusammen,.. weil fertige einfach zu teuer sind und weil man leider, sehr oft, nur Ausschuss kaufen kann. Ich selbst bin trotz gutem Werkzeug, wie Magnet Zapper und sehr gutem Gaussmeter, nicht in der Lage ein und den selben Motor mit reproduzierbaren Leistungen zu fertigen. 

 

Im H0 Bereich ist es noch schlimmer,..Fahrzeug zerlegt,..neue Kohlen,..nichts geht mehr. Fahrzeug zerlegt,..neue Kohlefedern,..nichts geht mehr.

Neue Schleifer unters Auto,... nichts geht mehr. Ihr kennt das sicherWink

 

Ich glaube dass im Bereich H0, so viel verschiedene Dinge mitspielen und uns das Feintunen daher sehr schwer machen. Manchmal reicht ja schon einfach auf dem Schleifer anzukommen und schon geht nichts mehr!

 

Ich habe übrigens,.. bei unseren kleinen die Erfahrung gemacht, dass gerade die von euch besprochenen Magneten nicht soo toll wichtig sind,..zumindest nicht die absoluten Gauss-zahlen,...wichtiger ist, denke ich, die Orientierung der Feldlinien bzw. des Magnetfeldes. 

 

Bei den Motorankern gibt es Timingunterschiede und Unterschiede bei der "Rundheit" bzw. "Flachheit" der Kollektoren. Springende Kohlen sind nicht soo toll!!! Bei den Wicklungen kommt es auch nicht nur um den absolut niedrigsten Widerstand sondern auch auf die Konzentration des Kupfers in Relation zum Blechpaket an,...und natürlich auch dass alle drei Wicklungen idient sind. Übrigens,.. mit normalen Multimetern ist der Drahtwiderstand nur unzureichend messbar,.. da fehlen dann noch ein paar Kommastellen hinter den z. Bsp. 18Ohm.

 

Die Motorkohlen sind Massenprodukte,.. da gibt sehr oft gute und schlechte Chargen! In 1:24 oft erlebt,.. übrigens werden dort auf Plus- und Minuspol unterschiedliche Kohlen gefahren. Könnte man vielleicht auch in H0 versuchen. Für Flachanker scheinen momentan Wizzard und Slottech Kohlen am besten zu sein.

 

Kohlefedern sind auch so ein Thema,..

 

Motorlager,..na ja,..in 1:24 fahren wir GRW Präzisionslager,.. das Stück um bis zu 20EUR,..ist leider nicht mit einem ausgelutschtem Plastikloch zu vergleichen,..jedoch ist mir aufgefallen dass die Bohrungen von Chassis zur Ankerplatte manches mal nicht gut fluchten,..da gilt gute Selektion bringt sicher einiges!!!

 

Also falls einer von euch ein gutes "Rezept" findet, wie er seine Motoren immer sauber hinbekommt,.. dann bitte hier posten!!! Ich schaffs leider nichtWink!

 

Falls es irgendwelche Fragen gibt,..gerne, her damit,.. vielleicht kann man ja mein 1:24 Wissen auch für H0 gebrauchen.

 

lg Christoph

 

 

 

 

 

 



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#20
hi Regler-Christoph

was nehmen Deine spezies für das ankerauswuchten?
interessiert mich mal so
würden die auch ggf flachanker wuchten?
oder die kleinen anker aus unseren magnetern?

richtig dynamisch gewuchtet klingt schon gut

und danke für Deine ausführlichen Infos

z.B. kann es äussert spannend sein, nach dem wechseln der schleifer zu sehen wie lange das dauert, bis die neuen schleifer sich wieder brauchbar leitend eingearbeitet haben. muss nicht, kann aber.
auch wie es bei vielen kohlen 1-2 minuten dauert, bis die fahrzeuge endspeed erreichen.
gebuzzelt und danach immer die flächen geglättet (sonst frisst es starkt die kolektorfläche) ist das warm werden 1-2 minuten kaum noch festzustellen. wie gesagt, kaum.
ich bin mir auch nicht sicher ob sich ankermagneten in den ersten 1-2 minuten auch erst jedesmal neu ausrichten, oder vielleicht die ankerkerne?

beeindruckend ist es immer wieder die gleichen arbeiten an motoren und chassis durch zu führen, das zwar fast immer etwas bringt. aber obs ein richtiger renner wird, das weiss man nie


DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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